Montag, 26.07.2021
 
Seit 00:05 Uhr Fazit

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 25.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Filmemachen um jeden Preis?
Eine Lange Nacht über die DDR-Regisseurinnen Petra Tschörtner, Gabriele Denecke und Helke Misselwitz
Von Beate Schönfeldt
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 3./4.10.2015)

In der DDR gab es nur wenige Regisseurinnen. Sich an der Filmhochschule in Babelsberg zu bewerben, um Regisseurin zu werden, war kein emanzipatorischer oder gar politischer Akt. Frauen im Westen Deutschlands hingegen verstanden ihre Filme oft nicht so sehr als Kunstwerke, sondern mehr als politischen Beiträge zur Entwicklung der Gesellschaft. Die Filmhochschule bot weite Experimentierfelder für die drei Regisseurinnen Petra Tschörtner (1958-2012), Gabriele Denecke (*1952) und Helke Misselwitz (*1947). Schwierig wurde dann der Übergang in die Praxis. Nach 1989 werden sie mit dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt konfrontiert. Um den Preis der garantierten Anstellung bleiben da und dort auch künstlerische Ambitionen auf der Strecke.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Essener NOW!-Festival 2020

Alvin Singleton
Again

Jessie Cox
Existence lies In-Between

Daniel Kidane
Foreign Tongues

Hannah Kendall
Verdala

Ensemble Modern
Leitung: Vimbayi Kaziboni

Mitschnitt vom 7.11.2020 im Alfried Krupp Saal, Essen

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Johannes Brahms
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1 c-Moll, op. 51 Nr. 1

Aris Quartett:
Anna Katharina Wildermuth, Violine
Noémi Zipperling, Violine
Caspar Vinzens, Viola
Lukas Sieber, Violoncello

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Sturzfluten in Zeiten des Klimawandels: Konsequenzen für vorhersehbare Katastrophen

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Giovanni Pierluigi da Palestrina
"Missa Ut re mi fa sol la" für sechsstimmigen Chor a cappella
Huelgas Ensemble
Leitung: Paul van Nevel

Heinrich Schütz
"Nicht uns, nicht uns Herr, lieber Gott". Psalm 115 für 4 Singstimmen und Basso continuo ad libitum
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Domenico Zipoli
All'offertorio. Für Orgel C-Dur
Marco Brescia, Orgel

Johann Sebastian Bach
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist". Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 45
Dorothee Mields, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass
Chor und Orchester Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Ein Jahr nach der Katastrophe - Beiruts Kulturszene erholt sich langsam

"Der Weltensammler" - Über das Reisen als Daseinsform ein Interview mit dem Schriftsteller Ilija Trojanow

Dürre, Starkregen - Was kommt da noch auf uns zu? Ein Interview mit dem Klimaforscher Jochem Marotzke

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Nähe, Dauer, Wert - Über Solidarität ein Interview mit dem Soziologen Ulf Tranow

Denk ich an Deutschland: die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim

Am Mikrofon: Britta Fecke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Wege aus der Krise
Der Jakobsweg und das Heilige Jahr in Zeiten der Pandemie
Von Ina Rottscheidt
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Gabentausch
Zur Idee eines Homo Cooperativus.
Von Claus Leggewie

Corona- und Klimakrise werden das internationale System verändern. Mit dem Irrweg „My Country First“ und antagonistischer geopolitischer Blockbildung werden die großen Herausforderungen nicht zu bewältigen sein, meint Claus Leggewie.
Zaghaft meldet sich der Multilateralismus zurück, doch die Souveränisten halten dagegen: Realistisch sei nur das Selbsterhaltungsinteresse des Homo Oeconomicus, der bestenfalls über die unsichtbare Hand des Marktes private Laster wie Gier in öffentliche Tugenden verwandeln könne, in einen Wohlstand für alle. Die Kultursoziologie hat diese Vereinfachung des Menschenbilds nie akzeptiert, auch in der Wirtschaftswissenschaft kommen Zweifel auf. Aber was könnte ein alternatives Paradigma sein? Vorgeschlagen wird der Homo Cooperativus, den die neuere Naturforschung als Standardmodell menschlicher Empathie belegen kann, auch wenn ungünstige institutionelle Arrangements in Markt und Staat dem entgegenstehen.
Am Horizont steht ein neuer Gesellschaftsvertrag (nunmehr zwischen den Generationen) und ein neuer Naturvertrag, der belebte und unbelebte Natur zu Mitakteuren transnationaler Politik erhebt.
Claus Leggewie, Jahrgang 1950, ist Professor für Politikwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Mitherausgeber der Blätter für deutsche und internationale Politik. Von 2007 bis 2017 war er Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der St. Nicolai Kirche auf Helgoland
Predigt: Pfarrerin Pamela Hansen
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Tiefe Einblicke
Bei den Navaho Native Americans in Arizona, New Mexico und Utah

