Montag, 12.04.2021
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 24.04.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Ein dickes Fell (3/3)
3. Teil: Die Gude-Story Kopenhagen
Von Heinrich Steinfest
Komposition: Otto Lechner
Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch
Mit Wolfram Berger, Ulrich Reinthaller, Anne Bennent, Gerti Drassel, Erwin Steinhauer, Dörte Lyssewski, Elfriede Irrall, Michael König u.a.
Produktion: ORF/SWR 2015
Länge: ca. 54‘

Der Wiener Detektiv Cheng war angetreten, den Mord am norwegischen Botschafter Einar Gude aufzuklären. Doch was er herausfindet, wird vom norwegischen Geheimdienst unter den Teppich gekehrt. Dafür treten weitere Mörder und Gegenspieler auf den Plan. Der Fall wird immer undurchsichtiger: Was führte Magda Gude im Schilde? Welches Geheimnis hütet der Starschriftsteller Sam Soluschka? Und was hat das alles mit dem Duftwasser 4711 zu tun? Detektiv Cheng muss all seine Kombinationsgabe aufbringen, um die komplexen Verwicklungen zu entwirren. Es kommt zum großen Showdown … Albury/Australien, Wien, Stuttgart - das sind die Lebensstationen des 1961 geborenen, preisgekrönten Kriminalautors Heinrich Steinfest, der die Figur des Wiener Detektivs Cheng erfand. Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis, 2010 den Heimito-von-Doderer-Literatur-Preis, 2016 den Bayerischen Buchpreis.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues sowie Klassiker aus Rock, Pop und Soul
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichten The Rolling Stones ihr Album „Sticky Fingers"
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Andreas Britz, Bellheim
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 200 Jahren: Der Sozialmediziner Johann Peter Frank gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Regisseur und Drehbuchautor Hendrik Handloegten

Auf seinem Schulweg musste Hendrik Handloegten täglich die Grenze zwischen Ost- und Westberlin überqueren. Der Sohn eines Diplomaten hatte einen Ausweis, mit dem er hin- und herfahren durfte. Geprägt von den zwei Gesichtern derselben Stadt, sehnte er sich nach einem vereinten Berlin und entwickelte mit 17 Jahren eine große Liebe zur Literatur der Weimarer Republik. Die abenteuerliche Zeit vor 1933 beschäftigt ihn auch seit acht Jahren als Regisseur und Drehbuchautor der Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Geboren wurde er 1968 in Celle. Sein Vater arbeitete beim Auswärtigen Amt, weshalb die Familie in Finnland, Brasilien, der Schweiz und in Frankreich wohnte. In Paris entdeckte Handloegten seine Liebe zum Film, in den Neunzigern studierte er an der Film- und Fernsehakademie Berlin, sein Abschlussfilm „Paul is Dead“ wurde mit Preisen überhäuft. Neben weiteren ausgezeichneten Kinofilmen kreierte er Episoden der TV-Reihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Auch bei tragischen Filmen legt Handloegten großen Wert auf Humor. Er lebt in Berlin und auf einem Bauernhof in der Schorfheide.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

„Diese schreckliche Weltkatastrophe" - Erinnerungen einer Ärztin an Tschernobyl
Von Frederik Rother

Ende April 1986 verändert sich das Leben von Paulina Zerluk für immer. Die Neurologin gehört zu einem Ärzteteam, das kurz nach dem Atomunfall von Tschernobyl in die Krisenregion geschickt wird. Ohne genau zu wissen, was passiert ist - und ohne die radioaktive Gefahr richtig einschätzen zu können. Viele von Zerluks Kollegen sterben. Sie überlebt und zieht Jahre später nach Koblenz. 2017 erzählt sie dem Deutschlandfunk ihre Geschichte. Denn ihre größte Sorge ist, dass mit der Zeit die Erinnerung an den Atomunfall verblasst. Aber das Gegenteil passiert. Nach der Ausstrahlung lernt Paulina Zerluk neue Freunde kennen, die ihr für den Einsatz in Tschernobyl danken. Sogar der Koblenzer Bürgermeister empfängt sie. Und Paulina Zerluk weiß, dass ihr 35 Jahre nach dem Unglück die Menschen zuhören.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Lesung: Mathias Énard
Gesprächspartner: Iris Radisch, Joseph Hanimann
Am Mikrofon: Tobias Lehmkuhl

Mathias Énard hat sich in seinen Romanen immer wieder in die „Zone“ begeben, in Zwischenbereiche und Grenzgebiete, wo das Fremde ins Eigene übergeht oder der Orient sich mit dem Okzident vermischt. So schickt er in „Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten“ von der fiktiven Reise Michelangelos an den Hof des osmanischen Sultans, oder er folgt in „Straße der Diebe“ einem marokkanischen Flüchtling durch die verschlungenen Gassen Barcelonas. In seinem neuen Roman „Das Jahresbankett der Totengräber“ nun schickt er einen Ethnologen auf die vielleicht weiteste Reise: von Paris hinaus aufs Land. Auch hier muss das Verhältnis von Nähe und Ferne immer neu austariert werden. Das beste Mittel dazu: Man erzählt sich Geschichten.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Zukunftsdiskurs
Zu Bernhard Königs Initiative „Musik und Klima“
Von Gisela Nauck

Bernhard König, Jahrgang 1967, Kompositionsschüler von Mauricio Kagel, ist für ungewöhnliche Projekte bekannt. Er arbeitet vorwiegend im Bereich experimenteller Gebrauchsmusik und dabei oft mit Laien. Inspiriert werden diese Projekte von außermusikalischen Anlässen, angesiedelt an den Rändern des Lebensalltags. Die Initiative „Musik und Klima“ ist eine Reaktion auf die „Fridays for Future“-Bewegung - König beschäftigt die Thematik aber schon länger. Einen ersten wichtigen Akzent setzte er 2019 mit dem Aufsatz „Monteverdi und der Klimawandel”, Fortsetzung fand sie 2020 mit drei multikulturell angelegten Zukunftswerkstätten. Angesichts der sich krisenhaft verändernden Umwelt wirft Bernhard König grundsätzliche Fragen nach Sinn und Aufführungspraktiken im heutigen Musikschaffen auf. Wie kann speziell zeitgenössische Musik Einfluss nehmen auf einen notwendigen Bewusstseinswandel? In Gisela Naucks Sendung erläutert König seine Vision einer neuen musikalischen Epochenthematik, deren Grundlage die Neujustierung des Wertefundaments unserer Kultur ist.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Tränen im Kino
Die Lange Nacht der Melodramen von Douglas Sirk
Von Martina Müller
Regie: die Autorin

Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen - das kannte auch Thomas Mann: „Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!“ Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Zugleich spiegeln sie die Spannungen einer Gesellschaft, in der Kapitalismus und Rassismus, Gewalt und Krieg und nicht zuletzt kleinstädtische Konventionen die Liebe niederdrücken. Sirks Melodramen haben den amerikanischen Weepies die Unschuld genommen - nicht mit dem ausgestellten Gestus von Kritik. Aber woran die Welt krankt, das ist bei Douglas Sirk nicht weniger evident als bei Shakespeare.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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