Montag, 21.10.2019
 
Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 22.12.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Fünf Finger machen eine Hand (3/3)
Von Edward Boyd
Aus dem Englischen von Marianne de Barde und Hubert von Bechtolsheim
Regie: Heiner Schmidt
Mit Alexander Hegarth, Hans Peter Hallwachs, Christine Davis, Wolfgang Wahl, Horst Michael Neutze, Wiebke Paritz, Ernst Jacobi, Sabine Eggerth, Gert Haucke, Edith Heerdegen u.a.
Produktion: SWF 1969
Länge: 52'10

Die 1960er-Jahre in Großbritannien. Auf dem Pfad der Erleuchtung suchen die Blumenkinder nach Love and Peace, lesen James Baldwin, schreiben Gedichte und versenken sich zur Musik von Ravi Shankar. Für viele die Gelegenheit, aus dem System auszusteigen - oder unterzutauchen.
Inspektor Gordon lädt Steve Gardiner zu einem Experiment ein, wie er es nennt. Er nimmt ihn mit zu den Docks, zu einer kleinen Plauderei mit dem Schiffszubehörhändler Carraday. Steve erkennt dessen Stimme als die des anonymen Anrufers, der ihn bedroht hat. Von Carraday ist der Weg nicht weit zu seinem Freund Ronald Avery, dem Kaufhauskönig von Glasgow. Er ist der Mann, den jemand auf dem Foto neben Gaye herausgeschnitten hatte. Carraday hat ihm ein Schloss mit Privatfriedhof für einen Spottpreis vermittelt, doch es gibt noch mehr, das Carraday, Avery sowie den Junkie Tommy Smith miteinander verbindet: Heroin. Ein Teil der Droge aus dieser Lieferkette ist auch in dem hübschen Päckchen gelandet, das Honey Gorman mit dem Pfandschein aus Gayes Brieftasche auslösen konnte. Steve Gardiner meint, das Puzzle um Gayes Verschwinden nun vollständig zusammensetzen zu können. Er macht sich auf, um einen Mann zu töten ...

Edward Boyd wurde 1916 in Stevenston/Ayrshire geboren. Er verfasste zahlreiche Serien für die schottische BBC und Granada Television und gehörte zu den Krimiautoren, die ihre Geschichten unmittelbar für das Radio schrieben. 1971 erhielt er den Preis der Writers’ Guild für die beste Radioserie. Boyds sprachlich ausgefeilte Krimi-Mehrteiler wurden von Hubert von Bechtolsheim und Marianne de Barde kongenial ins Deutsche übertragen und beim Südwestfunk realisiert: ,Kein Mann steigt zweimal in denselben Fluss' (1971), ,Schwarz wird stets gemalt der Teufel' (1973), ,Dachse im Eulenlicht' (1975), ,Bullivants Match oder Brachvogel im Herbst' (1986) und ,Spanische Schlösser' (1989). Edward Boyd starb im Januar 1990.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichten The Kinks ihr Album ,The Kinks Are The Village Green Preservation Society'

Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Zeit für einen Wechsel - Die GroKo auf Abruf

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50 Interview 

Verbot von Plastikgeschirr - Interview mit Thomas Fischer, Deutsche Umwelthilfe

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Interview mit Fritz Felgentreu, SPD, Obmann im Verteidigungsausschuss, zu USA Afghanistan

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Schmidt wäre 100 geworden - Wie würde der Welterklärer auf 2018 blicken? Interview mit Klaus von Dohnanyi, SPD

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Die Luftschifferin Käthe Paulus geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Schwestern
Engste Vertraute oder Konkurrentinnen