Toskanische Besonderheit
Warum Pitigliano den Beinamen „Klein Jerusalem“ trägt

200 Jahre Unabhängigkeit Perus
Limas Hipster-Bezirk Barranco

Dem Wald ist’s gleich
Bayerische Staatsforste auf Salzburger Gebiet

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Kuratorin Lilli Hollein im Gespräch mit Marietta Schwarz

Architektur und Design sind ihre Themen: Im September 2021 übernimmt Lilli Hollein den Direktorenposten des Museums für Angewandte Kunst in Wien. Nach ihrem Industrial-Design-Studium machte sie sich als Publizistin einen Namen, aber auch als Mitbegründerin und Direktorin der Vienna Design Week. Andere Mitglieder ihrer Familie sind ebenfalls der Architektur und der Kunst eng verbunden.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Miss Universe of Music?
Die britische Musikerin Nilüfer Yanya
Von Anja Buchmann

Irland, Türkei und Barbados - drei Länder, in denen die Wurzeln der Britin Nilüfer Yanya liegen. Mit äußerst eigenwilliger und eigenständiger musikalischer Stimme bohrt sich die Musik der Sängerin und Gitarristin zwischen britischem Indie-Rock, Pop und Soul immer mehr in die Gehörgänge einer ansteigenden Zuhörerschaft. Im März 2019 veröffentlichte sie ihr Debüt „Miss Universe”, produziert unter anderem von Dave Okumu, der mit der Band The Invisible bekannt wurde - und zudem Yanyas Gitarrenlehrer war.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Ali Smith: „Sommer“
Aus dem Englischen von Silvia Morawetz
(Luchterhand Verlag, München)
Ein Beitrag von Christoph Schröder

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Die Gene der Barbaren
Was alte DNA über die Völkerwanderung erzählt
Von Vera Pache

Völkerwanderung - schon der Begriff führt ein bisschen in die Irre. Die Gruppen, die sich zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert in Europa, Asien und Afrika bewegten, verstanden sich noch lange nicht als Völker im heutigen Sinne. Aber wer waren diese Menschen? Und was hat sie angetrieben? Was wir über sie wissen und erzählen, beruht auf einer recht dünnen Quellenlage. Es gibt einige schriftliche Dokumente und archäologische Funde. Noch nicht gehoben ist dagegen der Schatz, der in den alten Knochen steckt: die Gene der Barbaren. Historiker sind skeptisch, inwiefern diese Daten der Geschichtswissenschaft dienen können. Allerdings gibt es ein großes Projekt, bei dem Archäogenetiker, Historikerinnen und Archäologen zusammenarbeiten. Knochen aus Gräbern in Ungarn und Norditalien werden dabei untersucht. Die Analyse ihrer alten DNA soll Rückschlüsse erlauben über den Verwandtschaftsgrad der Toten und ihren Fleischkonsum. Wer hatte reichlich zu essen, wer litt Hunger? Solche Informationen sind durchaus auch für Historiker interessant.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"Berlin Global" - Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin, über die Ausstellung im Humboldt Forum im Gespräch mit Claudia van Laak

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Der Marschall und sein Denkmal - Der Streit um eine Skulptur in Prag

Sommerreihe "Endlich! Kultur zwischen Ungeduld und Erleichterung"
Verletzungsgefahr und kurze Karrieren: Ungeduld im Tanz
Die Tanzmedizinerin Liane Simmel im Gespräch

