Samstag, 16.02.2019
 

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 23.02.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Meisterdetektive
Der Unsichtbare
Von G.K. Chesterton
Aus dem Englischen von: Heinrich Fischer
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komposition: Stefan König
Regie: Klaus Zippel
Mit Jürgen Holtz, Horst Bollmann, Max Urlacher, Julia Maria Köhler, Sven Plate, Herbert Fritsch, Walter Niklaus und Jens Winterstein
Produktion: MDR/SWR/RBB 2005
Länge: 45'02

„Im Jahre 1911 betrat ein kleiner, unscheinbarer, mit seinem unvermeidlichen Schirm ungeschickt hantierender Priester die Seitenbühne der Kriminalliteratur. Ein ironischer Gegenentwurf zu seinem bereits berühmten Kollegen Sherlock Holmes. Sein Name: Pater Brown.” Der junge John Turnbull Angus möchte die Cafébedienung Laura Hope heiraten. Doch Laura zögert, denn sie hat ein Problem, das sie seit geraumer Zeit wie ein Albtraum verfolgt. Als sie noch in Ostengland im Wirtshaus ihres Vaters kellnerte, wurde sie von zweien der Gäste umworben: dem zwergenhaften, geschickten Isidore Smythe und dem großen, schielenden James Welkin. Als ihr beide einen Heiratsantrag machten, redete sich Laura damit heraus, dass sie nur einen Mann ehelichen wolle, der es aus eigener Kraft zu etwas gebracht habe. Daraufhin machen sich beide Männer sogleich nach London auf, wie Laura einem Brief von Smythe entnahm. Smythe wurde mit der Erfindung mechanischer Puppen, die allerlei Arbeiten verrichten, zum Millionär.

Von Welkin hat Laura nichts mehr erfahren, doch sie fühlt ihn immer in ihrer Nähe, hört in menschenleeren Straßen sein seltsames Lachen neben sich und sein Raunen: „Trotzdem wird er dich nicht bekommen.” Kaum hat Laura ihrem Verehrer John ihr Herz ausgeschüttet, als Smythe ins Café stürmt und die beiden jungen Leute auf einen am Fenster klebenden Papierstreifen aufmerksam macht, darauf die Worte „Wenn Sie Smythe heiraten, wird er sterben.” Ohne Zweifel stammt die Drohung von James Welkin. Smythe hatte schon zuvor Drohbriefe dieser Art erhalten, die von Geisterhand zugestellt worden sein mussten. In seiner Wohnung erwartet Smythe zwischen seinen Stummen Dienern die nächste böse Botschaft, mit noch feuchter roter Tinte auf einen Zettel gekritzelt: „Wenn Sie sie heute besucht haben, bringe ich Sie um!” Wie ist dieser Welkin ins Haus gekommen? Der Türhüter schwört, niemanden gesehen zu haben; einen Hintereingang gibt es nicht. John Turnbull Angus beauftragt vier Männer, das Haus zu bewachen, während er den Detektiv Flambeau herbeiholt. Doch am Ende hat nicht der Profi-Detektiv die entscheidende Idee zur Lösung des Falls, sondern dessen Freund, ein römisch-katholischer Priester namens Brown. Dem Geistlichen ist nämlich aufgefallen, dass Menschen immer nur auf das antworten, was sie glauben, gefragt worden zu sein.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte der englische Musiker John Richard "Jackie“ Lomax sein Album ,Is that what you want?'
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Annette Bassler, Mainz
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Josef Kardinal Frings tritt von seinem Amt als Kölner Erzbischof zurück

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Sopranistin Catherine Foster

Was sie später einmal werden wolle? Diese Frage im Schulaufsatz war für Catherine Foster schnell beantwortet: Krankenschwester und Sängerin. Die junge Britin aus Nottingham arbeitete dann tatsächlich erst als Krankenschwester und holte später als Hebamme weit über 1.000 Kinder auf die Welt. Daneben nahm Catherine Foster ersten Gesangsunterricht, begann ihr Gesangsstudium 1995 am Birmingham Conservatoire und entschied sich schließlich ganz für die Kunst. Von 2001 an wirkte sie für einige Jahre am Nationaltheater Weimar und gastierte bald an internationalen Opernhäusern. Extreme Emotionen, mit denen sie als Hebamme konfrontiert war, bringt sie nun auf die Bühne, etwa in Rollen wie Tosca, Elektra oder Königin der Nacht. Von diesen starken Frauen war es für Catherine Foster nicht weit zur Walküre Brünnhilde in Wagners Opernvierteiler ,Der Ring des Nibelungen’. Für ihre überragende Interpretation der Walküre bei den Bayreuther Festspielen erhielt die 43-Jährige 2018 den Reginald-Goodall-Preis.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Wenn sich das Klima ändert: Finnland kommt ins Schwitzen
Mit Reportagen von Jenni Roth

Im April wählen die Finnen ein neues Parlament - und schon jetzt heißen die Wahlen überall nur noch Klimawahlen. Ein Novum, denn bisher war der Klimaschutz vielen Finnen eher gleichgültig. Jetzt aber diskutiert das ganze Land über den Kahlschlag der Wälder und über Bioenergie. Künstler beschäftigen sich neuerdings mit Umweltthemen, Bürgerinnen und Bürger gehen für das Klima auf die Straße und die Parteien stehen in einem Wettbewerb um die besten Ideen für eine nachhaltige Politik, bei der die deutsche Energiewende Pate steht. Die globale Wirtschaft versucht, Profit aus dem Klimawandel zu schlagen, vor allem in der Arktis, wo die Durchschnittstemperaturen deutlich schneller steigen als in anderen Teilen der Erde. Und wenn das Eis schmilzt, öffnen sich neue Wege für die Seefahrt, der Zugang zu Öl und Gas wird einfacher - und attraktiver für Schiffsnationen wie Singapur und auch deutsche Unternehmen.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

Das Bildungsmagazin

Sendung von der Bildungsmesse ,didacta' in Köln  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Gregor Hens
Gesprächspartner: Frank Heibert und Isabel Bogdan
Am Mikrofon: Maike Albath

Die Sprache färbt das Denken. Deshalb sind Übersetzer die besten Kenner der Sprache. Der Schriftsteller, Linguist und Übersetzer Gregor Hens hat die Vielfalt des Deutschen in seinen verschiedenen Berufen immer wieder ausgelotet. 1965 in Köln geboren, studierte er in den USA und war bis 2013 Professor für Germanistik an der Universität von Ohio. Parallel dazu veröffentlichte Hens in Deutschland Romane und Erzählungen. Sein Debüt ,Himmelssturz’ erschien 2002, sein Essay ,Nikotin’ von 2011 war auch in den USA ein großer Erfolg. In seinem neuen Roman ,Missouri’ kehrt Hens in das Amerika der späten 80er-Jahre zurück. Im ‚Studio LCB‘ wird es um das Handwerk des Schreibens und das Handwerk des Übersetzens gehen. Gregor Hens, der Kurt Vonnegut, Jonathan Lethem, George Packer, Jeffrey Eugenides und den Briten Will Self ins Deutsche übertragen hat, diskutiert mit Isabel Bogdan, als Übersetzerin von Jane Gardam und Megan Abbott ebenso erfolgreich wie mit ihrem eigenen Roman ,Der Pfau’, sowie mit Frank Heibert, der für seine Übersetzungen von Don DeLillo, Richard Ford, George Saunders, Raymond Queneau und Boris Vian vielfach ausgezeichnet wurde.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Über eigene Grenzen hinaus
Der luxemburgische Komponist und Netzwerker Camille Kerger
Von Robert Nemecek

Wenn von der Neuen Musik in Luxemburg die Rede ist, dann darf der 1957 in Redange-sur-Attert geborene Camille Kerger nicht fehlen. Seit nunmehr 40 Jahren ist er einer ihrer produktivsten Repräsentanten. Zum einen als Sänger und Posaunist, zum anderen als leidenschaftlicher Netzwerker und Organisator - vor allem aber als Komponist. Seine jede Begrenzung negierende Haltung ist auch ein prägendes Merkmal seiner Musik. In atemberaubend virtuosen Instrumentalwerken bewegt sich Kerger an physisch-klanglichen Grenzen von Solist und Instrument. In multimedialen Bühnenwerken erkundet er Schnittstellen zwischen Musik, Literatur und bildender Kunst und in außereuropäischer Musik sucht er nach neuen Ideen und Klängen und Ideen.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Es wankt und wuchert und schweigt
Eine Lange Nacht über das Moor
Von Günter Beyer
Regie: Jan Tengeler

Moore, das sind karge Landschaften voller Mythen und Geheimnisse, zwischen Erde und Wasser, zwischen fest und flüssig. Im Moor treibt es schaurige Gestalten um. Irrlichter locken. Die Archive sind voll von Berichten einstiger Unwegsamkeit und Ödnis der sagenumwobenen Feuchtgebiete. Wer nicht aufpasste, konnte versinken. Man schickte Kolonisten und Strafgefangene ins Moor, um es trocken zu legen, Torf zu stechen und urbar zu machen. Den Moorsoldaten drohte im Nationalsozialismus Vernichtung durch Arbeit. Freiwillig kamen Maler und Fotografen und berauschten sich an der Ursprünglichkeit des Torflandes, obwohl doch alles mit der „dunklen Tintenfarbe des Moores“ überschüttet scheint. Dichter machten das Moor zur Bühne für Albträume, auch zeitgenössische Schriftsteller führen ihre Leserschaft zum Gruseln ins Moor. Nüchterne Wissenschaftler stießen auf Leichen, die sich das Moor vor Jahrtausenden geholt hat. Das Moor wehrt sich und lässt Teile einer nagelneuen Autobahn in die Tiefe sinken. Erst langsam besinnt man sich der ökologischen Qualität der Moore. Moore speichern Kohlendioxid und entziehen das Gas der Umwelt. Heute gelten die verbliebenen Moore als Verbündete im Klimaschutz.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Eine Mutter liest ihrer Tochter auf der Couch etwas vor (picture alliance/dpa/Christin Klose)
KindererziehungDer Kampf um die Kinderseele
Das Wochenendjournal 16.02.2019 | 09:10 Uhr

Schon immer hat es strenge und weniger strenge Eltern gegeben. Aber erst in jüngerer Vergangenheit haben die Fraktionen begonnen, einander öffentlich zu beharken. Dabei nehmen alle bei der Erziehung ein gemeinsames Motiv für sich in Anspruch: die Liebe zum Kind.

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