Mittwoch, 13.11.2019
 
Seit 15:35 Uhr @mediasres

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 23.11.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Furor
Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Regie: Stefan Kanis
Mit Felix Goeser, Anja Schneider und Božidar Kocevski
Produktion: Dlf Kultur 2019
Länge: 53'14

Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Braubach will gemeinsam mit ihr überlegen, welche Hilfe ihr Sohn Enno in Zukunft benötigt - vielleicht aus gutem Herzen, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für den prekär lebenden Paketboten ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst. Seine Waffen: das Internet und hemmungsloser Hass auf die Eliten. Doch wie abgezockt der Politprofi reagiert, überrascht ihn dann doch. Beide scheinen Recht zu haben und sind völlig auf dem Holzweg.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte die Band Chicago Transit ihr Debütalbum ,Chicago Transit Authority', und nannte sich ab dem zweiten Werk nur noch Chicago
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Gerhard Stanke, Fulda
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Der britische Teeklipper ,Cutty Sark' läuft vom Stapel

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Schauspieler Fabian Hinrichs

Beim Filmschauen kann Fabian Hinrichs unerträglich werden. Dann nervt ihn selbst ein leises Räuspern, denn der Schauspieler möchte sich uneingeschränkt einer Sache widmen und dabei nicht gestört werden. Diese Hingabe kennzeichnet auch seine Arbeit für Theater, Fernsehen und Film, für die er bereits zahlreiche Preise gewann. Geboren wurde Hinrichs 1974 als Sohn eines Polizisten in Hamburg. Sein Jura-Studium brach er ab, stattdessen ging er an die Westfälische Schauspielschule Bochum und darf sich heute Diplom-Bühnendarsteller nennen. Als Kommissar Felix Voss ist er regelmäßig im Franken-Tatort zu sehen. An der Berliner Volksbühne arbeitete er mit Regisseur René Pollesch zusammen.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Estland - Die Wende nach der Wende
Mit Reportagen von Frederik Rother

Elektronische Verwaltung, eine innovative IT-Branche, eine besonders freie Presselandschaft - Estland galt lange als Musterknabe der osteuropäischen EU-Länder. Ein Staat, der die Transformation von Kommunismus und Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen, liberalen Demokratie gut gemeistert hat. Aber seit den Wahlen im Frühjahr regiert die rechte Estnische Konservative Volkspartei (Ekre) in Tallinn mit, die vor allem durch ihre Anti-Establishment-Agenda und extreme Äußerungen auffällt. Die Negativschlagzeilen im In- und Ausland häufen sich, immer wieder wird gegen Ekre protestiert. Knapp 30 Jahre nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion ist die estnische Gesellschaft in Bewegung. Driftet das Land weiter nach rechts? Wie standhaft ist die junge estnische Demokratie gegen Populismus? Woher kommen die gesellschaftlichen Risse? Eine Spurensuche im Nordosten Europas.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Alle, die da fallen
Von Samuel Beckett
Aus dem Englischen von Erika und Elmar Tophoven
Regie: Fritz Schröder
Mit Tilla Durieux, Eduard Marks, Werner Schumacher, Siegfried Lowitz u.a.
Produktion: NDR 1957
Länge: 78'


Hörspielmagazin Extra:
"Die Worte, die Töne" - Samuel Beckett und die Musik
Von Karl Lippegaus

