Sonntag, 19.05.2019
 
Seit 11:05 Uhr Interview der Woche

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 03.03.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Nicht zu früh an die Kamera denken!
Eine Lange Nacht über Stanley Kubrick
Von Rainer Praetorius
Regie: Fabian von Freier

„Ich habe Angst, Dave!“, „Das hier bin ich, Alex, und meine drei Droogs.“ Zwei Sätze - und schon startet in vielen Köpfen das Kino des Regisseurs Stanley Kubrick. Der erste Satz stammt von einem Computer, der um sein Leben fürchtet. Die andere zitierte Filmfigur ist ein jugendlicher Schläger, der erst Täter und dann Opfer wird. Doch es ist nicht in erster Linie die menschliche Sprache, die Kubrick's Kinowelt ausmacht. Kaum einem anderen Regisseur ist es so gelungen, Bild und Musik zu einer vollständigen Einheit zu verschmelzen. Kubricks Perfektionismus ist berühmt-berüchtigt. Viele hielten dieses Streben nach Vollkommenheit für überzogen. Kubrick-Fans sind dem Regisseur von Filmen wie '2001: Odyssee im Weltraum‘, 'Uhrwerk Orange' und ‚Shining‘ bis heute dankbar, dass er nicht davor zurückschreckte, ein Filmhandwerk zu praktizieren, das so konsequent gründlich war. In der griechischen Mythologie schwang sich Ikarus mit Hilfe einer Flügelkonstruktion aus Vogelfedern in den Himmel. Die Federn waren durch Wachs verbunden. Als er immer höher stieg und der Sonne zu nahe kam, schmolz das Wachs. Ikarus stürzte ab. "Versuche nicht, zu hoch zu fliegen!" lautet die gängige Moral dieser Geschichte. Zwei Jahre vor seinem Tod zog Stanley Kubrick eine ganz andere Erkenntnis aus dem alten Mythos. In einer letzten öffentlichen Video-Ansprache erklärte er: "Vergesst Wachs und Federn. Baut bessere Flügel!"

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Am Leben sein
Neue Musik aus Südostasien

Jonas Baes
Aufhebung

Alan Hilario
Showdown

Feliz Anne Reyes Macahis
Out of the depths

Ensemble Aventure
Aufnahme vom 24.11.2017 aus der Elisabeth Schneider Stiftung, Freiburg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier G-Dur

Béla Bartók
6 Rumänische Volkstänze, Sz 56. Bearbeitung für Violine und Klavier

Fazıl Say
Sonate für Violine und Klavier, op. 7

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Fazıl Say, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Heinrich Schütz
'Herr, auf dich traue ich'. Motette zu 5 Stimmen, SWV 377
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Giovanni Battista Tibaldi
'Sonata da chiesa' für 2 Soloinstrumente und Basso continuo d-Moll, op. 2 Nr. 3
Parnassi musici

Johann Sebastian Bach
'Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem'. Kantate zu Estomihi für Soli und Orchester, BWV 159
Mirjam Berli, Sopran
Susanne Frei, Sopran
Guro Hjemli, Sopran
Damaris Nussbaumer, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Nicolas Savoy, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Franz Liszt
'Tu es Petrus'. Transkription für Orgel solo, S 261
Michael Schönheit, Orgel

Charles Gounod
'Messe brève' Nr. 7 C-Dur. Fassung für Tenor, Bass, vierstimmigen Chor und Orgel
Mirko Ludwig, Tenor
Gunter Troje, Bass
Kammerchor I Vocalisti
Leitung: Hans-Joachim Lustig

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Vom Verfall bedroht - Architektur der Berber in Südtunesien

IS am Ende - Terror gebannt? Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler Guido Steinberg

Unsicherheit - das Gefühl unserer Zeit? Ein Interview mit dem Hirnforscher Achim Peters

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Formen Worte die Welt? Ein Interview mit dem Philosophen Manfred Geier

Denk ich an Deutschland: Der Schriftsteller Maxim Leo

Am Mikrofon: Birgid Becker

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Des Geistes klare Trunkenheit“ (nach Augustinus)
Von Diakon Andreas Bell
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Das Kölner Stadtarchiv stürzt ein

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Bildende Kunst
Über eine Kunst des guten Gewissens in Zeiten der Gier
Von Ulf Erdmann Ziegler

Während superreiche Sammler bestimmen, was wertvolle Kunst ist und die Museen unter Druck setzen, betreiben Kuratoren eine Kunst des guten Gewissens, am liebsten als Kritik am eigenen Apparat. Wie geht das zusammen? Eine linke Kunst, global, transparent, transgender und hochmoralisch, feiert international sich selbst, ein juste milieu, das immer Recht hat. Die Kunstkritik als Korrektiv hat so gut wie ausgedient. Wie kommt es, dass eine Kunst des guten Gewissens triumphiert, während der Zynismus des Marktes keine Grenzen kennt? Ulf Erdmann Ziegler, Jahrgang 1959, studierte visuelle Kommunikation in Dortmund, Literaturwissenschaft und Psychologie in Berlin und lebt in Frankfurt am Main. Er war Kunstredakteur der taz und veröffentlicht Essays und Romane sowie Arbeiten zu Kunst und Fotografie. Zuletzt erschien bei Suhrkamp der Roman ‚Und jetzt du, Orlando!’ und der Interviewband (zusammen mit Dominik Wichmann) ‚Bernd & Hilla Becher im Gespräch’ bei Schirmer/Mosel.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der St. Lukaskirche Oldentrup in Bielefeld
Predigt: Pfarrer Benjamin von Legat
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Jörg Meuthen, AfD Bundessprecher

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Parodie auf Protz und Prunk
Karneval in Galicien

Alte kölsche Tradition
Die Geschichte des jüdischen Karnevals in Köln

Frohsinn in Westafrika
Karneval in Guinea Bissau

Die Viracocha Expedition
Mit dem Schilffloß über den Pazifik

Kathedralen des Meeres
Leuchttürme an der bretonischen Küste

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Vorsitzende der ZEIT-Stiftung Michael Göring im Gepräch mit Joachim Scholl

Als Kulturmanager weiß er alles über Stiftungen und Mäzenatentum - als Schriftsteller erkundet Michael Göring die Verwerfungen deutscher Geschichte. Er ist ‚Mr. Stiftung’ in Deutschland: Nach kurzer erfolgreicher Universitätszeit ist Prof. Dr. Michael Göring, Jg. 1956, seit über 30 Jahren im Stiftungswesen aktiv, sitzt in vielen Gremien und Vorständen großer deutschen Stiftungen, leitet selbst die ZEIT-Stiftung in Hamburg. Für seine Leistungen wurde der gebürtige Westfale mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet, für seine bislang vier Romane erhielt Michael Göring weithin Anerkennung im deutschen Feuilleton. In seinem jüngsten Roman ‚Hotel Dellbrück’ erzählt er eine deutsch-jüdische Flüchtlingsgeschichte - ein Spiegelbild der Gegenwart.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Günter Kunert: „Die zweite Frau“
(Wallstein Verlag, Göttingen)
Ein Beitrag von Katrin Hillgruber

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Die Ordnung der Elemente
Vor 150 Jahre entwickelte Mendelejew  das Periodensystem der Elemente

Studiogast:
Prof. Dr. Nora Kulak, Freie Universität Berlin
Institut für Chemie und Biochemie

Mit Beiträgen von Volker Mrasek und Arndt Reuning

Am Mikrofon: Uli Blumenthal

Fast jeder kennt die Karte oder das Poster aus der Schulzeit; Bunte Quadrate mit Buchstabenkürzel wie Mg, As, Cl, Na oder Fe; durchnummeriert und  aufgeteilt in 7 Zeilen und 18 Spalten: Das PSE, das Periodensystem der Elemente, dass in diesem Jahr 150 Jahre alt wird. Und das untrennbar mit dem Namen Dmitri Iwanowitsch Mendelejew verbunden ist.  Auf Grund des Stellenwertes für Wissenschaft und Wirtschaft - so die Begründung der Vereinten Nationen - gilt 2019 als das Internationale  Jahr des Periodensystems. Dmitri Iwanowitsch Mendelejew arbeitete  Mitte der 1860er Jahre  an einem Lehrbuch der Chemie und überlegte, in welcher Reihenfolge die damals bekannten 63 einzelnen Elemente im Lehrbuch abgehandelt werden sollen. Am 6. März 1869, präsentierte Mendelejew vor  der Russischen Chemischen Gesellschaft das Periodensystem der Elemente. Heute reicht  das Periodensystem  bis zum Element 118.  Ein Dutzend davon sind erst in den letzten vierzig Jahren dazugekommen. Aber im Unterschied zu den Elementen, die Mendelejew vor 150 Jahren kannte, zerfallen sie meist, noch bevor man sie näher untersuchen kann. Heutzutage sind Chemiker deshalb auf der Suche der „Insel der Stabilität“  im Meer der kurzlebigen Elemente. Auch 150 Jahre später ist das Periodensystem der Elemente noch nicht abgeschlossen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Der labile Frieden - Historiker Jörn Leonhard über die neue Weltunordnung

Am Mikrofon: Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Zukunftsräume - Dresdens Avantgarde 1919-1932 im Albertinum

Eine Bilanz des FESPACO-Filmfestivals in Ouagadougou

Wahrheit, Dichtung, Manuskripte - 10. Jahrestag des Kölner Archiv-Einsturzes

Vom Verfall bedroht - Architektur der Berber in Südtunesien

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Zurückkaufen, enteignen, mehr bauen: Wie Wohnen in Berlin bezahlbar bleiben soll

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

1. Fußball-Bundesliga, 24. Spieltag:
VfB Stuttgart - Hannover 96
VfL Wolfsburg - SV Werder Bremen

2. Fußball-Bundesliga, 24. Spieltag:
Arminia Bielefeld - SV Darmstadt 98
FC Ingolstadt - 1. FC Köln
Dynamo Dresden - VfL Bochum

Neues Polizeigesetz in Sachsen

Ski Nordisch - Weltmeisterschaften in Seefeld
Doping - Zusammenfassung des aktuellen Stands der Ermittlungen
Bob- Skeleton-WM in Whistler: 2er Bob Lauf 3 und 4 Frauen und Männer

Handball - EHF-Pokal: GOG Svendborg - THW Kiel
Handball - Oldie auf Titeljagd: Interview mit Holger Glandorf

Leichtathletik-Hallen-EM in Glasgow
Bahnrad - Bilanz Weltmeisterschaften in Warschau
Tischtennis - Oldie auf Abschiedstour: Interview mit Timo Boll

Am Mikrofon: Klaas Reese

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Das Tier, das es nicht gibt
Einhörner - Kulturgeschichte eines Irrtums
Von Rolf Cantzen
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2019

Als Fantasy-Helden werden sie geliebt, als Schokolade gegessen, als biblisches Untier gefürchtet, als Kondom übergezogen: Einhörner. Was fasziniert bis heute an diesen Fabelwesen? Ihre Existenz im christlichen Abendland verdanken die Einhörner einem Fehler. Bei der Übersetzung der hebräischen Bibel ins Griechische wurde aus einer Bezeichnung für ein wildes Tier das ‚Einhorn’, ein Tier, das aus asiatischen Mythen bekannt war. Auch Aristoteles erwähnte es. Das Einhorn wurde angeblich von Reisenden wie Marco Polo gesichtet und als gefährlich beschrieben. Das angeblich vom Einhorn stammende Horn wurde in der Renaissance als Heilmittel gehandelt, sein Abbild in Teppiche gewebt und seit der Romantik von Dichtern geliebt. Heute empfangen Esoterikerinnen die liebevollen Botschaften der Einhörner.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Grundton D 2018 - Konzert und Denkmalschutz (10)

Gold - Great Music must shine
Werke von Orlando di Lasso, Max Reger, Arvo Pärt u.a.

The King’s Singers
Jugendchöre der Landesschule Pforta

Aufnahme vom 17.9.2018 aus der ehemaligen Zisterzienserabtei Pforta bei Naumburg/Sachsen-Anhalt

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Auch wenn sich die legendäre A-cappella-Formation personell inzwischen mehrfach ‚runderneuert’ hat, halten die King’s Singers nach wie vor an der ursprünglichen Ensemble-Philosophie fest: jedes Konzert so frisch und abwechslungsreich wie möglich gestalten, die Vielfalt der Musik zeigen und immer wieder aufs Neue ganz besondere Erlebnisse schaffen. „Great Music must shine“, großartige Musik muss strahlen, lautet das Motto für dieses Konzert und die King’s Singers haben einmal mehr den Beweis erbracht, dass sie Gold in der Kehle haben.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Die Nordische Ski Weltmeisterschaft in Seefeld.

Von Thorsten vom Wege.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Der Künstler Igor Sacharow-Ross (Deutschlandfunk/Matthias Jung)
Musik und Fragen zur PersonDer bildende Künstler Igor Sacharow-Ross
Zwischentöne 19.05.2019 | 13:30 Uhr

Igor Sacharow-Ross zählt zu den Pionieren auf dem Gebiet des interdisziplinären Kunstschaffens. Er verfolgt den grenzüberschreitenden Leitgedanken der Syntopie und sucht die gedachte Trennung der "Welt um uns" und der "Welt in uns" zu überwinden.

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