Donnerstag, 15.11.2018
 
Seit 15:35 Uhr @mediasres

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 08.07.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Im Auge der Sonne
Eine Lange Nacht über Malta und die Kulturhauptstadt 2018, Valletta
Von Harald Brandt
Regie: der Autor

Im dritten und im zweiten Jahrtausend vor Christus entstanden auf Malta und der Nachbarinsel Gozo Megalithtempel und unterirdische Heiligtümer, die heute zum Weltkulturerbe gehören. Jahrhunderte später kamen die Karthager, die Römer, die Byzantiner und die Araber, deren Präsenz bis heute in der maltesischen Sprache zu spüren ist. 2004 trat Malta der Europäischen Union bei. Nach der Ermordung der regierungskritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia im Oktober 2017 steht die kleine Mittelmeerinsel im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Veröffentlichung der ,Paradise Papers’ belegt, dass Malta eine Steueroase ist, von der auch deutsche Firmen profitieren. Viele Malteser hoffen, dass die mit dem Kulturhauptstadt-Programm einhergehende verstärkte europäische Aufmerksamkeit jenen Kräften helfen kann, die nicht wollen, dass ihr Land weiterhin als korrupter Mafia-Staat angesehen wird. In der ,Langen Nacht’ kommen Menschen zu Wort, die aus der Vergangenheit ihre Widerstandskraft beziehen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Charles Ives
'Robert Browning'. Ouvertüre für Orchester

Bernd Alois Zimmermann
'Nobody knows de trouble I see'. Konzert für Trompete in C und Orchester

Håkan Hardenberger, Trompete
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

Aufnahme vom 28.1.2018 aus der Philharmonie Berlin

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

The Last Sonatas

Franz Schubert
Sonate für Klavier B-Dur, D 960 (op. posth.)

Benjamin Moser, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Rechtsstaat im Ruhestand - Polen unter Beobachtung

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Georg Philipp Telemann
'Die Glut des Zorns'. Kantate Nr. 42 zum 6. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Violine, Violoncello und Basso continuo
Ruth Ziesak, Sopran
Camerata Köln

Johann Ludwig Krebs
Sonate für Orgel G-Dur, Krebs-WV 833
Felix Friedrich, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Vergnügte Ruh', beliebte Seelenlust'. Kantate am 6. Sonntag nach Trinitatis für Countertenor und Instrumentalensemble, BWV 170
Damien Guillon, Countertenor
Le Banquet Céleste
Leitung: Damien Guillon

Georg Böhm
Choralbearbeitung über "Vater unser im Himmelreich" für Orgel
Hauke Ramm, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Kulturelle Grenzüberschreitungen - Heimat und Fremde im Werk von Friedrich Hölderlin

Bachmann-Wettbewerb - Ein Interview mit dem Literaturwissenschaftler Hubert Winkels

Politik, Moral und die Union - Ein Interview mit dem Philosophen Nikolaus Knoepffler

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Eldorado Europa? Ein Interview mit dem Regisseur Markus Imhoof

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Sibylle Berg

Am Mikrofon: Kathrin Hondl

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Hemmungslos still. Eine Liebesgeschichte
Von Georg Magirius
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der französische Widerstandskämpfer Jean Moulin gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Hyperkultur versus Kulturessenzialismus
Der Kampf um das Kulturverständnis prägt zentrale Konflikte der Gegenwart
Von Andreas Reckwitz
(Wdh. vom 30.4.2017)

In den globalen Konflikten der Gegenwart erhält die Kultur einen überraschend hohen Stellenwert. Samuel Huntingtons These eines Kampfes der Kulturen scheint damit auf den ersten Blick von aktueller Relevanz. Doch die Situation ist komplizierter: Nicht ein Kampf der Kulturen, sondern ein Konflikt um den Stellenwert von Kultur, um die Art und Weise, wie man mit Kultur - und damit auch mit Vielfalt, Gemeinschaft, Geschichte und dem Individuum - umgeht, prägt die Spätmoderne. Auf der einen Seite steht eine globale kosmopolitische Hyperkultur, auf der anderen Seite ein Kulturessenzialismus der Gemeinschaftsbildung. Sie widersprechen einander und führen zu neuen Problemlagen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche St. Michael in Hilders-Eckweisbach
Predigt: Pfarrer Carsten Noll
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Christian Lindner, Partei- und Fraktionsvorsitzender der FDP

