Sonntag, 16.02.2020
 
Seit 19:10 Uhr Sport am Sonntag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 22.02.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Der Wachmann
Von Peter Terrin
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten
Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz
Mit Matthias Bundschuh, Martin Reik, Michael Klammer, Lennart Hillmann, Gerd Wameling
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: ca. 54‘

Michel und Harry sind Wachmänner in einem Wohnblock mit Luxusapartments. Ihren Dienst verrichten sie in der Tiefgarage des Gebäudes, von dort kontrollieren sie den Zugang zum Haus. Die Außenwelt erblicken sie nur durch das Garagentor: Draußen muss sich etwas Schlimmes zugetragen haben, eine nukleare Katastrophe vielleicht oder ein Krieg. Nach und nach verlassen die Bewohner den Block, aber Michel und Harry halten mit eiserner Disziplin die Stellung: Bürsten ihre Uniformen, kontrollieren mehrmals täglich ihre Munition, schlafen im Schichtdienst. Bestimmt wird ihnen bald ein wichtigeres Objekt anvertraut, sie müssen nur durchhalten, sich aufopfern. Doch als ein dritter Wachmann in der Tiefgarage auftaucht, eskaliert die Situation. Ist er geschickt worden, um die beiden zu überprüfen? Oder hat er es auf den letzten Bewohner abgesehen, der das Gebäude augenscheinlich nie verlassen hat?

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren erreichte die kanadische Rockband The Guess Who mit ihrem Album ,American Woman' erstmals die Spitze der Charts
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pastorin Dagmar Köhring, Stuttgart
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 40 Jahren: Der Maler Oskar Kokoschka gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Jazzsaxofonistin Alexandra Lehmler

Ihr Spiel bezirzt durch Farbenreichtum und Leichtigkeit, ihre Musik durch Energie und Modernität. Dafür erhielt die Jazzsaxofonistin und Komponistin den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg und den Kompositionspreis beim Neuen Deutschen Jazzpreis. Alexandra Lehmler wurde 1979 in Bad Ems geboren. Sie spielte in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie im Bundesjazzorchester und studierte in Mannheim, Stuttgart und Paris. Dort entwickelte Alexandra Lehmler ihre individuelle Klangschönheit und spielte gleichzeitig in unterschiedlichen Ensembles. Seit der Jahrtausendwende ist die Jazzsaxofonistin mit ihrer eigenen Band im In- und Ausland unterwegs und bringt ihre Talente nicht nur als Instrumentalistin auf die Bühne, sondern auch als Komponistin und Bandleaderin.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Der Traum vom All - Luxemburg will den Weltraum erobern
Von Tonia Koch

Luxemburg zieht es ins All. Aus strategischen und ökonomischen Gründen. Mit viel Geld und Expertenwissen von außerhalb hat der frühere luxemburgische  Wirtschaftsminister Etienne Schneider den Boden dafür bereitet. Unternehmen sollen Pläne entwickeln, wie zum Beispiel Asteroiden nutzbar gemacht werden können. Der Griff nach den Sternen hat sich für das kleine Land schon einmal als Glücksfall erwiesen. Seit Jahrzehnten versorgt der Satelliten-Betreiber SES nicht nur die Europäer mit Fernsehprogrammen oder Internet sondern die ganze Welt.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Sodom und Gomhorra (3/3)
Betrübnisse von Monsieur de Charlus
Nach dem Roman von Marcel Proust
Aus dem Französischen von Bernd-Jürgen Fischer
Bearbeitung: Manfred Hess, Hermann Kretzschmar
Komposition: Hermann Kretzschmar
Regie: Iris Drögekamp
Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Stefan Konarske, Corinna Kirchhoff, Tina Engel, Leslie Malton u.a.
Produktion: SWR/Dlf 2018
Länge: ca 115'

„Prousts ,Suche nach der verlorenen Zeit’ ist nicht nur ein grandioser Roman, sondern auch der perfekte Ratgeber für alle Lebenslagen.” (Alain de Botton) Der vierte Roman aus Marcel Prousts ,À la recherche du temps perdu’ heißt ,Sodom und Gomorrha I’, erschienen in zwei Bänden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen Städte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der Sünde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich für Marcel, den Ich-Erzähler, zuvor die mondäne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der männlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualität. Er beobachtet hier die zufällige Begegnung des Décadent Baron de Charlus und des Westenmachers Jupien: Trotz aller Standesunterschiede erkennen sie plötzlich einander und nutzen sofort die Gelegenheit zum Sex. Marcel dechiffriert ab da auf der Soirée der Prinzessin de Guermantes die Gäste als Leidende und Lächerliche im Spiel des (gleich)geschlechtlichen Begehrens. Die ,Recherche’ erzählt weiter: von Marcels Liebe zu der jungen und koketten Albertine Simonet, von seiner krankhaften Eifersucht bei dem Verdacht, sie begehre Frauen wie Mademoiselle Vinteuil, von Marcels Heiratsentschluss, von der Beziehung Charlus‘ zum Geiger Morel, den Reisen in die Normandie nach Balbec, dem kunstsinnigen Salon der Aufsteigerin Madame Verdurin; schließlich von der Unbeständigkeit der Herzen und der vernichtenden Wirkung der Zeit. Die Hörspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erzählverlaufs. Sie kürzt aber radikal, um Platz zu schaffen: für umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Heterogenität belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit. Das Hörspiel basiert auf der neuen Übersetzung der ,Recherche’ durch Bernd-Jürgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Es könnte jederzeit auch anders klingen
Aus der Berliner Improvisationszene
Von Dietrich Petzold

Immer mehr Spielorte in Berlin spezialisieren sich auf kammermusikalische Improvisation. Sie nennen sich Kühlspot Social Club, Sowieso oder Au Topsi Pohl. Eine internationale Musikerszene experimentiert hier mit Formen eines Zusammenspiels, dessen Klangmaterial eng verwandt ist mit dem der komponierten neuen Musik. Das Vergnügen daran führt in der Hauptstadt frei improvisierende Musiker in immer neuen Konstellationen zusammen. So vielfältig wie die Herkunft der Musiker sind auch die Spielweisen. Alle eint, dass sie ihre eigenen musikalischen Angebote aus der aufgeschlossenen Wahrnehmung dessen, was die anderen tun, entwickeln. Ohne im Vorab Einstudiertes. Ad-hoc-Komposition gleichsam, bei der das konzentrierte Zuhören nicht nur Ziel, sondern zugleich Voraussetzung des kreativen Vorgangs ist. Autor Dietrich Petzold, selbst in der Szene zu Hause, gibt Einblicke.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Melancholie, Stolz und Aufbegehren
Eine Lange Nacht zur sizilianischen Literatur
Von Regine Igel
Regie: Rita Höhne

Viele Bücher der großen sizilianischen Schriftsteller wie Leonardo Sciascia, Luigi Pirandello, Giovanni Verga und Giuseppe Tommasi di Lampedusa gehören zum Kanon der italienischen Literatur. Ihre Werke sind Pflichtlektüre an den Schulen ganz Italiens und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Als Italien 1860 einen Nationalstaat schuf, wurde dem zurückgebliebenen Süden Fortschritt versprochen. Doch für Sizilien war die Nationalstaatsbildung kein Erfolg. Hundert Jahre brauchte es, bis Armut und Rückständigkeit in Angriff genommen wurden und auch Europa diese Region beachtete. Damit wurde aber auch die Mafia wieder groß, sie war der Politik in Palermo und Rom nützlich. Erst seit einigen Jahrzehnten blüht die Region auf. Besucher bewundern den kunsthistorischen Reichtum Siziliens. Weniger bekannt ist, dass er gar nicht von den Sizilianern selbst geschaffen wurde. Geschaffen haben ihn von außen eingedrungene Kolonialherren, die die Insel besetzten und das Volk in Abhängigkeit hielten. Die Sizilianer sehen auch die brennende Hitze und das glühende Licht, Erdbeben, Vulkanausbrüche und die Mafia als schicksalhaften Fluch. Wer sind wir eigentlich? - fragen viele der Schriftsteller eindringlich. Ihr analytischer Geist bezieht sizilianische Familienverhältnisse ebenso ein wie die Macht der Mütter über ihre Söhne. Die Sizilienkenner Maike Albath und Peter Peter bringen in der Langen Nacht auch überraschende Seiten der Insel zur Sprache.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Der Modeschöpfer Karl Lagerfeld auf dem Laufsteg seiner Wintershow 2012 bei der Pariser Fashion Week. (imago images / APress)
Mode, Menschen, MachtLagerfeld
Freistil 16.02.2020 | 20:05 Uhr

Karl Lagerfeld. Der Name erzeugt sofort ein Bild. Ob mit Fächer und großer Sonnenbrille, ob dick oder radikal dünn, ob als Künstler oder als Kunstfigur. Der gebürtige Hamburger war ein streitbarer Charakter. Genie und Wahnsinn lagen nah beieinander.

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