Freitag, 17.08.2018
 
Seit 10:10 Uhr Lebenszeit

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 24.06.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Sprachwurzellos
Eine Lange Nacht über den Schriftsteller und Nervenarzt Hans Keilson
Von Daniela Herzberg und Anne Ipsen
Regie: die Autorin

Hans Keilson (1909 - 2011) spielte bei Tanzveranstaltungen im Berlin der 20er-Jahre Trompete. Spielfreude und Eleganz prägen auch seine Romane, Gedichte und Essays. Schon mit 23 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Dann wirbelte die Emigration das Leben des jungen jüdischen Arztes und Schriftstellers durcheinander. Erst in hohem Alter erlebte er, wie sein Werk in viele Sprachen übersetzt wurde und Weltruhm erlangte. Sein Berufsleben als Nervenarzt und Psychoanalytiker widmete er den jüdischen Kriegswaisen in den Niederlanden und allen Kindern, die Opfer von Krieg und Verfolgung wurden. Nach dem deutschen Überfall auf sein Exilland Holland schloss er sich dem Widerstand an. Er besuchte jüdische Kinder in ihren Verstecken, um ihnen seelisch beizustehen. In einer einzigartigen Langzeitstudie zeichnete er später ihre Lebenswege nach. Geschult an den Katastrophen des 20. Jahrhunderts entwickelte er ein neues Verständnis von Trauma, das Helfer in Kriegsgebieten weltweit dazu ermutigt, das Leid von Kindern zu lindern.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Musikfest Erzgebirge 2016

Heinrich Schütz
'Frohlocket mit Händen und jauchzet dem Herren'
Geistliche Konzerte aus den 'Symphoniae Sacrae'

Dorothee Mields, Sopran
David Erler, Altus
Georg Poplutz, Tenor
Tobias Mäthger, Tenor
Felix Rumpf, Bariton
Felix Schwandtke, Bass

Dresdner Barockorchester
Beate Röllecke, Orgel
Leitung: Matthias Müller

Aufnahme vom 13.9.2016 aus der Trinitatiskirche in Zwönitz

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4 G-Dur

Hanna-Elisabeth Müller, Sopran
Düsseldorfer Symphoniker
Leitung: Adam Fischer

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Tweet aus Washington - Informationsgesellschaft in Nöten

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach
'Freue dich, erlöste Schar'. Kantate am Fest Johannis des Täufers in 2 Teilen für Vokalsolisten, Chor und Orchester, BWV 30
Julia Sophie Wagner, Sopran
Terry Wey, Countertenor
Jakob Pilgram, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Nikolaus Betscher
'Missa brevis' g-Moll für Soli, Chor und Orchester
Cornelia Götz, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Viesturs Jansons, Tenor
Hernan Itturalde, Bass
Staatschor der Repulik Lettland "Latvija"
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Alexander Sumski

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Kulturschaffende in Myanmar zwischen neuer Freiheit, Tradition und Zensur

Von der Berliner Luftbrücke bis heute - Zur deutsch-amerikanischen Freundschaft ein Interview mit dem Amerikanisten Michael Hochgeschwender

Strategische Spiele - Streit in der Union. Ein Interview mit dem Politologen Uwe Jun

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Wechselwahl? Zum Urnengang in der Türkei ein Interview mit dem Politologen Yasar Aydin

Denk ich an Deutschland: die Schauspielerin Juliane Köhler

Am Mikrofon: Manfred Götzke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Siri und der Sinn. Hilfreiche Maschinen - menschlich oder monströs?
Von Björn Raddatz
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Fridtjof Nansen bricht mit der "Fram" zu seiner Expedition in die Arktis auf

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

„Alle wissen es, aber alle halten den Mund.“
Fernando Solanas, argentinischer Filmemacher und Politiker, im Gespräch mit Peter B. Schumann

Fernando Solanas brachte es bereits mit seinem ersten langen Dokumentarfilm ,La Hora de los Hornos’ 1968 zu Weltruhm. Seine Kritik am Neokolonialismus in Argent inien und Lateinamerika traf den Nerv jener Generation, die in vielen Ländern gegen Ausbeutung und autoritäre Gesellschaftsstrukturen rebellierte. Neben vielfach ausgezeichneten Dokumentar- und Spielfilmen hat Solanas sich Anfang der 90er-Jahre aktiv in die Politik eingemischt. Er wurde Parlamentsabgeordneter und ist heute Senator einer linken Oppositionspartei. Keinem anderen lateinamerikanischen Regisseur ist es gelungen, sein gesellschaftliches Engagement sowohl in praktische Politik wie in ein herausragendes filmisches Werk umzusetzen. Der Spagat zwischen Kunst und Politik ist Thema eines Gespräches, das Peter B. Schumann mit Solanas am Rande der Berlinale 2018 geführt hat.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche St. Laurentius in Künzing
Predigt: Pfarrer Alfred Binder
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Daniel Thym, Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Universität Konstanz

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Mittsommer in den Bergen
Von Bergfeuern, Almkultur und Freiluftorgeln
Live aus dem ORF Landesstudio Tirol in Innsbruck

Gesprächsgäste:
Karin Lochner, beschreibt in ihrem Buch ,Sehnsucht Alm' das Glück des einfachen Lebens
Erich Steiner, erklärt die besondere Magie der Bergfeuer auf der österreichischen Seite der Zugspitze im Tiroler Außerfern
Regina Poberschnigg, berichtet als Leiterin der Bergrettungsstelle in Ehrwald vom harten Alltag und von ihren Orten der Entspannung
Johannes Berger, bringt als Organist der weltgrößten Freiluftorgel jeden Mittag die Stadt Kufstein zum Klingen - hörbar bis zu den Gipfeln des Wilden Kaisers
Am Mikrofon: Andreas Stopp

Wenn die Tage lang sind und die Nächte kurz, hat das Leben in den Bergen eine besondere Ausprägung. Zwischen Mitte und Ende Juni wird in den Alpen das Vieh auf die Almen getrieben, dort bleibt es dann in der Regel bis in den September hinein und weidet sich im wahren Sinne des Wortes an den kräuterreichen Almmatten. Senner und Sennerinnen hüten Kühe, Kälber, Schafen, Ziegen, Pferde und produzieren Käse.
Weiter unten im Tal ist die Heuernte in vollem Gange. Keine Zeit für Langweile. Weit weg sind noch die kühleren Tage. Das Leben spielt sich jetzt draußen ab. Und um die Mitsommernacht werden Bergfeuer auf den Gipfeln entfacht. Nicht einfach nur, weil das vom Tal aus betrachtet ein imposantes Bild ergibt. Diese Feuer haben verschiedene historische und religiöse Bedeutungen, sogar die Unesco hat sie unter Schutz gestellt, als immaterielles Weltkulturerbe.
Über Leben und Kultur in den Bergen spricht Andreas Stopp mit Gästen aus Bayern und Tirol. Treffpunkt ist das Landesstudio Tirol des Österreichischen Rundfunks in Innsbruck.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Isabel Fargo Cole im Gespräch mit Joachim Scholl

„Grenzen überschreiten“ - ihr auf Deutsch geschriebener Debütroman ,Die grüne Grenze’ war in diesem Jahr für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert: Die US-Amerikanerin Isabel Fargo Cole verblüfft die literarische Welt! Geboren 1973 in einem kleinen Dorf in Illinois, und aufgewachsen in New York, hat Isabel Fargo Cole fast ihr ganzes Leben mit deutscher und russischer Literatur verbracht. Nach dem Studium in Berlin blieb sie in Deutschland. Seit 1995 lebt sie als freie Schriftstellerin in der Hauptstadt. Als Übersetzerin von Wolfgang Hilbig und Franz Fühmann machte sich Isabel Fargo Cole einen Namen, ihr Interesse an der DDR-Literatur spiegelt jetzt auch ihr gefeierter Roman, der an der einstigen Zonengrenze spielt und darüber hinaus in eine urdeutsch-romantische Märchenwelt führt.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Rock aus Riga
Die Indie-Band Carnival Youth
Von Anja Buchmann

Die lettische Hauptstadt Riga ist Heimat der vier - tatsächlich noch jungen - Musiker von Carnival Youth. Eine Band, die seit 2011 besteht, bisher drei Studioalben aufgenommen hat und meist englisch, manchmal lettisch singt. Die Brüder Edgar und Emils Kaupers bilden den familiären Kern dieses Quartetts, das melodiösen Indie-Rock mal mit Folk, zuweilen auch psychedelischen Klängen verbindet und als Vorbilder Wolf Parade oder Arctic Monkeys nennt. Die Youngsters haben den Preis für das beste Debüt in Lettland gewonnen und sind mit dem renommierten European Border Breakers Award EMMA beim Eurosonic-Nachwuchsfestival 2016 ausgezeichnet worden.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Andrej Platonow: "Tschewengur. Die Wanderung mit offenem Herzen"
aus dem Russischen von Renate Reschke
mit einem Nachwort von Ingo Schulze und Dževad Karahasan
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Uli Hufen

