Sonntag, 26.09.2021
 
Seit 13:30 Uhr Zwischentöne

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 12.09.2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Ambassador
Von Dirk Schmidt
Regie: Jörg Schlüter
Mit: Maximilian Hilbrand, Eva Spott, Martin Bross, Hendrik Stickahn, Hannes Hellmann, Jean Faure u.a.
Produktion: WDR 2009
Länge: 42’22

Aus Antwerpen, einem internationalen Zentrum für Diamantenhandel, werden verstärkt Überfälle gemeldet. Da die jüdischen Händler daraufhin die Abwanderung nach London erwägen, ist Diplomatie gefragt. Nicht ganz das Richtige für den 'Currywurst-Bullen' Sanders und seinen polternden Kollegen Konneffke. Das BKA hat aus Paris einen Tipp von besonderer Brisanz bekommen: Ein Kurier ist mit gestohlenen Steinen von Antwerpen nach Moskau unterwegs. Sanders und Koneffke sollen diesem 'Ambassador' die Ware möglichst unauffällig abnehmen und selbst den Überbringer spielen, um an die Hintermänner zu kommen. Wenn die ermittelnden Behörden dann auch noch ihr Hintergrundwissen austauschten, verliefe die Geschichte für die meisten Beteiligten sicher weniger schmerzhaft.

Dirk Schmidt, geboren 1964 in Essen, studierte Geschichte, Germanistik und Filmwissenschaft in Bochum. Er arbeitet als Lektor, Drehbuchautor und Werber. Jüngste Hörspiele: "Task Force Hamm" (WDR 2010) und die seit 2012 daraus entstandenen "ARD-Radio-Tatorte" (zuletzt: "Exit", WDR 2015).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann, Stuttgart

06:50 Interview 

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

08:30 Nachrichten 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Peter Kapern

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: In Südwestfrankreich werden die Höhlenmalereien von Lascaux entdeckt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Wenn die Sparpläne die Kultur betreffen - Die Zukunft der Landesbühne Eisleben

Am Mikrofon: Wolfgang Renschke

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Schlagzeuger Martin Grubinger

Er trainiert wie ein Hochleistungssportler, obwohl er Musiker ist: der Multiperkussionist Martin Grubinger. Ausdauer ist gefragt, wenn er Marathonkonzerte gibt - wie kürzlich als Residenzkünstler beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Dort hat er sechs Schlagzeugsextette nacheinander gespielt, mit einem Durchschnittspuls von über 180. Auch Muskeln und Schnelligkeit braucht Grubinger, wenn er auf der Bühne zwischen zig Instrumenten hin- und herwirbelt. An die 500 Perkussionsinstrumente besitzt er, und seine Sammlung wächst stetig. Grubinger muss meist auswendig spielen und sich zur Musik eine regelrechte Choreografie überlegen, denn sonst sind die komplexen Werke schlicht nicht umzusetzen. Der 32-jährige Martin Grubinger gilt als einer der besten Schlagzeuger und spielt auf den wichtigsten Bühnen weltweit. Aber zu Hause, im Salzkammergut in Österreich, macht er auch hin und wieder Musik - mit der heimischen Blaskapelle. Und eins reizt ihn an Schlaginstrumenten besonders: dass sie in allen Kulturen und Genres vorkommen.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Die vergessene "Force Noire"
Frankreichs Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg
Mit Reportagen von Andreas Noll
Am Mikrofon: Thilo Kößler