Die 1956 im Auftrag der BBC entstandene berühmte erste Hörspielarbeit Samuel Becketts weist - im Unterschied zu seinen späteren Arbeiten - einen fast realistisch anmutenden Handlungsrahmen auf. Mrs. Rooney, „ein hysterisches altes Weib, zerrüttet von Kummer, Fett und Rheuma und Kinderlosigkeit”, schleppt sich die heiße staubige Landstraße entlang, um ihren kranken blinden Mann vom Zug abzuholen. Ihr Gang gleicht einem Kreuzweg durch ein Leben, das nichts als Leiden und Unfruchtbarkeit kennt. Als sie endlich den Bahnhof erreicht, hat der Zug eine Verspätung, die zunächst niemand erklären kann. Endlich kommt der Zug und mit ihm der blinde Dan, der in der Stadt ein nutzloses Büro unterhält, in dem er sich mit absurden Bilanzen beschäftigt. Er nimmt die beschwerliche Fahrt dennoch auf sich, um nicht den ganzen Tag mit seiner Frau zu verbringen. Der Zug hatte Verspätung. Erst nach und nach entlockt sie ihrem Mann den Grund: Ein Kind ist aus dem Zug gefallen. Aber das ist noch nicht die ganze Wahrheit … Gemeinsam quälen sich die beiden den Weg zurück. In ihrer Verzweiflung brechen sie über die Verheißung des 145. Psalms, dem der Hörspieltitel entlehnt ist, in wildes Gelächter aus: „Der Herr erhält alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind.” Das Hörspiel wird zur Metapher für einen Lebensweg zwischen Trostlosigkeit und Hoffnung.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Rational Melodies
Der US-amerikanische Komponist Tom Johnson
Am Mikrofon: Hanno Ehrler

Tom Johnson möchte Musik nicht erfinden, sondern finden. Der einstige Schüler von Elliott Carter und Morton Feldman findet sie in der Logik der Mathematik und komponiert mit Zahlenreihen und Zahlensystemen. Die Töne spiegeln diese logischen Reihen. Dadurch ist die Musik, wie der Komponist es möchte, objektiv und frei von Emotionen. Denn Rationalität und Vernunft sind die Maßstäbe von Tom Johnsons kompositorischer Arbeit. Zum 80. Geburtstag des US-amerikanischen Komponisten veranstaltete der Kölner Verlag MusikTexte im April dieses Jahres ein Porträtkonzert im Kölner Loft, das der Deutschlandfunk mitschnitt. Das Kasseler Trio Omphalos und Pianist John McAlpine spielten Werke Johnsons aus fünf Jahrzehnten.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Eingeschlossen zwischen sterbliche Dinge“
Eine Lange Nacht über das Mittelmeer
Von Manuel Gogos
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 5./6.11.2016)

Einst erschien das Mittelmeer als Zentrum der Welt. Als Mare Nostrum war es jahrhundertelang die Arena, in der sich Weltgeschichte abspielte. In der Antike war es Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagsplatz für Handel und Ideen. Seit der Renaissance bildete die Méditeranée die geistige Landschaft, in der sich ein humanistisches Europa, fasziniert vom Ideal des Maßes, selbst entwarf. Die ‚Lange Nacht‘ durchmisst das Mittelmeer von West nach Ost. Wenn an Steuerbord die weiße Stadt Algier auftaucht, hört man die frühen Mittelmeeressays des späteren französischen Nobelpreisträgers Albert Camus. Wenn an Backbord die Hafenstadt Marseille vorbeizieht, kommt die besondere Anziehungskraft dieses großen Umschlagplatzes der französischen Kolonialgeschichte zur Sprache. In der Langen Nacht des Mittelmeers geht es um Schiffbrüche, um Seemannsgarn à la Homer, um Aberglauben und Meeresschaum, um den Gesang der Sirenen. Es geht auch um die Inselfahrten nordeuropäischer Sonnensucher, um die Landschaften, in denen die Olivenbäume „mit ihren Händen Licht sieben“ (Odysseas Elytis). Auch Lampedusa kommt in Sicht, dieses raue Eiland zwischen Afrika und Europa, das schon William Shakespeare als Vorbild seines Dramas ‚Der Sturm‘ diente. Heute laufen hier die Flüchtlingsrouten und Sehnsüchte Schwarzafrikas zusammen. Auch dies ist das Mittelmeer: ein Burggraben der Festung Europa und ein Massengrab. Am Ende der Reise gelangen wir ins östliche Mittelmeer und gehen in Athen an Land. Müssen wir Abschied nehmen vom Sehnsuchtsort Mittelmeer? Oder lädt das Mittelmeer gerade heute, wo Europa in einer Identitätskrise steckt, zu einer anderen Art der Geschichtsschreibung ein: Kann man Europa neu denken, von seinem Ursprung, vom Süden her?

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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