Dienstag, 13.11.2018
 
Seit 23:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 04.11.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Auf der Suche nach Freiheit
Eine Lange Nacht über den Weg des Blues vom Mississippi-Delta nach Chicago
Von Michael Groth
Regie: Rita Höhne

Zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren erlebten die USA eine beispiellose Binnenmigration. Immer mehr Afroamerikaner zogen aus dem ländlichen Süden in die Städte des Nordens. Die Struktur der Bevölkerung in Städten wie Chicago und Detroit veränderte sich radikal. Sechs Millionen Menschen suchten in den Industriezentren Arbeit und Schutz vor eklatanten Bürgerrechtsverletzungen, in den Südstaaten an der Tagesordnung. Die Menschen brachten ihre Lieder mit. Im Mississippi-Delta - gemeint ist nicht die Mündung des Flusses in den Golf von Mexiko, sondern ein rund 160 Kilometer langer und rund 50 Kilometer breiter Streifen östlich des Mississippi im gleichnamigen Bundesstaat - war dies vor allem der Blues. Der Blues begleitete die Nachfahren der Sklaven, die als Baumwollpflücker ein hartes Leben fristeten. Wer sich am Samstagabend traf und sang und tanzte, der fand ein Stück Freiheit. Diese Freiheit nahmen die Menschen mit auf ihre Reise. In Chicago, dem Hauptziel der ‚Great Migration‘, veränderten sich nicht nur die Lebensgewohnheiten: Die Sendung erzählt die Geschichte eines sozialen und kulturellen Wandels, der die Geschichte der Vereinigten Staaten bis heute prägt - vom Landarbeiter zum Großstadtbewohner, vom akustischen Country-Blues, oft auf selbstgebastelten Gitarren gespielt, bis zu den Bands, die ihren Blues elektronisch verstärkten, um die Aufmerksamkeit eines verwöhnten Publikums zu behalten.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Luciano Berio
,Call' (St. Louis Fanfare) für Blechbläserquintett

Kerry Turner
'The Casbah of Tetouan' für fünf Hörner

Francis Poulenc
Sonate für Horn, Trompete und Posaune

Paul Hindemith
"Ouvertüre zum ‚Fliegenden Holländer‘, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt" für Streichquartett

Leonard Bernstein
,Dance Suite' für Blechbläserquintett

Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin

Aufnahme vom 22.3.2018 aus dem ehemaligen Stummfilmkino Delphi, Berlin

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

New Flowers

Rondeaus, Balladen und Motetten von Guillaume Dufay

Ensemble Santenay
Julla von Landsberg, Gesange und Organetto
Elodie Wiemer, Blockflöte
Szilárd Chereji, Viella
Orí Harmelin, Laute

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Der Fall Niels Högel: Ein Massenmörder in der Pflege und die Fehler im System

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Pachelbel
'Magnificat' für Vokalsolisten und Instrumentalensemble C-Dur
King's Singers
Charivari Agréable
Leitung: Kah-Ming Ng

Heinrich Scheidemann
'In Dich hab' ich gehoffet, Herr'. Choralbearbeitung für Orgel
Gustav Leonhardt, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Wohl dem, der sich auf seinen Gott'. Kantate zum 23. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 139
Susanne Frei, Sopran
Antonia Frey, Alt
Johannes Kaleschke, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Nicolaus Vetter
'Alio modo'. Choralfuge für Orgel
Rainer Goede, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Das Operndorf und Burkina Fasos Kulturszene drei Jahre nach der friedlichen Revolution

Novemberpogrome vor 80 Jahren. Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin, im Gespräch

Über die Zukunft der Volksparteien. Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Timo Lochocki

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

CDU - wie soll ein moderner Konservativismus aussehen? Ein Interview mit der Publizistin Diana Kinnert

Denk ich an Deutschland: der Pianist Menahem Pressler

Am Mikrofon: Birgid Becker

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Was eigentlich bedeutet beten?
Von Johannes Uphus
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Die spanische Tänzerin Carolina "La Bella" Otero geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Gefühl und Geschichte
Die Historikerin Ute Frevert im Gespräch mit Thomas Kretschmer