Ihre Namen stehen nur auf wenigen Denkmälern, und im offiziellen Erinnerungskalender spielen die Kolonialsoldaten 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg in Frankreich nur eine untergeordnete Rolle. Dabei haben Soldaten aus Afrika und Fernost auf den europäischen Schlachtfeldern einen hohen Blutzoll entrichtet. Weil Frankreich an einem eklatanten männlichen Geburtenmangel litt, entwickelte der französische General Charles Mangin 1910 das Konzept der Force Noire, das den Einsatz der Kolonialtruppen auch auf den europäischen Schlachtfeldern vorsah. Rund 500.000 Männer aus den Kolonien mobilisierte Paris im Verlauf des Krieges - viele von ihnen wurden zwangsrekrutiert. Vor allem einfache Soldaten kämpften in den verschlammten Schützengräben in Nord- und Ostfrankreich gegen die Deutschen, die ihre schwarzen Gegner nicht selten als 'blutrünstige Bestien' verunglimpften. Wir besuchen die wenigen Orte, die noch heute an diesen Teil der französischen Geschichte erinnern. Als Zeichen des Dankes finanzierte der Staat nach dem Krieg den Bau einiger Moscheen. Auch das Militär beruft sich 
bis heute auf die Tradition der 'Tirailleurs sénégalais', obwohl deren letzte Einheit 1964 aufgelöst wurde. Auf ziviler Seite erinnert die Association Mémoire du Tirailleur Sénégalais in Nizza an die Geschichte der Kolonialsoldaten. Der Brückenschlag in die Gegenwart gelingt dem jungen Verein durch die Unterstützung von Bildungsprojekten in den ehemaligen Kolonien.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten
Syrien: Russische Friedensinitiative - Zum Scheitern verurteilt?

Lob für Deutschland - Arabische Liga und die Flüchtlingsfrage

USA, Kanada und Europas Flüchtlingsproblem: Bald mehr Hilfsbereitschaft?

Falkland-Nachwehen: Argentinisch-britische Verstimmungen um ein kleines Postamt

Am Mikrofon: Robert Baag

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin
Azubi 4.0  
Wie steht es eigentlich um die Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung in Deutschland? 
'Campus & Karriere' fragt: Wie digital werden Lehrlinge im dualen System schon ausgebildet und was heißt digital dabei genau? Welche Rolle spielen Computer, Internet und digitale Techniken in der betrieblichen Ausbildung und in den Berufsschulen? Was wünschen sich Azubis, Ausbilder und Berufsschullehrer, was läuft gut und was weniger? Und wie können EBusiness-Lotsen dabei unterstützen, dass Ausbildung besser auf digitale Herausforderungen ausgerichtet wird und mehr im Team von Betrieb, Schule und Auszubildenden verstanden wird? 

Gesprächsgäste:
Eugen Straubinger, Vorsitzender des Bundesverbandes der LehrerInnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS)
ebastian Bächer, Tischlerei „Bächer Bergmann“ aus Köln, die bei Ausbildung verstärkt auf technische Innovationen und Digitalisierung setzt und international gefragt ist
Christoph Krause, eBusiness-Lotse Mittelrhein und Leiter Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation in Koblenz 
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
Wie digital wird in der betrieblichen Praxis ausgebildet?
Stichproben in der Automobilindustrie und dem Bäckerhandwerk in Niedersachsen

Wie digital wird in beruflichen Schulen ausgebildet?
Stichproben an kaufmännischen und technischen Berufsschulen im Ruhrgebiet

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung

Neue Herausforderungen, neue Techniken, globaler Wettbewerb: Unsere Arbeitswelt ist ständig in Bewegung und verlangt entsprechende Qualifikationen. Das verändert ganze Berufsbilder und schafft neue. Der KfZ-Mechaniker etwa ist inzwischen zum Mechatroniker geworden, weil er es mit viel mehr Elektronik in Fahrzeugen zu tun hat als früher. Und dieser Trend wird anhalten. Unternehmen, vor allem weltweit aktive,  bereiten sich gerade auf die sogenannte "Industrie 4.0" vor, in der Arbeitsprozesse noch stärker automatisiert und vernetzter ablaufen sollen als bisher. Aber es gibt auch viele kleinere Betrieben vor allem im Handwerk, in denen Digitalisierung noch kein großes Thema ist. Hilfestellung gab es hier bislang von speziellen EBusiness-Lotsen, die von den Handwerkskammern in die Lande geschickt wurden. So unterschiedlich wie bei den Betrieben ist auch das Bild an den Berufsschulen. Mit modernen Medien moderne Ausbildungsinhalte zu vermitteln und zu lernen, ist im Wachsen. Doch bei Ausstattung und Weiterbildung der Lehrkräfte ist noch Luft nach oben. Hier mehr zu investieren wäre auch deshalb wichtig, um die duale Berufsausbildung attraktiver für junge Leute zu gestalten.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3