Am Mikrofon: Lisa und Pia Rauschenberger

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Kabarettist Oliver Polak

Für seine Comedy-Tour 2017 posierte Oliver Polak kniend auf einer Deutschlandfahne. Nackt. Mit einer Bockwurst zwischen seinen Beinen, so hell wie der behaarte Bauch. Der Titel der Tour, ,Über alles', erinnerte an die verbotene Strophe der deutschen Nationalhymne. Oliver Polak provoziert kräftig. Seine Familienbiografie bietet ihm das Material dazu. Er wurde 1976 im Emsland geboren, in Papenburg. Der Vater, ein deutscher Jude, überlebte mehrere Konzentrationslager. Polaks Mutter, eine russische Jüdin, emigrierte aus der Sowjetunion nach Deutschland.
Der Kabarettist knöpft sich die großen Themen vor: Sex, Hass, Antisemitismus und Rassismus. Nach ,Ich darf das, ich bin Jude' und ,Der jüdische Patient' ist kürzlich ein drittes Buch über Antisemitismus erschienen: ,Gegen Judenhass'. Polak berührt nicht nur die Schmerzgrenze, er tänzelt genüsslich auf ihr herum, analysiert die Gesellschaft und das Zeitgeschehen und überspitzt gnadenlos. Bei ihm wird Komik aus der Wohlfühlecke gescheucht. Im besten Fall bleiben einem die Chips im Halse stecken. Denn der 42-Jährige möchte aufmerksam machen auf vorherrschenden Judenhass und fordert mehr Empathie sowie Schutz und Klarheit durch die Bundesregierung.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Die Vielfalt der Vojvodina - Spurensuche im Norden Serbiens
Mit Reportagen von Leila Knüppel

„Das ist unsere Flur, unsere Vojvodina, die Eine und Einzige“, heißt es in einem der Lieder des Sängers Djordje Balasevic, in dem er seine Heimat besingt. Sein Text handelt von der Weite dieser fruchtbaren Ebene, vom guten Essen, der Friedfertigkeit der Bewohner, den vielen Sprachen, die dort gesprochen werden. Eine Art Traumland für Jugo-Nostalgiker, in denen ein friedliches Miteinander jenseits von Nationalismus noch möglich scheint. Vor 100 Jahren schloss sich die Vojvodina - zuvor Teil des österreich-ungarischen Reiches - Serbien an, wurde zunächst Teil des Königreichs, dann der Sozialistischen Republik Jugoslawien. Und doch blieb die Region immer auf ihre Autonomie bedacht, besitzt heute ihr eigenes Parlament, eine eigene Regierung - auch wenn über die meisten Belange in Belgrad entschieden wird. Doch im Gegensatz zu den Autonomiebestrebungen der Katalanen, Basken oder Schotten, die sich auf eine nationale Identität berufen, ist man in der Vojvodina stolz darauf, dass hier 26 Völker wohnen: Serben, Ungarn, Kroaten, Slowaken, Rumänen, Ukrainer, Ruthenen und viele andere mehr. Selbst in den 1990er-Jahren während des Jugoslawienkriegs blieb es hier weitgehend friedlich. Doch flohen immer mehr Serben, die zuvor in den jugoslawischen Nachbarländern gelebt hatten, in die Vojvodina. Kroaten wiederum wurden aus der Region vertrieben. Seitdem ist der Anteil der serbischen Bevölkerung auf 65 Prozent gestiegen. Die Minderheiten werden zunehmend marginalisiert. Die Vojvodina droht ihre multikulturelle Identität zu verlieren.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Entscheidung im Haushaltsstreit - es  kommt in den USA zum Shutdown

Truppenabzug aus Afghanistan? Nachricht löst Verunsicherung im Land aus

Truppenabzug - Shutdown - Zur Trump-Regierung - Interview mit Christian Lammert, Politologe

"Maximaler Rückhalt" für Waffenstillstand im Jemen: Sicherheitsrat verabschiedet

Hessen: Grüne stimmen über Koalitionsvertrag ab

Zwei Festnahmen am Flughafen Gatwick

Erneute Hausdurchsuchung wegen Terrorverdachts in Nordbaden

Spanien: "El Gordo" - älteste Lotterie der Welt wird ausgelost

Sport


Am Mikrofon:    Peter Sawicki

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen des Jahres

Auf der Suche nach Allianzen - Multilateralisten gegen Deal-Maker

Machtmenschen unter sich - Die Ära Merkel geht zu Ende

Die Zeit ist uns davongelaufen - Das Klimajahr 2018

Die fiebrige Republik - Ausgrenzung und Rechtsruck in Deutschland

Am Mikrophon: Johanna Herzing

13:30 Uhr

Eine Welt

Kongo: Die verzögerte Wahl

Südsudan: Wenn versprochene Hilfsgelder nicht ankommen

Mali: Zwischen Versöhnung und neuen Konflikten

Libanon: Syrische Flüchtlinge hoffen auf Familiennachzug

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Klassentreffen
Zehn Jahre nach der Förderschule