Besorgte Bürger und Wutbürger bekommen die Aufmerksamkeit vieler Medien und Politiker. Wer als Bürger gehört werden will, tut also gut daran, seine Gefühle zu äußern. Spielen Argumente und Fakten für die richtige Entscheidung nur eine Nebenrolle?
Wut und Angst, Stolz und Ehre: Gefühle sind nicht nur Paarbeziehungen, Freundschaften und Arbeitsverhältnissen vorbehalten. Sie gestalten ganze Gesellschaften. Es gibt Gefühle, zum Beispiel Ehre, die uns fremd geworden sind, die aber unseren Groß- und Urgroßeltern noch vertraut waren. Umgekehrt finden heute Empfindungen wie Empathie und Mitleid großen Anklang, die in vormodernen Gesellschaften keine Rolle spielten. Emotionen haben Konjunktur. Die Historikerin Ute Frevert entwickelt im Gespräch, wie Gefühle die Geschichte und Gegenwart gleichermaßen beeinflusst und geprägt haben.
Ute Frevert, Jahrgang 1954, ist deutsche Historikerin und Direktorin des Forschungsbereiches ,Geschichte der Gefühle' am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Ihre Forschungsgebiete sind Neuere und Neueste Geschichte sowie Sozial- und Geschlechtergeschichte. Ihre Veröffentlichungen der letzten Jahr thematisieren "Vertrauensfragen. Eine Obsession der Moderne" (2013), "Vergängliche Gefühle" (2013) und "Die Politik der Demütigung. Schauplätze von Macht und Ohnmacht" (2017). Sie lehrte in Berlin, Konstanz, Wien sowie Jerusalem, Stanford, New Hampshire und Paris. 2016 erhielt Ute Frevert das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Thomas Kretschmer, geboren 1974, hat in München und Leipzig Germanistik und Geschichte studiert. Er lebt und arbeitet in München als freier Redakteur und Hörfunkautor.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Alten Nikolaikirche in Frankfurt am Main
Predigt: Pfarrer Martin Vorländer
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Volker Rühe, ehemaliger CDU-Generalsekretär und Bundesverteidigungsminister

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Von sprechenden Badewannen und digitalen Wasserfällen
Tradition und Moderne in Japan

Geburtsort der Frauenrechtlerin
Minna Cauer und Freyenstein in Brandenburg

Wenn Ikonen reisen...
Von Zypern ins hessische Biedenkopf

Die Kinder von Prerow
Erinnerungen an den DDR-Campingurlaub an der Ostsee

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Kabarettist Thomas Pigor im Gespräch mit Klaus Pilger

‚Pigor singt, Benedikt Eichhorn muss begleiten‘ - Als Kabarettist mit seinem Partner Benedikt Eichhorn ist Thomas Pigor seit fast 25 Jahren ein Begriff. Neun gemeinsame Programme haben die beiden auf die Bühne gebracht. Pigor, der oft als Erneuerer des kabarettistischen Chansons bezeichnet wird, ist aber auch ein erfolgreicher Musicalkomponist - für Erwachsene und für Kinder. Thomas Pigor, Jahrgang 1956, wuchs in Unterfranken auf. Er schloss sein Studium als Diplom-Chemiker in Würzburg ab, hat aber nie in diesem Beruf gearbeitet. Schon als Student machte er mit Knacko und Konfetti Straßenmusik. Danach wurde er Mitglied der Musiktheatertruppe College of hearts. Pigor, der seit 1985 in Berlin lebt, wurde unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und jüngst mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Deutschlandfunkhörer kennen Pigor durch die monatliche Musikkolumne ,Chanson des Monats‘ in der Sendung ,Corso - Kunst und Pop‘ und als einer der Macher der ,Wurfsendung‘ bei Deutschlandfunk Kultur.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

David Foster Wallace: „Der Spaß an der Sache“
Aus dem amerikanischen Englisch von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay
(Kiepenheuer & Witsch, Köln)
Ein Beitrag von Guido Graf

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Rat für das Weltklima
Vor 30 Jahren wurde der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen - IPCC - gegründet

Mit Beiträgen von Volker Mrasek:

30 Jahre IPCC: Niemand soll sagen, wir hätten es nicht gewusst

30 Jahre IPCC: Immer dickere Wälzer, immer weniger Zweifel

Interviewpartner:
Prof. Dr. Peter Lemke, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven

Am Mikrofon: Uli Blumenthal

Rat für das Weltklima
Vor 30 Jahren wurde der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen - IPCC - gegründet

