Mittwoch, 11.12.2019
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 21.12.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Fake Metal Jacket (2/2)
Von Sven Recker
Bearbeitung: Sven Recker und Wolfgang Seesko
Regie: Wolfgang Seesko
Mit Marc Hosemann, Hassan Akkouch, Roman Kanonik, Guntbert Warns, Bernd Moss, Benjamin Kramme u.a.
Musik: Martin Hornung
Produktion: Dlf Kultur 2019
Länge: ca. 54‘

Peter Larsen ist Kriegsreporter und Social-Media-Profi. Was seine Follower nicht wissen: All seine Frontberichte vom syrischen Bürgerkrieg sind Fälschungen, mithilfe seines Kumpels Ahmad als Darsteller und Übersetzer im Hobbykeller oder an Brandenburger Seen nachgestellt und aus dem Internet zusammengebastelt. „Lief lange gut, okay, mal mehr und mal weniger, aber dann hab ich ein Interview mit einem IS-Sprecher geliefert, echt gute Headline, gute Pointen, aber das Problem: Der Mann war längst tot. Jetzt ist die Kacke am Dampfen und ich muss abtauchen, denk sowieso die ganze Zeit an Leila, Ahmads Cousine, wir haben uns per Zufall über Skype kennengelernt und naja … den Rest könnt ihr euch denken. Weil Ahmads Familie gegen das Regime kämpft, ist sie dort nicht mehr sicher. Sie will nach Deutschland, und ich helf ihr mit dem Pass, Treffpunkt ist Beirut, hab nen Kontakt zu nem Fälscher dort, vielleicht wird ja doch noch alles gut.”

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Klanghorizonte

Neuland:Jahresauswahl 2019
Nahaufnahme: Wirkkräfte des Archaischen. Werke von Tamia und Pierre Favre
Zeitreise: Phil Manzanera, Don Cherry, The Hilliard Ensemble u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Christoph Seidl, Regensburg
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Tolstoi beendet die Arbeit an seinem Roman "Krieg und Frieden"

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Bariton Christian Gerhaher

Singen, sagt Christian Gerhaher, ist für ihn der Versuch, eine Idee sinnlich zu begreifen. Dabei hat sich der weltbekannte Bariton zunächst gar nicht fürs Singen interessiert. 1969 in Straubing geboren, lernte er erst Geige, später Bratsche, studierte Philosophie, dann Medizin und endlich, parallel dazu, Opern- und Liedgesang. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf. Heute arbeitet Christian Gerhaher als Opern- und Konzertsänger mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Kirill Petrenko und Daniel Barenboim an Häusern wie der Wiener Staatsoper oder dem Royal Opera House Covent Garden. Vor allem aber ist Christian Gerhaher einer der bedeutendsten Liedinterpreten unserer Zeit. Bis Ende 2020 wollen er und sein Partner am Klavier, Gerold Huber, fast alle Lieder von Robert Schumann aufnehmen. Für das erste Album dieser Gesamtaufnahme wurde Christian Gerhaher mit einem Opus Klassik 2019 als Sänger des Jahres ausgezeichnet.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Die Tugend des Schweigens in Politik und Alltag
Eine aufmerksame Hörreise in fünf Teilen von Jenni Roth

In seinem Gedicht ‚Finnische Landschaft‘ schreibt Bertolt Brecht von einem Volk, das in zwei Sprachen schweigt. Die Finnen sind bekannt dafür, nicht zu viele Worte zu verlieren, wenn es nicht sein muss. Im Aufzug würde kaum jemand ein Schwätzchen vom Zaun brechen, einen Fremden auf der Straße zu grüßen, ist ebenso ungewöhnlich. Ist die zentraleuropäische Kommunikationskultur ein Pingpong-Spiel, hantieren die Finnen eher mit einem Medizinball: Jeder abwechselnd, bis zum Ende. Unterbrechen gilt als unhöflich. Der häufigste Satz bei finnisch-ausländischen Telefonaten lautet: „Bist du noch da?“ Das Schweigen im Geschäftsleben ist für Fremde schwer auszuhalten. Aber wie steht es um die Debattenkultur in der Politik: Wie funktioniert die Kommunikation in der Auseinandersetzung? Und warum ist ausgerechnet Finnland Profi im Vermitteln zwischen den ganz Großen? Schließlich ist die Hauptstadt Helsinki schon länger ein beliebter Austragungsort für internationale Gipfel. Zur Kommunikationskultur der Finnen gehört auch das Verschweigen unangenehmer Themen: So debattieren die Finnen jetzt erstmals darüber, inwiefern sie an Kriegsverbrechen beteiligt waren.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen des Jahresaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Mathilde Möhring (2/2)
Von Theodor Fontane
Bearbeitung: Rudolf Noelte
Regie: Rudolf Noelte
Mit Paul Edwin Roth, Mila Kopp, Gertrud Kückelmann, Ulrich Matschoss, Heinz Baumann, Hans Herrmann-Schaufuß, Lina Carstens, Klaus W. Krause, Hanns Ernst Jäger u.a.
Produktion: BR/SWF 1965
Länge: 86'11

