Samstag, 15.05.2021
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 23.05.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Du bist die Welt für mich“
Eine Lange Nacht über Joseph Schmidt und Richard Tauber
von Andreas Kloner
Regie: Nikolaus Scholz
(Wdh. v. 21./22.12.2013)

Am 22. Januar 1935 absolvieren Richard Tauber und Joseph Schmidt bei einem Faschingskonzert der Wiener Philharmoniker im großen Musikvereinssaal in Wien ihren wohl berühmtesten gemeinsamen Auftritt. Ihre großen Sängerkarrieren in Deutschland sind wegen der politischen Vorgänge bereits zu Ende gegangen, ihre Werke stehen seit zwei Jahren auf dem Index. Vor der Machtergreifung Hitlers waren die beiden Sänger unerreichbare Superstars. Richard Tauber (1891-1948), unehelicher Sohn eines Schauspielers und einer Operetten-Soubrette, eroberte sich schon in seinen jungen Jahren die größten Opernbühnen und später mit den eigens für ihn geschriebenen „Tauber-Liedern“ die Herzen des Publikums. Eine Unzahl an Plattenaufnahmen verstärkten diese Popularität. Dem 13 Jahre jüngeren Joseph Schmidt (1904-1942) blieb wegen seines allzu kleinen Wuchses eine Karriere als Kantor in der Synagoge zu Czernowitz und als Sänger auf der großen Bühne verschlossen. Das junge Medium Radio kannte derartige Vorurteile nicht und ermöglichte dem Sänger eine beispiellose Karriere. Gemeinsam ist Richard Tauber und Joseph Schmidt die bis heute anhaltende Popularität, die sie auch bei einer jüngeren Fangemeinde genießen. In der "Langen Nacht" werden zwei Sänger wieder zu hören und zu entdecken sein, deren Repertoire nicht nur aus „Dein ist mein ganzes Herz“ und „Ein Lied geht um die Welt“ bestand. Es soll auch an den exzellenten Komponisten, Instrumentalisten und Dirigenten Richard Tauber erinnert werden; ebenso an die religiösen Gesänge in deutscher, hebräischer und aramäischer Sprache, die in der Interpretation von Joseph Schmidt dem Hörer regelrecht durch Mark, Bein und Herz gehen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Ghost Festival der Spannungen:Künstler IV

Alexander Skrjabin
Fünf Préludes für Klavier, op. 74

George Rochberg
50 Caprice Variations für Violine solo (Auswahl)

Antonín Dvořák
Quintett für 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello Es-Dur, op. 97

Isabelle Faust, Vilde Frang und Christian Tetzlaff, Violine
Florian Donderer und Elisabeth Kufferath, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello
Alexander Schimpf, Klavier

Aufnahme vom 24.6.2020 aus der Jesus-Christus-Kirche, Berlin-Dahlem

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Wolfgang Amadeus Mozart
12 Variationen über „Ah! vous dirai-je, Maman", KV 265 (300e)

Franz Schubert
Sonate a-Moll für Klavier, D 784

Franz Schubert
„Ständchen", D957 Nr. 4
in einer Bearbeitung von Franz Liszt

Andrea & Ennio Morricone
Love Theme aus „Nuovo Cinema Paradiso“

Sophie Pacini, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Léonin
"Alleluya - Spiritus sanctus procedens". Morgenmesse an Pfingstsonntag
Red Byrd

