Dienstag, 13.11.2018
 
Seit 23:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 10.11.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Transsilvanien
Von Andreas Jungwirth
Regie: Steffen Moratz
Mit Joachim Król, Anna Blomeier, Inga Busch, Bärbel Röhl, Günther Harder, Andreas Keller, Sterica Rein, Irm Hermann u.a.
Produktion: MDR 2012
Länge: 50'30

Das einstige Familienunternehmen Kurban & Söhne ist zum Spielball globaler Finanzjongleure geworden. Beim Versuch, der bevorstehenden Rationalisierung mit heiler Haut zu entgehen, zeigt Dr. Stefan Kurban keinerlei Skrupel. Um die Firma für Investoren lukrativer zu machen, will der neue Londoner Eigner von Kurban & Söhne die Lohnkosten senken. Stefan Kurban, Geschäftsführer des Unternehmens, fühlt sich zum Vollstrecker degradiert und schiebt eine Personalmanagerin vor, um selbst langjährige Mitarbeiter mit zynischen Angeboten zur freiwilligen Kündigung zu drängen. Auch Veronika, die seit zehn Jahren bei Kurban & Söhne arbeitet, steht auf der Abschussliste. Da die Beziehung zu ihrem Freund seit längerem auf wackligem Fundament steht, will sie mit der drohenden Entlassung auch privat einen Schlussstrich ziehen. Eine Rumänin im Stadtpark sagt ihr die Zukunft voraus: Vor ihr läge jetzt ein weiter Weg.
Veronikas Kollegen, die die Machenschaften der Geschäftsführung durchschaut haben, räumen das Feld nicht kampflos. Sie nehmen Dr. Kurban in Geiselhaft, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Situation eskaliert, als Veronika überraschend in die Firma zurückkehrt. Ihr letzter Ausweg ist die Flucht - „in ein Gebiet jenseits der Wälder".

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren begann die britische Rockband The Who die Studioarbeit an ihrer Rockoper "Tommy"
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Ohne Einsicht: Die Midterm-Wahlen in den USA

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Daniel Bogner, Münster
Katholische Kirche

06:50 Interview 

Kampf den Verschwörern - Trump, Orban u. a. - Interview mit Bernd Schlipphak, Uni Münster, Institut für Politikforschung

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

EUtopie für eine Europäische Republik - Interview mit Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Auf Ideensuche in Berlin - Lage der Partei - Interview mit Sigmar Gabriel, SPD

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 350 Jahren: Der französische Komponist François Couperin geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Sängerin und Filmmusikkomponistin Lisa Gerrard

Lisa Gerrard kann nicht nur auf ihren einzigartigen Oberton-Gesang setzen, sie spielt eine Reihe von Instrumenten, darunter die außergewöhnliche Yangqin, ein chinesisches Hackbrett, und komponiert auch Filmmusik. Als erste und bislang einzige Frau gewann sie 2001 einen Golden Globe Award für die beste Filmmusik zu ,Gladiator’, die sie gemeinsam mit Hans Zimmer komponierte.
Lisa Gerrard wurde 1961 in der australischen Stadt Melbourne geboren. Ihre musikalische Reise begann in den frühen 80er-Jahren mit ihrem damaligen Partner Brendan Perry und der Weltmusik-Band Dead can Dance, setzte sich mit zahlreichen Soloalben fort und führte sie auch zur klassischen Musik. Lisa Gerrard hat sowohl in der Neuen Musik als Sängerin Fuß gefasst wie auch in Zusammenarbeit mit Hans Zimmer und dem Royal Philharmonic Orchestra, mit dem sie derzeit in ganz Europa unterwegs ist. Jüngst veröffentlichte sie zudem ein Album mit dem Frauenchor The mystery of the bulgarian voices, mit dem sich der Kreis hin zur Weltmusik wieder schließt. So musikalisch vielseitig sich Lisa Gerrard präsentiert, so vielseitig gestaltet sie auch ,Klassik-pop-et cetera’ mit Stücken von Dead can Dance, Arvo Pärt, Sigur Rós oder dem Electric Light Orchestra.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

