Sonntag, 19.09.2021
 
Seit 02:07 Uhr Klassik live

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 06.09.2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Schauspieler, facettenreich, mit allen Wassern gewaschen“
Die Lange Nacht zum 80. Geburtstag von Dieter Hallervorden
Von Götz Gerson und Bernd Sobolla
Regie: Klaus Michael Klingsporn

Dieter Hallervorden war immer ein aktiver Künstler: Als Pensionär dreht er einen Film nach dem anderen, gewinnt den Deutschen Filmpreis für „Sein letztes Rennen“, steht mit „Honig im Kopf“ im Zentrum des größten Kinoerfolgs der letzten Jahre, leitet das Kabarett „Die Wühlmäuse“ im Berliner Westend und führt als Intendant das Schlosspark Theater der Hauptstadt. Dort steht er noch immer regelmäßig auf der Bühne. Mit den Sketchen „Palim-Palim“ und „Die Kuh Elsa“ wuchs eine ganze Generation von Fernsehzuschauern auf ,die Figur des Didi machte Dieter Hallervorden in den 1970er- und 80er-Jahren populär. Ab Anfang der 90er-Jahre kehrt Dieter Hallervorden dann langsam wieder zu seinen Wurzeln zurück, gestaltet u.a. 10 Jahre lang im Ersten die Kabarett Sendung „Hallervordens Spottlight“. Ab 2009 dann übernimmt Hallervorden als Intendant das Berliner Schlosspark Theater, das er schon als junger Mann nach dem Krieg als Zuschauer kennengelernt hatte. Hier spielt er populäre Stücke, oftmals mit Fernsehgrößen besetzt. Auch er selbst übernimmt Rollen, z.B. in den „Sonny Boys“ oder „Der Bürger als Edelmann“. Eine Lange Nacht mit Weggefährten, Ausschnitten aus Kabarettprogrammen und natürlich mit Dieter Hallervorden selbst.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Musikfest Bremen 2013

Michelangelo Falvetti
Ausschnitt aus dem Oratorium ‚Die Sintflut‘
Choeur de Chambre da Namur
Cappella Mediterranea

Aufnahme vom 29.8.13 aus der St. Lucas Kirche in Scheeßel

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Johannes Brahms
Liebeslieder-Walzer für Gesang und Klavier zu vier Händen, op. 52
Monteverdi Choir
Robert Levin, John Perry (Klavier)
Leitung: John Eliot Gardiner

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Christiane Florin, Christ und Welt:
Provokation zur rechten Zeit - Papst Franziskus und die Abtreibungsdebatte

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Unbekannt
'Benedicamus Domino'. Organum
Mitglieder des Ensembles Organum
Leitung: Marcel Peres

Samuel Scheidt
'Nun lob mein Seel den Herren'. Geistliches Konzert für 8 Singstimmen und Instrumente, SSWV 555-557
Capella Ducale
Musica Fiata
Leitung: Roland Wilson

Dietrich Buxtehude
'Von Gott will ich nicht lassen'. Choralbearbeitung für Orgel a-Moll, BuxWV 221
Bernard Foccroulle, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Wer Dank opfert, der preiset mich'. Kantate am 14. Sonntag nach Trinitatis, für Soli, Chor und Orchester, BWV 17
Malin Hartelius, Sopran
Robin Tyson, Alt
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Radio Ambulante - Wie ein Schriftsteller mit einem Rundfunkprogramm in Lateinamerika die Literatur fördert

Meisterwerk der Diplomatie - Vor 25 Jahren wurde der Zwei-plus-Vier-Vertrag unterzeichnet
Ein Interview mit Horst Teltschik, damals Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl

Die Grenzen der Solidarität - Ungarn und die europäische Flüchtlingspolitik
Ein Interview mit dem Historiker Krisztian Ungváry

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Leitkultur im Multikulti-Land - Deutschland und die Flüchtlinge
Ein Interview mit dem Schriftsteller Burkhard Spinnen

Denk ich an Deutschland: der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher

Am Mikrofon: Birgid Becker

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Über den Kirchturm hinaus - Weltkirche und Mission am Beispiel von Arnold Janssens, Gründer der Steyler Missionare
Von Pater Norbert Cuypers
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Politiker Franz Josef Strauß geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Es gab ein Leben vor dem Wachstum
Ein Plädoyer für Politik
Von Mathias Greffrath

Postwachstum - unter dieser Parole entwerfen Wissenschaftler Blaupausen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Pioniere erproben neue, nachhaltige Weisen des Konsums, des Wohnens, des Arbeitens. Aber die Politik setzt, unbeirrt von Krise und Klima und ökologischer Vernunft, weiter auf Wachstum. Eine Abkehr vom Konsumismus - der Lebenshaltung, die darauf ausgerichtet ist, das Bedürfnis nach neuen Konsumgütern stets zu befriedigen - bleibt beschränkt auf privilegierte Eliten und Randgruppen. Hier gibt es einen allmählichen Bewusstseinswandel zu beobachten. Lippenbekenntnisse oder wahre Anstrengung? Und selbst wenn, reicht die aus? Mathias Greffrath untersucht den Wachstums-Diskurs in Politik und Gesellschaft.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Marienkirche Jöllenbeck in Bielefeld
Predigt: Pfarrer Jürgen Michel
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Sebastian Kurz, Außenminister der Republik Österreich

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
Schwimmen am Polarkreis
Die ungewöhnlichen Badeorte von Island

Freiwillige Helfer in den Alpen
WWOOFing bei Bergbauern im Allgäu

Am polnischen Ostseestrand
Parawaning zum Schutz vor Sonne und Wind

Serie: Zwölf Mal Deutschland
Sommerwanderung durch Sachsen

Unterwegs am Teutoburger Wald
Einblicke in die Geschichte und Gegenwart von Bielefeld

Am Mikrofon: Sören Brinkmann

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Sänger und Gitarrist Dirk von Lowtzow im Gespräch mit Barbara Schäfer

Dirk von Lowtzow, geboren 1971, ist Popintellektueller und Mitglied der deutschen Rockband Tocotronic, die sich 1993 in Hamburg gründete. In ihrer Ursprungsphase galt Tocotronic als zentraler Teil der Musikbewegung 'Hamburger Schule'. Die Band hat bisher elf Studioalben veröffentlicht, seit 'K.O.O.K.' im Jahr 1999 erreichte jedes Album die Top 10 der deutschen Album Charts. Zuletzt erschien 'Das Rote Album' der Band. Der Sänger komponierte auch Musik für René Pollesch an der Berliner Volksbühne, wirkte an einer Feature-Produktion des SWR mit, veröffentlichte das Kunstbuch 'Dekade' und schreibt für die Zeitschrift 'Texte zur Kunst'.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Unabhängig und einzigartig - die amerikanische Sängerin Lene Lovich
Von Michael Frank

Lene Lovich gehörte Ende der 70er-Jahre zu einer ganzen Reihe von jungen Frauen, die Bühnenpersönlichkeiten kreierten, die jenseits der traditionellen Modelle zwischen empfindsamer Liedschreiberin, Sex-Vamp, hartgesottener Blues-Rock-Röhre oder Soul-Diva angelegt waren. Ungewöhnlich war damals aber nicht nur Lene Lovichs Faible für Spitzen- und Rüschenkostümierung, ihre stimmlichen Ausdrucksmittel ermöglichten es ihr, überzeugend Vogelgezwitscher zu imitieren oder zusammen mit Les Chappell tiefe, slawisch anmutende Begleitchöre einzusingen. Ihre einzigartige Mischung aus eingängigen Melodien, New Wave-Rhythmik, Melancholie und Humor klingt auch heute noch frisch. Wer Lene Lovich und ihre Band in der ersten Hälfte dieses Jahres bei ihrer Europatournee erlebt hat, konnte sich auch live davon überzeugen. Lene Lovich hat sich inzwischen eine wohl verdiente Unabhängigkeit von den Launen der Musikbranche erkämpft, auch dank der Unterstützung ihrer neuen Band. Seit Ende 2012 ist Lene Lovich mit dieser Band wieder auf internationalen Bühnen zu sehen und zu hören. Ihr bisher letztes Album wurde allerdings bereits 2005 veröffentlicht. Im Gespräch mit Michael Frank berichtet Lene Lovich in dieser Sendung von intuitivem Songschreiben, alternativem Stimmtraining und von schmerzhaften Erfahrungen im Musikgeschäft.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Jonathan Franzen: Unschuld
(Rowohlt Verlag)

Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Schöne neue Gentechnik
Wissenschaftler feiern die CRISPR-Cas-Revolution
Von Michael Lange

Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Arbeit in den Genlabors der Welt von Grund auf verändert. An die Stelle grobschlächtiger, aufwendiger und fehleranfälliger Verfahren ist eine neue Genchirurgie getreten: Einfach, punktgenau und hoch effizient. Mit einer Methode namens CRISPR-Cas können Wissenschaftler das Erbgut von Lebewesen gezielt manipulieren. Wie ein Textdokument im Computer ändern sie das Erbgut einer Zelle. "Das ist fast zu schön, um wahr zu sein", jubeln die Forscher und träumen nach 25 Jahren voller Rückschläge von einem Durchbruch für die Gentherapie. Fast im Wochenrhythmus präsentieren die Fachzeitschriften neue Ideen. Eine Impfung gegen Herzinfarkt wird möglich, die Malaria könnte für immer verschwinden und das ausgestorbene Mammut wird möglicherweise dank CRISPR-Cas wieder auferstehen. Und schließlich - so glauben viele - wird der Mensch demnächst seine eigenen Gene umschreiben. Umstrittene Experimente an menschlichen Embryonen haben bereits begonnen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Die Migration wird zu einem neuen Nationenbegriff führen - Der Soziologe und Migrationsforscher Friedrich Heckmann im Gespräch mit Stefan Koldehoff

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Der Revisor" - Alvis Hermanis inszeniert Nikolai Gogol am Burgtheater in Wien

Neustart in München - Matthias Lilienthal über sein Theater-Credo und die Provokation von shabbyshabby-Apartements vor den Kammerspielen

Ein ungleiches Paar - Mit Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“ beginnt die Jubiläumssaison der „De Nationale Opera“ in Amsterdam

Binnenflüchtlinge in der Ukraine - Lembergs "Flüchtlingsfestival" für Menschen aus dem Osten des Landes

Radio Ambulante - Wie ein Schriftsteller mit einem Rundfunkprogramm in Lateinamerika die Literatur fördert

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Volle Märkte, niedrige Preise - Europas Milchbauern in Aufruhr

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Ode an den Fehler
Über den Reiz musikalischer Unschärfen
Von Andi Hörmann
Regie: Susanne Krings
Produktion: DLF 2015

Ganz gleich ob beim Ex-Beatle Paul McCartney oder der experimentierfreudigen Band Radiohead: Auf vielen Alben populärer Musiker lassen sich bei genauem Hinhören schief tönende Passagen entdecken. In Zeiten digitaler Studioproduktionen scheint das durchaus verwunderlich: Mit der Präzision des Computers lässt sich heute doch alles auf Perfektion trimmen. Wird manch schräg tönender Klang von Musikern und Produzenten als Stilmittel eingesetzt? Das Feature spannt in der Betrachtung von 'musikalischen Fehlern' einen Bogen: vom Laienmusiker, der im stillen Kämmerlein aus Fehlern lernt, über den bewusst in die Musik hineinkomponierten Fehler renommierter Künstler bis hin zur Faszination von beiläufigen Verspielern, die ein Werk zu etwas ganz Besonderem machen. Wie lässt sich all dies in eine produktive Fehlerkultur integrieren? Unstimmigkeiten und Interpretationsfehler sind zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle oft auch klang- und stilbildend. Sicher aber ist: Aus Fehlern lernt man!

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Schwetzinger Festspiele 2015

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 94 G-Dur 'Mit dem Paukenschlag'

'Arianna a Naxos'. Kantate

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 2 B-Dur

Marianne Beate Kielland, Mezzosopran
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Leitung: Jos van Immerseel

Aufnahme vom 9.5.15 aus dem Schlosstheater Schwetzingen

Als Joseph Haydn starb, war Franz Schubert zwölf Jahre alt und besuchte als Sängerknabe das kaiserliche Konvikt in Wien. Nach dem Stimmbruch verließ er das Institut und stürzte sich, von kurzzeitigen Beschäftigungen als Lehrer abgesehen, ins Abenteuer einer freien Existenz. Wie sehr sein Lebenslauf bis dahin demjenigen Haydns glich, wird ihm gar nicht bewusst gewesen sein. Auch von einer anderen Parallele konnte er nichts ahnen: welch eine wichtige Rolle dereinst London für ihn spielen würde. Dank der Bemühungen des englischen Musikforschers Sir George Grove wurde die Stadt, in der Haydn mit seinen späten Sinfonien zu Weltruhm gelangt war, ein halbes Jahrhundert nach Schuberts Tod zum Uraufführungsort seiner bis dahin völlig unbekannten zweiten Sinfonie. Bei den diesjährigen Schwetzinger Festspielen stellte der belgische Dirigent Jos van Immerseel dieser 'Londoner' des jungen Schubert die unter dem Namen 'Surprise' oder 'mit dem Paukenschlag' bekannte zweite der zwölf 'Londoner Sinfonien' des späten Haydn gegenüber. Dazwischen erklang Haydns ebenfalls in London mit großem Erfolg aufgeführte Kantate 'Arianna a Naxos', gesungen von der norwegischen Mezzosopranistin Marianne Beate Kielland.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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