Donnerstag, 13.08.2020
 

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 16.08.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Alle reden zu viel
Die Lange Nacht zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski
Von Knut Benzner
Regie: der Autor

Heinrich Karl Bukowski, das war sein Taufname, als er am 16. August 1920 in Andernach, fünfzehn Minuten nordwestlich von Koblenz, als Sohn eines US-amerikanischen Besatzungssoldaten geboren wurde. Aus Heinrich Karl wurde Charles, Charles Bukowski, Dichter und Schriftsteller, der Mann mit der Ledertasche, der schlechte Verlierer und derjenige, der detailliert bestimmte Männerfantasien beschrieb: Ungehemmter Junggeselle, schlampig, unsozial und frei - ob in Gedichten, Kurzgeschichten oder Romanen. Dabei war er verheiratet, mehrere Male, und es ist davon auszugehen, dass ihn seine letzte Frau, Linda Lee Beighle, gepflegt hat - Bukowski litt die späten Jahre seines Lebens an Leukämie. Bukowski war und ist in mehr als 40 Büchern Außenseiter der Literatur und sicherlich auch des Literaturbetriebs. Er, der Trinker und Raucher, wurde verachtet und verehrt. In Deutschland aber war und ist die Verehrung fast überproportional. „Keinem schlägt die Stunde", so der Titel einer posthum veröffentlichten Sammlung seiner Storys. Ihm schlug sie dann doch, ausgemergelt, ausgezehrt, mit 73 Jahren.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299

Laurent Petitgirard
„Dilemme" für Flöte, Harfe und Streichorchester

Marie-Pierre Langlamet, Harfe
Emmanuel Pahud, Flöte
Dresdner Philharmonie
Leitung Cristian Mãcelaru

Aufnahme vom 1.6.2019 aus dem Kulturpalast Dresden

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Mario Castelnuovo-Tedesco
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 G-Dur, op. 46

Alghe für Klavier

2 Film Studies

Pietro Massa, Klavier
Neubrandenburger Philharmonie
Leitung: Stefan Malzew

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Georg Philipp Telemann
„Wie liegt die Stadt so wüste." Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis, TWV 1:1629
Lena Susanne Norin, Alt
Veronika Winter, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Herbert Howells
Psalm 122, für Chor und Orgel
Choir of King's College
Leitung: Stephen Cleobury

Johann Sebastian Bach
„Nimm von uns, Herr, du treuer Gott". Kantate am 10. Sonntag nach Trinitatis, BWV 101, 115 & 103
Dorothee Mields, Sopran
Damien Guillon, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Mit Juden leben. Abschied vom Antisemitismus
Von Pfarrer Klaus Priesmeier
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Gegenwartsgedränge
Mit dem Fahrrad durch die Stadt (3/3)
Phase grün: morgen
Von Johannes Ullmaier
(Wdh. v. 3.4.2016)

Autos bewegen sich autonom durch die Straßen, ohne wie einst Fahrräder gnadenlos abzudrängen. In der Zukunft, so hofft Johannes Ullmaier, ist Radfahren endlich eine entspannte Angelegenheit. Im dritten Teil der kleinen Serie zum Fahrradfahren gestern, heute und morgen schaut unser Autor in die schöne, neue Welt einer technischen Revolution, die recht ambivalent sein könnte: Einerseits haben die Radfahrer ihren Platz im Verkehr und werden nicht mehr von den Autofahrenden gemobbt. Andererseits hat die digitale Revolution neue, arbeitslose Massen geschaffen, die als Fußgänger die Verkehrswege blockieren! Und vom Gesundheitskult haben sich manche Radlerinnen und Radler auch verabschiedet: Sie müssen nicht mehr in die Pedale treten, sondern lassen sich chauffieren. Der Literaturwissenschaftler Johannes Ullmaier ist Akademischer Rat am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine Spezialgebiete sind die Literatur des 20. Jahrhunderts, Avantgardebewegungen sowie die akustische Literatur (Lautpoesie, Hörspiel, Lesung und Spoken Word).

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Pfaffstätten/Niederösterreich
Zelebrant: nn
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Schlösser, Pferde, Pumpernickel
Radreise durch das Münsterland

Insel der Hundertjährigen
Ikaria in der Ägäis

Schottisches Nationalgericht
Haggis-Kochkurs in den Highlands nahe Glasgow

Hochebene der Diamanten
Nationalpark „Chapada Diamantina“ in Bahia (Brasilien)

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Architekt Andreas Hild im Gespräch mit Marietta Schwarz

Dogmen in der Architektur lehnt er ab. Das Ornament ist ihm keine Sünde. Architektur hat er einmal als Langzeitbelichtung bezeichnet. Und der Humor in der Architektur sollte auch nicht zu kurz kommen. Wie sehen humorvolle Bauten aus? Und wie geht man im 21. Jahrhundert vernünftig mit älteren Bauten um? Andreas Hild wurde 1961 in Hamburg geboren. Mit seinem Büro Hild + K hat er seit 1992 unkonventionelle Bauprojekte realisiert. Ob es eine CNC-gefräste Bushaltestelle aus Corten-Stahl ist oder ein mit einer Riesen-Spitzentischdecke verhängtes Häuschen im Schwäbischen: Ihm und seinem Büro geht es stets um die einzigartige, dem Ort und der Geschichte verpflichteten Bauweise. Seit 2013 hat Andreas Hild eine Professur für Entwerfen und Denkmalpflege an der TU München inne. Häuser, sagt er, seien organische, komplexe Wesen. Das Denkmal müsse neu gedacht werden.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Eidechsen im Ohr - Der bizarre Kosmos von King Gizzard & The Lizard Wizard
Von Fabian Elsäßer

In der inoffiziellen Weltmeisterschaft um seltsame Bandnamen hätte dieser hier gute Chancen auf den Sieg: König Muskelmagen und der Eidechsen-Zauberer. Das Reservoir der ausgefallenen Einfälle dieser australischen Band enthält aber noch viel mehr: ein Album mit 21 Stücken, aber nur 46 Minuten Spieldauer, eines, das als CD wie ein Perpetuum mobile funktioniert oder wieder ein anderes, dessen Songs sämtlich zehn Minuten und zehn Sekunden dauern. Graf Zahl aus der Sesamstraße hätte seine Freude. Zahlen sind auch wichtig, um die Schaffenswut von King Gizzard zu begreifen: Allein 2017 veröffentlichte die Band um Sänger und Multiinstrumentalist Stu Mackenzie fünf Alben. Dass Psychedelic Rock nur die Grundlage für Exkurse in verschiedenste Stile von orientalischer bis mikrotonaler Musik ist, verwundert da kaum noch.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

„Don’t be so shy“
Vom Los der Schüchternheit
Von Uta Rüenauver
Regie: Uta Reitz
Produktion: Deutschlandfunk 2017

Früher war Schüchternheit eine Tugend, die vor allem Frauen schmückte, wenn sie mit reizender Schamesröte den Männern die Eroberung überließen. Manche Künstler sahen sie auch als Bedingung von Kreativität. Heute sind schlechte Zeiten für Schüchterne. Das Herz schlägt bis zum Hals, das Blut steigt ins Gesicht, Schweiß bricht aus. Schüchterne scheuen die Mitmenschen und das Rampenlicht, haben Furcht vor Begegnungen mit anderen, vor allem mit Menschen des anderen Geschlechts oder sozial Höhergestellten. In einer Welt, die Aufmerksamkeit zur Währung erhoben hat, ist Schüchternheit ein Erfolgshemmnis. Sie wird zur sozialen Angst pathologisiert und bekämpft. Mit ihrem Song „Don’ t be so shy“ singt auch die französische Sängerin Imany gegen die Schüchternheit an und landete damit im Sommer 2016 einen Hit. Dabei kann Schüchternheit eine wertvolle Eigenschaft sein, vielleicht sogar eines der letzten Reservate für Eigensinn.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Lindenbaum trifft Lotosblüte

Lieder u.a. von Robert und Clara Schumann, Huang Tzu, Heinz Holliger, Xi-Lin Wang, Wolfram Buchenberg und Franz Schubert

Anna Herbst, Sopran
Jie Zhou, Harfe

Aufnahme vom 18.7.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Jonas Zerweck

Der Globalisierung zum Trotz gibt es zwischen Deutschland und China immer noch viele kulturelle Unterschiede. Aus künstlerischer Sicht faszinieren und inspirieren sie besonders stark. Die Exotik, die das jeweils Fremde ausstrahlt, zieht Künstler schon seit Jahrhunderten an. Fernweh und Sehnsucht nach einem asiatischen Lebensstil verführten etwa berühmte deutschsprachige Komponisten wie Robert Schumann, Felix MendelssohnBartholdy und Gustav Mahler zu hinreißenden „Chinoiserien“. Dabei hatten sie China selbst nie bereist. Beispielsweise die Lieder „Lotosblume“ von Schumann oder „Lied von der Erde“ von Mahler nach alt-chinesischer Poesie beweisen ihr Interesse. Andererseits kamen seit dem späten 19. Jahrhundert chinesische Musikerinnen und Musiker nach Europa, um hier zu studieren. So entwickelte sich auch in China eine Kunstliedschule mit europäischem Einschlag. In ihrem Konzert verweben die deutsche Sopranistin Anna Herbst und die chinesische, heute in Düsseldorf lebende Harfenistin Jie Zhou chinesische und deutsche Lieder - von alten Volksweisen bis avantgardistischen Kompositionen. So werden viele überraschende Gemeinsamkeiten und ebenso reizvolle Unterschiede deutlich.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Auf dem s/w Bild spielt ein Mann an einem aufgeklappten, verzierten Flügel. Dabei hat er den Blick in die Kamera gewendet. z (imago/United Archives International Ferd )
Jazz-LegendenStorytelling & Telling Stories
JazzFacts 13.08.2020 | 21:05 Uhr

„Eine Geschichte erzählen“ - das ist nicht nur eine Grundforderung an ein Jazz-Solo. Um die ganze Musikform spinnen sich zahllose Storys, Mythen und Überhöhungen. Anlass genug, nach 100 Jahren Jazz-Historie über Dichtung und Wahrheit nachzudenken: eine Sendung über Legenden-Bildung im Jazz.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk