Donnerstag, 13.12.2018
 
Seit 13:35 Uhr Wirtschaft am Mittag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 22.12.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Fünf Finger machen eine Hand (3/3)
Von Edward Boyd
Aus dem Englischen von Marianne de Barde und Hubert von Bechtolsheim
Regie: Heiner Schmidt
Mit Alexander Hegarth, Hans Peter Hallwachs, Christine Davis, Wolfgang Wahl, Horst Michael Neutze, Wiebke Paritz, Ernst Jacobi, Sabine Eggerth, Gert Haucke, Edith Heerdegen u.a.
Produktion: SWF 1969
Länge: 52'10

Die 1960er-Jahre in Großbritannien. Auf dem Pfad der Erleuchtung suchen die Blumenkinder nach Love and Peace, lesen James Baldwin, schreiben Gedichte und versenken sich zur Musik von Ravi Shankar. Für viele die Gelegenheit, aus dem System auszusteigen - oder unterzutauchen.
Inspektor Gordon lädt Steve Gardiner zu einem Experiment ein, wie er es nennt. Er nimmt ihn mit zu den Docks, zu einer kleinen Plauderei mit dem Schiffszubehörhändler Carraday. Steve erkennt dessen Stimme als die des anonymen Anrufers, der ihn bedroht hat. Von Carraday ist der Weg nicht weit zu seinem Freund Ronald Avery, dem Kaufhauskönig von Glasgow. Er ist der Mann, den jemand auf dem Foto neben Gaye herausgeschnitten hatte. Carraday hat ihm ein Schloss mit Privatfriedhof für einen Spottpreis vermittelt, doch es gibt noch mehr, das Carraday, Avery sowie den Junkie Tommy Smith miteinander verbindet: Heroin. Ein Teil der Droge aus dieser Lieferkette ist auch in dem hübschen Päckchen gelandet, das Honey Gorman mit dem Pfandschein aus Gayes Brieftasche auslösen konnte. Steve Gardiner meint, das Puzzle um Gayes Verschwinden nun vollständig zusammensetzen zu können. Er macht sich auf, um einen Mann zu töten ...

Edward Boyd wurde 1916 in Stevenston/Ayrshire geboren. Er verfasste zahlreiche Serien für die schottische BBC und Granada Television und gehörte zu den Krimiautoren, die ihre Geschichten unmittelbar für das Radio schrieben. 1971 erhielt er den Preis der Writers’ Guild für die beste Radioserie. Boyds sprachlich ausgefeilte Krimi-Mehrteiler wurden von Hubert von Bechtolsheim und Marianne de Barde kongenial ins Deutsche übertragen und beim Südwestfunk realisiert: ,Kein Mann steigt zweimal in denselben Fluss' (1971), ,Schwarz wird stets gemalt der Teufel' (1973), ,Dachse im Eulenlicht' (1975), ,Bullivants Match oder Brachvogel im Herbst' (1986) und ,Spanische Schlösser' (1989). Edward Boyd starb im Januar 1990.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichten The Kinks ihr Album ,The Kinks Are The Village Green Preservation Society'

Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Die Luftschifferin Käthe Paulus geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Kabarettist Oliver Polak

Für seine Comedy-Tour 2017 posierte Oliver Polak kniend auf einer Deutschlandfahne. Nackt. Mit einer Bockwurst zwischen seinen Beinen, so hell wie der behaarte Bauch. Der Titel der Tour, ,Über alles', erinnerte an die verbotene Strophe der deutschen Nationalhymne. Oliver Polak provoziert kräftig. Seine Familienbiografie bietet ihm das Material dazu. Er wurde 1976 im Emsland geboren, in Papenburg. Der Vater, ein deutscher Jude, überlebte mehrere Konzentrationslager. Polaks Mutter, eine russische Jüdin, emigrierte aus der Sowjetunion nach Deutschland.
Der Kabarettist knöpft sich die großen Themen vor: Sex, Hass, Antisemitismus und Rassismus. Nach ,Ich darf das, ich bin Jude' und ,Der jüdische Patient' ist kürzlich ein drittes Buch über Antisemitismus erschienen: ,Gegen Judenhass'. Polak berührt nicht nur die Schmerzgrenze, er tänzelt genüsslich auf ihr herum, analysiert die Gesellschaft und das Zeitgeschehen und überspitzt gnadenlos. Bei ihm wird Komik aus der Wohlfühlecke gescheucht. Im besten Fall bleiben einem die Chips im Halse stecken. Denn der 42-Jährige möchte aufmerksam machen auf vorherrschenden Judenhass und fordert mehr Empathie sowie Schutz und Klarheit durch die Bundesregierung.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Die Vielfalt der Vojvodina - Spurensuche im Norden Serbiens
Mit Reportagen von Leila Knüppel

„Das ist unsere Flur, unsere Vojvodina, die Eine und Einzige“, heißt es in einem der Lieder des Sängers Djordje Balasevic, in dem er seine Heimat besingt. Sein Text handelt von der Weite dieser fruchtbaren Ebene, vom guten Essen, der Friedfertigkeit der Bewohner, den vielen Sprachen, die dort gesprochen werden. Eine Art Traumland für Jugo-Nostalgiker, in denen ein friedliches Miteinander jenseits von Nationalismus noch möglich scheint. Vor 100 Jahren schloss sich die Vojvodina - zuvor Teil des österreich-ungarischen Reiches - Serbien an, wurde zunächst Teil des Königreichs, dann der Sozialistischen Republik Jugoslawien. Und doch blieb die Region immer auf ihre Autonomie bedacht, besitzt heute ihr eigenes Parlament, eine eigene Regierung - auch wenn über die meisten Belange in Belgrad entschieden wird. Doch im Gegensatz zu den Autonomiebestrebungen der Katalanen, Basken oder Schotten, die sich auf eine nationale Identität berufen, ist man in der Vojvodina stolz darauf, dass hier 26 Völker wohnen: Serben, Ungarn, Kroaten, Slowaken, Rumänen, Ukrainer, Ruthenen und viele andere mehr. Selbst in den 1990er-Jahren während des Jugoslawienkriegs blieb es hier weitgehend friedlich. Doch flohen immer mehr Serben, die zuvor in den jugoslawischen Nachbarländern gelebt hatten, in die Vojvodina. Kroaten wiederum wurden aus der Region vertrieben. Seitdem ist der Anteil der serbischen Bevölkerung auf 65 Prozent gestiegen. Die Minderheiten werden zunehmend marginalisiert. Die Vojvodina droht ihre multikulturelle Identität zu verlieren.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation
u.a. mit DETOX - Neugeburt (4/4)

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

DETOX - Vier Kurzgeschichten über die digitale Entgiftung

Wie sieht 25 Jahre nach Start des World Wide Webs und zehn Jahre nach Einführung der Smartphones ein Leben ohne Internet und Mobiltelefone aus? Blüht der Buchhandel auf, nur weil keine E-Books mehr gelesen werden können? Lassen sich zu Hause die Lampen nicht mehr regeln, weil sie kein WLAN mehr finden? Oder zerbrechen alle Freundschaften, weil die Sozialen Netzwerke still stehen? Nichts davon. Aber die Veränderungen durch DETOX ändern alles. Sie führen zu einem fast paradiesischen Idyll, das jedoch nicht ungestört bleibt. Panzer fahren ein, um DETOX ein Ende zu bereiten. Nur, wer hat sie geschickt?

Die Mini-Feature-Reihe in "Computer und Kommunikation" jeweils am 01.12., 08.12., 15.12. und 22.12.2018

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend
Von Hermann Hesse
Bearbeitung: Oliver Sturm
Regie: Oliver Sturm und Kirstin Petri
Mit Ulrich Matthes, Valentin Stroh, Ingo Huelsmann, Karin Schröder, Wolfgang Höper, Uta Hallant, Hans Diehl, Martin Engler, Sven Plate u.a.
Produktion: SWR 2002
Länge: 109'03

„Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer?"
Die schlichte Frage, die am Beginn des Romans steht, mit dem Hermann Hesse mitten im Ersten Weltkrieg unter dem Pseudonym Emil Sinclair einen literarischen Neubeginn wagte, hat seit seinem Erscheinen 1919 viele Lesergenerationen bewegt. „Wenige wissen heute, was der Mensch ist. Viele fühlen es und sterben darum leichter, wie ich leichter sterben werde, wenn ich diese Geschichte fertiggeschrieben habe. Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selber hin, der Versuch eines Weges, die Andeutung eines Pfades." Es ist die exemplarische Geschichte einer Selbstfindung gegen den subtilen Druck von Religion und Moral, die virulent geblieben ist auch in Zeiten, die mit anderen Instanzen der Fremdbestimmung zu rechnen haben.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Die griechische Komponistin Georgia Koumará
Hellwach im Traum
Von Egbert Hiller

Geboren wurde Georgia Koumará 1991 in Thessaloniki. Vor vier Jahren, nach Abschluss der Ausbildung in ihrer Geburtsstadt, siedelte sie zum Masterstudium nach Köln über. Inzwischen ist sie als Komponistin in Deutschland präsent: Als sie 2015 eine 'Hymne für ein nicht existierendes Land' schrieb, meinte sie im übertragenen Sinne ein Zwischenreich, in dem ihre krisengeschüttelte Heimat allenfalls unterschwellig Pate stand. Die junge Komponistin konzentriert sich in ihrer Musik auf menschliche Beziehungen, die sich in der Konstellation der Klänge eher indirekt widerspiegeln. Sowohl bewusst Wahrgenommenes als auch Traumhaftes und Unbewusstes scheinen darin auf. Koumará kommt es darauf an, den musikalischen Strom fließen zu lassen, ihn auf seinen Bahnen aber markant zu verdichten und zuzuspitzen.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Ganz der Vater - und doch ganz anders
Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne
Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 22./23.12.2012)

„Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu“, schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande, und Johann Christian, der Überflieger. Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden. Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die ‚Lange Nacht‘ folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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