Donnerstag, 13.08.2020
 
Seit 16:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 15.08.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Der Mord an Roger Ackroyd oder Alibi
Von Agatha Christie
Aus dem Englischen von Friedrich Pütsch
Bearbeitung: Lotte Schickel
Regie: Wolfgang Schwade
Mit Charles Regnier, Joseph Offenbach, Hans Paetsch, Holger Hagen, Josef Dahmen, Herbert Steinmetz, Liselotte Willführ und Inge Stolten
Produktion: NDR 1956
Länge: ca. 54' (mono)

Agatha Christies Kriminalroman „The Murder of Roger Ackroyd” erschien im Juni 1926 sowohl in Großbritannien als auch in den USA. In ihm steht die Mordmethode im Mittelpunkt, mit der sich die Christie als ausgebildete Apothekenhelferin und Krankenschwester am besten auskannte: Gift.
Dr. Sheppard, als Arzt in Kings Abbot tätig, grübelt noch darüber, ob Mr. und Mrs. Abbot, zwei Honoratioren des Dorfes, eines natürlichen Todes gestorben sind, da wird der wohlhabende Fabrikant Roger Ackroyd ermordet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Wer ist der Täter? Sheppards Schwester Caroline entdeckt, dass der ältere Herr, der kürzlich das Haus neben ihnen bezogen hat, der berühmte Detektiv Hercule Poirot ist. „Die Psychologie des Verbrechens soll beachtet werden”, erklärt er, als er den Fall übernimmt. Und bald werden nahezu alle, die mit Roger Ackroyd zu tun hatten, der Täterschaft verdächtigt. Mit der Lösung dieses Falles landete die Christie einen ungeheuerlichen Coup, indem sie gegen die erste der „Zehn Regeln für einen fairen Kriminalroman” des Londoner Detection Club verstieß, die sie bald darauf selbst unterzeichnen würde. Wenige Monate nach Erscheinen des Romans war die Autorin plötzlich spurlos verschwunden.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Klanghorizonte

Neuland: Marcin Wasilewski, Laraaji, Aruan Ortiz u.a.
Nahaufnahme: „Mit Hannah Peel und Darren Hayman durchs englische Hinterland“
Zeitreise: Nina Simone, Miles Davis, Richard Horowitz u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Christoph Stender, Aachen
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Karl Jaspers hält in Heidelberg seinen Vortrag „Erneuerung der Universität"

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

Born to be wild? Der Streit um Motorradlärm

Am Mikrofon: Petra Ensminger

Es brüllt durchs Tal, es knattert ohrenbetäubend in die Vorgärten: An schönen Wochenenden fühlen sich viele Anwohner der begehrten Motorradstrecken Deutschlands massiv gestört. In diesem Sommer hat die Debatte um Motorradlärm wieder einmal an Fahrt gewonnen: Eine Bundesratsinitiative sieht vor, dass an Sonn- und Feiertagen Fahrverbote für Biker möglich sind, Streckensperrungen leichter vorgenommen werden können. Die Biker sprechen von Sippenhaft für einige wenige schwarze Schafe und ziehen zu Tausenden lautstark demonstrierend durch die Städte. Für das Wochenendjournal hat Petra Ensminger Motorradhotspots aufgesucht und mit Anwohnern gesprochen. Umringt von Motorrädern hat sie eine Bikerdemo miterlebt, war auf einem Bikertreff und hat außerdem mit der Polizei gesprochen, die nicht allzu gut auf die Szene zu sprechen ist.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Jazzsängerin Efrat Alony

„Efrat Alony ist vielleicht die beste Jazzsängerin, die wir zur Zeit in Deutschland haben” - so wurde die Künstlerin in der Presse gelobt. 1975 kam sie als Tochter irakischer Einwanderer in Haifa, Israel, zur Welt. Neugierig auf die Schallplattensammlung ihres Vaters, machte Efrat Alony die Bekanntschaft mit den Klängen der Beatles, des amerikanischen Jazzgitarristen Pat Metheny und der kanadischen Singer-Songwriterin Joni Mitchell und beschloss, nach Ende der Schul- und Militärzeit, Musikerin zu werden. Sie studierte Jazz- und klassischen Gesang in Ramat haScharon nahe Tel Aviv und in Boston und ging Ende der 90er-Jahre nach Berlin, wo sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler abschloss. Die deutsche Hauptstadt ist seitdem die Wahlheimat der experimentierfreudigen Vokalistin. In ihre Musik mischt sie Elemente aus Jazz, Rock und Pop und bezieht auch elektronische Klänge mit ein. Seit 2009 ist Efrat Alony außerdem Professorin für Jazzgesang an der Hochschule der Künste in Bern.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Ein Sommer mit den Gesichtern Europas - Die Redaktion empfiehlt

„Mit dem Zug durch die Zeit - Die russische Eisenbahn“
Von Gesine Dornblüth
(Dlf 2011)

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

Das Bildungsmagazin
Sicher im Job, aber unglücklich?
Den Berufswechsel wagen
 
Gesprächsgäste:
Isabell Probst Karrierecoach und Businessmentorin für Lehrkräfte, Sankt Augustin
Annika Reuter, Ex-Studienrätin Englisch, Französisch, Bonn
Dr. Duncan Roth, Volkswirt des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB, Düsseldorf 
Christopher Henkelmann Rechtsanwalt, spezialisiert auf Arbeitsrecht, Lübeck 
Am Mikrofon: Henning Hübert
 
Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Jobwechsel gerade nach ersten Jahren der Karriere kommen immer wieder vor - Sinnkrisen, gesundheitliche Probleme, Firmenpleiten führen dazu. Der Staat geht aber nicht Pleite und bindet seine Beamten in einem besonderen Anstellungs- und Treueverhältnis - auf Lebenszeit, also inklusive Pensionsberechtigung. Auch Angestellte im Öffentlichen Dienst haben ein sehr sicheres Arbeitsverhältnis. Das macht die Kündigung - aus welchen Gründen auch immer - besonders schwer. In den Bereichen Pflege, Gesundheit und Erziehung kommt ein großes Verantwortungsgefühl dazu. Heißt da Umorientierung, andere im Stich zu lassen? In welchen anderen Bereichen der Arbeitswelt ist der Jobwechsel dagegen normal? Wer steht besonders loyal zum einmal gewählten Beruf und zur Firma? Wann kann der Schritt der Kündigung gut oder gar nötig sein? Spezielle Coachings helfen, das heraus zu finden. In „Campus und Karriere" schauen wir auf die Risiken und Chancen, die im Jobwechsel stecken. 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

Bilderbücher, die Mut machen:
Rogé: „Rogers Pommesbude“
Buchgestaltung: Yi Meng Wu
Aus dem Französischen von Anne Thomas
(Kunstanstifter Verlag, Mannheim)

Axel Scheffler: „Einfach nett. Ein Buch über das Freundlichsein“
mit einem Vorwort von Axel Scheffler und Bildern von 38 netten Illustratoren
(Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim)

Davina Bell/Allison Colpoys (Ill.): „Was du nicht alles kannst!“
Aus dem Englischen von Kathrin Köller
(Insel Verlag, Berlin)

Jens Rassmus: „Juhu - LetzteR! Die neue Olympiade der Tiere“
(Nilpferd in der G&G Verlagsgesellschaft, Wien)
Ein Beitrag von Christine Knödler

Alex Wheatle: „Home Girl“
Aus dem Englischen von Conny Lösch
(Verlag Antje Kunstmann, München)
Ein Beitrag von Marija Bakker

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Die Gefangene (2/3)
Von Marcel Proust
Bearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
Regie: Iris Drögekamp
Komposition: Hermann Kretzschmar
Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u.a.
Produktion: SWR/Dlf 2020
(Teil 3 am 22.8.2020)

„Hart und gemein zu sein zu dem, was man liebt, ist so natürlich! Andere sind uns gleichgültig, und Gleichgültigkeit lädt nicht zur Bosheit ein.” Marcel Proust. Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren? Diese ewig alte wie moderne Geschichte spiegelt Proust zugleich im tragikomischen Niedergang des homosexuellen Décadent Baron de Charlus, dessen Leidenschaft zum Geiger Morel den Intrigen des Salons von Madame Verdurin zum Opfer fällt. Die Heraufbeschwörung des erinnerten Liebesleids wird bei Proust zum kaleidoskopischen Instrument, das erst den gnadenlosen Blick auf die berauschende Vielfalt der inneren und äußeren Welt ermöglicht. Und wer will, kann Proust heute auch als Lebensberatung in eigener Sache nutzen. Die insgesamt sieben Bände von Prousts „Recherche” müssen nicht nacheinander gelesen werden. Jeder Band beansprucht als Roman Autonomie, auch wenn die Konzeption des Gesamtwerkes als Zyklus angelegt ist. Dieser Widerspruch, der Teil von Prousts Signatur als Meisterwerk der Moderne ist, spiegelt sich in der SWR-Hörspielfassung wider, die 2018 mit dem vierten Buch, „Sodom und Gomorrha”, einsetzte und mit dem fünften, „Die Gefangene”, fortgesetzt wird. Die Textfassung folgt der neuen deutschen Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, basierend auf der französischen Pléiade Ausgabe von 1988, die 2018 abgeschlossen wurde.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revolte im Elfenbeinturm
Die Darmstädter Ferienkurse im Krisenjahr 1970
Von Anna Schürmer

2020 entfallen die Darmstädter Ferienkurse wegen Corona. Auch vor 50 Jahren herrschte Ausnahmezustand im Mekka der Neuen Musik: Damals probten politisierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Aufstand und provozierten einen eklatanten Kurzschluss von Kunst und Politik. Die damals im Jahr 1970 gewissermaßen in Hörweite der „Achtundsechziger“ verhandelten Fragen besitzen auch und gerade heute Relevanz: Kann bzw. darf Musik politisch sein? Wie vertragen sich demokratische Mitbestimmungsrechte mit den Hierarchien des Musiklebens? Muss engagierte Musik leicht verständlich für Massen sein oder kann gerade auch das Experiment sozioästhetisch wirksam werden? Und wie sieht es mit der Internationalisierung, Pluralisierung und Diversifizierung der Szene Neuer Musik aus? Autorin Anna Schürmer lässt die eklatanten Ereignisse von einst und ihre Folgen im Gespräch mit prominenten Zeitzeugen und mithilfe akustischer Quellen aus heutiger Sicht aufleben. Zu Wort kommt dabei Kaske-Preisträger Peter Michael Hamel, während der 2012 verstorbene Ideologiekritiker Hans G Helms mit seiner „Dokumentation einer misslungenen Revolution“ historische O-Töne und Musikaufnahmen beisteuert.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Alle reden zu viel
Die Lange Nacht zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski
Von Knut Benzner
Regie: der Autor

Heinrich Karl Bukowski, das war sein Taufname, als er am 16. August 1920 in Andernach, 15 Minuten nordwestlich von Koblenz, als Sohn eines US-amerikanischen Besatzungssoldaten geboren wurde. Aus Heinrich Karl wurde Charles, Charles Bukowski, Dichter und Schriftsteller, der Mann mit der Ledertasche, der schlechte Verlierer und derjenige, der detailliert bestimmte Männerfantasien beschrieb: ein ungehemmter Junggeselle, schlampig, unsozial und frei - ob in Gedichten, Kurzgeschichten oder Romanen. Dabei war er verheiratet, mehrere Male, und es ist davon auszugehen, dass ihn seine letzte Frau, Linda Lee Beighle, gepflegt hat - Bukowski litt die späten Jahre seines Lebens an Leukämie. Bukowski war und ist in mehr als 40 Büchern Außenseiter der Literatur und sicherlich auch des Literaturbetriebs. Er, der Trinker und Raucher, wurde verachtet und verehrt. In Deutschland aber war und ist die Verehrung fast überproportional. „Keinem schlägt die Stunde”, so der Titel einer posthum veröffentlichten Sammlung seiner Storys. Ihm schlug sie dann doch, ausgemergelt, ausgezehrt, mit 73 Jahren.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Auf dem s/w Bild spielt ein Mann an einem aufgeklappten, verzierten Flügel. Dabei hat er den Blick in die Kamera gewendet. z (imago/United Archives International Ferd )
Jazz-LegendenStorytelling & Telling Stories
JazzFacts 13.08.2020 | 21:05 Uhr

„Eine Geschichte erzählen“ - das ist nicht nur eine Grundforderung an ein Jazz-Solo. Um die ganze Musikform spinnen sich zahllose Storys, Mythen und Überhöhungen. Anlass genug, nach 100 Jahren Jazz-Historie über Dichtung und Wahrheit nachzudenken: eine Sendung über Legenden-Bildung im Jazz.

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