Ein Feature von Arne Schulz und Urs Spindler
Produktion: NDR/DLF Kultur 2018

Zehn Jahre sind vergangen, seit die Schüler der Klasse 10b an der Regenbogenschule ihren Abschluss gemacht haben - einer Förderschule mit Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Für die elf jungen Männer endete damit eine fröhliche, behütete Zeit, die Autor Arne Schulz als Zivi miterlebte. Mit Co-Autor Urs Spindler macht er sich auf die Suche: Was ist aus der Clique geworden? Aus dem ehrgeizigen Duo Patrick und Christian, aus Carsten, der schon ein Praktikum im Lager sicher hatte. Aus Daniel, der immer lachte, und aus Ömer, der Seele der Klassengemeinschaft? Christian ist leicht zu finden: Er postet Urlaubsfotos aus Teneriffa, ist laut Facebook verlobt. Carsten hat einen Job gefunden: Staplerfahrer. Daniel arbeitet in der Caritas-Werkstatt. Von den meisten Schülern aber fehlt jede Spur. Bis eine Nachricht von Ömer eintrifft: Einladung zum Klassentreffen.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Die Kritiker Sylvia Schwab und Tilman Spreckelsen im Gespräch

über:

1. Francesca Sanna: „Geh weg, Herr Berg!”
(atlantis Verlag, Zürich)

2. A.S. Neill: „Die grüne Wolke.”
Aus dem Englischen von Harry Rowohlt
Illustriert von F.K. Waechter
(rowohlt Verlag, Hamburg)

3. Jutta Richter: „Frau Wolle und der Duft von Schokolade”
Illustriert von Günter Mattei
(Carl Hanser Verlag, München)

4. Miguelanxo Prado: „Leichte Beute”
Aus dem Spanischen von André Höchemer
(Carlsen Verlag, Hamburg)

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

Schwerpunkt:
Vorstoß
Die EU-Kommission legt Entwurf eines „Cyber Security Acts“ vor

Vorwurf
Die Branche debattiert über die EU-Hardware-Zertifizierungs-Pläne

Aktuell:
Spardose
Mit der richtigen Software kann der Energieverbrauch reduziert werden

DETOX - Kurzhörspiel über die digitale Entgiftung
Neugeburt (4/4)

Info-Update

Sternzeit 22. Dezember 2018
Helmut Schmidt, der Kanzler von Kourou

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

DETOX - Vier Kurzgeschichten über die digitale Entgiftung

Wie sieht 25 Jahre nach Start des World Wide Webs und zehn Jahre nach Einführung der Smartphones ein Leben ohne Internet und Mobiltelefone aus? Blüht der Buchhandel auf, nur weil keine E-Books mehr gelesen werden können? Lassen sich zu Hause die Lampen nicht mehr regeln, weil sie kein WLAN mehr finden? Oder zerbrechen alle Freundschaften, weil die Sozialen Netzwerke still stehen? Nichts davon. Aber die Veränderungen durch DETOX ändern alles. Sie führen zu einem fast paradiesischen Idyll, das jedoch nicht ungestört bleibt. Panzer fahren ein, um DETOX ein Ende zu bereiten. Nur, wer hat sie geschickt?

Die Mini-Feature-Reihe in "Computer und Kommunikation" jeweils am 1.12., 8.12., 15.12. und 22.12.2018

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Motive des Schenkens - Geben ohne Gegenleistung?
Der Soziologe Frank Adloff und der Verhaltensbiologe Norbert Sachser im Gespräch
Am Mikrofon: Britta Fecke

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Schnee Weiss (Die Erfindung der alten Leier)" - Stefan Bachmann inszeniert den neuen Text von Elfriede Jelinek am Schauspiel Köln

"Westend" - Stephan Kimmig inszeniert Moritz Rinkes neues Stück am Deutschen Theater Berlin

Nachts in der Bibliothek - In Dänemark profitieren Leser von langen Öffnungszeiten

Feiertagsmusik - Das Wiener Neujahrskonzert wird Christian Thielemann leiten

Knapp 40.000 Dollar Monatsmiete - Kult-Kultur-Café in New Yorks Greenwich Village gibt auf

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Exodus aus Osteuropa: Die Abwanderung der jungen Generation und ihre Folgen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Fußball-Bundesliga, 17. Spieltag:
RB Leipzig - Werder Bremen
Bayer 04 Leverkusen - Hertha BSC
VfB Stuttgart - FC Schalke 04
1. FC Nürnberg - SC Freiburg
Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf
Eintracht Frankfurt - FC Bayern München

Fußball - Hinrundenfazit eines Bundesliga-Aufsteigers: Gespräch mit Andreas Bornemann

Fußball - Kein Videobeweis bei der Frauen-WM?
Wettbetrug - Im Tennis kein systematisches Problem?
Schwimmen - Nach dem Rücktritt von Henning Lambertz

Biathlon - Weltcup in Nove Mesto: Verfolgung 12,5 km (M)
Ski nordisch - Weltcup Nordische Kombination in Ramsau

Darts - Vor dem Spiel Hopp - van Gerwen bei der WM
Darts - Wie wichtig ist der Kopf beim Darts?

2. Fußball-Bundesliga, 18. Spieltag:
FC St. Pauli- FC Magdeburg
FC Ingolstadt - Jahn Regensburg

La Vieja - die älteste Fussball-Trainerin der Welt

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend
Von Hermann Hesse
Bearbeitung: Oliver Sturm
Regie: Oliver Sturm und Kirstin Petri
Mit Ulrich Matthes, Valentin Stroh, Ingo Huelsmann, Karin Schröder, Wolfgang Höper, Uta Hallant, Hans Diehl, Martin Engler, Sven Plate u.a.
Produktion: SWR 2002
Länge: 109'03

„Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer?"
Die schlichte Frage, die am Beginn des Romans steht, mit dem Hermann Hesse mitten im Ersten Weltkrieg unter dem Pseudonym Emil Sinclair einen literarischen Neubeginn wagte, hat seit seinem Erscheinen 1919 viele Lesergenerationen bewegt. „Wenige wissen heute, was der Mensch ist. Viele fühlen es und sterben darum leichter, wie ich leichter sterben werde, wenn ich diese Geschichte fertiggeschrieben habe. Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selber hin, der Versuch eines Weges, die Andeutung eines Pfades." Es ist die exemplarische Geschichte einer Selbstfindung gegen den subtilen Druck von Religion und Moral, die virulent geblieben ist auch in Zeiten, die mit anderen Instanzen der Fremdbestimmung zu rechnen haben.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Die griechische Komponistin Georgia Koumará
Hellwach im Traum
Von Egbert Hiller

Geboren wurde Georgia Koumará 1991 in Thessaloniki. Vor vier Jahren, nach Abschluss der Ausbildung in ihrer Geburtsstadt, siedelte sie zum Masterstudium nach Köln über. Inzwischen ist sie als Komponistin in Deutschland präsent: Als sie 2015 eine 'Hymne für ein nicht existierendes Land' schrieb, meinte sie im übertragenen Sinne ein Zwischenreich, in dem ihre krisengeschüttelte Heimat allenfalls unterschwellig Pate stand. Die junge Komponistin konzentriert sich in ihrer Musik auf menschliche Beziehungen, die sich in der Konstellation der Klänge eher indirekt widerspiegeln. Sowohl bewusst Wahrgenommenes als auch Traumhaftes und Unbewusstes scheinen darin auf. Koumará kommt es darauf an, den musikalischen Strom fließen zu lassen, ihn auf seinen Bahnen aber markant zu verdichten und zuzuspitzen.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Ganz der Vater - und doch ganz anders
Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne
Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 22./23.12.2012)

„Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu“, schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande, und Johann Christian, der Überflieger. Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden. Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die ‚Lange Nacht‘ folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Der Kopf des Cellisten Davit Melkonyan ist von der Seite zu sehen, hinter dem Steg seines Cello. (Rosa Frank)
200 Jahre Jacques OffenbachEin ausgelassenes Fest
Musik-Panorama 21.10.2019 | 21:05 Uhr

In Köln kam Jacques Offenbach 1819 zur Welt. Der Erfinder der Operette hat auch Kammermusik geschrieben - virtuose, unterhaltsame Stücke. Evgeny Sviridov, Davit Melkonyan und Tobias Koch feierten den Komponisten beim Kölner Fest für Alte Musik u.a. mit damals gängigen Gemeinschaftskompositionen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk