Sonntag, 21.07.2019
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Programm: Vor- und Rückschau

Montag, 22.04.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Jazz

Sternstunden des Soul Jazz - die Brüder Nat und Julian "Cannonball" Adderley

Der Aufbruch in den Electric Jazz - 50 Jahre Miles Davis ,In A Silent Way'

100. Geburtstag von Nat King Cole

Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

Philipp Heinrich Erlebach
'Ich will euch wiedersehen'. Kantate zum 2. Ostertag
Dorothee Mields, Sopran
Alexander Schneider, Alt
Andreas Post, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Johann Sebastian Bach
'Erfreut euch, ihr Herzen'. Kantate zum 2. Ostertag für Soli, Chor und Orchester, BWV 66
Alex Potter, Countertenor
Julius Pfeifer, Tenor
Dominik Wörner, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Félix-Alexandre Guilmant
Sonate für Orgel Nr. 3 c-Moll, op. 56
Fritz Soddemann, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Vorreiter Niederlande? Zum Umgang mit kolonialer Raubkunst in unserem Nachbarland

Mitgefühl - Ein Interview mit der Publizistin Melanie Mühl

Europa und die Kirchen - Ein Interview mit Annette Schavan, Botschafterin am Heiligen Stuhl a.D.

"DiMMi" - Italiens Tagebuch-Archiv sammelt Erinnerungen von Migranten

Die Weiße Stadt - Zum Bauhaus-Erbe in Tel Aviv ein Interview mit der Architektin und Denkmalpflegerin Sharon Golan-Yaron

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Carmen Korn

Am Mikrofon: Änne Seidel

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
Der Klerikerkenner.
Der Theologe Eugen Drewermann im Gespräch mit Christiane Florin

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der Bundestag verabschiedet die Pflegeversicherung

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Ortega und Murillo kontrollieren das ganze Land
Die nicaraguanische Schriftstellerin Gioconda Belli im Gespräch mit Peter B. Schumann

Gioconda Belli, Nicaraguas bedeutendste Schriftstellerin, kämpfte einst mit Daniel Ortega gegen die Diktatur Somoza. Wie war es möglich, dass sich der ehemalige Revolutionär Ortega zu einem neuen Diktator im heutigen Nicaragua entwickeln konnte?
Gioconda Belli war lange eine Stimme der sandinistischen Befreiungsfront, die sie aus dem Exil in Mexiko und Costa Rica unterstützte. 1979 kehrte Gioconda Belli beim Sieg der sandinistischen Revolution zurück nach Nicaragua. Bis 1986 engagierte sie sich kulturpolitisch für die Revolutionsregierung, unter anderem als Fernsehdirektorin und Pressesprecherin. Doch Anfang der 1990er-Jahre wendet sie sich, wie viele Weggefährten, von den Sandinisten ab. Vor einigen Jahren beschrieb sie, wie Vizepräsidentin Rosario Murillo Managua mit beleuchteten Metallbäumen dekorierte, sodass die Hauptstadt des ärmsten Landes auf dem amerikanischen Kontinent nachts wie Disney World leuchtete. Seit April 2018 ist aus einer Rentenreform der Regierung ein Aufstand der nicaraguanischen Bevölkerung entstanden. Selbstbedienungsmentalität, Korruption und den Autoritarismus des Regimes von Ortega und Murillo wollten die Menschen in Nicaragua nicht länger hinnehmen. Die Machthaber schlugen den immer weiter wachsenden Widerstand mit großer Brutalität nieder. In die Hunderte geht die Zahl der Opfer: der Ermordeten, Verschleppten, Verwundeten oder Inhaftierten. Inzwischen hat sich das autoritäre Regime in eine Diktatur verwandelt: Alle Demonstrationen wurden verboten, zahlreiche Menschenrechtsorganisationen aufgelöst, Medien besetzt und enteignet.
Gioconda Belli, geboren 1948 in Managua, stammt aus einer der reichen Familien Nicaraguas. Sie besuchte eine Klosterschule in Spanien, studierte in den USA Kommunikationswissenschaften. Starke Frauen kennzeichnen ihre Lyrik und Romane. Bellis erste erotische Gedichte lösten im erzkatholischen Nicaragua einen Skandal aus, denn sie erhoben eine Stimme für die sexuelle Selbstbestimmung, das Recht der Bestimmung über den eigenen Körper und forderten die Emanzipation der Frau in allen gesellschaftlichen Bereichen. Gioconda Belli lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Erlöserkirche Wien-Süd
Predigt: Pfarrer Johannes Wittich
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Osterspaziergang

Larger than life
Mit dem Truck-Camper durch Yukon und Alaska

Im Inneren des Wals
Unterwasserspaziergang im Ozeaneum von Stralsund

Mit der Seilbahn in die Schule
Bergbahnen in der Schweiz

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

Wolodymir Selenskyi wird neuer Präsident der Ukraine

Haushoher Sieg für Selenskyi - wohin steuert die Ukraine?