Nicolas de Grigny
"Veni Creator". Hymne für Orgel
François Lombard, Orgel

Johann Sebastian Bach
"Erschallet, ihr Lieder". Kantate am 1. Pfingstfesttag, BWV 172
Eva Oltiványi, Sopran
Markus Forster, Countertenor
Bernhard Berchtold, Tenor
Raphael Jud, Bass
Eva Oltiványi - Seele, Sopran
Markus Forster- Heiliger Geist, Countertenor
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Johann Sebastian Bach
"Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist". Choralbearbeitung für Orgel, BWV 667
Jörg Halubek, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Es ist wie Feuer. Wenn Religion gefährlich wird
Von Pfarrer Jörg Machel
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Die Politikerin Käte Duncker geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Politik und Krankheit
Ein Krisenbericht
Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Politische Verhältnisse und Personen können Menschen krank machen. Das hört sich zunächst wie eine Binsenwahrheit an. Aber erst in den Zeiten der Corona-Krise wird uns so konkret vermittelt, wie sehr sich Politik und Krankheit entsprechen. Politik ist eine Macht, die für die Möglichkeiten von Gesundheit oder Heilung, Vorbeugung und Aufklärung zuständig ist. Die Beziehung zwischen Staat, Gesellschaft und einzelnem Menschen vollzieht sich nicht nur in Form von Macht und Ökonomie, sondern auch in Form von Gesundheit oder Krankheit. Zum Glück oder Unglück der Menschen gehört es, welche Konzepte und Regeln in Beziehung auf Körper und Geist ausgehandelt werden, welche Art von Wert und welche Art von Solidarität sich im Bereich von Vorsorge und Hygiene, Pflege und Betreuung aushandeln lassen. Es geht in diesem Essay nur im Ansatz um das, was man „Gesundheitspolitik” nennt und was in der Pandemie überall auf den Prüfstand gelangt. Eher wird eine tiefere Beziehung zwischen Politik und Krankheit untersucht.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Kirche Zum Guten Hirten in Berlin-Friedrichsfelde
Zelebrant: Pfarrer Martin Benning
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Astrophysiker Heino Falcke im Gespräch mit Klaus Pilger

Das erste Foto eines Schwarzen Lochs machte Heino Falcke 2019 zum naturwissenschaftlichen Popstar. Die ganze Welt blickte auf „M87”, jenen dunklen Punkt, der von einem Lichtring umgeben ist. Der Kölner Astrophysiker lehrt an der Radboud-Universität Nijmegen. In seinem Buch „Licht im Dunkeln” erklärt der gläubige Christ, was man aus der Begegnung mit dem unendlichen Weltall über Gott und die Welt lernen kann.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Songdienlicher Saitenhexer - Der Gitarrist Steve Lukather
Von Fabian Elsäßer

Der Kalifornier Steve Lukather hat mit der Band Toto weltweite Erfolge gefeiert. Doch auch wer Toto nicht kennt, wird Lukather schon einmal gehört haben, ohne es im Zweifelsfall zu wissen. Der 1957 geborene Gitarrist hatte vor und während seiner Toto-Zeit Hunderte von Einsätzen als Sessionmusiker. In Michael Jacksons Hit „Thriller“ ist er ebenso zu hören wie auf Alben von Gilberto Gil, Elton John, Cher oder Countrymusiker Chet Atkins. Lukather gilt als technisch brillant und bewältigt extreme Solo-Tempi. Seine Finesse soll aber kein Selbstzweck sein, sondern dem jeweiligen Song nutzen - auch bei seinen Soloalben. Und auch seine Songs dienen nicht der Selbstdarstellung: Lukather hat wirklich etwas zu erzählen, nicht nur mit der Gitarre. Nachdem er den Tod seines Vaters mit dem 2010 erschienenen, wehmütigen Album „All’s Well That Ends Well“ verarbeitete, „Transition“ aus dem Jahr 2013 von einer Übergangsphase kündete, hat Lukather nun eine neue Liebe gefunden und „I Found The Sun Again“ veröffentlicht.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Gefühle aus der Steinzeit
Über Erreger und Erregung
Von Michael Lange und Lennart Pyritz

Gehamstertes Toilettenpapier, leere Regale im Supermarkt, aggressive Konfrontation in der Straßenbahn: Die Corona-Pandemie bringt Denk- und Verhaltensweisen zum Vorschein, die schon bei früheren Seuchen und in unterschiedlichsten Weltregionen auffällig wurden: Menschen hamstern, verbarrikadieren sich und hängen Verschwörungstheorien an. Vielleicht können wir nicht anders. Vielleicht sind die Erregungsmuster im Angesicht der Seuche ein Ergebnis biologischer Evolution und deshalb tief in uns verwurzelt. Denkbar wärs, weshalb wir Vertreter der Evolutionären Psychologie um eine Einschätzung bitten. Funktionieren wir tatsächlich nach Mechanismen aus der Steinzeit? Und wie solide sind die Thesen der Evolutionären Psychologie? Es gibt durchaus Vorbehalte. Womöglich handelt es sich eher um wissenschaftlich formulierte Spekulation, die abhängig vom Zeitgeist ist und kulturelle Einflüsse vernachlässigt.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Dreierpack (2/3)
Die Formel
Wenn die Welt auf einen Code zusammenschrumpft
Von Florian Felix Weyh
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Deutschlandfunk 2011
(Teil 3 am 30.5.2021)

Ob Waschmittelformel, Underberg- oder Coca-Cola-Mixtur - wer die Formel hat, der hat die Macht. Und wenn sich Wissen in Formeln verdichtet, wird es unantastbar: E=mc². Die formale Notation von Algorithmen schüchtert zunächst einmal ein. Aber zugleich ziehen Formeln den Menschen magisch an. Jenseits trivialer Mythen fragt das Feature: Was können Formeln überhaupt? Wo stoßen sie an ihre Grenzen, wann werden sie unsinnig? Wann dienen sie der Verschleierung von Unwissen?
Die Sendung versammelt kuriose Beispiele aus allen Lebensbereichen und durchforstet den Formelwald auf brauchbare Algorithmen zur Lebensbewältigung. Wie wäre es mit der Glücksformel von Moses Mendelssohn aus dem 18. Jahrhundert: G = (m⋅p)/t? Wie viele andere Formeln funktioniert sie ausgezeichnet, weil ihre Variablen ausreichend schwammig definiert worden sind. Sogar die Weltformel wartet in der Berliner Staatsbibliothek auf ihre Entdecker, allerdings mit einer Einschränkung versehen: „Benutzung nur im Lesesaal erlaubt!“

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Hector Berlioz
„Le Carnaval romain“, op. 9

Sofia Gubaidulina
„Fairytale Poem“ für Orchester

Antonio Estévez
„Mediodía en el Llano“ für Orchester

Maurice Ravel
„Ma mère l’oye.“ Suite für Orchester

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68

Orchestre symphonique de Montréal
Leitung: Rafael Payare

Aufnahmen vom 10., 13. und 18. Januar 2021 aus der Maison symphonique de Montréal

Am Mikrofon: Uwe Friedrich

Als Nachfolger von Kent Nagano übernimmt der junge venezolanische Dirigent Rafael Payare im kommenden Herbst mit dem Orchestre symphonique de Montréal das renommierteste Orchester Kanadas. Dirigieren lernte er zunächst bei José Antonio Abreu im Ausbildungsprogramm „El Sistema“. Schon als Hornist im Orchester musste er mit Lampenfieber und den Überraschungen des Musikerlebens klarkommen, das hilft ihm nun sowohl bei der Orchesterleitung als auch in den Unwägbarkeiten der Corona-Krise. Im Januar dirigierte er mehrere Konzerte ohne Publikum in Montréal, deren stilistische Bandbreite von sinfonischen Dichtungen aus seiner Heimat bis zu Schwergewichten der deutschen Romantik reichte. Während Antonio Estévez die Stimmung eines Sommermittags mit flirrender Hitze und geheimnisvollen Vogelrufen gestaltet, setzen Maurice Ravel und Sofia Gubaidulina märchenhafte Geschichten vollkommen unterschiedlich in Töne. Alle Werke vereint jedoch eine große Freude an Klangfarben, während Johannes Brahms dem Dirigenten auch die Belebung der musikalischen Großform abverlangt. Lauter Gelegenheiten für Rafael Payare, sein Talent unter Beweis zu stellen.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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