Mit Maske, Musik und Merkel - Bayreuth in Zeiten von Corona

Ein Jahr nach der Katastrophe - Beiruts Kulturszene erholt sich langsam

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Hoffen auf Millionen - Wird die AfD-Parteistiftung bald öffentlich gefördert?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Olympische Sommerspiele in Tokio
Bogenschießen - Mannschaft Frauen

Wasserspringen - 3-Meter-Brett Frauen

Tischtennis

Judo - Doppelgold für Japan

Gespräch mit der DLF-Olympia-Reporterin Marina Schweizer

Radsport - Straßenrennen Frauen

Beachvolleyball-Duo Thole und Wickler verliert Auftaktmatch

Turn-Damen verpassen Teamfinale

Dressur - Deutsche Dressur-Equipe zieht souverän ins Finale ein

Tennis-Asse Siegemund und Kohlschreiber ausgeschieden

Ruderer und Einer-Favorit Zeidler stark, 3 deutsche Boote ausgeschieden

Basketball - Deutschland - Italien

Hockey - Deutschland - Großbritannien

Indien - Kaum olympisches Potential einer riesigen Nation

Fußball - Saudi-Arabien - Deutschland

Olympia - Statement von Thomas Bach: "Citius, altius, fortius - communiter"

Olympia - Neues Motto - visionäre Idee oder inhaltsleere Phrase?
Interview mit Prof. Diethelm Blecking, Sportwissenschaftler und Historiker

Unwetter - Der Sport und die Klimaanpassung

Fußball - Jedes Jahr ein großes Turnier?
Fußball, 2. Liga, 1. Spieltag:
FC St. Pauli - Holstein Kiel

Fußball - Fans kritisieren Versammlungsgesetz in NRW

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Das Lied von Manuel
Ein Schlagerreiseprogramm
Von Manuel Gogos
Regie: Walter Filz
Produktion: SWR 2020

Es war die große Zeit des deutschen Schlagers, als Dieter Thomas Heck allmonatlich die ZDF-Hitparade lautstark verkündete. Auch Autor Manuel Gogos, Jahrgang 1970, guckte als Kind eifrig zu. Und wunderte sich, wenn über Griechenland gesungen wurde. „Der Stern von Mykonos”, „Akropolis Adieu”, „Griechischer Wein” - Manuel Gogos, Sohn eines griechischen Gastarbeiters der ersten Generation, lernte Griechenland durch den deutschen Schlager kennen. Aber was für ein Land war das? Und: Wieso besang man in Deutschland Länder, mit deren Menschen man hier nichts zu tun haben wollte? Was war das für ein „Lied von Manuel” über ein Gastarbeiterkind, das niemand leiden kann? Hatte das was mit ihm zu tun?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Jean-Philippe Rameau

"Hippolyte et Aricie ".
Tragédie lyrique in 5 Akten (gekürzt)

Reinoud Van Mechelen, Tenor - Hippolyte
Elsa Benoit, Sopran - Aricie
Stéphane Degout, Bariton -Thésée
Séraphine Cotrez, Mezzo-Sopran - Oenone
Eugénie Lefebvre, Sopran - Diane
Léa Desandre, Mezzo-Sopran, Prêtresse de Diane, Chasseresse, Metelote, Bergère
Edwin Fardini, Baritone - Tisiphone
Guillaume Gutiérrez, Tenor - Mercure
Pygmalion Chor und Ensemble
Leitung: Raphaël Pichon

Aufnahme vom 14.11.2020 aus der Opéra Comique in Paris

Am Mikrofon: Bernd Heyder

Erst im Alter von 50 Jahren debütierte Jean-Philippe Rameau mit „Hippolyte et Aricie“ als Opernkomponist - und gab dem erstarrten französischen Musiktheater mit expressiven Harmonien und einer unerhört farbigen Orchestersprache neue Impulse. Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion haben Rameaus Opern-Erstling im November 2020 in der Spätfassung von 1757 auf die Bühne der Pariser Opéra comique gebracht. Diese Version legt den Fokus noch entschiedener auf das dramatische Potenzial dieser Musik.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Olympia-Magazin

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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