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Endlich Weltkulturerbe
Der Naumburger Dom in Sachsen-Anhalt

Suchen nach dem Nazi-Gold
Tauchparadies Hallstätter See im Salzkammergut

Bolivianische Köstlichkeiten
Die Gastro-Szene von La Paz

Kölner Industriekultur
Entdeckungen entlang der "Via Industrialis"

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Sternekoch Franz Keller im Gespräch mit Michael Langer

Franz Keller zählt zu den renommiertesten Sterneköchen. Gelernt hatte er sein Handwerk bei Kochlegenden wie Paul Bocuse oder Michel Guérard. Er bereitete erlesene Speisen zu für die Queen, kochte für Walter Scheel, für Angela Merkel und Wladimir Putin.
Vor 25 Jahren verabschiedete er sich von der Jagd nach den Sternen am Himmel der Gastronomie. Er machte seine „Adler Wirtschaft“ in Hattenheim auf, um endlich zu kochen, wie er wollte: „Vom Einfachen das Beste“  ist bis heute sein Leitspruch und auch der Titel seiner Autobiographie: „Essen ist Politik oder Warum ich Bauer werden musste, um den perfekten Genuss zu finden“. 
Franz Keller hat es schließlich von der Küche auf die Weide getrieben. Der Starkoch ist auch noch Landwirt geworden, der sich die Rinder, Schweine und Kaninchen ihrer Art gerecht selber hält. 

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das missverstandene Genie
Der Musiker, Produzent und Allroundkünstler Brian Eno
Von Marcel Anders

Brian Peter George St. John le Baptiste de la Salle Eno gilt als einer der einflussreichsten Musikproduzenten der Popkultur. Zu seinen Kunden zählen u.a. U2, Coldplay, David Bowie, die Talking Heads, Laurie Anderson oder Damon Albarn. Gleichzeitig gilt der Brite aber auch als Erfinder der sogenannten Ambient-Musik, er vertont regelmäßig Filme, Räume und ganze Galaxien oder nutzt den Berliner Gropius-Bau als Kunstobjekt für audiovisuelle Installationen. Kurz nach seinem 70. Geburtstag verkündet er seinen Abschied aus der U-Musik. Ein Akt der Zäsur und Neuorientierung, aber auch - so seine Meinung - ein überfälliger Befreiungsschlag von Missverständnissen, Mythen und Verklärungen.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Jürgen Egyptien: "Stefan George. Dichter und Prophet"
(Theiss Verlag in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt)
Ein Beitrag von Jörg Später

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Spiel mit der Bombe
Der Albtraum vom beherrschbaren Atomschlag
Von Dagmar Röhrlich

Seit Hiroshima und Nagasaki hat niemand mehr gewagt, Atombomben einzusetzen. Und doch war da immer der Wunsch mancher Strategen, atomare Sprengköpfe beherrschbar zu machen, für eine glaubwürdigere Abschreckung. Eine Idee, der in der aktuellen geopolitischen Lage Aussicht auf Erfolg hat .

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Wilhelm Tell" - Christian Stückl inszeniert Schiller im Passionstheater Oberammergau

Ein Kristallglobus für den besten Film - Das Filmfestival in Karlovy Vary

Vergabe des Bachmann-Preises. Bilanz der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt

Spiegelndes Leuchten - Yayoi Kusamas Kunst in den Rockaways von New York

Kulturelle Grenzüberschreitungen - Heimat und Fremde im Werk von Friedrich Hölderlin

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Die Gräben bleiben- Hamburg ein Jahr nach G20