Das Musikmagazin
Wave 3.0. Das Debütalbum von Petite Noir
Es gibt viele Waves: New Wave, Cold Wave, Dark Wave und mehr. Der in Belgien geborene und in Kapstadt lebende Musiker Yannick Ilunga versucht, eine neue Variante des Wave zu erfinden: die Noir Wave. Vielleicht hat er sein Projekt auch deshalb Petite Noir genannt. Und weil der 24-Jährige die Wave-Spielarten der 80er-Jahre nicht am eigenen Leib erfahren hat, orientiert er sich an der Variante, die sich Kanye West auf seinem Album "808s & Heartbreak" von 2008 ausgedacht hat

Die Psychologie der Blase. Das neue Album von Chloe Charles
Sie hat Psychologie studiert - und macht sich in ihren Songtexten Gedanken über Authentizität, Intuition und den Fokus nach innen. Die kanadische Sängerin und Songschreiberin Chloe Charles öffnet auf ihrem dritten Album "With Blindfolds On" den ganz großen Vorhang, mit opulenten Arrangement und großer Musik - die sie zum Teil im alten Funkhaus der DDR in Ostberlin aufgenommen hat

Arbeit mit den Füßen. Die "Footwork"-Szene in Chicago
Ende der 90er-Jahre ist in Chicago eine Musik entstanden, die so verschachtelt ist, dass man sich beim Tanzen zu dieser Musik eigentlich die Beine verknoten müsste. Ungerade Rhythmen laufen permanent gegeneinander, werden von kurzen Samples zerhackt und entfalten ihren Groove nur, wenn man selbst nach der Struktur sucht. Footwork nennt sich dieser Stil, zu dem furchtlose Tänzer in Turnhallen Wettbewerbe bestreiten

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser
Die Kinderbuchautorin und Illustratorin Antje Damm im Gespräch

Frag mich (Moritz Verlag)

Ist 7 viel? (Moritz Verlag)

Was ist das? Ein Spiel- und Ratebuch (Gerstenberg Verlag)

Alle Zeit der Welt (Moritz Verlag)

Nichts und wieder nichts (Moritz Verlag)

Regenwurmtage (Moritz Verlag)

Hasenbrote (Moritz Verlag)

Kiki (Hanser Verlag)

Der Besuch (Moritz Verlag)

Echt wahr? (Moritz Verlag)

Kleines Afrika (Tulipan Verlag)

Alle genannten Titel bebildert, zusammengestellt, geschrieben von Antje Damm

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation
Schwerpunkt:
Netzverweigerer
Der deutsche Mittelstand tut sich dem Internet der Dinge schwer

Sicher hoch vier
Experten diskutieren über zuverlässige Dinge im Netz

Aktuell:
Wettrüsten der Schnüffler
Kritische Juristen diskutieren die Datensammelwut der Nachrichtendienste

Bücher-Bohnen
iBeans navigieren durch die Bibliothek der Zukunft

Das Digitale Logbuch
Appscheu

Info-Update

Sternzeit 12. September 2015
Sonnenkeks über Südafrika

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Markt und Medien

"Dieses Elend hat uns kalt erwischt"
Journalistisches Selbstverständnis in der Flüchtlingskrise
Gespräch mit Susanne Glass, Studioleiterin ARD-Fernsehen, Wien

Rentenkürzung bei der alten Tante
Die BBC muss sparen und will trotzdem expandieren

Neues Finanzierungsmodell für Journalismus?
Der Digitalkiosk Blendle kommt nach Deutschland
Gespräch mit Richard Gutjahr, Journalist

Rolle rückwärts
Die Länder verhindern regionalisierte TV-Werbung

O-Ton-Nachrichten u.a.:
Gutachten der TV-Produzenten unterstellt ARD und ZDF Vetternwirtschaft: SWR weist Vorwürfe zurück
Novellierungsvorschlag für WDR Gesetz: Gremien sollen bei heiklen Entscheidungen eingebunden werden
Kartellamt ist nicht zuständig für das Leistungsschutzgesetz: Der Dauerstreit zwischen Verlagen und Google geht weiter

Am Mikrofon: Bettina Schmieding

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Ein Volksfeind" - Dietmar Dath bearbeitet Ibsens Klassiker fürs Schauspielhaus in Zürich

Leinwandkunst zwischen Opulenz und Minimalismus - Das "Haus der Kulturen der Welt" in Berlin zeigt eine Retrospektive des argentinischen Films

Schatzkammer hinter Bretterverschlag - Das Nationalmuseum von Bosnien-Herzegowina steht vor der Wiedereröffnung

Wen wählen...? Griechische Künstler und Intellektuelle zwischen Enttäuschung und Hoffnung

Am Mikrofon: Mascha Drost

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Lernen ist nicht Kaufen: Wie TTiP das deutsche Bildungssytem bedroht

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Aller Seelen
Von Werner Fritsch
Regie: der Autor
Komposition: Peter Kaizar
Mit: Elisabeth Orth, Cornelius Obonya, Harald Krassnitzer, Regina Fritsch, Markus Hering, Jaschka Lämmert u.a.
Produktion: ORF/HR 2014
Länge: 60'26

anschließend:
"Luminosa"
Neues von musikalischen Grenzgängern: Anat Cohen, Vinicius Cantuaria, Hamilton de Holanda, Richard Fairhurst u.a.
Mit Karl Lippegaus

Ein Hof in Kärnten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Die junge Christa lebt hier mit ihrer Familie. Der Nazi Geigenbauer wirbt um sie, doch Christa liebt den Partisanen Stephan. Eine lebensgefährliche Liebe, wie 
sich bald zeigen wird. Ihr Vater Lazarus, der bei der Wehrmacht dient, wird bei einem Heimaturlaub von Geigenbauers Kumpanen vor den Augen seines kleinen Sohnes erschossen. Ein Jahr später im Konzentrationslager: Geigenbauer, jetzt Herr über Leben und Tod, lässt seinen gekränkten Stolz an Christa und ihrem Geliebten aus. Wieder ein Jahr später, Allerseelen 1945, sieht Christa zu, wie Geigenbauer unter Aufsicht der Amerikaner Leichen aus einem Massengrab ausgräbt. Geigenbauer wird schließlich von einem amerikanischen Exekutionskommando erschossen. Das Rad der Geschichte hat sich weitergedreht. Die Überlebenden sind von den Schrecken des Krieges für immer gezeichnet.

Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen, lebt seit 1991 als freier Schriftsteller in Berlin.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Aktuell adäquat reagieren
Der Komponist Martin Schüttler
Von Ingo Dorfmüller

In Martin Schüttlers Stücken geht es ans Eingemachte: In Frage steht alles, was beim Komponieren gemeinhin vorausgesetzt wird - das Material, die Technik, der Kontext. Was also ist das Material des Komponisten? Und wie wäre zu komponieren - jetzt, wo alle bekannten musikalischen Stile nebeneinander existieren und via Internet immer verfügbar sind. Wo das Konzert als Vermittlungsform in Frage steht, wo klassische Bildungshorizonte nicht mehr vorausgesetzt werden können, wo aber auch alte Denkverbote nicht mehr bestehen. Martin Schüttler, geboren 1974 in Kassel, stellt sich der Aufgabe, sein Nachdenken über solche Fragen in Musikstücke zu kleiden, die in ihren zeitdiagnostischen Qualitäten über rein musikalische Zusammenhänge hinausweisen. "Ich empfinde es als Last, eine Art von Verbindlichkeit für Generationen einnehmen zu müssen", so sagte er, "mir ist es sympathischer, auf die aktuelle Situation adäquat zu reagieren".

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Da gibt es nichts zu lachen
Eine Lange Nacht der fröhlichen Pessimisten
Von Rolf Cantzen
Regie: Stefan Hilsbecher

Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch - diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verheißt es die einschlägige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, 'cool'‹ natürlich. Sie tragen ein Lächeln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die spätestens seit der Aufklärung die Geschichtsauffassungen prägte. Doch schon Sophokles weiß: "nicht geboren zu werden, (ist) für die Erdbewohner am besten." Die Gnostiker der Spätantike drängt ihre Weltwahrnehmung zu der Vermutung, dass nur ein böser Schöpfer diese Welt erschaffen haben kann. Philosophische Gegenstimmen werden auch in der Philosophie laut. Schopenhauer und seine Schüler sensibilisieren für menschliches Leid. In der Melancholie verbinden sich Freude und Leid zu einer Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden. Fröhliche Pessimisten empfehlen zunächst einmal anzunehmen, dass alles schief gehen wird, um sich dann positiv überraschen zu lassen.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Aktuelle Themen

Zeitversetzt hören

Timeshift-Player

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Dlf Audiothek

Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk