Montag, 23.07.2018
 
Seit 08:10 Uhr Interview

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 22.04.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Glühend verehrt, schmerzlich entzaubert
Eine Lange Nacht über Vorbilder in der Musik
Von Sylvia Systermans
Regie: Burkhard Reinartz

Sie sind Meister ihres Fachs und faszinierende Persönlichkeiten. Als Vorbilder fördern und fordern sie mit kompromisslos kritischem Blick und sind ihren Schülern starke Gefährten auf dem Weg zur eigenen Profession. Doch nicht jeder, der lehrt, ist auch zum Vorbild berufen. „Jemand muss uns tief berühren, damit er für uns zum Vorbild wird. Das sind keine bewussten Entscheidungen“, sagt die Bratschistin Monika Henschel. Sie war noch ein Kind, als der Dirigent Sergiu Celibidache für zwei Jahre ins Haus der Henschels zog. „Mit ihm kam ein Vorbild in unsere Familie, dem man sich gar nicht entziehen konnte.“ Auch die Cellistin Tanja Tetzlaff und die Geigerin Carolin Widmann, der Pianist Lars Vogt und die Trompeter Markus Stockhausen und Manfred Schoof erinnern sich an Vorbilder, die für sie prägend waren. In der Langen Nacht erzählen sie Geschichten von älteren Brüdern und berühmten Vätern, charismatischen Lehrerinnen und überragenden Künstlern, von gelungenen Beziehungen und schmerzhaften Trennungen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Der Bukarester Komponist Dan Dediu

Dan Dediu
beiT - Mandala für Streichquartett

Streichquartett Nr. 5 ,Sphères'

Minguet Quartett

Aufnahmen vom 1.6.2017 aus dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Musica Nostalgica

Alfred Schnittke
Sonate Nr. 1

Suite im alten Stil

Musica Nostalgica

Leonard Elschenbroich, Violoncello
Petr Limonov, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Das EuGH-Urteil zum kirchlichen Arbeitsrecht - Besser für die Kirchen

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Giovanni Pierluigi da Palestrina
'Jubilate Deo'. Motette für 5 Stimmen
Chor der Sixtinischen Kapelle
Leitung: Massimo Palombella

Claudio Monteverdi
'Laudate dominum in sanctis eius'. Geistliches Konzert für Sopran und Basso continuo
Mona Spägele, Sopran
Ensemble Lanterly

Johann Sebastian Bach
'Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen'. Kantate am Sonntag Jubilate für Soli, Chor und Orchester, BWV 12
Reinoud van Mechelen, Tenor
Sebastian Myrus, Bass
Vox Luminis

Johann G. Matthison-Hansen
Cantabile für Orgel, op. 32
Johannes Geffert, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Die Mentalität der Anderen. ,Des Teufels General' in einer pluralen Welt
Von Pfarrer Peter Oldenbruch
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 600 Jahren: Das Konzil von Konstanz endet

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Vom Mythos zum Ereignis (2/2)
Was aus dem Mai 1968 für heute folgt
Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit Claus Leggewie

Die Revolte um 1968 war ein transnationales (Medien-)Ereignis und sie hat eine Menge unbeabsichtigter und unerwarteter Folgen gezeitigt. Statt dem Sozialismus zum Durchbruch zu verhelfen, stießen die Proteste und Bewegungen einen Liberalisierungs- und Modernisierungsschub der Gesellschaft in allen Lebensbereichen an. Die Frage bleibt, was fehlt, wenn die soziale Utopie zerfallen ist.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Walburga in Meschede
Prediger: Pfarrer Michael Schmitt
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Abenteuer Annapurna
Nepal, drei Jahre nach dem Erdbeben

Frauen des Meeres
Die Ama-Taucherinnen der japanischen Küstenstadt Ise

Rosen vom Äquator
Ecuador und seine Blumenfarmen

Düstere Geschichten
Das Freemantle Prison im Südwesten Australiens

Beten und Bier
Kloster Reutberg im Tölzer Land

Am Mikrofon: Petra Ensminger

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Deborah Feldman im Gespräch mit Joachim Scholl

,Unorthodox’ - so heißt ihr millionenfach verkauftes Buch, so lebt die gebürtige Amerikanerin Deborah Feldman inzwischen in Berlin.
Geboren 1986, wuchs Deborah Feldman in einem ultraorthodoxen jüdischen Umfeld in New York auf. Ihre Familie waren sogenannte Satmarer Chassiden, die nach strengsten Glaubensregeln leben. Mit 17 musste die Tochter eine arrangierte Ehe schließen, bekam einen Sohn und begann heimlich zu studieren und zu schreiben. Schließlich blieb nur die Flucht, Deborah Feldman zog nach Berlin, der Welterfolg von ,Unorthodox’ verschaffte ihr die Möglichkeit, in Unabhängigkeit zu leben. Von diesem neuen freien und von ihrem alten bedrängten Leben wird Deborah Feldman in den ,Zwischentönen’ erzählen.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

„We’re old school, man!“
Die junge britische Rockband The Hunna
Von Christian Moster

Die Musikwelt der Twentysomethings des Jahres 2018 ist fest in der Hand von Computern, Sequenzern und Schlagzeugmaschinen. Doch auch im Vereinigten Königreich regt sich Widerstand: Eine neue Generation von Rockbands macht sich daran, den synthetischen Klängen wieder Terrain abzuringen. Einer der Protagonisten dieser Bewegung ist die Band The Hunna. Das Quartett aus Hertfordshire nördlich von London setzt auf puristisches Gitarrenhandwerk in Kombination mit melodischen Gesangslinien, die die notwendigen Anknüpfungspunkte herstellen für ein Publikum, das mit maschinell gefertigter Musik sozialisiert worden ist. Die Karriere verläuft rasant: In diesem Frühjahr erscheint, nur drei Jahre nach Bandgründung, bereits Album Nummer zwei.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Thomas Hardy: "Jude Fawley, der Unbekannte"
Neu übersetzt aus dem Englischen und herausgegeben von Alexander Pechmann
(Hanser Verlag, München)
Ein Beitrag von Rainer Moritz

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Rüsten für den Klimawandel
Infrastrukturprojekte in Kalifornien
Von Michael Stang

Überschwemmungen, Waldbrände und Schlammlawinen - den Westen der USA erreichen ständig neue Vorboten des Klimawandels. Kalifornien wird sich anpassen müssen. Dämme und Brücken müssen verstärkt, Straßen erhöht oder verlegt, Wasserquellen neu erschlossen werden. Letztlich wird sich das Gesicht ganzer Städte verändern.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"Der berlinerischste Ort" - Thomas Oberender zur Lage der Volksbühne im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Amélie Niermeyer inszeniert am Salzburger Landestheater Hindemiths "Cardillac“

Schräge Vögel - Berliner Tagung über "Sonderlinge in der Gegenwartsliteratur"

"Endstation Sehnsucht" - Michael Thalheimer inszeniert den Klassiker von Tennessee Williams am Berliner Ensemble

"Radical Women“ - Werke zeitgenössischer Künstlerinnen aus Lateinamerika in einer New Yorker Ausstellung

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Nach jahrzehntelanger Debatte: Kinderrechte sollen ins Grundgesetz

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 31. Spieltag:
FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05
1. FC Köln - FC Schalke 04

Fußball - 2. Liga, 31. Spieltag:
Fortuna Düsseldorf - FC Ingolstadt
1. FC Kaiserslautern - Dynamo Dresden
Erzgebirge Aue - MSV Duisburg

Fußball - Kopfverletzungen: Im Fußball und vom DFB unterschätzt?

Fußball - Proteste vor der FIFA Zentrale erreichen nächste Stufe

Fußball - EM 2024: Die Motive der Türkei für die Bewerbung

Tennis - Fed-Cup-Halbfinale: Deutschland - Tschechien
Tennis - Interview mit Fed-Cup-Kapitän Jens Gerlach

DEL - Playoff, 5. Halbfinalspiel: Red Bull München - Eisbären Berlin

Handball - Champions League, Viertelfinale: THW Kiel - Vardar Pro Skopje

Sportpolitik - Steuergelder für Athleten Deutschland, Interview mit Stephan Mayer

Radsport - Lüttich-Bastogne-Lüttich
Radsport - Wie die Fahrer mit Froomes "Verzögerungstaktik" umgehen

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Betreten auf eigene Gefahr
24 Stunden in der virtuellen Realität
Von Christian Schiffer und Christian Alt
Regie: Alexandra Distler
Produktion: BR 2016

Virtual Reality hält momentan Einzug in unseren Alltag. Wie süchtig macht die neue Technik? Und wie gefährlich ist es, die Brille länger zu tragen als empfohlen? Die Autoren wagen den Selbstversuch: 24 Stunden in der Virtual Reality. Nonstop.
Was genau die neue Technik mit uns anstellen wird, ist noch nicht klar: Enthusiasten träumen von fremden Welten und rauschhaften Erfahrungen, mit der Virtual Reality als Empathiemaschine. Skeptiker befürchten, dass die Menschheit in der virtuellen Realität verroht und kollektiv aus dem Real Life flüchtet. Was also wird diese neue Welt aus Bit und Bytes mit sich bringen? Programmierer, Künstler und Gamedesigner überbieten sich mit unterhaltsamen, skurrilen und manchmal befremdlichen Anwendungen für die neue Technologie.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Die Deutschlandradio-Orchester und -Chöre

Maurice Ravel
Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett

Leoš Janáček
,Mládí'. Suite für Bläsersextett

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Violoncello

Bohuslav Martinů
Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin:
Markus Schreiter, Flöte
Florian Grube, Oboe
Florentine Simpfendörfer, Klarinette
Christoph Korn, Bassklarinette
Francisco Esteban, Fagott
Felix Hetzel de Fonseka, Violine
Rodrigo Bauzá, Violine
Lydia Rinecker, Viola
Andreas Kipp, Violoncello
Axel Buschmann, Kontrabass
Maud Edenwald, Harfe

Aufnahme vom 12.4.2018 aus dem Silent Green Kulturquartier Berlin

Am Mikrofon: Uwe Friedrich

In Paris fand der tschechische Komponist Bohuslav Martinů jene Freiheit, die er in seiner Heimat vergeblich suchte. Zu eng schien ihm die kleine Welt auf dem Dorf und auch die etwas größere als Orchestermitglied in Prag, selbst wenn in seinen späteren Werken der musikalische Bezug zur Volksmusiktradition seiner Heimat immer hörbar blieb. Zu neuen gestalterischen Wegen führten aber erst der Ausbruch nach Paris und die Inspiration durch französische Musiker wie Maurice Ravel. Dessen impressionistische Klangfarben und außergewöhnliche Besetzungen führte Martinů ebenso gerne weiter wie seine harmonischen Experimente. Traditionen miteinander zu verschränken, sie dabei aber nicht zu verwässern, das könnte ein gemeinsames Motto der beiden sein, war der Franzose Ravel doch ebenfalls stolz darauf, zu gleichen Teilen Baske und Schweizer zu sein.
Leoš Janáček nutzte hingegen die mährische Volksmusik ebenso bewusst wie konsequent patriotisch in seiner Musik. Es dauerte lange, bis seine eigenwillige und einzigartige Kompositionsweise breite Anerkennung fand.
Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin spielen die ungewöhnlich besetzten Werke von Ravel, Janáček und Martinů im Silent Green Kulturquartier, dem ehemaligen Krematorium Wedding, das in seiner achteckigen Feierhalle erhabene Stimmung mit exzellenter Akustik vereint.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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