Donnerstag, 13.08.2020
 

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 22.08.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Eleven Missing Days
Das rätselhafte Verschwinden der Agatha Christie 1926
Von Julia Reuter
Mit Paul Matic, Andrea Eckert, Florentin Groll, Ursula Scheidle und Nina Strehlein
Produktion: ORF 2013
Länge: 38'33

Agatha Christie stand 1926 noch am Beginn ihrer Karriere; gerade hatte sie mit dem Roman „Der Mord an Roger Ackroyd” Aufsehen erregt. Plötzlich war die Autorin spurlos verschwunden. Am 4. Dezember wurde ihr verlassener Wagen kopfüber in einem Straßengraben in Südengland gefunden …
Wo war Agatha Christie? An einer der größten Suchaktionen in Großbritannien beteiligten sich zehntausende Menschen, unter anderem Agathas Schriftstellerkollegin Dorothy L. Sayers. Die Presse witterte eine Sensation. Tagelang sorgte die Frage, was mit Agatha Christie geschehen war, für Schlagzeilen. Die Spekulationen reichten von der Vermutung, dass sie nach einem Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat, bis zu dem Verdacht, ihr Ehemann hätte sie ermordet. Auch Sir Arthur Conan Doyle und Edgar Wallace veröffentlichten ihre Theorien zu diesem rätselhaften Verschwinden. Nach elf Tagen wurde die „Queen of Crime” in einem Hotel im Norden Englands gefunden. Offiziell hieß es, dass sie an Amnesie litt. Die Presse unterstellte ihr, das Ganze nur aus PR-Gründen inszeniert zu haben. Agatha Christie selbst schwieg. Nicht einmal in ihrer Autobiografie erwähnte sie dieses Ereignis. Des Rätsels Lösung ist jedoch weder ein PR-Gag noch Amnesie.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues und Klassiker aus Rock-, Pop- und Soul
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Lucie Panzer, Stuttgart
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

Morgenandacht
Pfarrerin Lucie Panzer
Evangelische Kirche

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Die Salzburger Festspiele finden erstmals statt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Kabarettistin Lisa Eckhart

Sie präsentiert sich mit High Heels, Pelz und Wasserwellen-Frisur, denn Bescheidenheit auf der Bühne habe keinen Stil, sagt Lisa Eckhart. Als manierierte Kunstfigur betritt sie die deutschsprachigen Kabarettbühnen und überschreitet dort im Ton des Wiener Schmäh, in gedehntem Sprechtempo und mit charmant arroganter Art die Grenzen politischer Correctness. Unmoralisch boshaft und zynisch sind ihre gespielten Tabubrüche. Antisemitisch und rassistisch seien Passagen ihrer Programme, werfen ihr manche vor. Die Aufmerksamkeit ist Lisa Eckhart jedenfalls sicher. Die Österreicherin studierte Germanistik und Slawistik in London und an der Sorbonne in Paris. 2015 gab sie ihr Solodebüt mit dem Programm „Als ob Sie Besseres zu tun hätten“. Seither gewann Lisa Eckhart zahlreiche Preise, darunter als zweite Frau die österreichischen Poetry-Slam-Meisterschaften, außerdem den Prix Pantheon und 2019 den Salzburger Stier. Aufgewachsen ist die heute 27-Jährige bei den Großeltern in der Steiermark. „Omama“ heißt ihr erster Roman, der im August erschienen ist.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Ein Sommer mit den Gesichtern Europas - Die Redaktion empfiehlt:

„Deutschenkinder - Vergangenheitsbewältigung in Norwegen“
Von Gunnar Köhne
(Dlf 2019)

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Die Gefangene (3/3)
Von Marcel Proust
Bearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
Regie: Iris Drögekamp
Komposition: Hermann Kretzschmar
Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u.a.
Produktion: SWR/Dlf 2020

„Hart und gemein zu sein zu dem, was man liebt, ist so natürlich! Andere sind uns gleichgültig, und Gleichgültigkeit lädt nicht zur Bosheit ein.” Marcel Proust. Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren? Diese ewig alte wie moderne Geschichte spiegelt Proust zugleich im tragikomischen Niedergang des homosexuellen Décadent Baron de Charlus, dessen Leidenschaft zum Geiger Morel den Intrigen des Salons von Madame Verdurin zum Opfer fällt. Die Heraufbeschwörung des erinnerten Liebesleids wird bei Proust zum kaleidoskopischen Instrument, das erst den gnadenlosen Blick auf die berauschende Vielfalt der inneren und äußeren Welt ermöglicht. Und wer will, kann Proust heute auch als Lebensberatung in eigener Sache nutzen. Die insgesamt sieben Bände von Prousts „Recherche” müssen nicht nacheinander gelesen werden. Jeder Band beansprucht als Roman Autonomie, auch wenn die Konzeption des Gesamtwerkes als Zyklus angelegt ist. Dieser Widerspruch, der Teil von Prousts Signatur als Meisterwerk der Moderne ist, spiegelt sich in der SWR-Hörspielfassung wider, die 2018 mit dem vierten Buch, „Sodom und Gomorrha”, einsetzte und mit dem fünften, „Die Gefangene”, fortgesetzt wird. Die Textfassung folgt der neuen deutschen Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, basierend auf der französischen Pléiade Ausgabe von 1988, die 2018 abgeschlossen wurde.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Balance auf der Nadelspitze
Die estnische Komponistin Helena Tulve
Von Lutz Lesle

Unter den jungen Komponistinnen des Baltikums, die Anfang der 90er-Jahre als erste in den Genuss weltweiter Reisefreiheit kamen, fand die Estin Helena Tulve einen ganz eigenen Ton. Die französische Schule der Spektralmusik, Gregorianischer Choral und das Studium kultischer Musik des Orients führten sie auf die Spur einer reich kolorierten, mit Mikrointervallen durchsetzten, schwebend-virtuellen Einstimmigkeit. Ihre bedachtsame Schreibart, ihre fragilen Texturen, ihren Sinn fürs Unterschwellige und Unscheinbare, ihr Feingefühl für Raum und Zeit hat sie über zwei Jahrzehnte bewahrt. Alles naturhaft Fließende, Gleitende und Übergängliche, Licht und Schatten, Schnee und Eis, Wasser, Wolken und Wind bewegen ihre Klangfantasie. Philosophische Dichtungen und Predigertexte weiteten den mentalen Horizont ihres Schaffens ins Mythische und Mystische.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Ein Schwingen des Pfeils im Blauen
Eine Lange Nacht der Unendlichkeit
Moderation: Sybille Hoffmann
Studiogäste: Professor Dr. Burkhard Kuemmerer, Prof. Dr. Fitz Siemsen, Dr. Klaus Jürgen Grün
(Wdh. v. 26./27.9.2003)

Eine mystische, in Nebel gehüllte Masse. Ein weites Firmament. Eine Zahl, ein Zeichen oder doch das universale Seinsprinzip? Während an Werktagen der Lohn den Wert des Menschen fixiert, kann man in der freien Zeit seinen unendlichen Wert spüren. Das Gefühl wird geweckt durch die unendliche Natur, das Meer, den Himmel, durch unsere Beziehungen: Liebe, Freundschaft - unendlich wertvoller als 30 nützliche Silberlinge. Der Mensch kann als einziges Wesen diese stürmischen, aber oft flüchtigen Wahrnehmungen des Unendlichen gedanklich in eine Gewissheit transponieren. Einstein verzichtete gern auf Alkohol, weil es ihn beim Denken störte. Seine Hauptgedanken eröffneten eine neue Sicht auf das Unendliche. Wie ein Schwingen des Pfeils im Blauen kam es dem Schriftsteller und Spanienkämpfer Arthur Koestler vor, als er 1937 im Kerker saß und den Euklidschen Beweis für die Unendlichkeit der Primzahlen an der Zellenmauer nachvollzog. Mit endlichen Mitteln hatte der griechische Philosoph die Existenz der Unendlichkeit bewiesen. Nietzsche sah das Immergleiche ewig wiederkehren. Heute schwingt die Forschung zwischen Urknall und schwarzem Loch, und sie rechnet mit zahllosen Universen. Rechnet sie noch mit der Unendlichkeit? Die Natur zeigt Unendlichkeit am klarsten in ihren drei endlichen Aspekten: Raum, Zeit und Materie. In Natur, Geist und Seele finden sich Anzeichen des Reichs der Unendlichkeit, an dem der Mensch teilhat - auch in dieser „Langen Nacht”.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Auf dem s/w Bild spielt ein Mann an einem aufgeklappten, verzierten Flügel. Dabei hat er den Blick in die Kamera gewendet. z (imago/United Archives International Ferd )
Jazz-LegendenStorytelling & Telling Stories
JazzFacts 13.08.2020 | 21:05 Uhr

„Eine Geschichte erzählen“ - das ist nicht nur eine Grundforderung an ein Jazz-Solo. Um die ganze Musikform spinnen sich zahllose Storys, Mythen und Überhöhungen. Anlass genug, nach 100 Jahren Jazz-Historie über Dichtung und Wahrheit nachzudenken: eine Sendung über Legenden-Bildung im Jazz.

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