Freitag, 22.01.2021
 
Seit 17:35 Uhr Kultur heute

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 03.01.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Von 1970 bis 2020
Die Lange Nacht über fünf Jahrzehnte Rock- und Pop-Musik
Von Rainer Praetorius
Regie: Fabian von Freier

1970 bis 2020: Ein halbes Jahrhundert Rock- und Popmusik. Fünf Jahrzehnte, in denen die Rock- und Popmusik langsam aber stetig ursprünglich vorhandene Altersschranken durchbrach. Rock und Pop muss heute nicht mehr länger um kulturelle Anerkennung kämpfen. Längst ist diese Musik nicht nur bei den Jüngeren fester Bestandteil des Alltages. Auch bei den 50-, 60- und sogar bei den 70-Jährigen gehört sie einfach dazu. In den Jahren von 1970 bis 2020 gab es nicht nur kontinuierlich großartige Musik. Die Klangkunst der vergangenen Jahrzehnte war auch besonders vielfältig. Und das ist die Auswahl in chronologischer Reihenfolge von 1970 bis 2020: Amon Düül II, David Bowie, Roxy Music, Bob Dylan, Patti Smith, Talking Heads, John Cale, The Waterboys, Sal Paradise, Kate Bush, Public Image Limited, The Sugarcubes, He Said, Geoffrey Oryema, R.E.M., The Cure, The Cranberries, Nick Cave, D'Gary, Emiliana Torrini, Rachid Taha, Ozzy Osbourne, Placebo, The Knife, Nine Inch Nails, Fever Ray, Arcade Fire, PJ Harvey, The XX, Sylvan Esso und James Blake.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Sergej Prokofjew
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll, op. 16

Anna Vinnitskaya, Klavier
Dresdner Philharmonie
Leitung: Marek Janowski

Aufnahme vom 8.12.2019 aus dem Kulturpalast Dresden

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Earl Wild
Seven Virtuoso Etudes on Gershwin Songs. Lied-Transkriptionen für Klavier solo (Auszüge)

George Gershwin
3 Préludes für Klavier

Sergej Rachmaninow
5 Lieder. Bearbeitet für Klavier von Earl Wild

Modest Mussorgskij
Bilder einer Ausstellung (Auszüge)

Benjamin Moser, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Endpunkte, Neuanfänge und das Kontinuum der Krisen

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Georg Philipp Telemann
„Kaum ist der Heyland auf der Erden". Kantate zum Sonntag nach Neujahr für Bass solo, 2 Violinen, Viola, Violoncello obligato und Basso continuo, TWV 1:991
Klaus Mertens, Bass-Bariton
Accademia Daniel
Leitung: Shalev Ad-El

Johann Sebastian Bach
„Schau, lieber Gott, wie meiner Feind". Kantate zum Sonntag nach Neujahr für Soli, Chor und Orchester, BWV 153
Terry Wey, Altus
Charles Daniels, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Gesualdo Consort Amsterdam
Leitung: Pieter-Jan Belder

Johann Gottfried Walther
Concerto für Orgel solo a-Moll, LV 140
Kei Koito, Orgel

Girolamo Abos
Magnificat für 4-stimmigen Chor und Orchester
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Solidarität mit dem Machthaber - Sieben Historiker in Belarus werden entlassen

Jugendliche in der Coronakrise. Ein Interview mit Sabine Andresen, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt

Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt. Ein Interview mit der Regisseurin Sabine Gisiger

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Zukunft als Katastrophe. Ein Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Eva Horn

Denk ich an Deutschland: der Bratschist Nils Mönkemeyer

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
"... halte Gott dich fest in seiner Hand!"
Von der Sehnsucht nach Segen
Von Christoph Seidl
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der peruanische Komponist Daniel Alomía Robles geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Belarus - Texte und Stimmen (6/7)
Eine Art Zivilisationsrevolution
Von Maksim Goriunov
Aus dem Russischen von Heinrich Siemens
(Teil 7 am 10.01.2021)

Bis vor kurzem interessierten sich junge Bürger aus Belarus weniger für Politik als ihre Altersgenossen in der Ukraine und in Russland. Das fand zumindest Maksim Goriunov heraus, der sich intensiv um die Gründe der Abwanderung junger Menschen nach Litauen, Polen und in andere europäische Länder befasst hat. In anderen Ländern gelten sie als die idealen Einwanderer. Seinen 2018 geschriebenen Essay im Auftrag der Boris Nemtsov-Stiftung für die Freiheit hat Maksim Goriunov nun für den Deutschlandfunk aktualisiert und die universellen wie die politischen Motive und die nationalen Besonderheiten in Belarus neu eingeordnet.
Maksim Goriunov, geboren in Uman, Ukraine. Abschluss an der Philosophischen Fakultät der Lomonossow-Staatsuniversität Moskau. Seit 2018 ist er ständiger Co-Präsident der Sendung „IDEA X“ im Europäischen Radio für Belarus. 2020 wurde auf der Grundlage des Programms das Buch „Die belarussische Nationalidee: 85 Interviews über das, was Belarus ist und wer die Belarussen sind“ veröffentlicht.
 

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Lukaskirche in Dresden
Predigt: Pfarrer Christian Kollmar
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Edle Rose der Provinz
Besuch in Lüneburg

Die Krone Apuliens
Castel del Monte - das Rätselschloss Friedrichs II.

