Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 10:08 Uhr Sprechstunde

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 12.06.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

„Es geschah am ... Der Jahrhundertpostraub“ (4+5/8)
Von Beatrice Gmünder und Andrea Pfalzgraf
Recherche und Regie: die Autorinnen
Produktion: SRF 2020
Länge: ca. 54‘
(Teil 6+7 am 19.6.2021)

Zeit: September 1997. Ort: die Fraumünsterpost mitten in Zürich. In nur vier Minuten stehlen fünf junge Räuber 53 Millionen Franken. Ein Raub, der weltweit für Schlagzeilen sorgt und in die Schweizer Kriminalgeschichte eingeht. Die Podcast-Serie „Es geschah am … Der Jahrhundertpostraub“ erzählt alles über die Planung, die Ermittlungen, über das Leben der Räuber seit ihrem Coup und fragt, wo die restlichen 20 Millionen, die bis heute unauffindbar sind, verblieben sein könnten.

Folge 4: Die Post im Kreuzfeuer
Der Millionen-Raub in der Fraumünsterpost am 1. September 1997 trifft die Post bis ins Mark. Die Öffentlichkeit schmunzelt über den Raub; die Post und ihr Sicherheitskonzept werden zur Lachnummer, während die Räuber zuerst als Helden gefeiert wurden.

Folge 5: Elias A - Der Boss
Sie kamen sich vor wie die cleveren Diebe aus „Ocean’s Eleven“, als sie den größten Postraub des Jahrhunderts planten und innerhalb von vier Minuten durchzogen - um dann doch alles zu vermasseln. Der „Boss“ der Bande, Elias A, war damals 22 Jahre alt. 24 Jahre später sitzt er in einem Gefängnis in Damaskus. Andrea Pfalzgraf hat über Facebook Kontakt zu ihm aufgenommen.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus Pop, Rock, Indie
Am Mikrofon: Thomas Elbern

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Baerbock wird verschulzt - doch der Wahlkampf ist längst nicht entschieden

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Dejan Vilov, Saarbrücken
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Rücktritte in Politik und Kirche - Interview mit Margot Käßmann, Theologin

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Opfern die Grünen ihr soziales Profil? - Interview mit Anna Peters, Vorsitzende Grüne Jugend

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

G7 gemeinsam gegen Russland und China? - Interview mit Peter Beyer, CDU, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Josephine Schulz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Die Frauenrechtlerin Luise Büchner geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Ein Jahr Fleischskandal - Blick hinter die Kulissen

Am Mikrofon: Manfred Götzke

Ein Jahr ist es her, dass sich massenweise rumänische Arbeiter in den Fabriken von Westfleisch, Tönnies und Co. mit dem Coronavirus infizierten. Es wurde offenbar, unter welch katastrophalen Bedingungen diese Menschen leben und arbeiten. Fast alle waren damals noch Werkvertragsarbeiter - beschäftigt bei Subunternehmern. Viele dieser Firmen haben die Arbeiter um den Mindestlohn geprellt - und ihnen für Wucherpreise Betten in heruntergekommen Häusern vermietet. Arbeitsminister Hubertus Heil sprach damals von einem System organisierter Verantwortungslosigkeit und ließ die Werkverträge verbieten. Seit Anfang Januar müssen Fleischfirmen ihre Schlachter und Zerleger direkt anstellen. Ist nun alles gut in der Fleischindustrie? Manfred Götzke geht im Wochenendjournal dieser Frage nach. Er spricht mit rumänischen Arbeitern, begleitet einen Warnstreik und redet mit Aktivisten und Gewerkschaftern.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Kinder- und Jugendbuchautorin Isabel Abedi

Als ihr erstes Kind nachts nicht schlafen wollte, hat Isabel Abedi angefangen, Kindergeschichten zu erfinden. Selbst aufgewachsen mit sehr vielen Büchern und einer Mutter, die ihr noch bis in die Pubertät hinein vorgelesen hat, konnte Isabel Abedis große Liebe zu Geschichten und Wörtern früh und ausgiebig gedeihen. Geboren 1967 in München und aufgewachsen in Düsseldorf, arbeitete Isabel Abedi zunächst in Hamburg 13 Jahre lang als Werbetexterin. Aus den nächtlichen Geschichten fürs eigene Kind wurden unzählige Bilder- und Vorlesebücher, Kinder- und Jugendromane. Einen eigenen Fanclub hat die Reihe mit Lola als Titelheldin. In neun Bänden erlebt das schlaflose Mädchen ungewöhnliche und magische Abenteuer. Die deutsch-iranische Autorin Isabel Abedi arbeitet ebenso erfolgreich als Übersetzerin und engagiert sich in interkulturellen Schreibprojekten.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Grenze oder Gartenzaun - 30 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag
Von Anja Schrum und Ernst Ludwig von Aster

Vor 30 Jahren wurde die deutsch-polnische Freundschaft amtlich. Am 17. Juni 1991 unterzeichneten der polnische Ministerpräsident Jan Krzysztof Bielecki und Bundeskanzler Helmut Kohl den Vertrag über „gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“. Doch wie ist es heute um die deutsch-polnische Nachbarschaft bestellt? Nicht in der großen Politik, sondern bei den Menschen rechts und links von Oder und Neiße? Wo arbeitet man freundschaftlich zusammen - und wo geht man sich eher aus dem Weg?

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Heute Außenpolitik im Fokus - Zweiter Tag des G7-Gipfels in Carbis Bay

Zum G7-Gipfel - Interview mit Stefan Mair, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin

Vor der Baerbock-Rede - Fortsetzung des Grünen-Bundesparteitags

IdW - Umweltbundesamt-Präsident Dirk Messner zu Biodiversität

Landesparteitag der Thüringer FDP mit Wahl des Vorsitzenden

Impfzentren nach Pandemie weiter vorhalten? - Städtetag und Hausärzte uneins

Begleitet von Festnahmen und Protesten - Parlamentswahlen in Algerien

EM-Magazin

Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Baerbock wird verschulzt - doch der Wahlkampf ist längst nicht entschieden

EuGH vs. BVerfG: Ein Konflikt, der Europa weiterbringen könnte

Lebenslang für Ratko Mladic. Die Herrschaft des Rechts und die Macht der Lüge

Am Mikrofon: Sina Fröhndrich

13:30 Uhr

Eine Welt

Algerien: Proteste und Repressionen begleiten Parlamentswahl

Taiwan: Erste Covax-Impfstoffe aus den USA erwartet

Mongolei: Hohe Erwartungen an neues Staatsoberhaupt

Iran: Wer tritt Rouhanis Nachfolge als Präsident an?

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Reform zur falschen Zeit?
Die Psychotherapieausbildung im Umbruch
In Campus & Karriere gehen wir diesen Fragen nach:
Macht der neue Ausbildungsweg den Zugang zur Psychotherapie leichter?
Oder sorgt er für einen noch größeren Mangel an Therapieplätzen?
Wie gut sind Unis und Studierende, Ausbildungsinstitute und Berufsverbände gerade jetzt, in der Krise, auf die Reformen vorbereitet?


Gesprächsgäste:
Lena Schulte, Psychologiestudentin aus Hamburg, Fachschaftsrat Psychologie
Prof. Dr. Cornelia Exner, Professorin für klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Leipzig/ Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V.
Dr. Johanna Thünker, Vorsitzende des Verbands Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP
Am Mkrofon: Armin Himmelrath

Hörertelefon: 00800 - 44 64 44 64
campus@deutschlandfunk.de

Schon vor Corona waren die Wartelisten bei Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen lang.
Durch die Krise sind sie noch deutlich länger geworden, der Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung
ist gestiegen und wird nach Prognosen von Fachleuten noch auf Jahre hinaus hoch sein.

Genau in dieser Phase müssen die Länder und die Hochschulen ein neues Ausbildungskonzept umsetzen:
weg von der bisherigen Kombination aus Psychologiestudium und therapeutischer Ausbildung,
hin zum neuen Master-Studienabschluss Psychotherapie. Der Weg zum therapeutischen Abschluss
soll damit kürzer und effektiver werden, mehr Therapeutinnen und Therapeuten den Weg in den Beruf finden.
Doch der alte und der neue Ausbildungsweg sind nicht kompatibel, Kritikerinnen und Kritiker befürchten stattdessen einen Rückgang der Absolventenzahlen -
und damit eine sinkende Zahl von Therapeutinnen und Therapeuten.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

„Ludwig“ von Stimming: Sympathie für Ungenauigkeit
Martin Stimming spielt gerne mit Kontrasten, auch auf seinem neuen Album „Ludwig“. Liebliche Melodien treffen auf digitale und analoge Störgeräusche. „Ich habe auf jeden Fall eine gewisse Sympathie für Ungenauigkeiten und rostige, holzige Texturen”, sagte Stimming im Deutschlandfunk.
Martin Stimming im Corsogespräch mit Sascha Ziehn

Sharktank mit „Get it done“: Fokus aufs Wesentliche
Es scheint der denkbar schlechteste Zeitpunkt zu sein, um eine Band zu gründen: Der Corona-Sommer 2020. Für Sharktank allerdings war der Zeitpunkt genau richtig. „Wir konnten uns mehr auf die Musik konzentrieren, waren komplett fokussiert auf den Kreationsprozess - weil wir nicht so viel um die Ohren hatten wie normalerweise”, sagte Rapper Mile im Deutschlandfunk.
Mile von Sharktank im Gespräch mit Sascha Ziehn

Kings of Convenience mit „Peace or Love”: Leise, leiser, am leisesten.
Mit „Quiet is the new loud” haben sich die Kings of Convenience einen Platz in der Hall of Fame des Indie-Rock gesichert. Nach 12 Jahren sind die leisen Norweger wieder mit einem neuen Album zurück. Ihrem sensiblen Kammerpop sind sie dabei treu geblieben.

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Der Schriftsteller Saša Stanišiæ im Gespräch über:

„Wie der Soldat das Grammofon repariert“
(btb-Verlag, München), 316 Seiten

„Herkunft“
(Luchterhand Verlag, München), 368 Seiten

Saša Stanišiæ und Katja Spitzer (Illustration)
„Hey, hey, hey, TAXI!“
(Mairisch Verlag, Hamburg),
Hörbuch: CD „Hey, hey, hey, TAXI!“
Autorenlesung 100 min

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Zitronenmix
Der Big Brother Award 2021 für die größten Datenschutz-Muffel

Verdächtig
Staatstrojaner sollen schon präventiv zum Einsatz kommen

Selbstkritik
Provider fordern bessere Regulierung für den Breitband-Ausbau

Inklusiv-Netz
Wie 5G helfen kann, Barrieren zu überwinden
Interview mit Erich Behrendt, University of Europe for Applied Sciences Iserlohn

Info Update

Sternzeit 12. Juni 2021
Der NASA-Chef aus Shuttle und Senat

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Brauchen wir eine Liberalisierung der Drogenpolitik?
Der Sozialwissenschaftler und Suchtforscher Heino Stöver und der CDU-Politiker Burkard Dregger im Gespräch
Am Mikrofon: Manfred Götzke

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Ein Universalpoet - Wien feiert den Dichter H. C. Artmann

Filmland Austria - Die Diagonale Graz zeigt österreichische Filme

"Unexpected Lessons" - Eine Berliner Konferenz zur Dekolonisierung

"Buch der Unruhe" - Sebastian Hartmann inszeniert nach Fernando Pessoa in Dresden

"Zu/Fluch" - Eine Ausstellung über das zukünftige Exilmuseum in Berlin

Am Mikrofon: Mascha Drost

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Geschichte Aktuell: 50 Jahre Pentagon Papers - Vorfahren der Fake News

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2020:
in Baku: Wales - Schweiz
in Kopenhagen: Dänemark - Finnland
in St. Petersburg: Belgien - Russland

Aserbaidchanischer Ölkonzern SOCAR - Vom Sponsor zum Pleitegeier

Tennis - French Open: Finale Frauen
Tennis - Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof

Basketball - Play off Finale (3/5): FC Bayern München - Alba Berlin

Turnen - Olympia-Qualifikation in München

DOSB in der Krise - Ist Alfons Hörmann noch zu halten?

Fußball - Hauptsache der Ball rollt? Kritik an Austragung der Copa-América
Pressefreiheit bei der Fußball-EM - Das Wegducken der Sportverbände

Am Mikrofon: Maximilian Rieger

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Hörspiel des Monats
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Ein Audio-Experiment von Christine Nagel 
Idee, Manuskript und Regie: Christine Nagel
Komposition und Sounddesign: Peter Ehwald
Mit Paulina Bittner, Ilse Ritter, Dietrich Eichmann, Paul Henze, Lauren Newton, Prof. Ingo Siegert, Joscha Bach und Stimmen aus dem täglichen Leben.
Gesang: Lauren Newton
Produktion: NDR/Deutschlandfunk 2021
Ursendung

„Um der Tränen willen“
Ein Porträt des englischen Komponisten Gavin Bryars
von Karl Lippegaus

Teaser
Eine Radio-Moderatorin nutzt Sprachsynthese-Tools, um ihre persönliche KI-Stimme zu entwickeln. Doch was, wenn sich diese Stimme verselbständigt? Ein Audio-Experiment von Christine Nagel. 

Eine junge Radio-Moderatorin nutzt ein Sprachsynthese- und Sprech-Erkennungstools, um ihre persönliche KI-Stimme zu entwickeln. Als sie das Spiel ins Laufen bringt, meint sie, Freiheit zu gewinnen. SIREN, Maries künstliche Stimme, verbindet sich mit allen möglichen Geistern im Netz. Sie trifft verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, deren Gedanken verfügbar geblieben sind und stellt ihnen Fragen, die unsere Gegenwart betreffen. Christine Nagels Hörspiel thematisiert, was die Digitalisierung mit der menschlichen Stimme machen kann - und das, was (möglicherweise) nicht gelingt. Dies betrifft zum Beispiel ethische, rechtliche und Fragen der Firmenphilosophie der Anbieter und Programmierer von Sprachtools. Neuronale Netzwerke ermöglichen, dass sich KI-Stimmen selbst generieren. Sie reichern sich an mit Wissen und Strukturen des im Internet verfügbaren Materials. Doch wer ist der Urheber? Wer übernimmt die Verantwortung für die Lügen, die durch sie in der Welt sind und Marie zugeschrieben werden? Und: Was ist das Menschliche an der Stimme?

Die KI-Stimme SIREN wurde für diese Hörspiel-Produktion programmiert. Die Programmierung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnik, Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Ingo Siegert, und mit Joscha Bach, Kognitionswissenschaftler & KI-Forscher in San Francisco. Die Schauspielerin Paulina Bittner, deren Stimme zugrunde liegt, wurde im Studio immer wieder mit einem neuen Programmierstadium konfrontiert und reagierte im Dialog darauf. Dieser halb-dokumentarische Ansatz macht das Hörspiel zu einem Experiment: Ob und in welche Richtung sich die künstliche Intelligenz im Verlauf der Programmierung entwickeln würde, war bei Beginn der Aufnahmen nicht vorhersehbar.

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das „Hörspiel des Monats“ trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den zwölf Hörspielen des Monats das „Hörspiel des Jahres“.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Komponieren mit Textklängen
Uwe Raschs „KinderStücke"
Am Mikrofon: Hanno Ehrler

Der Bremer Uwe Rasch ist Komponist, aber auch Lehrer. Mit vielen Schülern sei es einfach, sagt er, aber es komme auch auf die anderen an. Rasch sammelte Protokolle über das Verhalten dreier „Problemkinder” und nahm die Texte auf. Diese Aufnahme liefert das Klangmaterial seiner halbstündigen Komposition „KinderStücke”. Durch Dehnungen und Brüche des Textes lenkt Rasch die Aufmerksamkeit des Hörers auf bestimmte Problemfelder. Das bettet der Komponist in einen Sound ein, den er durch elektronische Bearbeitung der Textklänge generiert hat. Zum Hörstück gibt es eine szenische Form der „KinderStücke“, die man vom 14. Mai bis zum 11. Juli in der basis frankfurt hören und sehen kann.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Wir wollen das Original zurück!
Eine Lange Nacht im Gespräch über geraubte Präsenz in Kunst und Sport
von Horst Bredekamp und Gunter Gebauer
Regie: Monika Künzel

Was ist uns während der Covid-19-Pandemie verloren gegangen? In dieser „Langen Nacht" sprechen der Kunsthistoriker Horst Bredekamp und der Philosoph und Sportwissenschaftler Gunter Gebauer über das, was sie in dieser Zeit am meisten vermisst haben. Beide beschäftigen sich mit Bildern, Handlungen, Körpern, Emotionen und Interaktionen von Menschen. Beide beschränken sich nicht auf die Theorie - sie interessieren sich für die sinnliche Praxis des Spiels und des Sports. Durch die von der Covid-19-Pandemie ausgelösten Beschränkungen wurden Kunst und Sport ihrer Präsenz beraubt: Keine Begegnung mit den Originalen der Kunstwerke, kein Museumsbesuch, keine neuen Ausstellungen, keine Biennale, und im Sport das Verschwinden aller Aktivitäten aus der Öffentlichkeit, mit der einzigen Ausnahme von Spielen des professionellen Fußballs in leeren Stadien, der „Geisterspiele". Welche eminente Bedeutung der Präsenz in der Begegnung mit den Originalen von Kunstwerken zukommt und wie ein empathisches Publikum herausragende sportliche Leistungen von Athleten leibhaftig erfährt, wird an eindrucksvollen Beispielen diskutiert. Was wird nach dem Ende der Pandemie geschehen - wird die Erfahrung der Präsenz mit einem Schlag zurück gewonnen oder werden die im Inneren angelegten Hemmungen mit vorsichtigen Schritten allmählich überwunden? Wie werden wir die Fußball-Europameisterschaft in den nächsten vier Wochen erleben?!

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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