„Wir wären mit dem Thema Klimaänderungen durch den Menschen nicht da, wo wir momentan sind, ohne diese systematische, gute wissenschaftliche Bewertung.“ Das sagt Hartmut Graßl, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, über die Arbeit des Weltklimarates IPCC.  IPCC - das steht für  Intergovernmental Panel on Climate Change. Der 1988 gegründete Weltklimarat  hat den Auftrag, „international koordinierter wissenschaftlicher Bewertungen zu Ausmaß, zeitlicher Dimension und möglichen ökologischen und sozio-ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels sowie zu realistischen Reaktionsstrategien" abzugeben.
Für die Berichte fassen Hunderte Wissenschaftler Tausende von Studien zusammen und erarbeiten so einen Überblick  zum  Stand der Klimaentwicklung der Erde.
13.000  Seiten Gutachten  - auf diese Zahl bringt es das gesammelte Wissen des IPCC inzwischen, festgehalten in 5 Sachstandsbericht, dazu weitere Sondergutachten, zuletzt im Oktober 2018  zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius.
Wissenschaft im Brennpunkt geht der Frage nach, wie der Weltklimarat in den 30 Jahren des Bestehens erfüllt hat: immer genauere und präzisere Analysen zu geben über den Zustand des Klimas auf der Erde.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Politik-Kultur in der sich wandelnden Gesellschaft - Claudia Roth im Gespräch mit Barbara Schmidt-Mattern

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Die Präsidentinnen" - Der moderne Klassiker von Werner Schwab feiert Premiere in Hamburg

Kriegstraumata - Weimarer Uraufführung einer Musiktheater-Bearbeitung von Alfred Döblins "November 1918"

Ein halbes Jahrhundert politisches Engagement - Martha Rosler im Jewish Museum in New York

Feiern in Bayern - Der FAUST-Theaterpreis wurde in Regensburg verliehen

"Wonderlands - Führungspositionen in den Performing Arts" - Symposium über die Rolle von Frauen in der Theater-, Tanz- und Opernwelt

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Bauen oder Nichtbauen am Kreidefelsen: Zwist um den Königsstuhl auf Rügen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Alle 11 Minuten….
Das Geschäft mit dem Internet-Dating
Von Heiner Wember mit Frank Christian Starke
Regie: Michael Wehrhan
Produktion: WDR 2017

Zehn Millionen Deutsche suchen einen Partner per Internet - mindestens. Über große und kleine Onlineagenturen und Partnerbörsen. Was lange Zeit als etwas anrüchig galt, ist inzwischen ein ganz normaler Weg, um die Frau oder den Mann fürs Leben zu finden. Und es ist ein lukratives Geschäft. 2.500 Partnerplattformen in Deutschland locken einsame Herzen an: für die dauerhafte Partnerschaft, lose Kontakte oder die eine Nacht. Der Marktführer Parship wächst rasant und setzt inzwischen über 100 Millionen Euro pro Jahr um. Das Feature lässt Unternehmer und Psychologen zu Wort kommen, gibt Tipps, wie man im Internet am besten sucht - und lässt Menschen berichten, wie sie ihr Glück online gefunden haben oder total frustriert sind vom Massenbetrieb per Mausklick.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2018
Unter dem Birnbaum zuhause

Hans Magnus Enzensberger
Ausgewählte Gedichte

Lieder nach Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms und Gustav Mahler

Hans Magnus Enzensberger, Rezitation
Musicbanda Franui
Markus Kraler & Andreas Schett, Musikalische Bearbeitung & Komposition

Aufnahme vom 12.5.2018 aus dem Residenzschloss Ludwigsburg

Am Mikrofon: Marie König

Bei Wirtshausprügeleien und Hochzeiten, auf Kriegsschauplätzen und unterm blühenden Flieder begegnen sich die Musicbanda Franui und der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger. Die Musik der einen und die Texte des anderen scheinen schon lange aufeinander gewartet zu haben: Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen ergänzten sich Verse und Klänge wie von selbst. Das zehnköpfige Ensemble Franui - zu Hause zwischen Klassik, Jazz und Volksmusik - und Enzensberger reflektieren gemeinsam über Tod, Liebe, Katastrophen und die bittersüße Heimat. Walzerklänge umschlingen die Worte, sarkastische Pointen holen die romantischen Melodien ins Hier und Jetzt. Und am Ende wartet die Erkenntnis: Am erträglichsten ist es immer noch unter dem Birnbaum zu Hause.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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