Freitag, 04.12.2020
 
Seit 21:05 Uhr On Stage

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 14.11.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

Gerichtsreportagen
Mit Thekla Dannenberg und Miriam Zeh

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Leben mit dem Corona-Virus - Wir brauchen Geduld und Langmut

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Silke Niemeyer, Lüdinghausen
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Interview mit Prof. Martin Wortmann: Streit um Promotionsrecht für Fachhochsschulen

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Interview mit Linda Teuteberg, FDP, Obfrau im Innenausschuss: Wie umgehen mit radikalen Islamisten?

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Interview mit Medizinstatistiker Gerd Antes: Was bringt der Lockdown light?

08:30 Nachrichten 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Von Straßenkampf und der Suche nach Freiraum: Hausbesetzungen in Berlin

Am Mikrofon: Manfred Götzke

Mit der Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain wird Anfang Oktober eines der letzten besetzten Häuser in Berlin von der Polizei geräumt - weitgehend friedlich, die Besetzer und Besetzerinnen lassen sich ohne allzu große Gegenwehr von der Polizei aus dem Haus heraustragen. Angefangen hat die Hausbesetzer-Bewegung im Ostteil Berlins kurz nach der Wende: Weil nach der Auflösung der DDR Zehntausende in den Westen aufgebrochen sind, stehen damals zahlreiche Häuser leer. Autonome, Studenten, Künstler nutzen die Chance und ziehen dort ein. In der Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain wird fast der gesamte Straßenzug besetzt.
Ein Sommer der Anarchie beginnt - schließlich ist die DDR in Auflösung begriffen. Doch schon im November 1990 ist es für viele Hausprojekte wieder vorbei. Die Polizei räumt die Häuser auf der Mainzer Straße mit massivem Aufgebot. Die Hausbesetzer und -besetzerinnen leisten Widerstand: Es fliegen Molotowcocktails und Gehwegplatten auf Polizisten. Tagelang toben Straßenkämpfe zwischen Besetzern und Beamten, am Ende zerbricht die rot-grüne Berliner Koalition darüber.
Manfred Götzke hat für das "Wochenendjournal" mit den Hausbesetzern und -besetzerinnen von früher und heute gesprochen. Er berichtet über Räumung der Liebigstraße 34 - und trifft einen Polizeibeamten, der bei der Räumung der Mainzer Straße dabei war.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Schriftsteller Jonathan Franzen

Jonathan Franzen ist einer der erfolgreichsten und hierzulande bekanntesten US-amerikanischen Autoren. Für seinen Weltbestseller „Die Korrekturen“ erhielt er 2001 den National Book Award, 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen, 2017 zeichnete ihn die Frank-Schirrmacher-Stiftung für sein Schaffen aus, das unsere Gegenwart und deren Befindlichkeiten mit Empathie, Kalkül und Ironie zur Erscheinung bringe, so die Stiftung. 1959 wurde Jonathan Franzen in Western Springs bei Chicago geboren und wuchs nahe St. Louis, Missouri, auf. Er studierte Germanistik am Swarthmore College in Pennsylvania und Deutsche Literatur in München und Berlin. Jonathan Franzen ist passionierter Ornithologe. Seine Beobachtungen der Naturräume fließen auch in sein Werk ein, wie in den 2018 erschienen Essayband „Das Ende vom Ende der Welt“. Vor 14 Monaten veröffentlichte der Schriftsteller im Magazin The New Yorker einen Klima-Essay, der auch in Deutschland heiß diskutiert wurde: „Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen? Gestehen wir uns ein, dass wir die Klimakatastrophe nicht verhindern können“. Heute lebt der 61-Jährige vorzugsweise in Santa Cruz, Kalifornien. Von dort stellt er uns über eine Videokonferenz seine Lieblingsmusik vor und reflektiert über sein Leben und Werk.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Italien und die Pandemie - Wie sich der Süden neu erfindet
Von Kirstin Hausen

Am 28. Januar 2020 wird in Italien erstmals das neuartige Coronavirus nachgewiesen. Nur einen Monat später sind in der Lombardei Zehntausende infiziert, mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeriegelt und die Schulen geschlossen. Die reichste und produktivste Region des Landes bricht unter der Wucht der ersten Corona-Welle fast zusammen. In den Krankenhäusern fehlen Betten, in der Politik fehlt die Entschlusskraft. Das traditionell als rückständig bezeichnete Süditalien schaut dem Scheitern des Nordens fassungslos zu und macht es anders. Die Regionen im Süden behaupten sich im Krisenmanagement - und finden ein neues Selbstwertgefühl. Die „Gesichter Europas” über alte und neue Unterschiede zwischen Nord- und Süditalien.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Debatte um die Corona-Einschränkungen - Finanzspritze für Kulturschaffende

