Sonntag, 24.10.2021
 
Seit 04:05 Uhr Die neue Platte XL

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 19.04.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Hörspiel

Die Enden der Parabel / Gravity's Rainbow - Teil 1.4 bis Teil 3.2
nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Pynchon
aus dem amerikanischen Englisch von Elfriede Jelinek und Thomas Piltz
Mit: Felix Goeser, Franz Pätzold, Bibiana Beglau, Corinna Harfouch, Wolfram Koch, Manfred Zapatka, Jens Harzer, Golo Euler u. v. a.
Hörspielbearbeitung, Musik und Regie: Klaus Buhlert
Produktion: SWR / DLF 2020
Redaktion: Manfred Hess / Sabine Küchler

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel.
Nächste Sendetermine:

Di, 21.04.2020
20:10 - 21:00 Uhr - Teil 3.3

Sa, 25.04.2020
20:05 - 22:00 Uhr - Teil 3.4 und Teil 4.1

Di, 28.04.2020
20:10 - 21:00 Uhr - Teil 4.2

Sa, 02.05.2020
20:05 - 22:00 Uhr - Teil 4.3

Di, 05.05.2020
20:10 - 21:00 Uhr - Teil 4.4

01:00 Nachrichten 

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude
'Ich bin die Auferstehung und das Leben'. Kantate für Bass, 2 Violinen, 2 Violen, 2 Zink, 2 Trompeten und Basso continuo, BuxWV 44
Gotthold Schwarz, Bass
Sächsisches Barockorchester

Georg Philipp Telemann
Kantate 'Am Sonntage Quasimodogeniti' für Sopran, Altblockflöte und Basso continuo
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Il Concertino Köln

Georg Friedrich Händel
Konzert für Orgel und Orchester F-Dur, HWV 292
Lorenzo Ghielmi, Orgel
La Divina Armonia
Leitung: Lorenzo Ghielmi

Johann Sebastian Bach
'Halt im Gedächtnis Jesum Christ'. Kantate am Sonntag Quasimodogeniti für Soli, Chor und Orchester, BWV 67
Elisabeth von Magnus, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Lieder vom Leben. Mit Ostern im Ausnahmezustand
Von Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Konferenz von Sanremo beginnt

09:10 Uhr

Der Vormittag

09:10 Die neue Platte 

Alte Musik

09:30 Essay und Diskurs 

Antike Gnosis im modernen Gewand:
Rituale und religiöse Deutungsmuster der Klimabewegung
Von Karl-Heinz Kohl

Durch den Klimawandel kommen völlig neue Probleme auf die Menschheit zu. Die Rituale und Denkmuster der Klimabewegung folgen indes sehr alten religiösen Formen. Es ist fraglich, ob sie für die neuen Herausforderungen taugen. Der Ethnologe Karl-Heinz Kohl schärft in diesem Essay unseren Blick für die vielen überraschenden Parallelen zwischen der Klimabewegung und alten religiösen Ritualen und Konzepten: Ob es um öffentliche Demonstrationen, die Verweigerung der Schulpflicht oder Ernährungstrends geht - immer zeigen sich historische Tiefenschichten mit deutlichen Ähnlichkeiten. Das gilt sogar für die CO2-Kompensation bei Flugreisen oder den Zweifel daran, ob es moralisch sei, in dieser bedrohten Welt mit ungewisser Zukunft noch Kinder zu zeugen. Und die Führungsfigur, Greta Thunberg? Sie sei eine typische außeralltägliche Prophetenfigur, um die sich Narrative gruppieren, ähnlich denen um Jesus oder Johanna von Orléans, zeigt Karl-Heinz Kohl. Selbst die Verleumdung von Greta Thunberg als geisteskranker, von außen gesteuerter, unlauterer Führungsgestalt folgt den historischen Schmutzkampagnen gegen so manchen Propheten. Abgesehen davon, dass der fundamentale Dualismus von „wir“ und „die“ auch hier wieder aufgegriffen wird. Dabei ist es strenggenommen unerheblich, ob die Inhalte der historischen und gegenwärtigen Bewegungen wirklich inhaltlich verwandt sind. Denn die neuere ethnologische Forschung zeigt, so argumentiert Karl-Heinz Kohl unter Rückgriff auf Frits Staal und Claude Lévi-Strauss zugleich, dass der Inhalt von Ritualen geradezu austauschbar sein kann. Nicht zufällig habe selbst der dezidiert atheistische Kommunismus auf katholische Prozessions-Rituale zurückgreifen können, ob nun bewusst oder unbewusst. Das alles bedeutet aber auf keinen Fall, dass die Inhalte der Klimabewegung zu vernachlässigen seien oder gar als Klimahysterie tituliert werden könnten, argumentiert Karl-Heinz Kohl. Denn die Ziele der Bewegung sind rational und entsprechen dem Stand der naturwissenschaftlichen Forschung. Karl-Heinz Kohl ist nur skeptisch, ob man Menschen zu rationaler Argumentation und zu Engagement bewegt, indem man anhand alter dualistischer Muster argumentiert und eine apokalyptische Grundstimmung erzeugt.
Karl-Heinz Kohl ist Ethnologe und Religionswissenschaftler. Von 1996 bis 2016 als Professor an der Goethe-Universität Frankfurt tätig, leitete er dort zugleich das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung. Daneben lehrte er an der FU Berlin, an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, an der New School for Social Research in New York und an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche Vom Guten Hirten in Berlin-Marienfelde
Zelebrant: Pfarrer Harry Karcz
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Der Vormittag

11:05 Sonntagsspaziergang 

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Wann essen wir wieder Eis zusammen?
Sehnsucht nach Menorca

Fragen
Gedicht von Heinrich Heine

Hörerreise-Erinnerung
Allein durch die algerische Sahara

VomGenießen geschenkter Zeit
Warten am Bahnübergang

Rezept in Koronazeiten
Wie ein Musikerpaar ein Gedicht von Mascha Kaléko vertont

Wenn jetzt Sommer wär‘…
Gedanken, die auf Reisen gehen

Die Fünf-Freunde-Welt
Die Autorin Enid Blyton in Dorset (Südengland)

Tierischer Nachtspaziergang
Im Karakamia Naturschutzgebiet (Westaustralien)

Am Mikrofon Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

12:10 Sonntagsspaziergang 

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:30 Uhr

Der Mittag

13:00 Nachrichten 

13:05 Interview der Woche 

Armin Laschet, MP Nordrhein-Westfalen, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz

13:30 Uhr

Der Kultur-Nachmittag

13:30 Zwischentöne 

Musik und Fragen zur Person
Der Komponist Ari Benjamin Meyers im Gespräch mit Michael Langer

Der US-amerikanische Komponist und Künstler Ari Benjamin Meyers arbeitet an den Schnittstellen von Musik, Theater und Bildender Kunst. Seine Musik findet nicht nur im Konzertsaal statt, sondern wird auch im Museum ausgestellt.
Ari Benjamin Meyers wurde 1972 in New York City geboren. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet er in Berlin. Seine Ausbildung zum Komponisten und Dirigenten bekam er an der Juilliard School, der Yale University und dem Peabody Institute. In seinen die Gattungen und Sparten überschreitenden Arbeiten - wie zum Beispiel „Tacet“ (2019) für den Kasseler Kunstverein, „Kunsthalle for Music“ (2018) in Rotterdam und „Symphony 80“ (2017) mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Münchner Lenbachhaus - entwickelt er Strukturen, die die performative, partizipative und immaterielle Seite der Musik neu bestimmen. Zurzeit arbeitet er an einer Performance mit dem Titel „Forecast“, die am 23. April 2020 in der Berliner Volksbühne uraufgeführt wird.

14:00 Nachrichten 

14:05 Zwischentöne 

Musik und Fragen zur Person
Der Komponist Ari Benjamin Meyers im Gespräch mit Michael Langer

15:00 Nachrichten 

15:05 Rock et cetera 

Grenzenloser Groove auf vergessenen Platten
Das Label Habibi Funk aus Berlin
Von Thomas Ibrahim

2014 entdeckte Jannis Stürtz in staubigen Plattenkisten auf Basaren und versteckten Plattenläden in Marokko den Sound, der den Stein ins Rollen brachte, eine Fusion von Orient und Okzident in Form von Vinylscheiben und Tonbändern. Darauf zu hören: Funk, Soul, psychedelische Tracks und andere obskure Klänge aus den 70er- und 80er-Jahren. Allesamt in der arabisch-sprachigen Welt produziert und für das Publikum dort gedacht. Aus diesen Platten entstand ein erster Mix, und der kam so gut an, dass daraus das Plattenlabel Habibi Funk entstand. Mit Neuauflagen alter Alben von meist unbekannten Künstlern wirft das Berliner Label seither ein Schlaglicht auf Musik, die auch in ihren Herkunftsländern in Vergessenheit geraten war. Klischees und stereotype Narrative über die arabisch-islamische Welt erteilt der Sound selbst eine Absage, damit kommen die Releases und die Partys des Labels gut an, auch und vor allem in den Clubs von Casablanca bis Beirut.

16:00 Nachrichten 

16:10 Büchermarkt 

Buch der Woche

Reto Hänny: „Sturz“
(Matthes & Seitz Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Enno Stahl

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Forschung aktuell 

Wissenschaft im Brennpunkt
Hoch hinaus
Neue Türme im Stadtbild
Von Maximilian Schönherr

Ein Argument bei knappem Wohnraum in Städten ist: Dann bauen wir eben in die Höhe! Architekten können fast jede Höhe - aber sie dürfen nicht. Immer genauere 3D-Visualisierungen kippen solche Projekte schon frühzeitig, weil sie zum Beispiel zeigen, wie ein bescheidenes Hochhaus von 50 Metern ein ganzes ruhiges, grünes Stadtparkviertel optisch aufmischt. Noch höhere Häuser rechnen sich in der Regel nicht; es sind Prestigeobjekte, bei denen niemand in den mittleren Etagen wohnen möchte. In Düsseldorf werden 170-Meter-Türme geplant, die Symbolwirkung entfalten sollen - aber mit dem Flughafen kollidieren. Und in München, Bonn und anderen Städten wenden sich Bürgerbewegungen gegen neue Hochhäuser. Man kann sich fragen: Ist es wirklich eine so schlechte Idee, in die Höhe zu bauen? Wissenschaft im Brennpunkt geht dem Leben in der Höhe auf den Grund.

17:00 Nachrichten 

17:05 Kultur heute 

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Der Abend

18:40 Hintergrund 

Klarheit ja, Erlösung nein: Was es bedeutet, NS-Täter in der Familie zu haben
(Eine DLF-Produktion von 2019)

19:00 Nachrichten 

19:05 Deutschlandfunk - Alles von Relevanz 

Kommentar

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Der Kultur-Abend

20:05 Freistil 

Auf der Grenze
Eine Expedition in die Übergangszonen
Von Christoph Spittler
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Dlf 2017

Der Mauerfall und das große Feuerwerk des Liberalismus sind lange Jahre her. Jetzt werden wieder Grenzzäune gebaut. In Ungarn, Mazedonien, im Süden der USA und vielleicht sogar am Brenner. Aber nicht nur hier gibt es neue und alte Grenzen. Denn eingegrenzt, ausgegrenzt, abgegrenzt wird schon immer und überall. Armutsgrenze. Schmerzgrenze. Schamgrenze. Baumgrenze. Leistungsgrenze. Klassengrenze. Eine Grenze verläuft nicht nur zwischen Ländern. Aber was ist eigentlich die Natur der Grenze, und was ist ihr Sinn und Zweck? Warum wollte der expansive abendländische Liberalismus stets über Grenzen hinausgehen? Und warum dürfen Türsteher mit Diktatorenwillkür darüber bestimmen, wer in den Nightlifetempel hineindarf und wer heute leider nicht? Wie fühlt man sich zwischen Grenzen, auf der Schwelle? Und wie, wenn eine Grenze überschritten wird? Eine Expedition in Grenzregionen und zu ihren Bewohnern. Zu Türhütern, Zöllnern, Grenzforschern und Grenzbewohnern.

21:00 Nachrichten 

21:05 Konzertdokument der Woche 

Rheingau Musik Festival 2019

Claude Debussy
,Chansons de Bilitis' für Sopran und Klavier
Sonate für Violine und Klavier g-Moll

Peter Tschaikowsky
Trio für Violine, Violoncello und Klavier a-Moll, op. 50

Amy Beach
,Chanson d‘amour' für Sopran, Violoncello und Klavier, op. 21,1
,Ecstasy' für Sopran, Violine und Klavier, op. 19,2
,A Mirage' und 'Stella Viatoris' für Sopran und Klaviertrio, op. 100, 1 und 2

Christiane Karg, Sopran
Renaud Capuçon, Violine
Clemens Hagen, Violoncello
Daniil Trifonov, Klavier

Aufnahme vom 4.7.2019 in der Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Christiane Karg ist eine der gefragtesten lyrischen Sopranistinnen der Gegenwart, singt in Oper und Konzert und managt nebenbei noch ihr eigenes Musikfestival. Im vergangenen Jahr war die charismatische und vielseitige Sängerin Fokus-Künstlerin beim Rheingau Musik Festival und präsentierte dort mehrere facettenreiche Konzerte. Eines davon war der Kammermusik- und Liederabend am 4. Juli in der Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim. Dort erklangen neben Liedern der US-amerikanischen Komponistin Amy Beach und von Claude Debussy auch dessen Violinsonate sowie Peter Tschaikowskys Klaviertrio in a-Moll. Der russische Komponist widmete es „Zur Erinnerung an einen großen Künstler“ seinem Landsmann Nikolai Rubinstein, der 1881 überraschend verstorben war. Neben dem Geiger Renaud Capuçon und dem Cellisten Clemens Hagen wirkte bei diesem Konzert auch der russische Pianist Daniil Trifonov mit - er war im vergangenen Jahr beim Rheingau Musikfestival Artist in Residence.

22:00 Nachrichten 

22:05 Konzertdokument der Woche 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

Journal vor Mitternacht

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Aktuelle Themen

Zeitversetzt hören

Timeshift-Player

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Dlf Audiothek

Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk