Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Dienstag, 13.11.2018
 
Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 17.11.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Doberschütz und das kleinste Verbrechen der Welt
Von Tom Peuckert
Regie: Thomas Leutzbach
Mit Felix Goeser, László I. Kish, Christian Grashof, John Julian, Bernd Stempel, Jule Böwe, Marleen Lohse, Ilka Teichmüller u.a.
Musik: Jean-Boris Szymczak
Produktion: WDR 2018
Länge: 53'56

Inzwischen kennen wir Frank Doberschütz als illegalen Privatdetektiv im Ostberlin der letzten DDR-Jahre. Rückblickend erzählt er, wie er damals, Anfang 1980, an diese Nebenbeschäftigung geraten ist. Nachdem er sein Kriminalistikstudium geschmissen hat, jobbt Frank Doberschütz als Pförtner beim VEB Heimelektronik Berlin Friedrichshagen. Der Westjournalist Petruschka ist sehr an Informationen interessiert und heuert Doberschütz als Quelle an. Besonders erpicht ist Petruschka auf Informationen aus dem hochsensiblen Bereich der Mikroelektronik.

Auf seiner 6. Tagung im Jahr 1977 hatte das Zentralkomitee der SED beschlossen, die Entwicklung der Mikroelektronik in der DDR zu forcieren, denn das politische Überleben der Führung war an wirtschaftliche Erfolge gebunden, die nur noch durch radikale technologische Innovation erreichbar zu sein schienen. Petruschka überredet Doberschütz, sich ins Vertrauen von Professor Walter Trautmann, dem ‚Halbleiterpapst’ der DDR, zu schleichen und ihn auszuhorchen. Er war einmal der Leiter des Zentralinstituts für Molekularelektronik, inzwischen eine Fabrik für Fernsehgeräte. Jetzt wohnt Trautmann am Müggelsee, gleich gegenüber von Doberschütz’ Arbeitsplatz, dem VEB Heimelektronik Berlin Friedrichshagen. Warum mochte der Professor in Ungnade gefallen sein?

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz
Auftakte
Epochale Erstlingsalben der Jazzgeschichte
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

Als sie erschienen, wurden sie manchmal kaum beachtet. Im Nachhinein aber erlangten sie oft historische Bedeutung: die Ersteinspielungen später berühmter Jazzmusiker. Im Lichte bedeutender Karrieren sind in den Debüts junger Improvisatoren oft schon die Anlagen prägnanter Personalstile zu erkennen. In vielen Fällen würdigte man die Genialität und die zukunftsweisende Qualität solcher Frühwerke erst viel später, wenn sie dem Zeitgeist zuwiderliefen oder einfach nur schlecht präsentiert wurden. Die ‚Radionacht‘ stellt eine Auswahl wichtiger Erstlingsplatten vor - vom Schellack- bis ins CD-Zeitalter. Mit Musik von Bill Evans, Albert Ayler, Pat Metheny, Wynton Marsalis und vielen anderen.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, München
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 25 Jahren: Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien konstituiert sich

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Pianist Francesco Piemontesi

Wenn Francesco Piemontesi Klavier spielt, werden Musikkritiker regelmäßig zu Poeten: Inspiriert von der Bandbreite seiner Klangfantasie und von Piemontesis Virtuosität verwandelt sich der Konzertflügel zur „klangvollendeten Zauberharfe“. Auch ist die Rede von der Inszenierungskunst des Pianisten, mit der er musikalische Charaktere lebendig werden lässt. Viele sehen die Interpretationen des Mittdreißigers bereits in einer Reihe mit Aufnahmen legendärer Pianisten wie Arturo Benedetti Michelangeli oder Alfred Brendel. Geboren und aufgewachsen im Tessin, genoss der Schweizer Musiker eine breite Ausbildung unter anderem bei Pianisten wie Brendel und Murray Perrahia. Francesco Piemontesi tritt weltweit auf - mit namhaften Orchestern und als Kammermusiker. Als künstlerischer Leiter prägt er das Festival Settimane Musicali di Ascona. In seiner Freizeit sammelt der Wahlberliner Glocken und beschäftigt sich mit Quantenphysik.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Old School trifft Zukunft - Experimente an Englands Schulen
Mit Reportagen von Benjamin Dierks

Wer in den Problembezirken Großbritanniens groß wurde, hatte lange kaum Aussicht auf eine erfolgreiche Schullaufbahn. Doch seit der Jahrtausendwende hat sich etwas geändert: An einigen Gesamtschulen brachten plötzlich ganze Jahrgänge Bestnoten nach Hause. Der Grund: Überforderte Secondary Schools wurden zu sogenannten Academies - freie Schulen, die von einer Stiftung betrieben werden und nicht mehr dem staatlichen Lehrplan unterworfen sind. Das Credo der Gründer: Auch sozial benachteiligte Schüler können Spitzenleistungen abliefern, wenn sie nur ein stabiles Umfeld haben. Der Erfolg hat einen Preis: Eiserne Disziplin und stramme Regeln bestimmen den Lernalltag. Die Idee kam von links, die Konservativen griffen sie auf. Doch viele Lehrer halten nichts von den strengen Academies. Und die Bewegung stößt an ihre Grenzen: Immer mehr Trägerstiftungen gehen Konkurs, Schulen stehen vor dem Nichts. Ihr hehres Bildungsversprechen können längst nicht alle einhalten. ,Gesichter Europas’ fragt: Welche Zukunft haben die vermeintlichen Wunderschulen in Großbritannien?

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Schwerpunkt
Computergrafik

Sternzeit 17. November 2018
Cassegrain überflügelt Gregory

Am Mikrofon: Maximilian Schönherr

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

ARD-Hörspieltage 2018
Das Gewinnerstück
Die Schuhe der Braut
Von Magda Woitzuck (Österreich)
Musik: Peter Kaizar
Regie: Philip Scheiner, Peter Kaizar
Mit Gideon Maoz, Matthias Franz Stein, Hannah Mensing, Vera Borek, Rainer Doppler, Florentin Groll, Chris Pichler
Produktion: ORF2017
Länge: 43'27

Begründung der Jury:
„Ein Stück, das die Hörenden in ein Loch stürzen lässt - in die bodenlose, ekelerregende Grausamkeit des menschenfressenden Menschen. Das uns konfrontiert mit dem plappernden Ich Europas. Ein Text, der die Schrecken des Realen überformt und durch seinen grotesken Humor Distanz schafft, indem er ein ästhetisches Spannungsverhältnis zu einer oberflächlichen Betroffenheit herstellt. Das Werk reißt Leerstellen zwischen poetischer Suggestion, Entsetzen und Ergriffenheit auf. In diesen erkennen wir die großen Herausforderungen im Umgang mit Tätern, die sich unfassbarer Verbrechen an der Menschlichkeit schuldig gemacht haben. Die subtil gesetzte Langsamkeit der Inszenierung wie auch die klangliche Gestaltung, die zwischen klaustrophobischer Abgeschlossenheit und ironischen Wohlfühlklängen oszilliert, unterstreichen die befremdende Wirkung dieses gleichermaßen alptraumhaften wie faszinierenden Hörspiels. Ein Stück, das uns nahezu körperlich angreift. Der deutsche Hörspielpreis der ARD geht an ,Die Schuhe der Braut' von Magda Woitzuck. Musik: Peter Kaizar. Regie: Peter Kaizar und Philip Scheiner. Dramaturgie: Elisabeth Zimmermann Produktion: Österreichischer Rundfunk."

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten. Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Fantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Fantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat. Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2008
humanity & composition

Jakob Ullmann - PRAHA: celetná - karlova - maiselova

Studierenden-Ensemble der Hochschule für Musik Basel
Einstudierung: Jürg Henneberger
Elektronische Realisation: Leonardo Idrobo

Aufnahme vom 4.4.2008 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Das Prager jüdische Viertel, das Schlagen der berühmten Rathausuhr in der Altstadt, eine Gestalt aus einer Erzählung von Jorge Luis Borges, Kafka, Bachs ,Musikalisches Opfer’, verschiedene kabbalistische Schriften, nicht zuletzt die Vision, die Zeit anhalten zu können - all dies ist in Jakob Ullmanns Welttheater ,PRAHA: celetná - karlova - maiselova’ ineinander verflochten. Das knapp einstündige, hoch intensive, aber strikt antidramatische Werk bewegt sich am Rande der Hörbarkeit. Es beginnt mit den geflüsterten Namen der nach Theresienstadt Deportierten und mündet in eine geradezu magische Erschließung der Welt. Ursprünglich war Ullmanns Opus als Radio-Oper im Auftrag des Hessischen Rundfunks gedacht - eine Kooperation der Musikhochschule in Basel mit dem Deutschlandfunk führte das Projekt in eine andere Form sowie zur Realisierung am Eröffnungsabend des Forum neuer Musik 2008 ,humanity & composition’.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Poet des fremden Blicks
Eine Lange Nacht mit Peter Lilienthal
Von Jochanan Shelliem
Regie: der Autor
(Wdh. vom 29./30.11.2014)

Einen Nomaden haben sie ihn genannt, einen Wanderer wider Willen, der mit sieben Jahren emigrierte, das großbürgerliche Paradies in Berlin-Dahlem verließ. Peter Lilienthal erzählt von seinem lebenslangen Exil, berichtet von Anfängen der deutschen Fernsehkultur, von seinen Begegnungen mit Antonin Artaud Michael Ballhaus. Lilienthal gründete mit den Rebellen des Neuen Deutschen Films den Filmverlag der Autoren. Und er erzählt von Dreharbeiten in Chile, Nicaragua und mit der Mafia in New York, wo er mit dem Blick des Emigranten Filme drehte. Antonio Skármeta berichtet, wie ihm Lilienthal beim Putsch Augusto Pinochets das Leben rettete. Eine Weltreise durch die ,Lange Nacht' mit dem poetischen Anarchisten Peter Lilienthal, der am 29. November 1929 in Berlin geboren worden ist und wundervoll erzählen kann.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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