Interview mit Maria Klein-Schmeink, B90/Grüne, gesundheitspolitische Sprecherin, zu Lockdown

Reaktionen auf Giffeys Doktortitel-Verzicht

US-Wahl: Biden gewinnt - Trump will Niederlage nicht eingestehen

Kanarische Inseln - ab heute Testpflicht für Touristen

Hart, klar und mit Erfolg - Neuseelands Coronastrategie

Afghanistan - Sorge vor chaotischem Abzug der US-Truppen

Peru - Proteste gegen Absetzung von Präsident Vizcarra

Nach Hurrikan Eta - Der nächste Sturm braut sich in der Karibik zusammen

Sport am Mittag

Am Mikrofon: Josephine Schulz

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Leben mit dem Coronavirus - Wir brauchen Geduld und Langmut

Alles nur Drohgebärden? Ungarn, Polen und der neue EU-Haushalt

Atomwaffen im Morgenland: Es geht nicht allein um den Iran

Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Machtkampf in Äthiopien - Was steht am Horn von Afrika auf
dem Spiel? - Interview mit Annette Weber (SWP)

Corona in Indien - Wenig Hoffnung auf Impfstoff für alle

Schrottplatz Europas - Afrika wird von alten Gebrauchtwagen überschwemmt

Gazastreifen: So isoliert wie (vielleicht) noch nie

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Infektionsherd Schule - Ist Präsenzunterricht noch zu verantworten?
In "Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Was spricht gegen den Schichtbetrieb an Schulen? Warum haben die Länder nicht längst Darreichungen für die Schulen dazu erarbeitet? Wie können auch SchülerInnen und Lehrkräfte vor Infektionen geschützt werden? Sollten Schulen auf zusätzliche Räume wie etwa Pfarrzentren ausweichen - um mehr Abstand zu ermöglichen?

Gäste:
Jürgen Böhm, Vorsitzender des Verbands deutscher Realschullehrer
Tom Erdmann, Vorsitzender Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Berlin
Alexander Lorz, CDU, Kultusminister Hessen
Andreas Tempel, Leiter der Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen
Mathias Richter, Staatssekretär im NRW-Schulministerium
Am Mikrofon: Manfred Götzke

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Schule als Infektionsherd? Die KultusministerInnen wurden in den zurückliegenden Wochen nicht müde, zu betonen, dass dies nicht der Fall sei. Doch immer mehr Schulen melden Infektionsfälle und immer mehr Schülerinnen und Schüler müssen in Quarantäne. An kaum einem anderen Ort dürfen derzeit so viele Menschen auf so engem Raum zusammen sein, wie in der Schule. Inzwischen hat auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek eingeräumt, dass der volle Präsenzunterricht eine Gefahr von gegenseitigen Ansteckungen in sich birgt, die auch nach Hause getragen werden können. Viele SchulleiterInnen und GewerkschafterInnen plädieren deshalb für Schichtbetrieb: Eine Hälfte der Klasse wird in der Schule unterrichtet, die andere online zu Hause. So kann das Ansteckungsrisiko in den Schulen gemindert werden. Doch die KultusministerInnen der Länder betonen weiterhin das Recht auf Bildung, das nur durch vollen Präsenzunterricht gewährleistet werden könnte.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Corsogespräch: Kurt Wagner von Lambchop zu „Trip": „Man muss es fühlen können“
Auf dem neuen Album „Trip“ interpretieren Lambchop Songs von Stevie Wonder oder Wilco, Klassiker und auch Obskures. Im Gespräch erklärt Sänger Kurt Wagner, was eine gute Coverversion ausmacht, was schwierig daran ist - und warum er David Byrne lieber keine Nachricht geschrieben hätte.

Kruder & Dorfmeister mit „1995“: Zurück in die Vergangenheit
Lange vor Bilderbuch verorteten Kruder & Dorfmeister Wien auf den Landkarten der Hipster in aller Welt. Die DJs und Produzenten remixten Madonna und Depeche Mode. Ein Album veröffentlichten die Meister des Downbeats aus Wien damals allerdings nie. Bis jetzt.

Das Land durch die Brille des Pop: Der Interviewband „Soundtrack Deutschland“
Die FAZ-Journalisten Oliver Georgi und Martin Benninghoff haben 23 Interviews mit deutschen Musikgrößen geführt. Judith Holofernes spricht über Mutterschaft im Pop, Peter Maffay über seine Kindheit in Rumänien, Extrabreit über deutschen Punk in den 80ern - und Heino über Auftritte in Südafrika. Co-Autor Benninghoff beschreibt in „Corso", wie sich Deutschland und seine Popstars gegenseitig prägen und wieso die jüngere Generation virtuoser, aber auch genormter sei.

Am Mikrofon: Bernd Lechler

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Bestsellerautor, Filmemacher und Übersetzer Andreas Steinhöfel im Gespräch mit Ute Wegmann über:

Andreas Steinhöfel: „Die Mitte der Welt“
Andreas Steinhöfel und Peter Schössow (Illustration): „Anders“
Andreas Steinhöfel und Peter Schössow (Illustration): „Rico, Oskar und die Tieferschatten“, Band 1
Andreas Steinhöfel und Peter Schössow (Illustration): „Rico, Oskar und das Mistverständnis“, Band 5
alle Carlsen Verlag, Hamburg

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Aufschrei:
EU-Plan für Generalschlüssel für Kryptoprodukte erzeugt Widerstand

Netzbruchstücke:
Internet Government Forum will klare Kante gegen Internetriesen

Wechselbad:
30 Jahre ambivalente Entwicklung des World Wide Web

Das Digitale Logbuch

Info-Update

Sternzeit 14. November 2020
Der Große Komet und das Ende des Aberglaubens


Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Mohammed-Karikaturen und Meinungsfreiheit: Sollen Medien auf religiöse Gefühle Rücksicht nehmen?
Der Journalist Sebastian Engelbrecht und der Auszubildende Mohammed Ali Slim im Gespräch
Am Mikrofon: Christiane Florin

17:30 Uhr

Kultur heute

Eme - Gibt es schon Corona-Kunst?


Corona - Historischer Epochenwechsel oder nur Pause vom Kapitalismus?


Corona und Kultur - Zur Situation der Kulturschaffenden in London


Umgestaltung - Das Museum Winterthur bekommt ein neues Aussehen


Auftritt Carola Lentz - Porträt der neuen Leiterin des Goethe-Instituts


Kulturmeldungen


Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Tödliche Machtgier: Seit 20 Jahren regiert Assad Syrien

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Corona: Wie gut sind die Hygienekonzepte wirklich?
Interview mit Andreas Nieß, Sportmediziner an der Universität Tübingen

Querdenker: Hooligans als militanter Arm rechter Verschwörungserzähler
Kollegengespräch mit Olaf Sundermeyer, Rechtsextremismus-Experte

Fußball - Der Umgang mit der 50 + 1 Regel - lautes Schweigen der Bundesligisten

Fußball - Jungprofis in der Bundesliga

Formel 1 - Großer Preis der Türkei in Istanbul: Qualifying

Golf - Langer schafft als ältester Spieler der Geschichte Cut beim Master

Volleyball - Neue Pläne für die Frauen-Bundesliga

Olympia 2022: „Die Regierungen sollten sagen: Wir nehmen nicht teil"
Interview mit Sir Iain Ducan Smith, britischer Politiker

Sportpolitik: Athleten-Deutschland Mitgliederversammlung
Kollegengespräch mit Marina Schweizer

Fußball - Nations League: Deutschland - Ukraine in Leipzig (20:45 Uhr)

Am Mikrofon: Maximilian Rieger

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Deutscher Hörspielpreis der ARD:
Einsteins Zunge
Aus dem Nachlass meines Bruders
Von Christoph Buggert
Regie: Katharina Bihler
Mit Wolf-Dietrich Sprenger, Kasimir Brause, Dietrich Hollinderbäumer, Lena Stolze, Peter Jordan
Produktion: Liquid Penguin Ensemble für den SR/MDR 2020

Das Hörspiel „Einsteins Zunge. Aus dem Nachlass meines Bruders" von Christoph Buggert ist von einer unabhängigen Jury unter Leitung von Doris Dörrie und Maryam Zaree mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet worden. Das Hörspiel ist eine Produktion des Liquid Penguin Ensemble für den Saarländischen Rundfunk (SR) und den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).