1918 - Das Ende des Grauens

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Trump bei Macron - Misstöne bei Weltkriegsgedenken

Spahn: Kinderlose sollen mehr zahlen
D a z u
Interview mit Peter Weiss, CDU, MdB

Grüne wollen mehr Europa - Parteitag in Leipzig

Von der Leyen: Berateraffäre weitet sich aus

Verheerende Waldbrände in Kalifornien

Sporttelegramm


Am Mikrofon:    Martin Zagatta

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Ohne Maßstab: Maaßens Abschied vom Verfassungsschutz

Keine Gerechtigkeit: Die Rentenreform der GroKo

Ohne Einsicht: Die Midterm-Wahlen in den USA

Gegen das Vergessen: Das Ende des Ersten Weltkriegs aus deutsch-französischer Sicht

Am Mikrofon: Melanie Longerich

13:30 Uhr

Eine Welt

Gegenwind auf der Seidenstraße: Widerstand gegen Chinas Mega-Projekt wächst

Algerien - Noch mal mit Bouteflika?

Tod auf dem Meeresgrund - Die Havarie des argentinischen U-Boots Ara San Juan

Bürgermeister der Philippinen - Ein Besuch in Dutertes Heimatstadt Davao

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Für nur vier Cent mehr
Wie verbessern wir die Schulverpflegung?
,Campus & Karriere' fragt: Was können vier Cent tatsächlich ausrichten und wo sollen sie herkommen? Wie wird die Schulverpflegung in Deutschland eigentlich grundsätzlich finanziert und organisiert? Ist das Angebot ausgewogen und gesund? Und sind Schüler, Eltern und auch Lehrer zufrieden?

Gesprächsgäste:
Stephanie Dietmann, Elternbeirat IGS Nordend, Frankfurt
Ernestine Tecklenburg, Deutsche Gesellschaft für Ernährung
Ilka Hoffmann,  Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Am Mikrofon: Markus Dichmann

Beiträge:
Der Stand der Dinge
Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat in Berlin die neue Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung vorgestellt

Essen lernen
Die Universität Vechta bietet Weiterbildungen in Sachen Schulverpflegung und Ernährung für Lehrer und Erzieher an

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Vier Cent mehr würden reichen, meint Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU). Würden wir pro Mahlzeit 5,40 Euro statt 5,36 Euro investieren, bekäme jedes Kind in Deutschland vernünftiges Schulessen vor die Nase gesetzt. Eine kleine Investition für ein aktuell großes Problem. Denn vielen Schulkantinen gelingt es nicht, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung formulierten Ansprüchen an ein ausgewogenes Schulessen zu erfüllen: abwechslungsreich, saisonal, täglich Gemüse, zwei Mal die Woche Fleisch, einmal Fisch. Derzeit fällt das Urteil über Deutschlands Schulkantinen aber ernüchternd aus: In nur jeder achten Schule wird vor Ort gekocht, häufig gibt es nur ein Gericht zur Auswahl und statt Gemüse steht billiges Fleisch auf dem Speiseplan.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

,Siblings' von Colin Self - Futuristische Vermischungsfantasien
Der amerikanische Musiker und Performance-Künstler Colin Self verbindet auf seinem Album ,Siblings' digitale Gegenwartsklänge mit nostalgischen Sounds aus seiner Jugend. Das führt zu unerwarteten musikalischen Resultaten, die außerdem von einer aktuellen politischen Botschaft begleitet werden.

Hebert Grönemeyer: „Wir alle müssen uns klar positionieren gehen Rechts!“
,Tumult' - Das neue Album - eine politische CD - die Mut machen will und fordert Haltung zu zeigen: „Ob wir jetzt linksliberal oder wertkonservativ sind - wir alle sind aufgerufen, jetzt für dieses Land ein Klima, eine Kultur zu schaffen in der alle sicher und offen leben können“, sagte er im Dlf-Interview.
Herbert Grönemeyer im Corsogespräch mit Christoph Reimann

„Der Klang der Seele“ - Leonard Cohen - Spurensuche in Montreal
Wenn Kanadas Seele singen würde, sie klänge vermutlich wie er: Der Dichter, Maler und Musiker Leonard Cohen. Der Melancholiker aus Montreal. 2016 ist er im Alter von 82 Jahren gestorben. Seine Musik aber lebt weiter. Seine Seele auch. Eine Spurensuche an den Orten seiner Jugend, seines Lebens.

SchlussTon - Zum 90. von Ennio Morricone

Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Der Schriftsteller und Übersetzer Herbert Günther im Gespräch über:

Herbert Günther: „Zeit der großen Worte“
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2014

Herbert Günther: „Roberts Land“
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2009

HerbertGünther: „Mein Leben als Fee“
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2011

Herbert Günther: „Der Widerspruch“
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2017

Herbert Günther: „Seit gestern ist Frieden“
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2018

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Schwerpunkt:
Untauglich
Viele Apps sind laut Jugendschützern nicht kindgerecht

Kinderfreundlich
Was gute Apps für Minderjährige leisten müssen

Aktuell:
Alleingelassen
Die Kommunen vermissen Unterstützung bei der Digitalisierung

Suchlos
Google Discover gibt Antworten auf nicht gestellte Fragen

Das Digitale Logbuch
Appmacher

Info-Update

Sternzeit 10. November 2018
Venus ist wieder da

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Brauchen wir den Gender-Stern im Duden?
Anne Wizorek, Feministin, und Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg

Am Mikrofon: Käthe Jowanowitsch

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Feministische Kunst aus Österreich - Birgit Jürgenssen in der Kunsthalle Tübingen

Das Gesicht in der Menge - Gedenkveranstaltung anlässlich der Novemberpogrome von 1938

Balkongespräche - Das European Balcony Projekt ruft die «Europäische Republik» aus

Geschichte wird gemacht? - In Wien eröffnet das Haus der Geschichte

Einzigartig - Der Louvre zeigt „Ein Traum von Italien - Die Sammlung des Marquis Campana“

Am Mikrofon: Kathrin Hondl

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Vereint und doch zerstritten - 100 Jahre polnische Unabhängigkeit

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

1. Fußball-Bundesliga, 11. Spieltag:
1899 Hoffenheim - FC Augsburg
SV Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach
SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05
Fortuna Düsseldorf - Hertha BSC
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart
Borussia Dortmund - FC Bayern München

FootballLeaks - Kai Havertz: Die Unfähigkeit des DFB Minderjährige zu schützen

2. Fußball-Bundesliga, 13. Spieltag:
1. FC Köln - Dynamo Dresden
FC St. Pauli - 1. FC Heidenheim
Erzgebirge Aue - Hamburger SV

Fußball - Fortuna Köln unter Druck von RWE?
Fußball - Vorbericht Copa Libertadores

Fußball - Frauen Länderspiel in Osnabrück: Deutschland vs. Italien
Zum neunten Todestag von Robert Enke: Markus Miller und sein Weg aus dem Burnout

Kommentar - DOSB: Bundesmittel nicht abgerufen

Formel 1 - Großer Preis von Brasilien in Sao Paulo (Qualifying)
Eishockey - Deutschland-Cup in Krefeld: Deutschland - Schweiz
Gewichtheben - Bilanz der WM in Ashgabat: Interview mit Christian Baumgartner, Bundesverband Deutscher Gewichtheber

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Raskolnikoff
Von Fjodor Dostojewski
Bearbeitung: Leopold Ahlsen,
Komposition: Bernd Scholz
Mit Oskar Werner, Heinz Klevenow, Cordula Trantow, Karl Michael Vogler, Fritz Rasp, Karl Hanft, Ulrich Beige, Hans-Heinz Koesters, Heinrich Schweiger, Fritz Remond, Lina Carstens, Robert Micha
Produktion: BR/HR/SDR 1962
Länge: 93'

In ,Schuld und Sühne’ erzählt Dostojewski die Geschichte des Studenten Rodion Raskolnikoff, der eine Pfandleiherin ermordet hat und sich, ohne des Verbrechens überführt zu sein, zu seiner Tat bekennt. „Aber der Raskolnikoff dieses Hörspiels ist nicht der Raskolnikoff des Romans”, bemerkt Leopold Ahlsen zu seiner Bearbeitung. „Vor allem sind seine Motive nicht nur die des Buches. Hier wird dem Hörer eher ein ,Ausschnitt aus Dostojewski’, als speziell eine Dramatisierung von ,Schuld und Sühne’ vorgestellt. Ein solches synpotisches Verfahren kann hier angewendet werden, weil das Gesamtwerk dieses Dichters eine Einheit bildet wie sonst das keines anderen Autors der Weltliteratur.”