Zwischen Weichsel und Memel
Welterbe Torun und Malbork

Sinnliche Freuden
Erotische Orte in Bremen

Sternengucker
Optische Reise in die Galaxie

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Musiker Klaus Wallendorf im Gespräch mit Joachim Scholl

Er ist der „Hofpoet am Horn“: Klaus Wallendorf. Fast 30 Jahre spielte er im Star-Ensemble der Berliner Philharmoniker. Geboren 1948 in Thüringen, schlug Klaus Wallendorf als kleiner Junge als erstes Instrument eine Trommel. Dann kam das Horn, mit dem er zum Weltklasse-Musiker aufstieg. 1980 wurde er bei den Berliner Philharmonikern fest engagiert. Parallel dazu entwickelte der Solo-Hornist sein Talent als Entertainer: Mit Gedichten, Sketchen und musikalischen Moderationen füllte er Konzertpausen, bald wurden Auftritte mit eigenem Programm daraus. Bis heute fühlt sich Klaus Wallendorf im Dienst konzertanter Heiterkeit. Ungewöhnliche Musik-Geschichten erzählt er auch in seinem jüngsten Buch „Zwischen Mundstück und Mikrofon“.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Christoph Nußbaumeder: „Die Unverhofften“
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Katharina Teutsch

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Das uralte, navigierende Gehirn
Über Denken im Raum
Von Martin Hubert

Die Entdeckung war eine Sensation und wurde 2014 mit dem Nobelpreis geehrt. Im Gehirn existieren Zellen, die genau taxieren, wo sich jemand im Raum befindet und in welche Richtung er sich orientiert. Doch langsam zeichnet sich ab, dass sich hinter diesem Netzwerk noch viel mehr verbirgt. Studien zeigen, dass das Navigationssystem des Gehirns auch dazu taugt, Tonhöhen, Zeitabstände, Erinnerungen und Wissensbestände zu organisieren. Es hilft beim Lernen, kann alte Erfahrungen generalisieren und neue kategorisieren. Passend dazu legen psychologische Experimente nahe, dass Denken weniger auf bildhaften Vorstellungen als auf abstrakten räumlichen Mustern beruht. Im Alter lässt das neuronale Navigationssystem nach und spielt dann womöglich bei Demenzen eine Rolle. Ruht der menschliche Geist also auf einem uralten System, mit dem der Mensch begann, sich in seiner Umwelt zu zurechtzufinden?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Kulturfragen-Reihe: Auf der Suche nach dem Wir II
Welche einigende Kraft hat Sprache noch? Die Schriftstellerin Kathrin Röggla im Gespräch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Innovationsmotor Kultur"
Poesie-Telefon-Ambulanz des ThaliaTheaters

Endlich mal erklärt - Braucht der Tanz überhaupt ein Bühnenbild?

Kunst draußen: Drakes "Viktoria" auf der Berliner Siegessäule

Solidarität mit dem Machthaber - Sieben Historiker in Belarus werden entlassen

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Durchbruch oder Flop? Die Elektronische Patientenakte geht an den Start

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Dream Sounds
Schlaf und Traum in der Musik
Von Raphael Smarzoch
Regie: Susanne Krings
Produktion: Deutschlandfunk 2017

Es gibt kaum einen Komponisten, der nicht die Themen Schlaf oder Traum verarbeitet hätte. Dazu bieten heute Streamingdienste Einschlafplaylisten an, Apps verwandeln das Smartphone in einen akustischen Schlummerkasten und Videoportale liefern Geräuschsoundtracks zur Entspannung und gegen die Schlaflosigkeit. Wiegenlieder und ruhige Klänge beruhigen nicht nur, sie sind auch ein akustischer Schutzraum, eine klingende Festung gegen die Gefahren der Nacht. Franz Liszt und Johannes Brahms komponierten Wiegenlieder, Robert Schuman eine „Träumerei“ und Frédéric Chopin die „Nocturnes“. Die Protagonisten des Hypnagogic Pop vertonen Träume und Erinnerungen aus ihrer Kindheit. Robert Rich bastelt an einer Ambient-Schlafmusik. In dieses Genre fällt auch Max Richters achtstündiges Epos „Sleep“, eine Sinfonie gegen die Schnelllebigkeit des digitalen Alltags. Dabei sind die digitalen Medien die Wiegenliedmaschinen von heute mit ihren Playlists und Geräuschsoundtracks.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

3. Raderbergkonzert 2020 / 2021

George Enescu
Impressions d‘enfance für Violine und Klavier D-Dur, op. 28

Mieczysław Weinberg
Sonate für Violine und Klavier Nr. 5, op. 53

Claude Debussy
Sonate für Violine und Klavier g-Moll

Peter Tschaikowsky
Souvenir d‘un lieu cher. 3 Stücke für Violine und Klavier, op. 42

Eugène Ysaÿe/Camille Saint-Saëns
Caprice d‘après l‘étude en forme de valse für Violine und Klavier, op. 52

Stephen Waarts, Violine
Yannick Rafalimanana, Klavier

Aufnahme vom 8.12.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Norbert Hornig

Erfolge gleich bei mehreren internationalen Violinwettbewerben haben die Karriere des niederländisch-amerikanischen Geigers Stephen Waarts maßgeblich beflügelt. Im 3. Raderbergkonzert der Saison stellte der passionierte Kammermusiker mit seinem französischen Klavierpartner Yannick Rafalimanana sein Talent in einem unkonventionellen Programm unter Beweis. Die Violinsonate von Claude Debussy, ein Meisterwerk der französischen Kammermusikliteratur des 20. Jahrhunderts, ist darin die einzige Komposition, die man regelmäßig im Konzertsaal hören kann. Die Miniaturen von George Enescu, Peter Tschaikowsky und Camille Saint-Saëns sind vor allem als Zugaben bekannt. Eine echte Rarität ist die Violinsonate Nr. 5 des polnisch-jüdischen Komponisten Mieczysław Weinberg.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Verunsicherung im deutschen Eisschnelllauf

Mit Ex-Shorttracker Leon Kaufmann-Ludwig und Athletensprecher Moritz Geisreiter im Gespräch mit Jessica Sturmberg.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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