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

FIFA-WM 2018 in Russland:
FIFA-WM2018 - Kollegengespräch mit ARD-Reporterin Martina Knief und DLF-Reporter Matthias Friebe
FIFA-WM2018 - Futbolpolitica Teil 10: Walerij Lobanowski

Olympia 2032 - Konkrete Rhein-Ruhr-Pläne

Formel 1 - Großer Preis von Großbritannien in Silverstone

Tennis - Grand Slam Turnier in Wimbledon

Tour de France - 2. Etappe: Mouilleron-Saint-Germain - La Roche-sur-Yon

Triathlon - Ironman in Frankfurt/Main

Boxen - Ex-Athletensprecherin Sarah Scheurich übt deutliche Kritik am Deutschen Boxsport-Verband

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Schöne Hülle?!
Das Prinzip Verpackung
Von Ulrich Land
Regie: Uta Reitz
Produktion: Dlf 2018

Die Vakuumfolie um CDs und Schweinebraten, die Kartonagen des Online-Shoppings, das knisternde Geschenkpapier: das Prinzip Verpackung! Das verhüllt, um Enthüllung zu provozieren. Das verbirgt, um die (Neu-)Gier anzuheizen. Extrem ambivalent: Einerseits wird der Inhalt ästhetisch aufgewertet durch eine Schale, von Designern gestaltet, um noch den alltäglichsten Konsumprodukten eine erlesene Corporate Identity zu verleihen - trendy, stylish, nice. Andererseits ist die Verpackung zur Ikone der Verschwendung geworden, zum Insignium eines seit Jahrzehnten bekannten ökologischen Desasters. Auch wenn inzwischen eine Zero-Waste-Bewegung von sich hören macht und hier und da ein verpackungsfreier Supermarkt die Pforten öffnet, so scheinen sich die Apostel ökologisch gebotenen Verzichts an der Verpackung die Zähne auszubeißen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Forum neuer Musik 2018 ,Echoes of ‘68'
Rebellion und Improvisation

Werke von Hans-Joachim Hespos
Enikö Ginzery, Cimbalom
Dominik Susteck, Orgel
Aufnahmen vom 14.4.2018 in der Kunst-Station Sankt Peter, Köln

Nikola Lutz - Foco_2018 (Ausschnitte)
Nikola Lutz, Saxofon, Turntable
Remmy Canedo, Programmierung und Video
Mark L. Kysela, Saxofon und No Input Mixer
Thilo Ruck, Gitarre
Tim Roller, Elektronik
Martin Lorenz, Schlagzeug und Turntable
Aufnahme vom 15.4.2018 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Barbara Eckle und Egbert Hiller

Hans-Joachim Hespos, Jahrgang 1938, versteht sich als Extremist. Er stellt extreme Forderungen an Interpreten, er möchte in seiner Musik das Ursprüngliche, Undomestizierte wieder reaktivieren. Enikö Ginzery (Cimbalom) und Dominik Susteck (Orgel) präsentierten je drei Solowerke - komponiert aus Klanggewalt und aus Stille. Nikola Lutz verknüpft künstlerische Grenzgänge gern mit politischen Themen. In ,Foco_2018’ thematisierte sie das Zur-Ware-werden jedweder sozialer Impulse. In einer heftigen Collage aus Livemusik, Zuspielungen und Videoinstallationen bot sie mit ihrer Band ein Raum-Klang-Ereignis, das die menschliche Wahrnehmung herausfordert.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

FIFA WM 2018

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Flüchtlinge hängen am 06.07.2016 im Dom St. Peter in Regensburg (Bayern) ein Transparent mit der Aufschrift "Menschen statt Grenzen schützen" auf. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)
Ambivalenz von GrenzenWas uns verbindet, indem es trennt
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 15.11.2018 | 20:10 Uhr

Grenzen gelten als Relikt des Nationalismus, Sinnbild der Provinzialität und der Rückständigkeit. Wer dagegen weltoffen und progressiv ist, will Grenzen überwinden. Aber so einfach ist es nicht: das Ziehen von Grenzen hat eine existentielle Bedeutung für Menschen - darauf weisen Philosophen hin.

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