„Mathilde, halte dich propper!”, sagte der Vater, kurz vor seinem Tod zu seiner Tochter. Das war nun schon sechs Jahre her, und Mathildchen war eine richtige Mathilde von 23 Jahren geworden. Das mit dem propper hatte sich ihr eingeprägt, aber sie war trotzdem nicht recht zum Anbeißen. Doch sie hatte scharfe Augen und viel Menschenkenntnis, und so nahm sie mit ihrer Mutter nur Leute zur Untermiete, die einen soliden Eindruck machten. Der Jurastudent, der bei Möhrings ein ruhiges Zimmer sucht, ist ein wenig zu alt für das Examen, auf das er sich vorbereiten will, aber er ist aus gutem Hause und nicht eigentlich verbummelt, vielmehr ein wenig verträumt - ein Mann, der von einer Frau geführt werden muss. Und Mathilde leitet ihn mit dem kleinbürgerlichen Ehrgeiz, der in ihr erwacht, nicht nur in die Heirat, sondern auch in eine respektable Karriere. Die Ehe währt nur kurze Zeit, doch hat sie die junge Witwe Mathilde, die nun wieder zur Mutter zurückkehrt, verwandelt. Sie lehnt jeden Gedanken an eine zweite Heirat ab und verwirklicht endlich ihre innerste Bestimmung, die der frühe Tod des Vaters vereitelt hatte.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Drachenköpfe wachsen nach
Paul Dessaus Oper „Lanzelot“ in Weimar und Erfurt wiederentdeckt
Von Irene Constantin

Unter dem Eindruck der Leningrader Blockade verfasste der russische Autor Jewgeni Schwarz 1943 seine Märchenkomödie ‚Der Drache‘. Mit Blick auf Nationalsozialismus und Stalinismus thematisierte sein Stück gleichnishaft das Zusammenspiel von Tyrannei und Untertanengeist. 1965 gelang Benno Besson am Ostberliner Deutschen Theater eine legendäre Inszenierung in deutscher Sprache. Paul Dessau regte diese zu seiner Oper ‚Lanzelot‘ an. Heiner Müllers Libretto erweitert den geschichtsphilosophischen Denkraum darin zu jener geradezu ewigen Idee, die Beherrschten von ihrer Herrschaft befreien zu können. Sinnbildlich nun wird der nie zu entscheidende Kampf zwischen Drache und Ritter von der Steinzeit bis zum Luftkrieg durch alle Epochen getragen. Wobei den Untertanen des Drachens, für die Lanzelot ringt, die vielleicht entscheidende Rolle zukommt: Sie verhalten sich opportunistisch. Nach der Uraufführung 1969 wurde es schnell still um das Werk. Ein halbes Jahrhundert danach haben Regisseur Peter Konwitschny und Dirigent Dominik Beykirch Dessaus unbekannteste Oper an den Theatern in Weimar und Erfurt wiederentdeckt.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Irrungen, Wirrungen - und Klarheit
Die Lange Nacht über Theodor Fontane
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth

„Der moderne Roman wurde für Deutschland erfunden, verwirklicht und auch gleich vollendet von einem Preußen, Mitglied der französischen Kolonie, Theodor Fontane.“ So urteilt Heinrich Mann über die Bedeutung des Werkes von Theodor Fontane (1819- 1898) in der deutschen Literaturgeschichte. Der junge Theodor lernt Apotheker, dichtet nebenbei Heldenballaden à la Walter Scott. Mit 30 gibt er den Apothekerberuf auf, wird Korrespondent in London, freier Schriftsteller in Berlin. Ein Leben lang hat er Mühe, die Familie mit dem Schreiben über Wasser zu halten. Einigen publizistischen Erfolg bringen die Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Fontanes Romane profitieren von seiner jahrzehntelangen journalistischen Tätigkeit. Seine genauen Beobachtungen finden sich in doppelbödigen Figurenskizzen und in pointierten Dialogen wieder. Das Menschliche interessiert ihn, auch das ewig Menschliche: Opportunismus, intrigante Praktiken, Standesdünkel. Für die Zeit außergewöhnlich ist sein Verständnis für die seelischen Probleme junger Frauen. Die ‚Lange Nacht‘ erzählt von einem Schriftsteller, der „alt, sehr alt werden musste, um ganz er selbst zu werden“ (Thomas Mann). Den ersten Roman schrieb er mit 60, die Meisterwerke, ‚Effi Briest‘ und ‚Der Stechlin‘ erst im hohen Alter, erstaunlich befreit von den Denkmoden seiner Zeit.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält eine Rede vor dem Verteidigungsministerium. (AFP / POOL / Kamil Zihnioglu)
Rentenreform für FrankreichMacron unter Druck
Zur Diskussion 11.12.2019 | 19:15 Uhr

Ein Land mit 246 Käsesorten lasse sich schwer regieren, hat der Begründer der Fünften Republik, Charles de Gaulle, formuliert. Seine Nachfolger haben das alle zu spüren bekommen. Nun also Macron. Der Präsident im Elysée-Palast hat viele Reformen umgesetzt. Der dickste Brocken aber ist die Rentenreform.

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