Mittwoch, 27.01.2021
 
Seit 08:10 Uhr Interview

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 22.11.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Im Namen des Volkes
Die Lange Nacht vom Nürnberger Prozess
Von Jochanan Shelliem
Regie: der Autor
(Wdh. v. 19./20.11.2005)

Am 20. November 1945 begann der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, bei dem 24 Mitglieder der NS-Führung von den Alliierten für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wurden. Richard W. Sonnenfeldt, Chef-Dolmetscher der Anklage, Ludwig Pflücker, der hessische Gefängnisarzt, und der Psychiater Leon Goldensohn sprachen mit Hermann Göring und Rudolf Heß, mit Hans Fritzsche, Joachim von Ribbentrop und Alfred Rosenberg. Die Lange Nacht beleuchtet die Geschehnisse abseits des Gerichtssaals: Im O-Ton oder eingelesen von Sprechern wie Otto Sander oder Rosemarie Fendel berichten Zeitzeugen und Prozessbeteiligte von ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Journalisten, unter ihnen Erich Kästner, die Geschwister Erika und Klaus Mann, John Steinbeck und Xiao Quian verarbeiten in Reportagen ihre Sichtweise auf das Geschehen. Verhörprotokolle, Rundfunkberichte und Szenen aus Stanley Kramers Spielfilm über „Das Urteil von Nürnberg“ werden hinzugezogen, die Hintergründe des Prozesses aufzurollen und so vertiefende Einblicke in die Zeitgeschichte zu geben.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Gerald Eckert
Sopra di noi...(niente)

Späte Gegend

Ensemble Reflexion K
Norddeutsche Sinfonietta
Leitung: Gerald Eckert

Aufnahme vom 15. und 16.2.2019 vom Festival „Provinzlärm" in Eckernförde

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36. Bearbeitet für 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello, Kontrabass, Flöte und 2 Hörner

Compagnia di Punto

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Verteidigungsfragen in der EU - Mehr Europa denken

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude
„Mit Fried und Freud ich fahr dahin". Choralbearbeitung für Orgel, BuxWV 76
Bernard Foccroulle, Orgel

Henry Purcell
„Man that is born of woman". Full Anthem zu 4 Stimmen, vierstimmigen Chor und Basso continuo
Choir of Christ Church Cathedral Oxford
Leitung: Simon Preston

Johann Hermann Schein
„Threnus". Trauermotette zu 6 Singstimmen und Basso continuo
amarcord
Cappella Sagittariana Dresden
Leitung: Norbert Schuster

Antonio Vivaldi
„Grave" für Orgel solo h-Moll
Kei Koito, Orgel

Johann Sebastian Bach
„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende". Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 27
Dorothee Mields, Sopran
Matthew White, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Thomas Bauer, Bass
Chor und Orchester Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Corona und Kultur: Die Situation in Portugal

Wer, wie und mit wem? Zu den Ausdrucksformen des Protestes ein Interview mit dem Soziologen Dieter Rucht

Angst, Hoffnung, Wut, Gewöhnung ... Zu den Gefühlskurven in der Coronazeit ein Interview mit der Schriftstellerin Ulrike Draesner

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Das Mysterium der Macht - Herrschaft von Nebukadnezar bis Trump. Ein Interview mit dem Historiker Christopher Clark

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Marica Bodrozic

Am Mikrofon: Birgid Becker

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Wir vergeben und bitten um Vergebung.“
Als polnische und deutsche Bischöfe die Versöhnung ihrer Länder einleiteten
Von Christian Feldmann
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 800 Jahren: Friedrich II. wird zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Anmerkungen zur Automatisierung
Von der Zukunft des Homo sapiens
Von Mathias Greffrath

Homo sapiens hat die Hand durch das Werkzeug verstärkt, das Werkzeug zur Maschine entwickelt, seine Sinne durch Sensoren erweitert; zunehmend überlässt er nun die geistige Arbeit den Computeralgorithmen, die bereits die organisierenden, kreativen, musischen Tätigkeiten übernehmen. Durch diese sozio-technische Evolution stieg in Jahrtausenden die Macht der Gattung über die Bedingungen des Überlebens in einer feindlichen Umgebung. Das Leben wurde sicherer und komfortabler - aber die Verfügung des einzelnen Exemplars Mensch über die Bedingungen seines Lebens schrumpft. Wenn Homo sapiens von seinen Werkzeugen, seinen Gesten, seinen Muskeln, seinen Gedächtnisleistungen und seiner Fantasie befreit wird - was bleibt dann von ihm? Steht er am Ende seiner Laufbahn - oder hat er noch die Freiheit, sapiens zu bleiben? Wenn Wünsche in Erfüllung gehen - Mathias Greffrath führt in seinem Essay Fakten und Gedanken zur Automation zusammen.
Mathias Greffrath, Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin, arbeitet unter anderem für die taz, die ZEIT und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat er sich in Essays, Hörspielen und Kommentaren mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen von Globalisierung und Klimawandel beschäftigt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Gnadenkirche Tidofeld in Norden
Predigt: Pastorin Sandra Bils
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister, CDU

