Donnerstag, 18.07.2019
 
Seit 16:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 20.07.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Sechs Gramm Caratillo
Von Horst Bienek
Regie: Matthias Neumann
Mit Klaus Kinski
Produktion: HR 1960
Länge: 34'18

Der Medizinstudent Clemens ist ein Einzelgänger, ein Träumer und zugleich ein fanatischer Forscher, der die Auswirkungen des mexikanischen Giftes Caratillo akribisch untersuchen will. Das kann er nur im Selbstversuch. Das Gift wandert bereits in seinem Blut. Clemens hat berechnet, dass er noch eine halbe Stunde zu leben hat; den Wecker hat er auf die Zeit gestellt, zu der er dessen Läuten nicht mehr hören wird. Er setzt sich vor ein Tonbandgerät, um die Veränderungen seines Körpers in den letzten Minuten zu protokollieren. Nach einer Weile setzen bei Clemens die ersten Symptome ein: Ihm wird heiß, die Zunge wird trocken, der Puls beschleunigt sich. Alles verwischt, die Zeiten und die Bewusstseinsebenen, die Motive und Absichten. Seine Existenz und seine Ideen werden unwirklich und gespenstisch. Jetzt sieht Clemens plötzlich, wie er leben möchte. Aber die Uhr tickt unerbittlich ...

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

Encuentros. Improvisierte Musik des anderen Amerika
Dino Saluzzi, Astor Piazzolla, Flora Purim, Santiago Arias, Mônica Salmaso, Hermeto Pascoal, David Virelles, Marlui Miranda u.v.a
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Weihbischof Matthias König, Paderborn
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Das Attentat der Widerstandsgruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler misslingt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

Küstenschutz auf Süderoog - Die Watt-WG

Am Mikrofon: Stephanie Gebert

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Musiker Ernst Hutter

Ernst Hutter hatte gerade sein Musikstudium begonnen, als er einen schweren Autounfall erlitt. Die Verletzungen gefährdeten seine Karriere, aber er kämpfte sich durch und ist heute Solist auf der Posaune und dem Tenorhorn. Außerdem spielt Ernst Hutter bei der SWR Big Band und ist Leiter der Original Egerländer Musikanten. Das Ensemble wurde vor 63 Jahren von Ernst Mosch gegründet und gilt als das erfolgreichste Blasorchester der Welt. 1958 wurde Ernst Hutter in Opfenbach bei Lindau geboren. Schon als Kind spielte er jedes Instrument, das ihm in die Hände kam. Auch bei den Musikgenres kennt seine Begeisterung keine Grenzen, er bewegt sich frei zwischen Klassik, Jazz und Volksmusik. Zur Deutschlandfunk-Sendung ,Klassik-Pop-et cetera’ hat er eine besondere Verbindung: Horst Jankowski, der die Titelmelodie komponiert hat, engagierte ihn vor vielen Jahren für sein Jazz-Sextett.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Sterben für ein fremdes Vaterland - Die französische Fremdenlegion und ihr Mythos
Von Gerwald Herter
Produktion: Dlf 2018

Die Légion étrangère umfasst heutzutage nicht einmal 10.000 Soldaten. Nüchtern betrachtet, handelt es sich um einen militärischen Großverband, der Teil des französischen Heeres ist. Wohl nirgendwo auf der Welt existiert jedoch eine Truppe, deren Geschichte mit so viel Mythen verbunden ist. Dutzende Spielfilme und noch mehr Erlebnisberichte von früheren Fremdenlegionären haben dazu beigetragen. Natürlich versucht auch die Legion selbst, sich in ein günstiges Licht zu rücken. Auf Traditionspflege und Werbung ist sie angewiesen, um vor allem ausländische Bewerber zu rekrutieren. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren darunter besonders viele Deutsche. ‚Legio Patria Nostra/Die Legion ist unser Vaterland’ - dieser Leitspruch steht für das Angebot an die Söldner, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und eine neue Chance zu bekommen. Doch es gibt viele Gründe, warum das nicht immer gelingt.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Bestandsaufnahme
Datenverarbeitung in Zeiten der Datenschutzgrundverordnung

Werterhalt
Wie per KI DSGVO-konforme Analysen möglich werden sollen

10-teilige Originalton-Doku zur Mondlandung vor 50 Jahren
Die Apollo 11-Chronik
Tag 5 - 20. Juli 1969
"The Eagle has landed"

Sternzeit 20. Juli 2019
Antike Apollo-Mission

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

100 Songs
Von Roland Schimmelpfennig
Regie: Leonhard Koppelmann
Mit Boris Aljinovic, Robert Gallinowski, Johanna Griebel, Stefan Jürgens, Franziska Junge, Svenja Liesau, Henning Nöhren, Nele Rosetz
Produktion: SWR 2018
Länge: 74'11

