Mittwoch, 21.11.2018
 
Seit 07:05 Uhr Presseschau

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 25.11.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„In Berlin sind mir Flügel gewachsen“
Eine Lange Nach über die heimliche Kulturhauptstadt der Lateinamerikaner
Von Peter B. Schumann
Regie: Beate Ziegs

Zahllose lateinamerikanische Einwanderer haben das Gesicht Berlins geprägt. Zuerst waren es die politischen Emigranten, die hier Zuflucht fanden und auf die unter Diktaturen notleidende Kultur ihrer Länder hinwiesen wie Antonio Skármeta. Dann entdeckten in demokratischeren Zeiten Künstlerinnen und Künstler das kreative Potenzial Berlins. Die Gemeinde der Latinos ist durch die Zuwanderung zwar nicht besonders groß geworden, aber sie ist eine der kulturell aktivsten Communities und hat diese Metropole allmählich zu ihrer heimlichen Kulturhauptstadt in Europa gemacht. „In Berlin sind mir Flügel gewachsen“ - erklärt z.B. die argentinische Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta stellvertretend für viele andere Autorinnen und Autoren. Cineasten haben hier ihr Handwerk gelernt oder schätzen den freien Geist dieser Stadt wie der Brasilianer Karim Aïnouz. Und schließlich hat sich Berlin zu dem nach Buenos Aires wichtigsten Tango-Zentrum entwickelt, an dem Juan D. Lange wesentlichen Anteil hat, wo jedoch auch alle übrigen lateinamerikanischen Rhythmen getanzt und gespielt werden.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Beethovenfest Bonn 2016

Dmitri Schostakowitsch
‚Das goldene Zeitalter‘. Ballett-Suite, op. 22a

Sergei Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll, op. 30

Boris Berezowsky, Klavier
Ural Philharmonic Orchestra
Leitung: Dmitri Liss

Aufnahme vom 18.9.2016 aus der Beethovenhalle Bonn

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 15 B-Dur, KV 450

Rondo für Klavier und Orchester, KV 382

Ronald Brautigam, Klavier
Die Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Reinhard Keiser
'Ich liege und schlafe ganz mit Frieden'. Motette für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Streicher und Basso continuo
Doerthe Maria Sandmann, Sopran
Olivia Vermeulen, Alt
Julian Podger, Tenor
Raimonds Spogis, Bass
Capella Orlandi Bremen
Leitung: Thomas Ihlenfeldt

Andrea Gabrieli
'Beatae quorum remissae sunt'. Psalm 32 für 6 Stimmen und Instrumente
Capella Ducale Venetia
Leitung: Livio Picotti

Dietrich Buxtehude
'Wär Gott nicht mit uns diese Zeit'. Choral für Orgel solo, BuxWV 282
Kei Koito, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Wer weiß, wie nahe mir mein Ende'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 27
Dorothee Mields, Sopran
Matthew White, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Thomas Bauer, Bass
Chor und Orchester: Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Sterben am Mund Gottes ODER Die Kunst des Sterbens
Von Pfarrer Dietrich Heyde
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Der amerikanische Schriftsteller Upton Sinclair gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

SprachKritik (3/4)
Geschlechtergerechtigkeit
Svenja Flaßpöhler im Gespräch mit Natascha Freundel
(Teil 4 am 2.12.2018)

Sind Hörer auch Hörerinnen? Oder brauchen wir Hörer*innen, Hörer/-innen, Hörer_innen oder auch Hörerx? Schaffen wir mehr Gerechtigkeit für alle Geschlechter, wenn wir unsere Sprache diesbezüglich ändern? Oder ist ein geschlechtergerechtes Leben in den Grenzen unseres althergebrachten Sprachgebrauchs möglich? Richtig gendern ist nicht nur eine Frage von Endungen und Zeichen, wie ein Leitfaden im Duden-Verlag suggeriert, sondern vor allem eine Frage des Zusammenspiels von Wörtern und Alltag, von sprachlicher und sexueller Sensibilität gegenüber sich selbst und anderen. Ein Gespräch über das generische Maskulinum, Feminismus in der Sprache und die Möglichkeiten, Autorin ohne Sternchen zu sein.

Svenja Flaßpöhler, geboren 1975, ist Chefredakteurin des Philosophie Magazins und gehört zur Programmleitung der phil.cologne. Ihre Promotion erschien 2007 unter dem Titel ,Der Wille zur Lust. Pornographie und das moderne Subjekt’. Sie hat Bücher über Sterbehilfe, die Leistungsgesellschaft und das Verzeihen geschrieben. Zuletzt erschien ihre Streitschrift ,Die potente Frau. Für eine neue Weiblichkeit’ (2018).

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche Corpus Christi in Nürnberg-Herpersdorf
Predigt: Pfarrer Stephan Neufanger
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

IdW mit Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Genti di Calabria
Die besonderen Menschen der italienischen Region an der Stiefelspitze
Cristiana Coletti live im Studio

Lavaraumschiff im Atlantik
Die Azoreninsel Corvo und ihr Krater

In Sachen Weltliteratur
Das europäische Übersetzer Kollegium in Straelen

Abseits von Neonlicht und Hektik
Wanderung entlang der historischen Stadtmauer Seouls

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Journalist und Schriftsteller Arno Widmann im Gespräch mit Tanja Runow

Arno Widmann, 1946 in Frankfurt am Main geboren, hat schon einige interessante Jobs gehabt: Als Philosophie-Student in Frankfurt war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Theodor W. Adorno. Einige Jahre später gründete er mit einigen Gleichgesinnten eine eigene Tageszeitung, die taz, wurde deren Literatur- sowie kurzzeitig auch mal Chefredakteur. Erlebte interessante und turbulente Zeiten. Und wechselte schließlich zur nächsten naheliegenden Adresse: er wurde Textchef bei der deutschen Ausgabe der Vogue.

