Montag, 06.07.2020
 
Seit 08:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 26.07.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Eine Sprache der Verbindung
Die Lange Nacht über Gewaltfreie Kommunikation
Von Barbara Leitner
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 27./28.5.2017)

Wer kennt das nicht? Gerade war alles noch in Ordnung, dann ein Blick, ein Satz, ein Wort und die Beziehung gerät ins Wanken, mit dem Liebsten, dem Kind, mit Freunden oder Kollegen. Was nährt Verbindung und Verstehen? Wodurch fühlen sich Menschen verletzt und einsam? Diese Fragen bewegten den amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg. In den 1970er-Jahren entwickelte er sein Modell der Gewaltfreien Kommunikation als eine Sprache der Verbindung. Dabei geht es darum, sich aufrichtig mitzuteilen und einander wirklich zuzuhören. Beide Seiten sollen Konflikte lösen, ohne dass es Gewinner und Verlierer gibt. Vor 30 Jahren kam dieser Ansatz in den deutschsprachigen Raum und er verbreitet sich hier seitdem, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Heute gilt „die GFK“ als einer der meistgenutzten Trainingsansätze. Mindestens eine Million Menschen in Deutschland sind mit dieser Art der verbindlichen, empathischen Kommunikation vertraut und übten, diese Sprache des Herzens zu sprechen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Kammermusikfest „Spannungen“ 2019

Mátyás Seiber
Serenade für Bläsersextett

Éric Montalbetti
Sonate für Violine solo
Duo für Violine und Klavier (Lied des Dankes)

Nicola Jürgensen, Klarinette
Sharon Kam, Klarinette
Dag Jensen, Fagott
Theo Plath, Fagott
Zora Slokar, Horn
Kristian Katzenberger, Horn
Christian Tetzlaff, Violine
Alexander Vorontsov, Klavier

Aufnahme vom 28.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk in Heimbach

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Felix Mendelssohn Bartholdy
Capriccio brillant h-Moll für Klavier und Orchester, op. 22

Konzert Nr. 2 d-Moll für Klavier und Orchester, op. 40

Serenade und Allegro giojoso op. 43

Ronald Brautigam, Hammerflügel
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Gottfried August Homilius
'Brich dem Hungrigen sein Brot'. Motette
sirventes berlin
Leitung: Stefan Schuck

Henry Purcell
'They that go down to the sea in ships'. Verse anthem
David Thomas, Bass
Matthew Bright, Countertenor
Choir of Christ Church Cathedral Oxford
The English Concert
Leitung: Simon Preston

Heinrich Schütz
'Paratum cor meum, Deus'. Geistliches Konzert, SWV 257
Dorothee Mields, Sopran
Ensemble
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Samuel Scheidt
'Jesus Christus, unser Heiland'. Psalmus sub communione
German Brass
Leitung: Enrique Crespo

Johann Sebastian Bach
'Was willst du dich betrüben'. Kantate am 7. Sonntag nach Trinitatis, BWV 107
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Darf man ein Pontifikat ad acta legen?
Die Erkenntnisse zu Pius XII. im Archiv des Vatikans
Von Ulrich Nersinger
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Der spanische Maler Ignacio Zuloaga geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Der lange Schatten von 9/11
Vom Krieg gegen den Terror zum Krieg gegen das Virus
Pascal Fischer im Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner

Die Reaktionen auf das Coronavirus gleichen auf unheimliche Weise dem jüngeren Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Der streitbare Orientalist Stefan Weidner meint: In der Virusbekämpfung folgen wir Mustern, die sich erst in den vergangenen 20 Jahren herausgebildet haben. Die islamistischen Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und die weltweite Coronavirus-Pandemie können schon jetzt als die zwei großen welthistorischen Einschnitte im 21. Jahrhundert gelten. Unheimlicherweise tauchen in ihrem Windschatten viele Ähnlichkeiten auf: Man spricht vom Krieg, erst jüngst nannte der New Yorker Bürgermeister Beatmungsgeräte Waffen. Wie einst der Schläfer ist auch das Virus ein unsichtbarer Feind; wir teilen uns unwillkürlich ein in gefährliche und ungefährliche Zeitgenossen; mancherorts kommt es zu Pauschalverdächtigungen gegen ganze Bevölkerungsgruppen. Wieder einmal gibt es Einschränkungen im öffentlichen Leben, Nationalismus, Grenzschließungen, Turbulenzen auf den Märkten - und die digitale Überwachung ist weit fortgeschritten. Für Stefan Weidner zeigt all dies, dass wir die Pandemie so bekämpfen wollen wie einst den islamistischen Terrorismus. Das war allerdings ein Krieg, der gründlich schief gegangen ist. Eine viel zu drastische Diagnose, die uns zu Fatalismus und Apathie verurteilt? Keineswegs, erklärt Stefan Weidner im Gespräch. Vielmehr lassen sich so klare Leitlinien für eine alternative globale Bewältigungsstrategie aufzeigen.
Stefan Weidner ist Autor und Islamwissenschaftler. Zuletzt veröffentlichte er „Jenseits des Westens. Für einen neuen Kosmopolitismus” (2018) und „1001 Buch. Die Literaturen des Orients” (2019). Im Deutschlandfunk wurde 2019 Weidners Radioessay „Unsere Freiheit, von außen gesehen” gesendet.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus dem Pfarrgarten Saxdorf
Predigt: Superintendent Christof Enders
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Zu Gast: Der Psychologe Stephan Grünewald im Gespräch mit Klaus Pilger

„Psychologe der Nation“ - diesen Titel verlieh ihm einst die FAZ. Stephan Grünewald hat sich in zwei erfolgreichen Büchern mit der Seelenlage der Deutschen befasst: „Die erschöpfte Gesellschaft - Warum Deutschland neu träumen muss“ und „Wie tickt Deutschland? Psychologie einer aufgewühlten Gesellschaft“ wurden Bestseller. In Zeiten von Corona sind nicht nur Virologen gefragte Gesprächspartner, sondern auch Seelenerforscher wie Grünewald. Stephan Grünewald wurde 1960 in Mönchengladbach geboren und ist bis heute großer Fan der rheinischen Borussia. Direkt nach seinem Psychologiestudium an der Universität Köln - Schwerpunkt psychologische Morphologie - gründete er 1987 das Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen. Seit 1997 heißt die Firma „rheingold“. Tiefeninterviews sind dabei Teil seiner Arbeitsmethodik. Neben seiner Tätigkeit als Marktforscher praktizierte Grünewald auch als Therapeut in analytischer Intensivbehandlung. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt die Trend- und Gesellschaftsforschung.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Die Gretchenfrage: Erbe oder Epigonen
Die amerikanische Band Greta van Fleet
Von Marcel Anders

Led Zeppelin hat der Rockwelt acht Alben hinterlassen - aber auch Hunderte Epigonen, die das Erbe der legendären Rockband systematisch recyceln. Ob das auch für das Quartett aus Frankenmuth im US-Bundesstaat Michigan gilt, ist die Gretchenfrage: Ist das nur rückwärtsgewandt oder enthält die Musik von Greta van Fleet auch Neues? Und bei aller Nähe zum Schaffen von Page, Plant & Co. erreichen die drei Brüder und ein Schlagzeuger mit ihrem Debüt „Anthem Of The Peaceful Army” vor allem ein Publikum, das die Hard-Rock-Pioniere nie in Aktion erlebt hat. Greta van Fleet sorgt also dafür, die Jugend für den Sound der 70er-Jahre zu sensibilisieren. Und das mit Fantasie, Leidenschaft und wahnwitziger Mission: Musik als Medium für Liebe, Harmonie und Menschlichkeit in einer düsteren, bedrohlichen Zeit. Als wäre der harte Rock gerade erst erfunden worden.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Topfgeburten
Die Renaissance der Suppe
Von Günter Beyer
Regie: Uta Reitz
Produktion: Deutschlandfunk 2017

Die Suppe, der ins Abseits geratene erste Gang des familiären Sonntagsmenüs, erlebt derzeit ein Comeback. Im Winter bilden sich Warteschlangen vor den dampfenden Töpfen der kostenlosen Armenküchen, während Büroangestellte mittags ihr veganes Süppchen in angesagten Suppenbars löffeln. Neueste Kochbücher behaupten sogar: Suppen machen glücklich. Sie erinnern an die Kindheit, an Familienfeiern und kalte Wintertage. Haben Suppen Kultpotenzial? Dramatiker wie Frank Wedekind verdienten sich erste literarische Sporen mit Reklameversen für Maggi-Suppen. Doch gleichzeitig verweigert sich manch renitenter Suppenkasper dem neuen Food-Trend. Die Sendung bringt Ordnung in die neue Unübersichtlichkeit der Suppenlandschaft. Sie gart die lange Geschichte von der erdgeschichtlichen Ursuppe bis zur trendigen biozertifizierten Supp-Kultur im Tiefkühlregal. Es ist noch Suppe da!

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Festival Alte Musik Knechtsteden 2019

Mendelssohn in Rom
Gesänge aus der päpstlichen Passionsliturgie

Ensemble Vox Werdensis
Die Rheinische Kantorei
Leitung: Hermann Max
Konzeption und Gesamtleitung: Stefan Klöckner

Aufnahme vom 22.9.2019 aus Klosterbasilika Knechtsteden

Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

„Man hat ein vollkommenes Ganzes, was einen mächtigen Eindruck seit Jahrhunderten ausgeübt hat, davor hab‘ ich Ehrfurcht, wie überhaupt vor jeder wirklichen Vollkommenheit.“ Das schreibt Felix Mendelssohn Bartholdy im April 1831 an seine Familie. Gerade hat er in Rom die Karwoche verbracht und Gottesdienste unter Mitwirkung der päpstlichen Kapelle erlebt. Manches befremdet ihn, den Protestanten. Manches hält seinen musikalischen Ansprüchen nicht stand. Und doch schildert er das Erlebte fasziniert in seinen Briefen. Die hat Stefan Klöckner im vergangenen September zu seinem Programm im Rahmen des Festival Alte Musik Knechtsteden inspiriert. Mit Gesängen aus Mittelalter und Renaissance tauchte er mit seinem Ensemble Vox Werdensis in die Klangwelten einer römischen Passionsliturgie ein.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Ein älterer Herr in hellblauem Hemd und dunkelblauem Strickpullover hat die Hände vor das Gesicht und einen Taktstock zum Dirigieren gehalten und blickt gespannt aus dem Bild.  (picture alliance / dpa /  H.J. Wöstmann )
Neue Deutschlandfunk-ProduktionenSchubert im Schattenkampf
Musik-Panorama 06.07.2020 | 21:05 Uhr

Im Rückblick scheint Beethoven das Maß aller Dinge für seine komponierenden Zeitgenossen in Wien gewesen zu sein. Auch für Franz Schubert. Doch wichtige Impulse für Schuberts Musik kamen aus Italien. Heinz Holliger und das Kammerorchester Basel zeigen dies auf ihrer neuen CD.

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