Samstag, 15.05.2021
 
Seit 16:05 Uhr Büchermarkt

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 01.05.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

Falschmünzer
Von Peter Bejach
Komposition: Paul Strasser
Regie: Peter Bejach
Mit Anselm Alberti, Robert Aßmann, Gerhard Bienert, Friedrich Gnass, Herwart Grosse, Franz Kutschera, Lola Luigi, Albert Venohr u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1949
Länge: ca. 54‘ (mono)

Februar 1949. Eine politisch motivierte Gruppe bereitet die „Operation Silberstreifen” vor, durch die sie die Westmark als alleinige Währung für alle Zonen der besetzten Stadt Berlin durchsetzen will. Die Akteure bringen Unmengen von Falschgeld in Umlauf und lancieren Zeitungsmeldungen, wonach im Osten die Banknoten ungültig werden und eine Abwertung erfolgt. Überstürzt tauschen unzählige Bürger ihr Bargeld mit erheblichem Verlust in Westberlin um. In den Hinterzimmern der Wechselstuben tauschen große Firmen und vermögende Geschäftsleute die Westmark dann wieder in Ostmark zurück. Am darauffolgenden Tag stellt sich heraus, dass alles ein inszenierter Schwindel war. Opfer dieser Währungsmanipulation wird auch der Kassierer Walter Siebert, der seiner Tochter aus einer Notlage helfen will. Zwar hat er das von ihr dringend benötigte Geld aufgetrieben, doch als er es in Westmark umtauschen will, steigt der Wechselkurs minütlich, und der sonst so überkorrekte Siebert verliert den Kopf …

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Lied & Chanson

Zu Gast: Marcello Murru

Liederbestenliste: die Platzierungen im Mai

Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben

Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Der sardische Sänger, Songautor und Schauspieler Marcello Murru wird aufgrund seiner rauen, widerborstigen Stimme immer wieder der Tom Waits Italiens genannt. Dabei sind seine Gesänge oft mehr ein intensives Murmeln und wirken, als würde er mit seinem Timbre in die Texte eindringen. Zehn Jahre lang schien es, als habe der singende Poet beschlossen zu schweigen, doch dann hat sich eine Gruppe renommierter Journalisten und Künstler zusammengetan und eine Crowdfunding-Kampagne initiiert, um ihn dazu zu bringen, wieder ins Studio zu gehen und Songs aufzunehmen. Entstanden ist so „Diavoli storti“, seine fünfte Soloplatte: ein ebenso eindringliches wie intensives Album.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kleines Konzert

Clara Schumann
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 7
Ragna Schirmer, Klavier
Staatskapelle Halle
Leitung: Ariane Matiakh

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur, op. 38
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Paavo Järvi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Problematische Erinnerung? Das Marine-Ehrenmal in Laboe

Truppenabzug aus Afghanistan - Perspektiven für das Land und die Region. Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Conrad Schetter

100 Jahre Joseph Beuys - Verklärte Erinnerung im Jubiläumsjahr. Ein Interview mit dem Publizisten Hanno Rauterberg

Die Angst vor dem Klopfen - Autorin Jessica Bruder über die harte Realität hinter Oscar-Abräumer "Nomadland"

"Working Class" - Arbeit, von der wir leben können. Ein Interview mit der Autorin Julia Friedrichs

Denk ich an Deutschland: der Musiker und Autor Dirk Zöllner

Am Mikrofon: Änne Seidel

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft

Schalom Aleykum:
Israel und Marokko kommen sich (noch) näher
Von Dunja Sadaqi und Benjamin Hammer

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 360 Jahren: John Evelyn verfasst das Vorwort zu seinem „Fumifugium"

09:10 Uhr

Die neue Platte

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Die Arbeit im Anthropozän
Eine knappe Weltgeschichte der Arbeit in praktischer Absicht
Von Mathias Greffrath
(Wdh. v. 3.1.2016)