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Darknet, deine Kinder
Missbrauch im Internet
Von Maximilian Schönherr

Kinder sind online sehr präsent - und werden dadurch, wie es ein Täter formulierte, leicht "abfischbar". Nach dem scheinbar unverfänglichen Liefern erster Fotos an den vermutlich netten Chat-Partner beginnt die Erpressung. Die Kriminalpolizei hat eigene Abteilungen zur Aufklärung dieser Verbrechen eingerichtet. Neuerdings wird sie von Software unterstützt, die die Auswertung umfangreichen kinderpornografischen Bildmaterials erheblich beschleunigt.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Die Auswirkungen der neuen Regierung in Österreich auf die Kultur
Die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz im Gespräch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"What they want to hear" - Lola Arias und das Open Border Ensemble in München

Kulturschaffende in Myanmar zwischen neuer Freiheit, Tradition und Zensur

Symposium zum Postkolonialismus und kolonialen Erbe in Berlin- Wie viele Debatten braucht das Thema?

Zu den Wahlen in der Türkei - Eine Analyse der Situation der türkischen Künstler

Am Mikrofon: Britta Fecke

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Alexandria - Auf der Suche nach der verlorenen Stadt

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

The Sound of Silence
Stille in lauten Zeiten
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: Dlf 2018

Die Welt klingt, summt und dröhnt. Absolute Stille gibt es nicht. Immer ist ein Grundrauschen vorhanden, das ganz eigene Klangmuster besitzt. Weil Lärm und Informationsdichte zugenommen haben, wird das Leben heute lauter erlebt als früher. Pausenlos müssen menschliche Gehirne Unmengen an Geräuschen und Tönen verarbeiten. Doch das Gehirn ist darauf nicht eingestellt. Es gibt ein Mittel gegen diese Überforderung: Stille. Jeder musikalische Klang kommt aus der Stille und kehrt zur Stille zurück. Dass es heute nicht um eine naive Verteidigung der Stille gehen kann, wusste der Komponist John Cage, für den es keine absolute Stille gab und der Alltagsklänge zu musikalischen Instrumenten machen wollte: „Wir könnten ein Quartett für explodierenden Motor, Wind, Herzschlag und rauschende Landschaften komponieren.”

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Grundton D 2018 - Konzert und Denkmalschutz (2)

Nik Bärtsch’s Ronin:
Nik Bärtsch, Klavier
Kaspar Rast, Schlagzeug
Thomy Jordi, E-Bass
Sha, Bass-Klarinette/Saxofon

Aufnahme vom 27.5.2018 aus dem Sendesaal in Bremen

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Erstmals in der Deutschlandfunk-Benefizkonzertreihe ‚Grundton D‘ blieb der Übertragungswagen in der Kölner Garage. Denn im historischen Bremer Sendesaal ist sämtliche Aufnahmetechnik vorhanden. Optimalbedingungen also für den Auftritt von Nik Bärtsch‘s Ronin. Als Ronin bezeichneten die Japaner herrenlos gewordene Samurai. Die einst so stolzen Krieger zogen verachtet von der Gesellschaft und meist völlig verarmt übers Land. Das größte Gut, das sie hatten, war ihre Freiheit. Ein Aspekt, der den Schweizer Pianisten und Komponisten Nik Bärtsch zweifellos fasziniert hat. Mit seinem Quartett Ronin nimmt er sich ebenfalls die Freiheit, zwischen Jazz-, Minimal-, Funk- und fernöstlicher Ritualmusik hin und her zu wandern. Dabei entsteht ein faszinierender Personalstil voll pulsierender Rhythmen. Eine Musik, die eine enorme meditative Sogwirkung entfaltet.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

FIFA WM 2018

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Die schottische Künstlerin Cara Tolmie bei einer Performance auf dem Work Hard! Play Hard-Festival in Minsk 2018 (Deutschlandradio / Judith Geffert)
Mikrokosmos040 Work Hard! Play Hard!
Mikrokosmos 17.08.2018 | 19:15 Uhr

Wo fängt Arbeit an, wo hört Freizeit auf? Fernab von etablierten Institutionen haben sich junge Künstler*innen mit dieser Frage auseinandergesetzt. Entstanden sind Performances und Diskussionen im halböffentlichen Raum. "Work Hard! Play Hard!", so nennt sich das Treffen im weißrussischen Minsk.

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