Hörspiemagazin Extra - Alte Meister.Mort Garson.
von Ulrich Bassenge

Das Bild gehört zum kollektiven Gedächtnis: Albert Einstein, wie er an seinem 72. Geburtstag den Paparazzi die Zunge rausstreckt. Einsteins Geburtstags-Gesicht sah Georg auch in der Mauer im Brentano-Park, ganz links, zweiter Stein von oben. Georg litt an Apophänie, überall sah er Gesichter, nicht nur das von Einstein. Jetzt ist Georg tot, sein Bruder sichtet den Nachlass des erfolgreichen Geschäftsmannes.
Eine dem Bruder unbekannte Seite Georgs kommt zum Vorschein: seine intensive, fantasievolle Beschäftigung mit Wissenschaft, seine lebenslange Suche nach Antworten auf die großen Fragen, die heutzutage viel zu oft vom Alltagsstress verdrängt werden: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Lassen sich Glaube und Wissenschaft vereinbaren?
Aus der Jury-Begründung:
Die Umsetzung dieses komplexen und klugen Textes von Christoph Buggert ist Katharina Bihler hervorragend gelungen. Die verschiedenen Erzählebenen fügen sich dramaturgisch fein ineinander und schaffen ein Gesamtbild, das seine Tiefe auch beim zweiten und dritten Mal Hören nicht verliert.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Hören und Gehorchen
„Acoustic Intelligence“ als digitale Medientechnologie
Von Anna Schürmer                                                                              

Die Beschäftigung mit Musik kann Intelligenz fördern. „Acoustic Intelligence“ jedoch ist ein Begriff militärischen Ursprungs - er beschreibt den Informationsgewinn durch das Speichern und Prozessieren akustischer Phänomene. Damit wird Klang als Machtinstrument denkbar, was sich im assonanten Wortpaar „Hören und Gehorchen“ bricht und in der Praxis des Abhörens zum Politikum wird. Zugleich eröffnet der Begriff der „Acoustic Intelligence“ mit seinen Anklängen an Künstliche Intelligenzen weiterführende Anschlüsse im Kontext digitaler Medientechnologien: von Streamingdiensten bis zu künstlerisch tätigen Maschinen wie algorithmischen Kompositionsprogrammen und Dirigierrobotern. Anna Schürmers Sendung geht zurück auf die gleichnamige Tagung der AG „Auditive Kultur und Sound Studies“ der Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V. Anfang dieses Jahres in Düsseldorf. Zu Wort kommen diverse Forscherinnen und Forscher, die sich mit akustischen Intelligenzen beschäftigen.

22:50 Uhr

Sport aktuell

Formel 1 - Großer Preis der Türkei in Istanbul: Qualifying

Fußball - Nations League: Deutschland - Ukraine in Leipzig (20:45 Uhr)

Am Mikrofon: Maximilian Rieger

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

„Leben will ich, leben, leben“
Die Lange Nacht über die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek
Von Hermann Vinke
Regie: Daniela Herzberg

Am 14. November 1920, also vor 100 Jahren, wurde die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek in Bremen geboren. Sie entstammte einer Familie von Malern, Musikern und Keramikern, wuchs in Fischerhude auf und schloss sich 1941 in Berlin der Roten Kapelle an, einer der größten Widerstandsgruppen im Dritten Reich, die zugleich den größten Frauenanteil besaß. Wie Sophie Scholl von der Weißen Rose in München entwarf und verteilte Cato Flugblätter, wurde zum Tode verurteilt und nach fast zehnmonatiger Haft am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ihre Briefe aus der Haft, gelesen von Julia Jentsch, gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen einer politischen Gefangenen während der NS-Zeit. Die Musik dieser „Langen Nacht“ gestaltet der Komponist Helge Burggrabe. Zu den Mitwirkenden gehört das Frauenensemble Sjaella aus Leipzig. Angehörige, Freunde und Zeitzeugen erzählen die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die in die 20er-Jahre hineingeboren wurde, mit jeder Faser am Leben hing und selbst im Gefängnis mutig und unbeugsam ihren geistigen Widerstand aufrecht hielt.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aktuelle Themen

Ein Screenshot von einem Trump-Tweet mit Warnhinweis versehen (imago images / ZUMA Wire)

US-Wahl und danach Strategien im Kampf gegen Desinformation in den sozialen Medien

Aufnehmen statt Herunterladen

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