Eine Gruppe von Männern, Frauen, Kindern: Sie alle sitzen um acht Uhr vierundfünfzig in dem abfahrenden Zug. Ohne zu wissen, dass dies die letzte Zugfahrt ihres Lebens sein wird. Weil der Zug um acht Uhr fünfundfünfzig explodieren wird. Wie kann das Unfassbare beschrieben werden? Oder geht nur das Beschreiben der Minuten davor? Als alles noch gut und vielleicht nicht alles einfach, aber trotzdem möglich war. Als die Menschen im Zug noch ein Ziel hatten. Und vielleicht gerade ihr Lieblingslied hörten. Und was war überhaupt mit der Kellnerin Sally im Bahnhofscafé, die gerade ,Bette Davis Eyes’ im Radio hörte? Und der vor Schreck die Tasse aus der Hand fiel, als das, was sie draußen sah, vor ihren Augen explodierte. Und war denn da wirklich keiner in der Nähe, der die Tasse doch noch rechtzeitig hätte retten können? Und über die Songs sickern die Geschichten der Figuren ein und leuchten die Momente von Glück, Liebe, Leidenschaft und ihrem Vergehen, die plötzlich abbrechen. Cut: und danach?

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2009 ,La otra america'

Herético furor

Horge Horst
heretico furor

Natalia Solomonoff
... entre conjuros y ensuenos ...

Carlos Mastropietro
memoria del borde

Ensemble Aventure
Aufnahme vom 4.4.2009 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Seit seiner Gründung 1986 befasst sich das Freiburger Ensemble Aventure mit neuer Musik aus Argentinien. Insbesondere die Region Rio de la Plata erwies sich als Schlüsselort. In den 70er-Jahren begann hier die Behauptung einer eigenen lateinamerikanischen Identität in zeitgenössischem Komponieren. Was gleichbedeutend war mit zunehmender Distanz zu den europäischen Techniken und Maßstäben von Avantgarde. Coriún Aharonián und Graciela Praskevaidis waren die Schlüsselgestalten dafür. Im Aventure-Konzert beim Forum neuer Musik 2009 ,La otra america’ dominierte bereits deren Schülergeneration. Alle hatten in Deutschland oder Westeuropa studiert und begaben sich auf die Suche nach ihren eigenen kulturellen Wurzeln. Die Freiburger Formation war ihnen drei Jahre zuvor auf einer Lateinamerika-Reise begegnet und präsentierte in Köln aktuellere Arbeiten. In der Sendefolge ,Revisited’ passieren alle Konzerte des Forum neuer Musik aus heutiger Sicht noch einmal Revue.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Buh aus Nordwest
Eine Lange Nacht über Opernskandale
Von Robert Sollich
Regie: Rita Höhne

Alexander Kluge hat in einem populär gewordenen Wort die Oper einmal als „Kraftwerk der Gefühle“ beschrieben. In kaum einem Moment des Aufführungsbetriebs beweist sich diese Bestimmung so anschaulich wie im Opernskandal. Überschäumende Emotionen, sonst nur auf der Bühne zu sehen, springen hier regelmäßig auf wohldistinguierte Kulturbürger im Publikum über und lassen Theaterabende in Buh- und Bravostürmen versinken. ‚Buh, vornehmlich aus Nordwest’ - wie dieser berühmte Eintrag in einem Bayreuther Inspizientenbuch aus der Zeit Wieland Wagners versinnbildlicht, können Opernskandale mitunter tatsächlich fast wie Naturgewalten wirken. Woher rührt die Neigung gerade der Oper zum Skandal? Mit Blick speziell auf die legendären Schlachten der Wagner-Inszenierung (Wieland Wagner, Götz Friedrich, Patrice Chéreau) sowie die Auseinandersetzungen um die ‚Heroen’ des sogenannten Regietheaters (Ruth Berghaus, Hans Neuenfels) wird in dieser ‚Langen Nacht’ auch gezeigt, wie sich die Oper durch ihre Skandale selbst verwandelt. So liegen den Tumulten jenseits aller Folklore häufig durchaus harte Konflikte über gesellschaftliche wie ästhetische Werte und Normen zugrunde, die im Skandal bestärkt, oder aktualisiert werden.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Ein Plakat für eine dritte Option für die Geschlechtsbezeichung intersexueller Menschen hängt am 30.08.2016 in Leipzig (Sachsen). Vanja, 26 Jahre alt, ist intersexuell, weder Mann noch Frau. Seit 2014 kämpfen Vanja und die Unterstützerkampagne "Dritte Option" für die Einführung eines dritten Geschlechts - bisher erfolglos. Am 02.09.2016 reichen sie Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgericht in Karlsruhe ein. Foto: Jan Woitas/dpa | Verwendung weltweit (dpa)
IdentitätspolitikStreit um den Verlust gesellschaftlicher Solidarität
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 18.07.2019 | 20:10 Uhr

In den USA und in Europa wird viel über Identitätspolitik diskutiert: Beschäftigt sich die Linke zu sehr mit der kulturellen Anerkennung von Minderheiten, anstatt sich der sozialen Ungleichheit zu widmen? Und befördert dies den Aufstieg der Rechten, wie manche Politikwissenschaftler behaupten?

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