Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 22.09.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Bienen, Immen, Sumseriche
Die Lange Nacht über die Geheimnisse des Honigstaates
Von Käthe Jowanowitsch und Stephanie Rapp
Regie: Uta Reitz

Die Bienen sind höchst erstaunliche Tiere: Seit der Antike haben sie durch ihre Lebensweise und Gaben die Menschen fasziniert und inspiriert. Um sie ranken sich zahlreiche Schöpfungsmythen, sie gaben Anlass zu religiösen Riten, Aberglauben und Wundergeschichten. Seit jeher ziehen sie auch Wissenschaftler in ihren Bann - Biologen ebenso wie Neurologen, Agrarwissenschaftler, Verhaltensforscher und Soziologen. Und nicht zuletzt sind sie eine Wirtschaftsmacht par excellence - nicht nur als Lieferanten von Honig und Wachs, sondern vor allem als Bestäuberinnen. Ohne die Honigbiene würde rund ein Drittel der Lebensmittel auf unseren Märkten fehlen. Kein Wunder, dass das Bienensterben der letzten Jahre Ökologen und Ökonomen gleichermaßen alarmiert hat. Paradoxerweise hat ausgerechnet der drohende Tod sie zu Medienstars gemacht und ihnen die Aufmerksamkeit gesichert, die sie schon lange verdienen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Musikfest Bremen 2018

,In die Orgel gespielet'
Heinrich Ignaz Franz Biber, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach u.a.
Sonaten und Chaconnen

Leila Schayegh, Violine
Jörg-Andreas Bötticher, Orgel

Aufnahme vom 30.8.2018 aus der Sankt Cosmas und Damian Kirche in Bockhorn

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Franz Schubert
Ouvertüre zum Melodram ,Die Zauberharfe', D 644
Sinfonie Nr. 8 C-Dur, D 944 (Auszüge)
Kammerorchester Basel
Leitung: Heinz Holliger

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Schelle
'Lobe den Herrn, meine Seele'. Geistliches Konzert für 2 Chöre, 2 Violinen, 2 Violen, Fagott, 2 Zinken, 3 Posaunen, 4 Trompeten, Pauken und Basso continuo
King's Consort
Leitung: Robert King

Heinrich Schütz
'Nun danket alle Gott', SWV 418
Maria Zedelius, Sopran
Monika Frimmer, Sopran
Michael Chance, Countertenor
John Elwes, Tenor
Christoph Prégardien, Tenor
David Thomas, Bass
Kammerchor Stuttgart
Musica Fiata
Leitung: Frieder Bernius

Matthias Weckmann
'Gott seÿ gelobet und gebenedeyet' für Orgel
Hans Davidsson, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Jesu, der du meine Seele'. Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 78
Julia Neumann, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor
Markus Volpert, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Geschenkte Zeit - Erfüllte Zeit - Ewigkeit
Von Sabine Pemsel-Maier, Freiburg
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Richard Wagners Oper "Das Rheingold" wird uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Energiezentralen und Kulturtempel
Der Architekt Eckhard Gerber im Gespräch mit Jochen Rack

Der umgebaute U-Turm und das Harenberg City-Center in Dortmund, Energiezentralen, Landes-Funkhäuser, Konzertsäle und Staatsbibliotheken: Das Revier und viele deutsche Großstädte tragen Eckhard Gerbers gestalterische Handschrift. Von den ersten Schmetterlingshäusern fürs Sauerland führte sein Baustil ihn bis nach Riad und Shanghai. Schon als Kind konnte Gerber stundenlang Baustellen beobachten, später half er in der dörflichen Schreinerei. Er stammt aus einer thüringischen Pfarrersfamilie, in der das Geld knapp war. Schon früh baute er im Garten Kaninchenställe und Bienenhäuser, denn die Familie mit sechs Kindern musste sich selbst versorgen. Sein Studium finanzierte Gerber als Jazz-Trompeter in Clubs. Für seinen Traum vom Studium musste der Pfarrerssohn aus Thüringen allerdings raus aus der DDR. In Berlin nahm er die Straßenbahn gen Westen. Unter der Bezeichnung ,Werkgemeinschaft 66’ begann Eckhard Gerber in Meschede als freischaffender Architekt mit einem Zwei-Mann-Büro. Heute gehören zu dem renommierten Architekturbüro 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Standort in Dortmund kamen weitere in Berlin, Hamburg, Riad und Shanghai hinzu. Der heute 80-jährige Dortmunder Architekt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Büros bauen international mit vielen Auszeichnungen. „Das sind immer die einfachen, klaren Dinge, die einen Menschen prägen.” Eckhard Gerber fasziniert das praktische Bauen mit Verantwortung bis heute.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Protestantischen Apostelkirche in Kaiserslautern
Predigt: Pfarrer Peter Annweiler
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, Die Linke

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Regisseur Heinrich Breloer im Gespräch mit Joachim Scholl

„Ein suchendes Fernsehen“ hat der Regisseur Heinrich Breloer immer angestrebt und in vielen preisgekrönten Doku-Dramen erreicht. Viele Millionen Zuschauer sahen seine Filme über Schriftsteller wie Thomas Mann und auch seine politischen Fernsehwerke. Als promovierter Literaturwissenschaftler hat Heinrich Breloer, Jahrgang 1942, eine große Nähe zur Literatur - inzwischen legendär sind sein Gespür und sein filmischer Stil bei der Umsetzung bedeutender Dichterbiografien. Zuletzt erschien ein großer TV-Zweiteiler über Bertolt Brecht, der Heinrich Breloer wie Thomas Mann ebenfalls ein Leben lang begleitet hat. Aber auch Zeitgeschichtliches thematisiert er in seinen Dokudramen, so etwa den ,Deutschen Herbst’ von 1977 in ,Todesspiel’ oder in Politikerbiografien wie in ,Wehner - die unerzählte Geschichte’. In ,Speer und er’ erklärt Breloer die Beziehung des Nazi-Rüstungsministers zu Adolf Hitler.
Heinrich Breloer wird in den ,Zwischentönen’ zu Gast sein und zwar live am Tag der Offenen Tür im Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, Köln.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Grooves aus dem Sound-Labor
Die Progressive Rock-Band Thank You Scientist
Von Kai Löffler

Bläsersatz, Geige und Theremin gehören nicht zur Standardbesetzung der typischen modernen Prog-Band. Aber das Septett Thank You Scientist aus New Jersey ist keine typische Prog-Band; die verspielte Mischung aus Pop, Jazz, Fusion, Metal, Prog und Indie-Rock lässt sich am ehesten als eine jazzigere Version von The Mars Volta beschreiben. Die Songs sind komplex, technisch anspruchsvoll und oft experimentell, gleichzeitig aber bis zum Rand gefüllt mit Hooks und eingängigen Melodien. Gerade hat die Band zum zehnten Jubiläum ihres Debütalbums Schlagzeuger und Bläser ausgetauscht, das neue Album ,Terraformer’ veröffentlicht und ist mit Haken auf US-Tour gegangen. Aber das ist erst der Anfang - Thank You Scientist hat noch große Pläne.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

Nora Bossong: „Schutzzone“
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Wolfgang Schneider

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Citizen Science
Wie Bürgerforscher Wissen schaffen

Sternzeit 22. September 2019
Herbsttagundnachtgleiche

am Mikrofon: Uli Blumenthal

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Die hohe Kunst der Arschkriecherei
Eine geschmeidige Einführung
Von Rolf Cantzen
Regie: Rita Höhne
Produktion: Dlf 2012

Eine gewisse Geschmeidigkeit im Umgang mit den Mitmenschen gilt als vorbildlich. Evolutionsbiologen halten sie sogar für überlebensnotwendig. Wer es aber zu weit treibt, gilt als Heuchler. Doch wo ist die Grenze?
Der Aufklärer Adolph Freiherr von Knigge empfahl sie: „… eine gewisse Geschmeidigkeit, Geselligkeit, Nachgiebigkeit, Duldung, zu rechter Zeit Verleugnung …“. Tatsächlich ist es keinesfalls anstößig, kompromissbereit, kooperations- und kritikfähig zu sein und sich aufmerksam zu verhalten. Ein solches Sozialverhalten beobachten und analysieren Soziologen. Evolutionsbiologen ergründen die naturgeschichtlichen Dispositionen dieses überlebensnotwendigen Anpassungsverhaltens. Psychologen analysieren die seelisch-emotionalen Aspekte der willigen Integration ins Bestehende. Theologen wissen, welche spirituelle Kraft in der Demut und Hingabe liegen kann. Zu vermeiden sind allerdings allzu offensichtliche Heuchelei und uneleganter Opportunismus. Doch wann werden Freundlichkeit und Anpassung zu schleimiger Unterwürfigkeit? Einem geübten Arschkriecher geht ein solches Verhalten in Fleisch und Blut über.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Mozartfest Würzburg 2019

Ein seltenes Geburtstagsgeschenk

Clara Schumann
3 Lieder in der Bearbeitung von Aribert Reimann (Uraufführung)

Johannes Brahms
,5 Ophelia-Lieder', WoO 22 in der Bearbeitung von Aribert Reimann

Theodor Kirchner / Aribert Reimann
,Die schönen Augen der Frühlingsnacht'. 6 Lieder von Theodor Kirchner für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit 'Sieben Bagatellen' für Streichquartett von Aribert Reimann

Robert Schumann
,6 Gesänge', op. 107 in der Bearbeitung von Aribert Reimann

Anna Lucia Richter, Sopran
Schumann Quartett
Birte Leest, Sprecherin

Aufnahme vom 13.6.2019 aus der Neubaukirche in Würzburg

Am Mikrofon: Jonas Zerweck

Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann nähern sich das Schumann Quartett und Anna Lucia Richter auf besonderem Wege der Jubilarin. Sie interpretieren Liedtranskriptionen für Streichquartett und Sopran im Wechsel mit Briefen und Tagebucheinträgen. Durch die Lieder und Texte wird das Leben und Fühlen von Clara Schumann greifbar. Die Texte erklären die Umstände und Ereignisse, die Lieder drücken die emotionalen Zustände der Komponistin aus. Aber nicht nur von ihr. Neben die drei Lieder von Clara Schumann stellen die Musiker Lieder von Claras Mann Robert Schumann, dem gemeinsamen Freund Johannes Brahms und ihrem späteren Liebhaber Theodor Kirchner. Die Bearbeitungen der Lieder stammen von Aribert Reimann; seine Transkriptionen der Lieder von Clara Schumann erlebten in diesem Konzert ihre Uraufführung.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die albanisch-schweizerische Jazzsängerin Elina Duni bei einem Auftritt (imago stock&people)
Sängerin Elina DuniLeise Abschiede
JazzFacts 19.09.2019 | 21:05 Uhr

Sie wurde in Albaniens Hauptstadt Tirana geboren und lebte bis vor Kurzem in Zürich. Derzeit ist London ihre Wahlheimat. Elina Duni singt mit dunkler, warmer Stimme melancholische Lieder über Trennung und Abschiednehmen.

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