Die Menschheit vor der Corona-Pandemie. Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil und Pflug über Windmühle und Dampfmaschine bis zu den Computersystemen, die die geistige Arbeit automatisiert und die Fantasieproduktion standardisiert haben. Und wie es scheint, ist der neuerliche Automatisierungsschub erst am Anfang. Einstweilen produziert der kapitalgetriebene Automatismus noch Überfluss, aber auch immer mehr Menschen ohne Arbeit und Einkommen. Im Norden werden sie durchgefüttert, aus ausgebluteten Südregionen hat die große Elendswanderung begonnen. Eine immer kleinere Minderheit besitzt und gestaltet die politischen, administrativen und technischen Apparate. Homo sapiens scheint am Ende seiner Laufbahn, gefangen in den stählernen Netzen eines techno-ökonomischen Prozesses. Steuert der auf den ökologischen Kollaps hin? Bei den Elenden, den Ausgegrenzten, den Nutznießern, aber auch bei den Theoretikern wachsen Ratlosigkeit und Fatalismus. Und die Gewaltbereitschaft wächst, die der Elenden und die derjenigen, die ihren Wohlstand bedroht fühlen. Etwas in uns wehrt sich gegen die Alternativlosigkeit - aber worauf, auf welche Arbeit kann dieses Gefühl noch setzen?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Musiker des Ensemble Modern

Einzigartig ist die Arbeitsweise des Ensemble Modern. Es verzichtet seit seiner Gründung auf einen künstlerischen Leiter. Über die Projekte, Partnerschaften und finanzielle Angelegenheiten entscheiden die Mitglieder gemeinsam. Seit seiner Gründung im Jahre 1980 folgt das Ensemble Modern dem Leitspruch „Vielfalt erleben“, vor allem im Bereich der zeitgenössischen Musik. In „Klassik-Pop-et cetera” werfen die Cellistin Eva Böcker und der Flötist Dietmar Wiesner ein Licht auf die Besonderheiten des Frankfurter Ensembles. Mit US-Musiker Steve Reich haben sie eine Partitur erstellt, mit Max Raabe und Nina Hagen eine denkwürdige Version der Dreigroschenoper auf die Bühne gebracht und mit Jazzlegende Ornette Coleman zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution ein Stück für das Festival d’Automne in Paris entwickelt.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Peter Tschaikowsky
Streichquartett Nr. 1 D-Dur, op. 11
Streichquartett Nr. 2 F-Dur, op. 22
Quartettsatz B-Dur
Streichquartett Nr. 3 es-Moll, op. 70, Souvenir de Florence

Quatuor Danel:
Marc Danel, Geige
Gilles Millet, Geige
Vlad Bogdanas, Bratsche
Yovan Markovitch, Cello

Aufnahmen vom November 2015 und Juni 2015 aus dem Deuschlandfunk Kammermusiksal, Köln

Am Mikrofon: Niklas Rudolph

Neue Einspielungen der Streichquartette von Peter Tschaikowsky werfen immer wieder die Frage danach auf, wie russisch diese Kammermusik klingen soll. Das Quatuor Danel legt auf einer Doppel-CD überraschende Antworten vor. Frühere Einspielungen russischer Interpreten - wie die des Borodin-Quartetts - haben das Gehör einer ganzen Generation nachhaltig an den vibratostarken, zum großen Gefühl neigenden Klang gewöhnt. Jede neue Einspielung ist mit dieser Erwartungshaltung konfrontiert. Die Einspielung des Quatuor Danel setzt sich deutlich von solchen Erwartungen ab - sie ist frei von Pathos. Sie zerlegt die musikalischen Schichten in ihre Einzelteile, fügt sie frisch zusammen und befreit sie von manchem Ballast. So verändert das Quartett den Blick auf den Komponisten. Eine Einspielung im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Kooperation mit dem Label cpo. Und wie an einem Zeitstrahl lässt sich anhand der raren Kammermusikwerke Tschaikowskys seine künstlerische Entwicklung nachvollziehen. Entstanden die ersten Gehversuche noch zu Studienzeiten, knüpft das Streichsextett „Souvenir de Florence“ an die letzten großen Opernerfolge an - und sprengt die Grenzen zwischen Kammermusik und Sinfonik.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

1. Mai Forderungen in Pandemiezeiten

Lockerungen für Geimpfte? Ab Montag auch in NRW

Auszug IdW Markus Blume, CSU-Generalsekretär

Randfigur im demokratischen Spektrum - CDU Süd-Thüringen nominiert Maaßen

Koalitionsgespräche erfolgreich - Grün-schwarz in Ba-Wü einigt sich

Erster Hilfsflug nach Indien startet

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Barbara Schmidt-Mattern

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Francesco Saverio Geminiani
Concerto grosso für Streicher und Basso continuo e-Moll, op. 3 Nr. 6
Concerto Köln

Georg Philipp Telemann
Ouverture G-Dur für 2 Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo, TWV 55:G1
L'Orfeo Barockorchester
Leitung: Carin van Heerden

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Leere statt Lehre - Hochschulen im Lockdown und der weite Weg zurück zu Präsenzveranstaltungen
In „Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Welche Forderungen nach mehr Präsenz stehen im Raum? Welche Konzepte wünschen sich die Hochschulen, welche die Studierenden? Welche Pläne gibt es auch über dieses Sommersemester hinaus?

Gesprächsgäste:
Prof. Dr. Oliver Günther, Rektor der Universität Potsdam und Vizepräsident in der Hochschulrektorenkonferenz
Prof. Dr. Heinz Rhyn, Rektor Pädagogische Hochschule Zürich, Präsident der Kammer Pädagogische Hochschulen und Vizepräsidentder Dachorganisation Schweizer Hochschulen swissuniversities
Antonia Winkler, Studentin, 4. Semester, Uni Heidelberg, Organisatorin der studentischen Initiative #OnlineLeere
Lucie Gröschel, Sprecherin der studentischen Initiative #NichtNurOnline
Am Mikrofon: Henning Hübert

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Die Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen unter Lockdown-Bedingungen: Unter Corona wechselte der Hochschulbetrieb fast komplett ins Digitale - und verblieb dort bis heute. Jetzt wirkt die Bundesnotbremse nicht nur stark auf studentisches Leben, sondern verschiebt auch die Rückkehr in Präsenzveranstaltungen weit in die Zukunft. In der Distanz wachsen Unsicherheit, Unzufriedenheit und Arbeitsbelastung. Viele neue studentische Initiativen begehren dagegen auf, fordern Präsenzveranstaltungen ein, ohne dabei Corona zu leugnen. Uni-Leitungen fragen nach dem tieferen Sinn der geltenden Bundesnotbremse für die Hochschulen. Bislang galt für sie Autonomie bei ihren Konzepten im Umgang mit der Pandemie.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Kunstfreiheit am Klavier: Neue Töne von Rapper Danger Dan
Der typische Straßenrapper ist Daniel Pongratz alias Danger Dan nie gewesen. Er kommt aus einem akademischen Millieu, ist politisch informiert, und die Songs seiner Band Antilopen-Gang sind oft satirische-gesellschaftskritische Kommentare. Auf seinem Album „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" nutzt er ausgiebig das Stilmittel der im Konjunktiv versteckten Beleidigung. Und spielt dazu ausschließlich Klavier

Haftbefehl mit „Das schwarze Album": Wie im Vollrausch
Mit Trap-Beats, Erzählungen von der Straße und Sprachspielen hat sich der Rapper Haftbefehl in den Olymp des Deutschrap katapultiert, inklusive Lobpreisungen des Feuilletons. Mit „Das schwarze Album“ kommt ein neues Lebenszeichen, das introspektive Reflexionen und harte Wortgefechte reibungslos miteinander vereint

Experimenteller Rock aus England: Drei Bands, ein Hype
Black Country, New Road, Squid und Black Midi: Ihre Musik ist wild, hochkomplex und unberechenbar. „New Weird Britain“ - so hat ein Magazin ihren Sound beschrieben, ein anderes kürte Black Country, New Road gleich zur „besten Band der Welt“. Ein Versuch, den Hype zu verstehen

Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser
DIE BESTEN 7
Die Deutschlandfunk-Bestenliste im Mai

Dr. Maria Linsmann und Dr. Michael Schmitt im Gespräch mit Ute Wegmann

Germano Zullo und Albertine (Illustration): „Du, was machst du gerade? Eine Geschichte von Roberto und Marie“
Aus dem Französischen von Bernadette Ott
(Aladin Verlag, Stuttgart)

Marlies van der Wel: „Seesucht“
Aus dem Niederländischen von Birgit Erdmann
(Mixtvision Verlag, München)

Jihyun Kim: „Sommer“
(Verlag Urachhaus, Stuttgart)

ATAK: „Piraten im Garten“
(Antje Kunstmann Verlag, München)

Nikola Huppertz und Barbara Jung (Illustration): „Schön wie die Acht“
(Tulipan Verlag, München)

Zoran Drvenkar: „Pandekraska Pampernella“
(Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim)

Björn Stephan: „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“
(Galiani Verlag, Berlin)

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Copyright:
Rechteinhaber und Internetprovider blockieren Urheberrechtsverletzer

Problemzonen:
Befürworter von Internetsperren fürchten die Web-Verschlüsselung

Miet-KI:
Machine-Learning as a Service soll KI leicht zugänglich machen

Das Digitale Logbuch

Info-Update

Sternzeit 01. Mai 2021
Noch ein halbes Jahr Warten auf James Webb


Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Brauchen wir Arbeit zum Glücklichsein?
Die Soziologin Jutta Allmendinger und der Journalist Rainer Hank im Gespräch
Am Mikrofon: Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Zur Situation der Kulturschaffenden - Ein Gespräch mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates

Mental Health und Literatur - Eine Gesprächsreihe im Berliner Literaturforum

"Schuberts Reise nach Atzenbrugg" - Uraufführung einer Oper von Johanna Doderer im Münchner Gärtnerplatztheater

"Das weiße Dorf" - Zur Eröffnung des Heidelberger Stückemarkts

"Home Edition" - Das arabische Filmfestival ALFILM liefert nach Hause

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

1. Mai Demonstrationen zum Tag der Arbeit in Pandemiezeiten

Lockerungen für Geimpfte? Ab Montag auch in NRW

Koalitionsgespräche erfolgreich - Grün-schwarz in Ba-Wü einigt sich

Randfigur im demokratischen Spektrum - CDU Süd-Thüringen nominiert Maaßen

Erster Bundeswehr-Hilfsflug nach Indien unterwegs

Hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Disneyland Reopening: "The Happiest Place On Earth" ist wieder geöffnet

Sport-Telegramm

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

18:40 Uhr

Hintergrund

Gewerkschaften in Europa: Gelingt der gemeinsame Kampf für Arbeitnehmerrechte?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Maaßens Kandidatur für den Bundestag

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Hörspiel des Monats
Woanders
Ein Hörspiel in Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch
Von Diana Näcke, Masha Qrella und Christina Runge
Regie: die Autorinnen
Mit: Masha Qrella
Komposition: Masha Qrella
Musik: Andreas Bonkowski, Chris Imler, Masha Qrella
Gäste: Andreas Spechtl, Tarwater
Ton und Technik: Alexander Brennecke, Gunda Herke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Gaming Culture
LUDO-MUSIKOLOGIE: Künstl(er)i(s)che Welten
Von Anna Schürmer

„Ludomusikologie“ ist eine junge, zwischen Musik- und Medienwissenschaft angesiedelte Disziplin, die sich mit den spielerischen Komponenten von Sound und der musikalischen Ebene von Games beschäftigt. Damit stellt sie die Art und Weise in Frage, wie wir über Musik denken. Insbesondere die „Generation+-1980“ nutzt die Gaming-Kultur als künstlerisches Tool: Diese mit dem Musikfernsehen und Computerspielen aufgewachsene Generation kundschaftet in bester Avantgarde-Manier neues, immersives Terrain aus und öffnet mit einer gehörigen Portion Spieltrieb audiovisuell animierte und interaktiv modellierte Möglichkeitsräume. Analog sozialisiert und zugleich die ersten Digital Natives, (inter)agieren diese Vertreterinnen und Vertreter der „Generation+-1980” an den hybriden Schnittstellen einer medienästhetischen Ordnung, die Pop und Kunst, Realität und Virtualität, Unterhaltungsindustrie und den Ernst des Lebens beziehungsweise der Musik nicht mehr unterscheiden will. Aktuelle Beispiele liefern Alexander Schubert, Stefan Prins, Johannes Kreidler und Julia Mihály.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Und die Hand wird zur Faust
Eine Lange Nacht der Lieder aus den europäischen Widerstandsbewegungen
Von Winfried Roth
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 2./3.5.2015)

Gegen Hitlers, Mussolinis, Francos und Stalins Diktaturen und ihren Versuch, ein faschistisches Europa zu schaffen, leisteten Millionen Männer und Frauen im Untergrund Widerstand - mit und ohne Waffen. Ihre dramatische Geschichte - von Paris bis Athen, von den Bergen Norditaliens bis zu den Wäldern Russlands - spiegelt sich in unzähligen Liedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg riefen Lieder zum Protest gegen rechte Regimes in Spanien, Portugal und Griechenland auf. Entstanden sind oft außergewöhnliche Kunstwerke: lyrische Klagelieder und monumentale Hymnen, provokante Spottgesänge und Trauermärsche, ruhige Balladen und leidenschaftliche Appelle.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Aktuelle Themen

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