Wahl in der Ukraine - Berliner Reaktionen

Sri Lanka einen Tag nach den Anschlägen

Kopf an Kopf Rennen bei Präsidentschaftswahl in Nordmazedonien

Stimmung in der Türkei nach Kommunalwahl bleibt angespannt - Attacken gegen CHP

Winnetou-Komponist Martin Böttcher im Alter von 91 Jahren gestorben

Sport-Telegramm

Am Mikrofon: Peter Sawicki

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Antonín Dvořák
Streichquartett Nr. 12 F-Dur, op. 96
Pavel Haas Quartett

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Das Feature

Donalds Donald
Hasstiraden, Kommandos und Liebesschwüre
Von Hofmann&Lindholm
Regie: die Autoren
Produktion: Dlf/WDR/RBB 2018

Das Heizungsrohr von Frau X im zehnten Stock dient dem Nachbarn im neunten als Folterinstrument. Als sie die Lärmbelästigung nach einer Woche nicht mehr ertragen kann, ruft sie vom Balkon: „Du dreckiges Arschloch, Du arbeitslose Sau.“ Beim vierten Mal bekommt sie dafür eine Anzeige und versteht die Welt nicht mehr.

Donalds Donald beschäftigt sich mit Projektionen und Protektionen. Hierfür hat das Autorenkollektiv Hofmann&Lindholm Menschen in Deutschland angestiftet, Machtfantasien im Eigenheim zu verhandeln - projiziert auf die suspekte Nachbarschaft. In vertraulichen Vor-Ort-Gesprächen wird das Gegenüber zur Zielscheibe für komplex-verdrehte Hypothesen und Unterstellungen und Haustiere zu stummen Zeugen von Hasstiraden, Kommandos und Liebesschwüren.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso Spezial

Blockchain und Bitcoin - Digitale Revolution oder Utopie?
Von Kolja Unger und Raphael Smarzoch

Wohl kaum ein anderes Phänomen wird in der Netzkultur so stark diskutiert wie die Blockchain. Ein digitaler Heilsbringer soll sie sein, der die Macht hat, das Internet auf den Kopf zu stellen und viele Probleme der Zukunft zu lösen - auch wenn nur wenige wirklich verstehen, wie die Technologie funktioniert. Geldgeschäfte werden in Form sogenannter Kryptowährungen womöglich ohne Banken durchführbar sein. Für die Kulturszene bedeutet das: Künstlerinnen und Künstler könnten direkt entlohnt werden. Die Blockchain stärkt die Autonomie ihrer Nutzer, hat aber auch Schattenseiten: Die dahintersteckende Ideologie weist gefährliche Denkmuster auf. Und der Betrieb der digitalen Infrastruktur belastet die Umwelt.
Eine Stunde voller Berichte und Interviews darüber, was hinter der Technologie steckt, wie sie funktioniert und welches Potential sie für die Kreativszene hat. Dlf-Autor Raphael Smarzoch hat die Podcast-Reihe ,Blockchain Stories’ für ,Corso’ konzipiert und ordnet das Phänomen rückblickend ein: Wird die Blockchain tatsächlich eine digitale Revolution herbeiführen oder handelt es sich um eine weitere Utopie aus dem digitalen Hallraum des Internets?

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Grand Tour Poesie

Das Kritikergespräch mit Alexandru Bulucz und Michael Braun über

Jan Wagner/Federico Italiano (Hrsg.): “Grand Tour. Reisen durch die junge Lyrik Europas“
(Hanser Verlag, München)

Mirko Bonné/Christoph Buchwald (Hrsg.): „Jahrbuch der Lyrik 2019“
(Schöffling Verlag, Frankfurt a.M.)

Am Mikrofon: Insa Wilke

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Moleküle des Terrors
Die neue Bedrohung durch Chemiewaffen
Von Dagmar Röhrlich

Irak, Tokio, Syrien, Kuala Lumpur, Salisbury - immer wieder gab es in den vergangenen Jahren alarmierende Beispiele für den Einsatz von Giftgas. In Köln konnte ein weiterer Anschlag verhindert werden. Die Gefahr schien der Vergangenheit anzugehören, jetzt ist sie in neuem Gewand zurück, nicht wie in den Weltkriegen des 21. Jahrhunderts in großem Stil auf den Schlachtfeldern, sondern als Mittel des Terrors und dort, wo es kaum Zeugen gibt. Parallel zu diesen Beobachtungen bahnt sich eine andere Entwicklung an. Der technische Fortschritt der vergangenen Jahre höhlt das in den 1980er- und 1990er-Jahren entwickelte Instrumentarium zur Überwachung des Chemiewaffenverbots zunehmend aus. Wie funktioniert die Überwachung, wie hat sich die Lage verändert und was müsste geschehen, damit Chemiewaffen auf Dauer aus den Arsenalen verschwinden?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"Physisches Manifest des Zionismus" - Das Bauhaus-Erbe von Tel Aviv
Architektin und Denkmalpflegerin Sharon Golan-Yaron im Gespräch mit Änne Seidel

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"DiMMi" - Italiens Tagebuch-Archiv sammelt Erinnerungen von Migranten

Tiepolo in Mailand - Eine Ausstellung in der Frick Collection in New York

Reihe: Gerechtigkeitsfragen im Theater - Der Regisseur Andres Veiel über sein Projekt "Let them eat Money. Welche Zukunft?!" und das politische Potenzial der Dystopie

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Komiker Selejenskyj gewinnt Präsidentenwahl in der Ukraine

Reaktionen aus Russland auf die Wahl in der Ukraine

Wahl in der Ukraine - Berliner Reaktionen

Sri Lanka - Ausnahmezustand nach den Anschlägen

Reichster algerischer Geschäftsmann festgenommen

Erste Runde Präsidentenwahl in Nordmazedonien

USA lassen keinerlei Ölimport aus dem Iran mehr zu

Ostermärsche 2019: Der neue Friedensweg am Bodensee

Nachruf auf Martin Böttcher

Sport Aktuell

Am Mikrofon: Jochen Fischer

18:40 Uhr

Hintergrund

Gemeinnützigkeit? - Das Attac-Urteil und die Folgen für die Zivilgesellschaft

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Satiriker Selenskji gewinnt die Präsidentenwahl in der Ukraine

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Musikjournal

Das Klassik-Magazin

Thérèse und die Meistersinger - Bilanz der Salzburger Osterfestspiele 2019
Kollegengespräch mit Kirsten Liese

Neustart mit Haydn - Die Kammeroper Rheinsberg mit L'isola disabitata

Eine moderne Frau - Clara Schumann-Ausstellung in Frankfurt

Nach dem Brand - Was geschieht mit den Orgeln von Notre Dame?
Gespräch mit dem Orgelbauer Philipp Klais

Bach verstehen - Der 3. Band von Martin Petzoldts Bach-Kommentar

Am Mikrofon: Raoul Mörchen

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Musik-Panorama

Festival Alte Musik Knechtsteden 2018

,Wach auf, mein Herz'
Estnische Runenlieder und frühe Vokalpolyphonie aus dem Westen Europas

Ensemble Heinavanker
Leitung: Margo Kõlar

Aufnahme vom 28.9.2018 aus der Klosterbasilika Knechtsteden

Am Mikrofon: Bernd Heyder

Mündliche Überlieferung hat die Runenlieder des baltischen Raumes über mehrere Jahrtausende geprägt und bewahrt. Seit der Christianisierung des europäischen Nordostens im Hochmittelalter verbinden sich in ihnen die poetischen Bilder aus der germanischen Mythologie mit christlichen Traditionen und Glaubensinhalten. Das war der Ausgangspunkt des estnischen Ensembles Heinavanker für sein Programm beim Festival Alte Musik Knechtsteden. In den mehrstimmigen Fassungen ihres künstlerischen Leiters Margo Kõlar setzen die sechs Sängerinnen und Sänger dieses besondere geistliche Volksliedrepertoire ihrer Heimat in Beziehung zu polyphoner Kirchenmusik, die im 14. und 15. Jahrhundert aus dem Westen und Süden Europas über die bewährten Land- und Seerouten der Hanse nach Estland kam.

22:00 Nachrichten 

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Spielweisen

Vorspiel - Das Preisträgerkonzert

Fördern und Fordern
Kammerkonzert mit Stipendiaten und Preisträgern des Deutschen Musikwettbewerbs 2019 in Nürnberg
Aufnahme vom 8.3.2019 aus Hochschule für Musik Nürnberg

Am Mikrofon: Julia Kaiser

Jedes Jahr im März präsentieren sich 200 und mehr junge Musikerinnen und Musiker beim Deutschen Musikwettbewerb. Dieses Mal war die Musikhochschule Nürnberg der Austragungsort. 13 Solo- und Kammermusikkategorien waren ausgeschrieben - darunter Trompete, Tuba, Gitarre und Ensemble für Alte Musik. Zudem verleihen der Deutsche Musikrat und der Deutschlandfunk je einen Preis in der Sparte Komposition, die für 2019 für Akkordeon bzw. Streichquartett ausgelobt war. Autorin Julia Kaiser erlebte die letzten Wettbewerbstage vor Ort und präsentiert Ausschnitte aus dem Kammerkonzert mit Preisträgern und Stipendiaten. Für selbige beginnt nun ein nachhaltiges mehrjähriges Förderprogramm. Die Besten, so Projektleiterin Irene Schwalb vom Deutschen Musikrat, bekommen eigens geförderte Konzerte, Workshops und gewinnen sehr viel Erfahrung.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Das Ensemble Anima Eterna Brugge posiert mit Instrumenten vor einer Steinwand (Jan Landau)
KammermusikDoppelter Franz
Die neue Platte 21.07.2019 | 09:10 Uhr

Das Ensemble Anima Eterna Brugge hat Franz Schuberts berühmtes Oktett und Franz Berwalds nahezu unbekanntes Septett auf CD eingespielt. Das eine schlank und transparent, das andere warm und silbrig. Erfrischend temporeiche und feingearbeitete Interpretationen, meint unsere Kritikerin.

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