Samstag, 31.10.2020
 
Seit 23:05 Uhr Lange Nacht

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 22.11.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Im Namen des Volkes
Die Lange Nacht vom Nürnberger Prozess
Von Jochanan Shelliem
Regie: der Autor
(Wdh. v. 19./20.11.2005)

Am 20. November 1945 begann der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, bei dem 24 Mitglieder der NS-Führung von den Alliierten für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wurden. Richard W. Sonnenfeldt, Chef-Dolmetscher der Anklage, Ludwig Pflücker, der hessische Gefängnisarzt, und der Psychiater Leon Goldensohn sprachen mit Hermann Göring und Rudolf Heß, mit Hans Fritzsche, Joachim von Ribbentrop und Alfred Rosenberg. Die Lange Nacht beleuchtet die Geschehnisse abseits des Gerichtssaals: Im O-Ton oder eingelesen von Sprechern wie Otto Sander oder Rosemarie Fendel berichten Zeitzeugen und Prozessbeteiligte von ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Journalisten, unter ihnen Erich Kästner, die Geschwister Erika und Klaus Mann, John Steinbeck und Xiao Quian verarbeiten in Reportagen ihre Sichtweise auf das Geschehen. Verhörprotokolle, Rundfunkberichte und Szenen aus Stanley Kramers Spielfilm über „Das Urteil von Nürnberg“ werden hinzugezogen, die Hintergründe des Prozesses aufzurollen und so vertiefende Einblicke in die Zeitgeschichte zu geben.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Gerald Eckert
Sopra di noi...(niente)

Späte Gegend

Ensemble Reflexion K
Norddeutsche Sinfonietta
Leitung: Gerald Eckert

Aufnahme vom 15. und 16.2.2019 vom Festival „Provinzlärm" in Eckernförde

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36. Bearbeitet für 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello, Kontrabass, Flöte und 2 Hörner

Compagnia di Punto

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Dietrich Buxtehude
„Mit Fried und Freud ich fahr dahin". Choralbearbeitung für Orgel, BuxWV 76
Bernard Foccroulle, Orgel

Henry Purcell
„Man that is born of woman". Full Anthem zu 4 Stimmen, vierstimmigen Chor und Basso continuo
Choir of Christ Church Cathedral Oxford
Leitung: Simon Preston

Johann Hermann Schein
„Threnus". Trauermotette zu 6 Singstimmen und Basso continuo
amarcord
Cappella Sagittariana Dresden
Leitung: Norbert Schuster

Antonio Vivaldi
„Grave" für Orgel solo h-Moll
Kei Koito, Orgel

Johann Sebastian Bach
„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende". Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 27
Dorothee Mields, Sopran
Matthew White, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Thomas Bauer, Bass
Chor und Orchester Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Wir vergeben und bitten um Vergebung.“
Als polnische und deutsche Bischöfe die Versöhnung ihrer Länder einleiteten
Von Christian Feldmann
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 800 Jahren: Friedrich II. wird zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Anmerkungen zur Automatisierung
Von der Zukunft des Homo sapiens
Von Mathias Greffrath

Homo sapiens hat die Hand durch das Werkzeug verstärkt, das Werkzeug zur Maschine entwickelt, seine Sinne durch Sensoren erweitert; zunehmend überlässt er nun die geistige Arbeit den Computeralgorithmen, die bereits die organisierenden, kreativen, musischen Tätigkeiten übernehmen. Durch diese sozio-technische Evolution stieg in Jahrtausenden die Macht der Gattung über die Bedingungen des Überlebens in einer feindlichen Umgebung. Das Leben wurde sicherer und komfortabler - aber die Verfügung des einzelnen Exemplars Mensch über die Bedingungen seines Lebens schrumpft. Wenn Homo sapiens von seinen Werkzeugen, seinen Gesten, seinen Muskeln, seinen Gedächtnisleistungen und seiner Fantasie befreit wird - was bleibt dann von ihm? Steht er am Ende seiner Laufbahn - oder hat er noch die Freiheit, sapiens zu bleiben? Wenn Wünsche in Erfüllung gehen - Mathias Greffrath führt in seinem Essay Fakten und Gedanken zur Automation zusammen.
Mathias Greffrath, Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin, arbeitet unter anderem für die taz, die ZEIT und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat er sich in Essays, Hörspielen und Kommentaren mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen von Globalisierung und Klimawandel beschäftigt.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Gnadenkirche Tidofeld in Norden
Predigt: Pastorin Sandra Bils
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller Michael Wildenhain im Gespräch mit Joachim Scholl

Mit Büchern über die alternative Berliner Szene in den 80er-Jahren hat er begonnen - heute zählt Michael Wildenhain zu den bedeutendsten literarischen Chronisten unserer Gegenwart. Als junger Mann tummelte er sich unter Berliner Hausbesetzern, schrieb darüber seine ersten Texte, auch der „Deutsche Herbst” zählte zu den politischen Themen, die Michael Wildenhain, Jahrgang 1958, engagiert-literarisch umsetzte. Mit vielen Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Jugendbüchern machte er sich rasch einen Namen, mit lebendiger Zeitgeschichte, virtuos erzählt. In seinen jüngeren Werken probiert der studierte Mathematiker und Informatiker den spannenden Spagat zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, aktuell im gefeierten Roman „Die Erfindung der Null”, wo ein brillantes mathematisches Genie erfahren muss, dass Leben und Liebe kaum zu berechnende Konstanten in einer unlösbaren Gleichung darstellen.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Im Zoo der Klänge
Die Schweizer Band Panda Lux
Von Anja Buchmann

Rorschach - eine Gemeinde in der Ostschweiz am Südufer des Bodensees, im Kanton St. Gallen ist die gemeinsame Heimat der vier jungen Musiker von Panda Lux: Die Brüder Silvan und Samuel Kuntz und ihre Freunde Moritz Widrig und Janos Mijnssen gründeten bereits als Jugendliche die Band und haben inzwischen zwei Alben und eine EP veröffentlicht. Alle vier haben professionelle musikalische Ausbildungen - Janos hat Filmkomposition studiert, Moritz Komposition und Musiktheorie, Samuel Jazz-Gitarre und Silvan klassische Gitarre. Und dennoch klingen sie nicht verkopft oder akademisch, die bunten, verspielten Klangwelten von Panda Lux: Auf ihrem für den Swiss Music Award nominierten Debüt „Versailles“ noch etwas stärker am Sound der Gitarren orientiert, erweitern sie ihre Songs spätestens seit der EP „Zoo“ und dem aktuellen Album „Fun, fun, fun“ um dezent-luftige Elektronik, filmmusikalische Elemente und vielschichtige Arrangements. Ein bunter Zoo voll tierischer Klänge.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Dreierpack (3/3)
Only the Lonely
Vom schrecklich schönen Alleinsein
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: Deutschlandfunk 2009

„Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut!“ dichtete Wilhelm Busch. Manche Menschen meiden aus Angst verletzt zu werden den Kontakt mit anderen. Doch die meisten fürchten das Alleinsein, da es immer noch mit Einsamkeit verwechselt wird. Und das ist ein Tabuthema. Einsam sind immer nur die anderen. Das Alleinsein hat viele Gesichter: quälende Isolation, die wohlige Ruhe des ganz bei sich Seins, die Bürde existenzieller Einsamkeit, die wahre Quality-Time im Leben. Den allerletzten Weg allerdings muss jeder allein gehen, weshalb Philosophen und Psychologen empfehlen, rechtzeitig zu lernen, wie es ist, alleine zu sein. Was macht die Begegnung mit sich selbst für viele Menschen so unerträglich? Warum schlägt sie oft in bedrückende Einsamkeit um, während andere das Alleinsein als Quelle von Inspiration und inneren Frieden erleben? „Wie schön ist es, allein zu sein“, schrieb die Poetin Mascha Kaléko. „Vor allem, wenn man jemanden hat, dem man sagen kann: Wie schön ist es, allein zu sein.“

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Wiener Perspektiven III

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zur Oper 'Idomeneo'

Gustav Mahler
'Rückert-Lieder', für tiefe Stimme und Kammerensemble transkribiert von Eberhart Kloke

Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenkonzert A-Dur

Anton Webern
Vier Lieder für Gesang und Orchester. op. 13

Wolfgang Amadeus Mozart
Ballettmusik aus der Oper 'Idomeneo'

Yeree Suh, Sopran
Matthias Goerne, Bassbariton
Stephan Mörth, Klarinette
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

Aufnahme vom 20.11.2020 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Mascha Drost

Über die vielen Jahrhunderte war Wien eine der wichtigsten Musikzentren in Europa. Diese Bedeutung hat es sich über die verschiedenen Musikepochen hinweg behalten und immer wieder neu erarbeitet. Dieses Konzert des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin zeigt mit einigen Schlaglichteren warum. Eine der berühmtesten Figuren, die heute mit Wien in Verbindung gebracht wird, ist Wolfgang Amadeus Mozart. Seine Oper „Idomeneo“ rahmt das Konzert musikalisch ein: mit der Ouvertüre zu Beginn und einer Ballettmusik am Schluss. Auch genau in der Mitte steht ein Werk von Mozart. Sein Klarinettenkonzert ist nicht nur Mozarts letztes Solokonzert gewesen, sondern auch sein einziges für dieses Holzblasinstrument - und heute eines der bekanntesten überhaupt. Zwischen den drei Werken von Mozart erklingen je eins von zwei anderen sehr berühmten Wienern: Gustav Mahler und Anton Webern. Mahler prägt lange als Direktor der Hofoper das Musikleben der Stadt. Anton Webern forcierte maßgeblich die Zwölftonmusik als Mitglied der sogenannten Zweiten Wiener Schule um Arnold Schönberg.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Der Plenarsaal, aufgenommen am 16.09.2020 bei der Generaldebatte zu Nachhaltigkeit im Bundestag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

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