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Künstlernekropole
Ein besonderer Friedhof im nordhessischen Habichtswald

Sonntagsspazier-Flug
Der Alpen-Flugplatz im oberbayerischen Unterwössen

Mit den Pilgrim Fathers auf der „Mayflower“
Das Freilichtmuseum Plimoth Plantation in Massachusetts

Von Crimmitschau bis Freiberg und von Zwickau bis Chemnitz
Die Industriegeschichte Sachsens

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller Michael Wildenhain im Gespräch mit Joachim Scholl

Mit Büchern über die alternative Berliner Szene in den 80er-Jahren hat er begonnen - heute zählt Michael Wildenhain zu den bedeutendsten literarischen Chronisten unserer Gegenwart. Als junger Mann tummelte er sich unter Berliner Hausbesetzern, schrieb darüber seine ersten Texte, auch der „Deutsche Herbst” zählte zu den politischen Themen, die Michael Wildenhain, Jahrgang 1958, engagiert-literarisch umsetzte. Mit vielen Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Jugendbüchern machte er sich rasch einen Namen, mit lebendiger Zeitgeschichte, virtuos erzählt. In seinen jüngeren Werken probiert der studierte Mathematiker und Informatiker den spannenden Spagat zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, aktuell im gefeierten Roman „Die Erfindung der Null”, wo ein brillantes mathematisches Genie erfahren muss, dass Leben und Liebe kaum zu berechnende Konstanten in einer unlösbaren Gleichung darstellen.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Im Zoo der Klänge
Die Schweizer Band Panda Lux
Von Anja Buchmann

Rorschach - eine Gemeinde in der Ostschweiz am Südufer des Bodensees, im Kanton St. Gallen ist die gemeinsame Heimat der vier jungen Musiker von Panda Lux: Die Brüder Silvan und Samuel Kuntz und ihre Freunde Moritz Widrig und Janos Mijnssen gründeten bereits als Jugendliche die Band und haben inzwischen zwei Alben und eine EP veröffentlicht. Alle vier haben professionelle musikalische Ausbildungen - Janos hat Filmkomposition studiert, Moritz Komposition und Musiktheorie, Samuel Jazz-Gitarre und Silvan klassische Gitarre. Und dennoch klingen sie nicht verkopft oder akademisch, die bunten, verspielten Klangwelten von Panda Lux: Auf ihrem für den Swiss Music Award nominierten Debüt „Versailles“ noch etwas stärker am Sound der Gitarren orientiert, erweitern sie ihre Songs spätestens seit der EP „Zoo“ und dem aktuellen Album „Fun, fun, fun“ um dezent-luftige Elektronik, filmmusikalische Elemente und vielschichtige Arrangements. Ein bunter Zoo voll tierischer Klänge.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Jürgen Trabant: „Sprachdämmerung. Eine Verteidigung“
(C.H. Beck Verlag, München)
Ein Beitrag von Hans-Martin Schönherr-Mann

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Covid-19 Impfstoff - und dann?
Die letzte Etappe auf dem Weg zur Herdenimmunität
Am Mikrofon: Uli Blumenthal

In Rekordzeit ist es der internationalen Forschungsszene gelungen, nicht nur einen aussichtsreichen Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 zu entwickeln, sondern fast ein ganzes Dutzend. Bei einigen von ihnen steht eine Zulassung kurz bevor. Doch ist damit auch bereits ein schnelles Ende der SARS-CoV-2-Pandemie in Sicht?
In den ersten Wochen und Monaten werden die Produktionskapazitäten nicht ausreichen, um die gesamte impfwillige Bevölkerung zu versorgen. Welche Prioritäten sollen dann gelten? Wissenschaft im Brennpunkt fragt danach, welche Hürden uns auf der letzten Etappe zur Herdenimmunität noch erwarten.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Perspektiven wechseln! Die Publizistin Kübra Gümüşay über eine gerechte Debattenkultur im Gespräch mit Änne Seidel

17:30 Uhr

Kultur heute

Teilweise zerstört - Das von Hans Scharoun entworfene Haus Dr. Felix Baensch in Berlin-Spandau ist in Gefahr
Matthias Sauerbruch, Direktor der Sektion Baukunst der Berliner Akademie der Künste, im Gespräch

Ein digitaler FAUST - Zur Verleihung der "Theater-Oscars" in Hannover

Literatur nach Maß? Markt, Stil und Social Media

Corona und Kultur: Die Situation in Portugal

Deregulierung der Kunsthochschulen? Das neue bayerische Hochschulgesetz

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Zahnloser Tiger oder Modell für die Republik? Der Mietendeckel und der Kampf um bezahlbaren Wohnraum

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 8. Spieltag:
SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05
1. FC Köln - 1. FC Union Berlin

Fußball - 2. Liga, 8. Spieltag:
Hamburger SV - VfL Bochum
Erzgebirge Aue SV Darmstadt 98
SpVgg Greuther Fürth - Jahn Regensburg
FC Würzburger Kickers - Hannover 96

Serie "Weltspiele - Sport und Kolonialismus": Mit welchen falschen Versprechen werden Fußballer rekrutiert?

DFB - Die Fußballerinnen vor den Länderspielen

Tennis - Finale der ATP Finals in London

Ski-Weltcup in Levi / Finnland

Skispringen - Weltcup in Wisla / Polen

Treffen Queerer Sportverbände - Hoffnung, dass der Sport sich ändert?

Damals -1950: Erstes Fußball-Länderspiel nach dem 2. Weltkrieg

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Dreierpack (3/3)
Only the Lonely
Vom schrecklich schönen Alleinsein
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: Deutschlandfunk 2009

„Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut!“ dichtete Wilhelm Busch. Manche Menschen meiden aus Angst verletzt zu werden den Kontakt mit anderen. Doch die meisten fürchten das Alleinsein, da es immer noch mit Einsamkeit verwechselt wird. Und das ist ein Tabuthema. Einsam sind immer nur die anderen. Das Alleinsein hat viele Gesichter: quälende Isolation, die wohlige Ruhe des ganz bei sich Seins, die Bürde existenzieller Einsamkeit, die wahre Quality-Time im Leben. Den allerletzten Weg allerdings muss jeder allein gehen, weshalb Philosophen und Psychologen empfehlen, rechtzeitig zu lernen, wie es ist, alleine zu sein. Was macht die Begegnung mit sich selbst für viele Menschen so unerträglich? Warum schlägt sie oft in bedrückende Einsamkeit um, während andere das Alleinsein als Quelle von Inspiration und inneren Frieden erleben? „Wie schön ist es, allein zu sein“, schrieb die Poetin Mascha Kaléko. „Vor allem, wenn man jemanden hat, dem man sagen kann: Wie schön ist es, allein zu sein.“

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Ein Konzert dieser Zeit
Das Polyphonia Ensemble Berlin spielt Dezette

Théodore Dubois
Dixtuor pour Double Quintette

Frauke Ross, Flöte
Martin Kögel, Oboe
Bernhard Nusser, Klarinette 
Markus Bruggaier, Horn
Jörg Petersen, Fagott
Johannes Watzel, Marija Mücke, Violine 
Henry Pieper, Viola
Thomas Röseler, Violoncello
Ulrich Schneider, Kontrabass

André Caplet
Suite Persane für 10 Bläser

Frauke Ross, Upama Muckensturm, Flöte
Martin Kögel, Rafael Grosch, Oboe
Bernhard Nusser, Gabriele Kögel, Klarinette 
Ozan Çakar, Markus Bruggaier, Horn
Jörg Petersen, Douglas Bull, Fagott

Paul Marie Théodore Vincent d'Indy
Chanson et danses, op. 50 für 7 Bläser

Frauke Ross, Flöte
Martin Kögel, Oboe
Bernhard Nusser, Gabriele Kögel, Klarinette
Markus Bruggaier, Horn
Jörg Petersen, Douglas Bull, Fagott
Aufnahme vom 20.11.2020 aus der Jesus-Christus-Kirche, Berlin-Dahlem

Am Mikrofon: Mascha Drost

Im Jahr 2020 fanden zwar ganz zu Anfang und im Sommer Konzerte statt, aber dieses Jahr läuft alles anders als davor. Dieses Konzert des Polyphonia Ensembles Berlin steht gewissermaßen symptomatisch für das Auf und Ab der derzeitigen Konzertorganisation: Eigentlich hätte das Deutsche Symphonie Orchester in der Berliner Philharmonie spielen sollen. In einem vielseitigen Programm hätte das Orchester mit seinem Publikum unterschiedliche Perspektiven auf Wagner eingenommen. Aus den „Wagner-Perspektiven" wurden bald „Wiener-Perspektiven", damit das Konzert unter den veränderten Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie trotzdem stattfinden kann. Doch schließlich musste das Orchester auch diesen Plan kippen. Statt vor physisch anwesendem Publikum spielt nun nicht das gesamte Orchester, sondern lediglich ein Teil davon ausschließlich für die Dlf-Radiohörer.
Das Polyphonia Ensembles Berlin besteht aus Musikerinnen und Musikern des DSO. Recht kurzfristig nahmen Sie am 20. November in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem ein Kammermusikprogramm auf: Werke für zehn Beteiligte von den französischen Komponisten Théodore Dubois und André Caplet.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Vor dem Saisonbeginn im Biathlon:

"Wir können froh sein, wenn so viele Rennen stattfinden wie möglich"

mit Denise Herrmann und Arnd Peiffer

Die Fragen stellt Matthias Friebe

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aktuelle Themen

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