Mittlerweile hat Arno Widmann das deutsche Feuilleton von vielen Positionen aus geprägt: Er war Feuilletonchef der Zeit, betreute als leitender Redakteur die Meinungsseite der Berliner Zeitung, war Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau und schreibt jetzt für die DuMont-Redaktionsgemeinschaft. Er hat viele mutige und auch einige skandalumwitterte Entscheidungen getroffen, viele Interviews geführt und einige Interviews nicht geführt. Er hat aber auch literarische Werke übersetzt, von Victor Serge, Curzio Malaparte und Umberto Eco. Und selbst einen Roman geschrieben.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Auf dem Weg zur Transzendenz
50 Jahre ,Weißes Album' der Beatles
Von Tim Schauen

Zwischen Mai und Oktober 1968 nahmen die sich im Zerfall befindlichen ,Fab Four' ihr wegen des schlichten weißen Covers ,Weißes Album' genanntes Album ,The Beatles' auf, das am 22. November 1968 veröffentlicht wurde. Es zeigt, wie sehr sich die vier Liverpooler von ihren Skiffle-, Rock-Anfängen und Pop-Welthits entfernt hatten und macht da weiter, wo ihr 1967er-Meisterwerk ,Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band' aufhört: ,The Beatles' enthält 30 Stücke, die keinen einheitlichen Nenner enthalten, progressiv und grenzenlos erforschten die Musiker v. a. in den Londoner Abbey Road-Studios Rock, Folk, Psychedelia, Country, Ragtime bis Avantgarde. Das Album birgt den Nachweis, wie weit die berühmteste Pop-Band der Welt 1968 künstlerisch und musikalisch auseinander gedriftet war - acht Wochen später, am 30. Januar 1969 sollten The Beatles ihren letzten Auftritt spielen, auf dem Dach ihrer Plattenfirma. Auch wenn nicht alle Songs gemeinsam entstanden oder gerade deswegen: 50 Jahre später blüht das Doppel-Album ,The Beatles' in strahlend weißer Heterogenität. Zwar nicht das beste Album der Beatles - dennoch ein Meilenstein der Musikgeschichte.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Warten auf den Frieden
Syrische Wissenschaftler planen den Wiederaufbau
Von Anneke Meyer

Im achten Jahr tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Das Land ist zerstört. Keine Infrastruktur, keine Wirtschaft, keine funktionierende Gesellschaft. Abseits vom Schlachtfeld bereiten syrische Wissenschaftler den Tag vor, an dem der Frieden beginnt. Dann hängt alles davon ab, wie gut der Wiederaufbau gelingt, und dafür braucht es durchdachte Pläne.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Wir müssen reden
Oder: Wie man sich in ein Programm verliebt
Von Patrick Batarilo
Regie: Nicole Paulsen
Produktion: SWR 2017

Wenn schöne junge Osteuropäerinnen im Internet sehnsüchtige Kontaktanfragen an alleinstehende Deutsche schicken, dann stecken dahinter oft nur Algorithmen. Programme, die so clever kommunizieren, dass wir das Gefühl haben, mit Menschen zu sprechen. Tatsächlich sind die Algorithmen inzwischen so gut, dass die Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen in vielen Bereichen verwischen. Von persönlichen Assistenten wie Siri über die Flirt-App bis zum Therapeuten-Chatbot: Neue technische Möglichkeiten stoßen auf alte menschliche Sehnsüchte. Das Ergebnis: Es herrscht Verwirrung in der virtuellen Welt. Warum springen unsere Gefühle auch auf Programme an? Und ist es wirklich die Schuld der Maschinen, wenn wir so leichtgläubig sind?

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Kammermusikfest Spannungen 2018

Igor Strawinsky
L’Histoire du Soldat

Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett, KV 581 (Auszüge)

Paul Hindemith
Violasonate op. 11, Nr. 4

Dmitri Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 1, op. 8

Sharon Kam, Klarinette
Rie Koyama, Fagott
Peter Dörpinghaus, Trompete
Oliver Meißner, Posaune
Hans-Kristian Kjos Sørensen, Schlagzeug
Gergana Gergova, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Yura Lee, Viola
Hanna Weinmeister, Viola
Alban Gerhardt, Violoncello
Charles DeRamus, Kontrabass
Konrad Beikircher, Sprecher
Leitung: Lars Vogt

Aufnahme vom 21.6.2018 aus dem Wasserkraftwerk, Heimbach

Am Mikrofon: Johannes Jansen

„Was war, kehrt nicht zurück“, heißt es in der ‚Geschichte vom Soldaten‘. Aber das gilt nicht für die Geschichte selbst. Vor hundert Jahren uraufgeführt, wurde Strawinskys Werk seither wohl viele tausend Male erzählt. Ursprünglich für eine Wanderbühne gedacht, ist das Stück heute vorwiegend im Konzertsaal zu Hause. Denn Instrumente spielen die Hauptrolle, auch wenn es weitere Akteure gibt, die beim diesjährigen Kammermusikfest Spannungen Konrad Beikircher mit stimmlicher Virtuosität in seine Sprecherrolle integrierte. Dort sorgte Strawinskys Moritat vom Soldaten, der seine Geige - und seine Seele - an den Teufel verschachert, für einen musikalischen Höhepunkt mitten in der Woche. Auch das weitere Programm mit Kammermusik der Wiener Klassik und der frühen Moderne bewegte sich auf dem für Heimbach typischen Niveau: prominent besetzt und teuflisch gut gespielt.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk