Samstag, 19.01.2019
 
Seit 19:10 Uhr Sport am Samstag

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 06.01.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Rhythmus ist Leben
Eine Lange Nacht über das Schlagzeug
Von Egbert Hiller
Regie: Burkhard Reinartz

Leben ohne Rhythmus ist nicht vorstellbar. Das fängt mit dem Herzschlag an. Mit seinem Einsetzen beginnt das Leben, mit seinem Verstummen endet es. Der Herz- oder Pulsschlag markiert auch die Urform des Rhythmus‘ als musikalische Dimension. Dazu kommen Geräusche aus der Pflanzen- und Tierwelt, die am Anfang archaischer Musikausübung standen. Klopfen, Knarren und Reiben wurden imitiert, anverwandelt, künstlerisch überformt. Heute kann auf eine lange Geschichte des Schlagzeugs zurückgeblickt werden. In der ‚Langen Nacht‘ befassen wir uns mit der Wahrnehmung und Wirkung des Schlagzeugs von der Marsch- und Zirkusmusik bis zu den Trommeln der Schamanen, von musiktherapeutischen Ansätzen bis zum virtuosen Schlagzeugspiel eines Martin Grubinger oder Bill Bruford. Befragt werden die Schlagzeugerlegende Mani Neumeier, für den Trommeln viel mehr sind, als nur ein Musikinstrument, oder der Dirigent Rüdiger Bohn, der den Rhythmus als Kern des Musizierens ansieht. Von Tempelgongs bis zum kunstvollen Marimbasolo, von Ritualen indigener Völker bis zu Rock, Jazz und Avantgarde erklingt viel Musik, die im wahrsten Sinne des Wortes die Herzen höher schlagen lässt.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Klavier-Festival Ruhr 2018

Camille Saint-Saëns
Sechs Bagatellen, op. 3

Claude Debussy
Estampes

Mili Balakirew
'Islamey'. Orientalische Fantasie

Juan Carlos Fernández-Nieto, Klavier

Aufnahme vom 6.5.2018 aus dem Kulturzentrum August Everding in Bottrop

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Ulrich Leyendecker
Quintett für Bassklarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello

Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1

Volker Hemken, Bassklarinette
Minguet Quartett

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Keine Entwarnung: Brasilianischer Präsident Bolsonaro im Amt

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach
'Wie schön leuchtet der Morgenstern'. Choralfantasie für Orgel, BWV 739
Kay Johannsen, Orgel

Georg Philipp Telemann
'Kaum ist der Heyland auf der Erden'. Kantate zum Sonntag nach Neujahr für Bass solo, 2 Violinen, Viola, Violoncello obligato und Basso continuo, TWV 1:991
Klaus Mertens, Bassbariton
Accademia Daniel
Leitung: Shalev Ad-El

Antonio Soler
Konzert für 2 Orgeln Nr 6 D-Dur
Peter Hurford, Thomas Trotter, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Sie werden aus Saba alle kommen'. Kantate zu Epiphanias für Tenor, Bass, gemischten Chor und Orchester, BWV 65
Martin Petzold, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Leitung: Georg Christoph Biller

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

100 Jahre Bauhaus - Ein Interview mit der Kunst- und Designhistorikerin Gerda Breuer

1949-2019. 70 Jahre Grundgesetz - Ein Interview mit dem Publizisten Christian Bommarius

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Der Fall Amberg und die Erregungskultur - Ein Interview mit dem Journalisten Heribert Prantl

Denk ich an Deutschland: der Kabarettist Wilfried Schmickler

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Übers Wasser gehen oder was heißt Gottvertrauen für mich (Mt 14,22-23)
Von Sabine Demel
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Politiker Theodore Roosevelt gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Mensch und Natur
Kulturlandschaft mit Wolf und Lamm
Eckhard Fuhr im Gespräch mit Frank Kaspar
(Wdh. vom 21.1.2018)

Wölfe und Schafe - ein im europäischen Denken tief verankerter Gegensatz von Natur und Kultur. Sie stehen für Wildnis oder Weideland, verheißen ein ungezähmtes oder behütetes Leben. Was der Mensch dem Schaf verdankt, zeigt Eckhard Fuhr in seinen Büchern. Die Rückkehr der Wölfe nach Mitteleuropa führt nicht nur zu neuen Konflikten mit Schäfern und Jägern, es stellt unser Verhältnis zur Natur grundsätzlich in Frage. Wie viel Raum gestehen wir der Natur um uns und in uns zu? Wie weit kontrollieren wir sie oder sie uns? Wie nutzen und schützen wir ihre Ressourcen? In der Literatur der Gegenwart sind diese Fragen höchst virulent. Aber an welche Traditionen knüpfen Lyriker wie Steffen Popp, Marion Poschmann und Jan Wagner an, wenn sie von Eulen, Kiefern oder Kräutern schreiben? War der ,Heidedichter Hermann Löns ein deutscher Nature Writer? Ein Gespräch über Bäume, wilde Tiere und den Traum vom guten Leben.
Eckhard Fuhr, geboren 1954, ist Journalist und Jäger. Er war politischer Redakteur bei der FAZ und arbeitete als Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für Die Welt. 2017 erschien sein Buch ,Schafe.Ein Portrait', 2014 ,Rückkehr der Wölfe: Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert'.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Thomaskirche in Schulensee bei Kiel
Predigt: Pastorin Anke Wolff-Steger
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag von NRW

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Es knallt am Bodensee
Das „Dreikönigs-Einschnellen“ in Überlingen

Habana libre
Havanna - 60 Jahre nach der Revolution

Lebensart und Linksverkehr
Die Seychellen aus der Sicht der Einheimischen

Sandy Row
Tour durch das alte Zentrum von Belfast

Am Mikrofon: Daniela Wiesler

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller Andreas Steinhöfel im Gespräch mit Klaus Pilger

,Rico, Oskar und die Tieferschatten’ von Andreas Steinhöfel wurde ein literarischer Welterfolg. Das Jugendbuch über die Freundschaft zwischen einem hochbegabten und einem tiefbegabten Jungen wurde in 30 Sprachen übersetzt und zum Kinofilm.
Andreas Steinhöfel, Jahrgang 1962, wuchs im oberhessischen Biedenkopf auf. Nach langen Jahren in Berlin lebt der Kinder- und Jugendbuchautor heute wieder in seiner Heimat. Steinhöfels Figuren sind oft skurrile und exzentrische Außenseiter. Seine Bücher verzichten auf den erhobenen Zeigefinger und finden neben den jungen auch stets erwachsene Leser. Hochgelobt von den Kritikern war auch sein Roman ,Die Mitte der Welt’ von 1999, die Geschichte des Jungen Phil, der seine Homosexualität entdeckt. Steinhöfel beschrieb dies, wie die FAZ bemerkte, „ohne Gedruckse und Kitsch“. Die Geschichten von Rico und Oskar sind mittlerweile in vier Romanen erschienen, ein fünftes und abschließendes Buch der Reihe ist geplant. Andreas Steinhöfel erhielt u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Buxtehuder Bullen und den Erich-Kästner-Preis für Literatur.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Lion Feuchtwanger: „Ein möglichst intensives Leben
Die Tagebücher“
Herausgegeben von Nele Holdack, Marje Schuetze-Coburn, Michaela Ullmann
(Aufbau Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Eva Pfister

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Wer reitet so spät durch Bit und Byte?
Lyrik zwischen 0 und 1
Von Volkart Wildermuth

„Die Krähe krächzt krüpplig frei umher…“, so lautet der Anfang eines Gedichts. Geschrieben hat es kein Dichter, sondern ein Computer, nachdem er sich durch riesige Lyriksammlungen gearbeitet hatte. Klangen die ersten programmierten Reime noch holprig, täuschen moderne Versionen sogar menschliche Leser und erregen echte Gefühle. Kein Wunder, die alten Dichter wussten genau, wie sie allein mit Worten tief im Gehirn Wohlfühlströme auslösen. Diese Tricks imitiert die künstliche Intelligenz. Bedeutung legt allerdings allein der Leser in die errechneten Verse. Programme mit Lyriksinn könnten dazu beitragen, die Kommunikation mit den Maschinen angenehmer zu gestalten. Und in Zukunft wird vielleicht eine Verse-App die Poesie demokratisieren und jedermann mit einem Knopfdruck zum Dichter machen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Außenseiterrolle als Antrieb? Über Leonardo da Vinci und seine Zeit, der Historiker Volker Reinhardt im Gespräch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Plovdiv in Bulgarien - Ein Porträt der Kulturhauptstadt Europas 2019

Reihe Bauhaus - Der Mythos Walter Gropius, der Künstler und Publizist Bernd Polster im Gespräch

Kulturkampf in Europa - Das Beispiel Rumänien

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Kranke Kühe auf der Weide: Was auf Biohöfen schieflaufen kann (DLF 2018)

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

67. Internationale Vierschanzentournee der Skispringer in Bischofshofen
Ski nordisch - Nordische Kombination in Otepää: Springen
Ski nordisch - Tour de Ski in Val di Fiemme: Verfolgung Frauen + Männer
Ski Alpin - Weltcup in Zagreb: Slalom Männer
Bob - Weltcup in Altenberg: 4er Bob
Rodeln - Weltcup in Königssee

Serie Denkfabrik - Folge 2: Schneemangel: Ski und Rodel nicht mehr gut

Handball - Länderspiel in Kiel: Deutschland - Argentinien

Sportpolitik - Die "Soft Power"-Strategie Katars
Brexit - Welche Auswirkungen hat er auf den Sport?
Squash - Welspitze im Glaskasten

Horror on Ice - 25 Jahre Schlagstock-Attacke auf US-Eiskunstläuferin

Am Mikrofon: Klaas Reese

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Auf der Mauer, auf der Lauer
Vom Leben mit Ungeziefer
Von Teresa Schomburg
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2016

Wanzen kriechen nachts ins Bett und saugen sich mit Blut voll. Ratten und Mäuse finden Schlupflöcher in den Wohnungen. Käfer knabbern an Körnern und Kleidung. Der Ekel vor dem Ungeziefer steigert sich schon mal zu horrorfilmreifen Albtraumszenarien. Schädlinge nennt man sie und will die ungebetenen Gäste schnell wieder loswerden. Doch auch der Schädlingsbekämpfer, einst Kammerjäger genannt, erntet Argwohn: Mit welchen Mitteln beseitigt er die Tiere? Und selbst, wenn er erfolgreich war: Wie bekommen wir sie heraus aus unseren Köpfen? Umso beunruhigender, wenn uns klar wird: Wir haben die Eindringlinge womöglich selbst in Land und Haus geholt. Denn in der Reisetasche vom letzten Urlaub saß vielleicht die Wanze.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

3. Raderbergkonzert 2018/19

Franz Schubert
Sonate B-Dur, D 960

Robert Schumann
Arabeske C-Dur, op. 18
Carnaval, op. 9

Lukáš Vondráček, Klavier

Aufnahme vom 11.12.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Johannes Jansen

Auf die Frage, was er mit dem Preisgeld als Sieger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel anfangen werde, fiel ihm als erstes Whisky ein. Entspannter kann man Siege wohl nicht feiern. Loslassen zu können, ist etwas, das Lukáš Vondráček von vielen anderen Virtuosen unterscheidet. Er ist kein Musterathlet und macht sich nicht zum Sklaven seines Instruments. Aber seine Interpretationen leuchten von innerer Kraft und technischer Brillanz. Beides verschwistert sich bei Vondráček mit gestalterischer Kühnheit und Gedankentiefe, die vor einem so riesenhaften Werk wie Schuberts letzter Klaviersonate ebensowenig kapituliert wie vor den Kapriolen in Schumanns jugendlich übermütigem ,Carnaval’.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Vor der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark.

Erik Eggers im Gespräch mit Präsident der Handball-Bundesliga Uwe Schwenker.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Gedenkstein "Leningrad" in Sankt Petersburg (Deutschlandradio / Andreas von Westphalen)
Hörspiel zur Leningrader BlockadeHorchposten 1941 ja slyshu wojnu
Hörspiel 19.01.2019 | 20:05 Uhr

Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1944 befreite die Rote Armee Leningrad von der Belagerung durch deutsche Truppen. Fast 900 Tage hatte die Blockade gedauert, Hunderttausende waren ihr zum Opfer gefallen. Die deutsch-russische Hörspielproduktion versammelt teilweise unveröffentlichtes Material in einer vielstimmigen akustischen Collage.

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