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

„Viele Dinge sind in einem Ding“
Der Berliner Komponist Kurt Schwaen
(1909 - 2007)
Von Stefan Amzoll

Den musikalischen Neoklassizismus teilte er mit vielen seiner Generation. Vorzugsweise komponierte er für Kinder und Laien, gründete gar ein Kindermusiktheater. In seinem 600 Werke umfassenden Oeuvre finden sich indes fast alle Genres. Biografisch ist Kurt Schwaen Kind und Zeuge seines Jahrhunderts. Germanistischer und musikalischer Bildung folgten ab 1933 Gefängnisaufenthalte, gar die Zwangsrekrutierung ins berüchtigte Strafbataillon 999. Das Kriegsende erlebte Schwaen in einem Versteck in Berlin. Tatkräftig half er nach Kriegsende beim kulturellen Wiederaufbau. SED-Mitglied war er vom Gründungsjahr an. Sein künstlerisches Wirken und Schaffen war maßgeblich mit der DDR verbunden - inklusive Brechts Lehrstück ,Die Horatier und die Kuratier’ sowie der Büchner-Oper ,Leonce und Lena’. Gut zehn Jahre nach Schwaens Tod nähert sich Autor Stefan Amzoll Werk und Person aus historischem Abstand heraus.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Zerrissen nach allen Seiten
Eine Lange Nacht über Kunst und Grauen im Ersten Weltkrieg
Von Monika Künzel und Michael Köhler
Regie: Rita Höhne
Studiogäste:
Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin TU Berlin
Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Literaturwissenschaftlerin ,Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Prof. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
(Wdh. v. 5./6.4.2014)

„Es war Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung.“ - Nicht nur Thomas Mann verklärte den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 als ,Großen Krieg'. Er fiel in eine Phase außergewöhnlicher Vitalität und der Gründung von Avantgarde-Bewegungen in den Künsten und beeinflusste mehr als jeder andere Konflikt das Werk der Künstler, die ihn erlebten. Avantgarde-Bewegungen wie der Expressionismus und der Kubismus waren entstanden, Künstlervereinigungen wie ,Die Brücke' und ,Der Blaue Reiter' gegründet. Selbst Käthe Kruse staffierte ihre kindlich-lebensechten Stoffpuppen als stramme ,Potsdamer Soldaten' in den Uniformen der kriegführenden Staaten aus. Wer heute verstehen will, „wie die Herzen … sogleich in Flammen standen, als jetzt Krieg wurde“, muss sich die Zeit vor hundert Jahren vergegenwärtigen. Der Dadaist Walter Serner beschrieb den Krieg als eine Reaktion auf das umgehende „Gespenst der Langeweile“. Doch im Gegensatz zu vielen Künstlern wich die große Begeisterung für diesen Krieg in der Bevölkerung schnell einer nicht minder starken Ernüchterung. Der britische Historiker Christopher Clark provozierte mit seinem Werk ,Die Schlafwandler' ein neues Nachdenken über die Komplexität der europäischen Vorkriegspolitik. 70 Millionen Soldaten standen in Europa, Afrika, Asien und auf den Weltmeeren unter Waffen. 17 Millionen Menschen starben unter erbärmlichen Umständen. Wer überlebte, trug seine Narben, körperlich und seelisch sein Leben lang. Erich Maria Remarque hat mit seinem Buch ,Im Westen nichts Neues', zehn Jahre nach seinen eigenen Kriegserlebnissen, einer verlorenen Generation ein bis heute erschütterndes Denkmal gesetzt.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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