Seit 04:05 Uhr Radionacht Information
Montag, 26.07.2021
 
Seit 04:05 Uhr Radionacht Information

Programm: Vor- und Rückschau

Montag, 24.05.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

00:05 Fazit 

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Nachrichten 

01:05 Klassik live 

Raderbergkonzerte 2020/2021

Werke von u.a.
Astor Piazzolla und Vincent Houdijk

Kai Strobel, Schlagwerk
Elisabeth Brauß, Klavier
Philip Pineda Resch, Posaune

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Raderbergkonzerte 2020/2021

Werke von
Franz Liszt, Astor Piazzolla und Darius Milhaud

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Philipp Scharwenka
Trio für Violine, Viola und Klavier e-Moll, op. 121

Sonate für Viola und Klavier, op. 106

Trio für Violine, Viola und Klavier A-Dur, op. 105

Laurent Albrecht Breuninger, Violine
Lise Berthaud, Viola
Oliver Triendl, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach
"Erhöhtes Fleisch und Blut". Kantate am zweiten Pfingstfesttag für Soli, Chor und Orchester, BWV 173
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Justin Heinrich Knecht
"Komm, heiliger Geist, Here Gott". Choralbearbeitung
Franz Raml, Orgel

Wilhelm Friedemann Bach
"Dies ist der Tag". Sinfonia und Kantate zu Pfingsten (F 85) für Soli, Chor und Orchester
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Erzwungene Flugzeuglandung in Minsk - Oppositioneller Journalist festgenommen

Nach der erzwungenen Flugzeuglandung - Brüssel reagiert auf Minsker Aggression

Keine neue Erfindung - Zur Geschichte der Nachhaltigkeit ein Interview mit der Historikerin Annette Kehnel

Vertrauen in die Bürger - Misstrauen in die EU. Zum Staatsverständnis der Schweiz ein Interview mit dem Historiker Oliver Zimmer

Alice und die Folgen - Eine Londoner Ausstellung über 150 Jahre "Alice im Wunderland"

Umdenken in der Flüchtlingspolitik? Ein Interview mit dem Migrationsforscher Jochen Oltmer

Denk ich an Deutschland: die Sportlerin Britta Steffen

Am Mikrofon: Manfred Götzke

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft

Die Transzendenz der Klänge - Der Pianist Keith Jarrett
Von Burkhard Reinartz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 450 Jahren: Die Krimtataren setzen Moskau in Brand

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Krankheit und Schuld
Von Martin Zeyn

Es gibt Krankheiten, die in ihrer Geschichte einen Schuldspruch bedeuteten: Syphilis zum Beispiel, die über Jahrhunderte als Strafe für ein lasterhaftes Leben galt. Die moderne Medizin entkoppelte beide Begriffe, konnte aber diese Verknüpfung nie ganz ausrotten. Kurzzeitig tauchte sie am Beginn der Aids-Epidemie wieder auf: als „Schwulenseuche”. Aber wird diese Verquickung von einem bestimmten Krankheitsbild mit der eigener Lebensführung unbewusst nicht häufig vollzogen? So wie Erfolg war Krankheit in der puritanischen Welt ein Zeichen Gottes, dort Auszeichnung, hier Geißel. Und heute? Gesunde Ernährung schützt vor Krankheiten, wird empfohlen. Und der Umkehrschluss lautet? Martin Zeyn fragt sich, ob Krankheiten immer noch den Menschen als schuldig zurücklassen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus dem Literaturhaus St. Jakobi in Hildesheim
Predigt: Pastorin Imke Schwarz, Pastor Matthias Surall
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Musik-Panorama

Russischer Impressionismus
Georgi Catoire (1861-1926)
Klavierquartett a-moll, op. 31
Konzert für Klavier und Orchester As-Dur, op. 21
Klavierquintett g-Moll, op.28
Oliver Triendl, Klavier
Vogler Quartett
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Roland Kluttig
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Peter Tschaikowsky schätzte seine musikalische Begabung und mit Sergej Tanejew und Nikolai Medtner war er eng befreundet. Doch anders als jene geriet der 1861 in Moskau geborene Georgi Catoire nach seinem Tod 1926 in Vergessenheit - und zwar so gründlich, dass sein Name nicht nur dem Publikum, sondern auch Fachkreisen lange fast völlig fremd war. Erst seit gut 20 Jahren werden Catoires Werke wiederentdeckt. Sie bestechen durch eine hoch expressive Klangsprache und eine enorme polyphonische Dichte. Dazu kommen harmonische und rhythmische Freiheiten, die Catoires Musik in die Nähe des französischen Impressionismus rücken. Pianist Oliver Triendl hat sein Klavierkonzert, Klavierquartett und -quintett zusammen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Roland Kluttig sowie dem Vogler Quartett erstmals auf CD veröffentlicht.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

Belarus und der Akt der Piraterie

Erzwungene Landung und Festnahme - EU droht mit Sanktionen gegen Verantwortliche

EU-Sondergipfel zu Belarus, Russland, Covid und Klima

Corona - Diskussion um Homeoffice und Impfpriorisierung

Myanmar Aung San Suu Kyi persönlich vor Gericht aufgetreten

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Fabian Müller spielt Schumann und Brahms
Robert Schumann
Klaviersonate Nr. 2, op. 22

Johannes Brahms
2 Rhapsodien, op. 79, Nr. 1 Agitato

Fabian Müller, Klavier

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

15:30 Uhr

@mediasres

Das Medienmagazin
Spezial
„Speed-Dating: Annäherungsversuche zwischen Medien und Publikum“
Von Antje Allroggen

Schon seit einigen Jahren ist das Verhältnis zwischen Medien und Publikum kompliziert. Während auf der einen Seite das Vertrauen zunimmt, wächst zugleich die Entfremdung - und zwar rasant. Das belegt eine Langzeitstudie der Universität Mainz zum Thema Medienvertrauen eindrücklich. Waren es 2017 noch 18 Prozent, die der Aussage zustimmten, die Medien hätten den Kontakt zu den Menschen verloren, waren es nur ein Jahr später schon 27 Prozent. Besonders gegenüber den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gibt es Vorbehalte, das zumindest zeigt die Debatte um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Wie können sich Medien und Publikum wieder annähern? Wir stellen neue Lösungsansätze vor.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Klassikerpotential!

Ein Kritikergespräch mit Beate Tröger und Michael Braun über

Selma Meerbaum-Eisinger: „Ich gehe mit der Nacht vereint. Gedichte“
Sämtliche Gedichte aus dem Album „Blütenlese„
Hrsg. von Markus May
(Reclam Verlag, Ditzingen)

Ana Luísa Amaral: „Was ist ein Name. Gedichte“
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler und Piero Salabè
Edition Lyrik Kabinett
(Carl Hanser Verlag, München)

Am Mikrofon: Insa Wilke

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Neuanfang ohne Ende
Über Wissenschaftler im Exil
Eine Langzeitbeobachtung von Anneke Meyer

Ein Geologe, eine Juristin, ein Philosoph, eine Psychologin. Vier Menschen die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Vier Akademikerinnen und Akademiker, die ihr Leben retten wollen und ihre Identität. In Deutschland haben sie vor gut fünf Jahren eine Möglichkeit gefunden, ihre Arbeit, ihre Forschung weiter zu führen: ein Stipendium, das Geflüchteten eine Eintrittskarte in die deutsche Wissenschaftswelt geben wollte.
Wissenschaft ist ein internationales Geschäft, alle sprechen Englisch, Austausch über Grenzen hinweg ist normal - es sollte einfach sein, in einem neuen Land anzukommen. Zu arbeiten. Karriere zu machen. Theoretisch. Praktisch ist alles viel komplizierter. Die Geflüchteten kommen aus Wissenschaftssystemen, die mit der deutschen Hochschullandschaft wenig Schnittmenge haben. Andere Methoden, andere Paradigmen, andere Grundeinstellungen. Was in der Heimat eine wissenschaftliche Kompetenz war, kann in Deutschland irrelevant sein. Dazu kommen Sprachbarrieren im Alltag, ein neues Umfeld und die persönliche Belastung durch die Fluchterfahrung. Wer würde es schaffen, in Deutschland Fuß zu fassen? Wer hat seine Identität als Wissenschaftlerin wiedergefunden? Wer blieb in Gedanken auf der Flucht?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Songschreiber, Musiker, Literaturnobelpreisträger - Bob Dylan wird 80
Der Musikkritiker Karl Bruckmaier im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Händel digital - Die Händel-Festspiele Göttingen finden neue virtuelle Formen

Neue Aspekte der Gegenwartsdramatik - Eine Zwischenbilanz der digitalen "stücke" 2021

Augenzeuge der Stunde Null - Bilanz des Wolfgang Borchert-Jubiläums in Hamburg

Aufbruch in die Neuzeit - Spätgotik-Ausstellung in der Berliner Gemäldegalerie

Alice und die Folgen - Londoner Ausstellung über 150 Jahre "Alice im Wunderland"

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Reaktionen auf erzwungene Flugzeuglandung in Belarus

EU-Reaktionen auf Belarus

Berliner Reaktionen auf Belarus

EU-Sondergipfel berät zu Russland, Covid und Klima

Corona: Diskussion um Homeoffice und Impfpriorisierung

WHO berät über Umgang mit zukünftigen Pandemien

IAEA verlängert Vereinbarung mit Iran zu Videomaterial aus Atomanlagen

Neue Erkenntnisse zum Seilbahnunglück in Italien

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

18:35 Sporttelegramm

18:40 Uhr

Hintergrund

„I can’t breathe“: Ein Jahr nach dem Tod von George Floyd

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Die Flugzeugentführung in Belarus - nur ein Vorfall unter vielen

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

Tokio 2020 - Überblick, Vergabe, Vorgeschichte, Ist-Stand
Tokio 2020 - Wiederaufbau-Spiele - Tokio und NOlympics

Tokio 2020 - Wie sich "Team Deutschland" auf die Spiele einstellt
Tokio 2020 - Die Athleten und die Spiele

Tokio 2020 - Die südamerikanische Perspektive - Olympia trotz Pandemie?
Tokio 2020 - Die IOC-Politik

Tokio 2020 - Warum Fans im Stadion immer ersetzbarer werden

Tokio 2020 - Der Blick aus Japan, Volunteers als Superspreader?
Tokio 2020 - Absageszenarien und Ausblick

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Musikjournal

Das Klassik-Magazin

Lear - Christoph Marthaler inszeniert Aribert Reimanns Oper in München
Kollegengespräch mit Jörn Florian Fuchs

Oper für alle -  Julia Glesners Buchbiographie über Sir Peter Jonas
Kollegengespräch mit Christoph Vratz

"Die richtige Stimme im falschen Körper" - Bodyshaming in der Gesangsausbildung

Spanischer Avantgardist - Zum Tod des Komponisten Cristóbal Halffter
Kollegengespräch mit Frieder Reininghaus

Bach from home -  eine neue gemeinsame Streamingplattform der großen ostdeutschen Bach-Festivals
 
Kreativ statt still gestellt - Die Arbeit in Jugendorchestern unter Corona

Am Mikrofon: Raoul Mörchen

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Théodore Dubois
Quintett für Klavier, Violine, Oboe, Viola und Violoncello in F-Dur
Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello in a-Moll

Oliver Triendl, Klavier
Nina Karmon, Violine
Stefan Schilli, Oboe
Anja Kreynacke, Viola
Jakob Spahn, Violoncello
Am Mikrofon: Thilo Braun

Wirklich erst 1907? Beinahe möchte man die Entstehungszeit von Théodore Dubois‘ Klavierquartett für einen Druckfehler halten. Denn es wirkt ästhetisch etwas aus der Zeit gefallen mit seiner vergnügten Arglosigkeit im klassischen Formengewand. Während Claude Debussy oder Maurice Ravel bereits einen originär französischen Klang propagierten und Arnold Schönberg in Wien dabei war, die Tür zur musikalischen Moderne aufzustoßen, komponierte Dubois in Paris einfach weiter, als sei nichts gewesen. Seine Musik meidet Dissonanzen ebenso wie jede Form romantischer Schwermut. Die Musikerinnen und Musiker um den Pianisten Oliver Triendl machen auf ihrer Neueinspielung aber deutlich, dass diese Werke alles andere als banal sind. Im Quintett für Klavier, Violine, Oboe, Bratsche und Violoncello etwa fliegen Melodien mit seiltänzerischer Eleganz von einem Instrument zum anderen, der Fluss an lyrischen Melodien reißt nie ab, der Reichtum an Farben ist ein Fest für die Sinne.

22:00 Nachrichten 

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Historische Aufnahmen

Traditionalist und Improvisator
Der Dirigent Hans Knappertsbusch (1888-1965)
Am Mikrofon: Herbert Haffner

Hans Knappertsbusch zählte zu den großen, verehrten Dirigenten des 20. Jahrhunderts mit außergewöhnlicher Ausstrahlung. Legendär sind seine wenigen Proben, seine zuweilen sehr langsamen Tempi, seine derbe Sprache. Wenn er sich auch mit den Nationalsozialisten anlegte, so konnte er doch weiterarbeiten, trat sogar in besetzten Gebieten auf und wurde dann, nach dem Krieg, von den Alliierten letztlich rehabilitiert. 1951 eröffneten die Bayreuther Festspiele unter seiner musikalischen Leitung.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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