Samstag, 18.01.2020
 
Seit 23:05 Uhr Lange Nacht

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 12.01.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Fremd in der Welt und frei im Leben
Eine Lange Nacht über Jean-Paul Sartre und Albert Camus
Von Christoph David Piorkowski
Regie: Vera Teichmann
(Wdh. v. 14./15.4.2018)

Anfang der 1940er-Jahre: Im besetzten Paris begegnen sich die jungen Schriftsteller-Philosophen Jean-Paul Sartre (1905-1980) und Albert Camus (1913-1960) zum ersten Mal. Je bedrückender die Lebensverhältnisse durch die deutsche Okkupation werden, desto größer wird die Freiheit geschrieben. Die bald als Existenzialisten bezeichneten Intellektuellen feiern im Künstler- und Literatenviertel Saint-Germain-des-Prés ein intensives Leben und begeben sich gleichzeitig in den Widerstand gegen die Besatzer. In den angesagten Cafés kann man den existenzialistischen Bürgerschrecks, die in der Nachkriegszeit zu Ikonen der Philosophie werden, öffentlich beim Denken und Schreiben zuschauen. Der seit der Kindheit von Büchern umgebene Sartre und der in bitterer Armut aufgewachsene Algerienfranzose Camus thematisieren auf je eigene Weise die prekäre Existenz des Individuums in einer absurden und gottlosen Welt. Ab den 1950er-Jahren engagieren sich Sartre und seine nicht minder populäre Lebensgefährtin Simone de Beauvoir immer stärker für den Kommunismus. Mit dem politisch gemäßigteren Moralisten Camus kommt es darüber zum Bruch. Als Persona non grata wird der einst von der Pariser Intelligenz aufgenommene Aufsteiger aus Algier nun aus deren Mitte verbannt. Bis zu seinem Unfalltod im Jahr 1960 zieht sich Albert Camus auf ein Leben und Denken im Zeichen der mittelmeerischen Sonne zurück. Jean-Paul Sartre schwört dem orthodoxen Kommunismus ab und wahrt seine Stellung als einer der tonangebenden Linksintellektuellen des 20. Jahrhunderts.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Georg Friedrich Haas
La profondeur

Lisa Streich
Fikonträdet

Chrichan Larson
Czarne Latawce

Ensemble Reflektion K
Ensemble Lipparella

Mitschnitte vom Festival Provinzlärm in Eckernförde

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Stanisław Moniuszko
Quintett für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier, op. 34

Plawner Quintet:
Piotr Pławner, Violine
Sibylla Leuenberger, Violine
Elżbieta Mrożek-Loska, Viola
Isabella Klim, Violoncello
Piotr Sałajczyk, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Erste Koalitionsregierung in Spanien

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Henry Purcell
'O sing unto the Lord'. Verse anthem für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo, Z 44
David Thomas, Bass
Choir of Christ Church Cathedral Oxford
The English Concert
Leitung: Simon Preston

Dietrich Buxtehude
'Cantate Domino'. Kantate für Soli, Chor und Basso continuo, BuxWV 12
Amaryllis Dieltiens, Sopran
Marina Smolders, Sopran
Currende
Leitung: Erik van Nevel

Dietrich Buxtehude
Präludium für Orgel F-Dur, BuxWV 145
Harald Vogel, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Meinen Jesum lass' ich nicht'. BWV 124
Yeree Suh, Sopran
Benno Schachtner, Altus
Georg Poplutz, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering

Hugo Distler
'Singet dem Herrn ein neues Lied'. Psalmmotette für vierstimmigen Knabenchor a cappella, op. 12 Nr. 1
Dresdner Kreuzchor
Leitung: Rudolf Mauersberger

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Die Ukraine auf dem Weg zum Frieden? Ein Dortmunder Abend für und mit dem Filmemacher Oleg Senzow

40 Jahre "Grüne". Ein Interview mit Ralf Fücks, Leiter des „Zentrum Liberale Moderne“

Pulverfass Iran/Irak: Ein Interview mit dem Publizisten Jürgen Todenhöfer

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Waldbrände und Buschfeuer: Australien brennt. Ein Interview mit dem Feuerökologen Johann G. Goldammer

Denk ich an Deutschland: Der Schauspieler Christian Berkel

Am Mikrofon: Änne Seidel

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Ich glaube an den Gottesdienst..“ Christliche Spuren im Werk von Nobelpreisträger Peter Handke
Von Johannes Schröer
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Die Winteroffensive der Roten Armee gegen die deutsche Ostfront beginnt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Identitäten (6/7)
Farbe bekennen
Von Mahret Ifeoma Kupka
(Teil 7 am 19.1.2020)

Mit Jackie Thomaes ,Brüder’ war 2019 ein Roman für den Deutschen Buchpreis nominiert, der von zwei schwarzen deutschen Männern erzählt. Mahret Kupka zufolge wurde Thomae in Rezensionen vor allem deshalb so dafür gelobt, weil sie mit ihrer eher unpolitischen Erzählung zu vermitteln schien, dass Deutschland kein Problem mit Rassismus habe.
Die Geschichte schwarzer Deutscher ist weitgehend unbekannt, dabei leben heute schätzungsweise mehr als 500.000 Schwarze mit deutscher Staatsangehörigkeit in Deutschland. Schwarze deutsche Geschichte ist mehr als Migrationsgeschichte. Sie reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück und findet ihren ersten Höhepunkt in den deutschen Kolonien. Um Rassismus in Deutschland heute begreifen zu können, ist es notwendig, über historische Kontinuitäten nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus zu sprechen. Doch statt die eigene Geschichte aufzuarbeiten, weicht der deutsche Blick gerne in Länder wie die USA aus, entweder um rassistische Diskriminierung im Vergleich zu relativieren oder um antirassistische Diskurse unreflektiert zu übernehmen. Beides blendet Spezifika der deutschen Situation aus.
Mahret Ifeoma Kupka, geboren 1980 in der Nähe von Frankfurt am Main, studierte Kunstwissenschaft/Medientheorie, Philosophie, Ausstellungsdesign und VWL. Als Kuratorin und freie Autorin befasst sie sich mit Mode und Körperlichkeit als sozialen Konstrukten. Aktuell beschäftigt sie sich mit der Möglichkeit, die kulturellen Beziehungen zwischen Europa und Afrika postkolonial neu zu ordnen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Lutherkirche in Hamburg-Wellingsbüttel
Predigt: Pastorin Gesina Bräunig
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Stephan Harbarth, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Kulturlandschaftliches Erlebnis
Die Lindenallee von Schönböken (Schleswig-Holstein)

Das neue Stück von Kabul
Der Darul-Aman Palast in Afghanistans Hauptstadt

Sehnsuchtsort in Schottland
John o' Groats, nördlichster Punkt des britischen Festlands

Zum Verzweifeln
Fliegen mit gutem oder schlechtem Gewissen?

Reisetagebuch
Simone de Beauvoir: ,Amerika Tag und Nacht', 1947

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Literaturkritiker Volker Hage im Gespräch mit Joachim Scholl

„Man weiß immer genau, was er sagen will …“ hat Marcel Reich-Ranicki einmal bewundernd über ihn geurteilt. Auch durch seine klare Sprache wurde Volker Hage zu einem der einflussreichsten Literaturkritiker Deutschlands. Jetzt schreibt er selbst Romane. Bei den großen deutschen Zeitungen hat Volker Hage, Jahrgang 1949, gearbeitet: Bei der FAZ fing er mit 26 Jahren an, in der ZEIT wurde er Literaturchef, beim SPIEGEL prägte er dann über Jahrzehnte das literarische Profil des Blattes. Nach zahlreichen literaturkritischen Büchern wechselte Volker Hage im Ruhestand die Seiten: Zwei Romane gibt es mittlerweile von ihm. Volker Hage erzählt von dieser neuen Rolle, den goldenen Zeiten des Feuilletons und beurteilt in den ,Zwischentönen’ den aktuellen Zustand der Literaturkritik.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Ach neige, Du Schmerzensreiche!
Die seelentröstenden Gesänge der Heather Nova
Von Fabian Elsäßer

Singt eine junge Frau von Schmerz und Sehnsucht, lautete früher der Konsens der maskulin dominierten Musikpresse reflexhaft: schutzlos und zerbrechlich. Heather Nova ereilten diese Zuschreibungen schon früh in ihrer Karriere, mochten die E-Gitarren noch so zornig an ihren Songs zerren. Doch auch im Falle der in der Tat zierlichen Singer-Songwriterin von den Bermudas steckt im Klischee etwas Wahrheit. Ihre besten Texte und Lieder seien meistens in Lebensphasen entstanden, in denen es ihr nicht gut ging, hat Heather Nova einmal erklärt. Aber Trauer beinhalte für sie eben auch Hoffnung. Diese Haltung verbindet frühe Erfolgsalben wie ,Oyster’ von 1994 nahtlos mit dem 2019 erschienenen ,Pearl’.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Sarah Kirsch, Christa Wolf: „Wir haben uns wirklich an allerhand gewöhnt“ - Der Briefwechsel
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Carola Wiemers

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Superlicht als Strukturhilfe
In Rumänien startet der sträkste Laser der Welt
Von Frank Grotelüschen

In den nächsten Wochen startet mit ELI der stärkste Laser der Welt. Die Anlage verteilt sich auf Ungarn, Tschechien und Rumänien, wo das von der EU finanzierte Milliardenprojekt hoch willkommen ist, um der Abwanderung von Fachkräften entgegenzuwirken. Doch hinter den Kulissen knirscht es.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Geben und Nehmen: Technologie- und Kulturtransfer über die Seidenstraße. Mayke Wagner, Wissenschaftliche Direktorin der Eurasien-Abteilung des DAI im Gespräch

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
„The Cold Trip“ - Ein Schubert-Hörtheater von Bernhard Lang

"Im Westen nichts Neues" - Mina Salehpour adaptiert E. M. Remarques Roman am Staatsschauspiel Dresden

Bei Anruf Raubkunst - Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste richtet einen "Help Desk" ein
Kunsthistorikerin Susanne Meyer-Abich im Gespräch

"Ein Künstlerpaar der Moderne" - Eine Ausstellung im Edwin Scharff Museum in Ulm

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Die Debatte um einen "Deutschen Islam" - Zwischen Koran und Grundgesetz

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Handball-EM - Vor dem dritten Gruppenspiel gegen Lettland: Kollegengespräch mit ARD-Reporter
Danie l Neuhaus

Handball - Wo steht der deutsche Handball? Interview mit Handballer Holger Glandorf

Sportpolitik - Wie der Iran über Sport Politik macht

Skispringen - Weltcup der Frauen in Sapporo
Skispringen - Weltcup in Val di Fiemme

Skispringen - Was macht den Reiz der Normalschanze aus? Interview mit Ex-Skispringer Toni Innauer

Ski nordisch - Langlauf-Weltcup in Dresden

Breitensport - Bundestag debattiert über Schwimmbadinfrastruktur

Ski alpin - Weltcup-Slalom der Männer in Adelboden
Ski alpin - Weltcup-Kombination der Frauen in Altenmarkt-Zauchensee

Biathlon - Weltcup in Oberhof (Massenstart) Kollegengespräch mit ARD-Reporter Thomas Kunze

Eisschnelllauf - Mehrkampf-EM in Heerenveen

Rodeln - Weltcup in Altenberg

Volleyball - Olympiaqualifikation Frauen: Finale (17:30 Uhr)
Volleyball - Olympia mit deutscher Beteiligung? Interview mit Christian Dünnes, Sportdirektor DVV

Basketball - Pokal-Halbfinale: Brose Bamberg - ALBA Berlin (18:00 Uhr)

Fußball - Zum Finale des spanischen Supercups: Wenn der Fußball mit der Diktatur

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Johnny und Rick
Fiktives Dokument einer künstlerischen Wiedergeburt
Von Heiko Behr
Regie: Iris Drögekamp
Produktion: SWR 2019

1994 ist Johnny Cash am Ende. Wieder einmal. Da trifft er auf den berühmten und charismatischen Produzenten Rick Rubin. Er möchte Cash aus der Sackgasse helfen. Cash blüht auf. Der Produzent, der so unterschiedliche Künstler wie Run DMC, die Beastie Boys, die Red Hot Chili Peppers oder Slayer groß gemacht hat, bereitet auch ihm einen neuen Weg. Es entsteht eine einzigartige Zusammenarbeit. Resultat ist das 81. Album von Johnny Cash, das sie in Rubins Wohnzimmer aufnehmen - nur mit Stimme und Gitarre. Es heißt ,American Recordings’ und wird weltweit zu einem großen Erfolg. Autor Heiko Behr ist beim Treffen der beiden Giganten dabei gewesen. Zumindest in seiner Fantasie. Und da hat er gehört, wie sich Country-Star Johnny Cash an seine Zeit in Deutschland erinnert, Anfang der 1950er-Jahre, als Cash im bayerischen Landsberg als Funker stationiert war - und seine erste Gitarre gekauft hat.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Beethovenfest Bonn 2019

Robert Schumann
,Das Paradies und die Peri'. Dichtung aus ,Lalla Rookh' von Thomas Moore für Solostimmen, Chor und Orchester, op. 50

Sarah Wegener, Sopran (Peri)
Katja Stuber, Sopran (Jungfrau)
Valentina Stadler, Mezzosopran (Engel)
Werner Güra, Tenor (Erzähler)
Le Cercle de l'Harmonie
Leitung: Jérémie Rhorer

Aufnahme vom 8.9.2019 aus dem World Conference Center Bonn

Am Mikrofon: Thilo Braun

Die Handlung von Robert Schumanns Opernoratorium ,Das Paradies und die Peri’ wirkt etwas veraltet: Eine verstoßene Engelsfigur sucht nach einem Weg zurück ins Paradies und singt dabei spätromantische Erlösungsphantasien: Helden- und Liebestod werden besungen, am Ende bringt die Reue eines alten Sünders allen das Seelenheil. Wer das Werk auf seine Handlung reduziert, übersieht jedoch Frische und Farbenfreude der Musik Robert Schumanns. Dirigent Jérémie Rhorer zeigte in seinem Konzert mit ,Le Cercle de l’Harmonie’ in Bonn, wie überschäumend vor Einfällen sie ist. Da flattern Engelsflügel in zarten Geigentremoli, fahle Flötenklänge bringen Pest und Tod. Die historisch-informierte Aufführungspraxis schenkt dem exzellenten Sängerensemble Freiheiten: Flüsternde Sprachlosigkeit trifft auf vibrierende Kraft, bei großem Bewusstsein für Bedeutung und Hintersinn der Worte.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Verletzungen und Belastungen im Handball

mit dem Handball-Torwart Marcus Rominger und
Sportarzt Kai Fehske, Uniklinik Würzburg

Die Fragen stellt Maximilian Rieger

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Alice HASTERS, Journalistin, Autorin, Portraet, Porträt, Portrait, Angeschnittenes Einzelbild, Einzelmotiv, zu Gast in der Sendung Koelner Treff im WDR Fernsehen, 13.12.2019. *** Alice HASTERS, Journalist, Author, Portrait, Portrait, Single image, Single motif, guest in the programme Koelner Treff on WDR television, 13 12 2019 (www.imago-images.de)
Identitäten (7/7)Warum weiße Menschen so gerne gleich sind
Essay und Diskurs 19.01.2020 | 09:30 Uhr

"Aber wir sind doch alle gleich!" So reagieren vor allem weiße Menschen oft, wenn die Sprache auf Rassismus kommt. Sobald weiße Menschen und ihre Privilegien in der Gesellschaft benannt werden, sagt Autorin Alice Hasters, scheint ihnen Gleichsein plötzlich wichtig und Hautfarbe egal zu sein.

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