Montag, 17.12.2018
 
Seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 28.07.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Mord auf Deutschlandtour
Verteidigung von Friedrichshafen
Von Martin Walser
Regie: Helmut Hellstorff
Mit Dietrich Körner, Helga Piur, Ruth Kommerell, Marianne Wünscher, Friedo Solter, Hans Joachim Hanisch, Herwart Grosse, Wolfgang Ostberg u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1977
Länge: 53'45

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Das kostspielige Leben am Bodensee bringt Tassilo S. Grübel, Inhaber des Büros für Auskunft und Wissen, auf eine dubiose Geschäftsidee. Seine quengelige Mutter hält ihn auf Trab, seine verwöhnte texanische Ehefrau Biddie hört den lieben langen Tag nur Countrymusik und blättert in Klatschmagazinen, und seine neue Anstellung hat sich soeben zerschlagen - Tassilo S. Grübel muss sich dringend etwas einfallen lassen, um sein Leben wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Unter dem Absender ‚Cyclops Gotham Inc.’ verschickt Tassilo Erpresserbriefe an wohlhabende Friedrichshafener Familien wie die des Unternehmers James Blickle und bietet in Zeitungsinseraten gleichzeitig die Ermittlungs- und Securitydienste seines Büros für Auskunft und Wissen an. Das wird zunächst einmal ein Schlag ins Wasser, denn die dekadente Adels- und Fabrikanten-Clique schwört auf Selbsthilfe. Die vermeintliche Bedrohung fördert sogar das Nachbarschaftsgefühl und bringt neuen Schwung in die Ehe der Blickles. Entschlossen greift Tassilo zu explosiveren Maßnahmen, um bei seinen zukünftigen Klienten das Bedürfnis nach der Ware Sicherheit zu wecken.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Vor 50 Jahren erschien mit ,Ogdens' Nut Gone Flake' ein Konzeptalbum der englischen Band Small Faces
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Özil und die Folgen: Integration braucht mehr als ein sportliches Vorbild

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Lucie Panzer, Stuttgart
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Was heißt hier Gentechnik? - Interview mit Stephan Clemens, Biologe Uni Bayreuth

Gen-Urteil vollkommen zu recht? - Interview mit Harald Ebner, Grüne

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Handelsstreit: deutsch - französische Dissonanzen - Interview mit Henri Ménudier

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Konsequenzen zum Fall Sami A.? - Interview mit Wolfgang Kubicki, FDP

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der Chemiker Otto Hahn gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

„Wo will der Rollstuhl denn aussteigen?“ -
Behindert auf dem Weg durch Deutschland

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Moderator und Sänger Reinhold Beckmann

Angefangen hat Reinhold Beckmann mit überfallartigen Interviews in Künstlergarderoben für die ,Aktuelle Stunde’ im WDR, dann moderierte er als Sportchef von Sat.1 die Sendungen ,Ran’ und ,Ranissimo’ sowie später die ,Sportschau’ in der ARD. 1999 folgte eine eigene Sendung: die hieß so wie er, ,Beckmann’. 600 Mal entlockte er im Ersten zu später Stunde Prominenten und unbekannten Menschen ungewöhnliche und persönliche Geschichten. 1956 im niedersächsischen Twistringen geboren, ist Reinhold Beckmann eines der berühmtesten Gesichter des deutschen Fernsehens. Für seine Sportreportagen unter anderem mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet und vom Fachmagazin Kicker einst zum besten Moderator des Jahres gekürt, überraschte Reinhold Beckmann 2014 seine Fans als Sänger: Dem ersten Album von Beckmann & Band mit dem Titel ,bei allem sowieso vielleicht’ folgte in diesem Frühjahr das zweite, ,Freispiel’, und eine große Deutschlandtour.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Große Reden 
Das Wunder von Helsinki - Finnland und die Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte
Von Jenni Roth
In Kooperation mit arte

Wo wäre Europa heute, wenn es Urho Kekkonen nicht gegeben hätte? Der finnische Langzeitpräsident verschaffte sich mitten im Kalten Krieg Gehör beiderseits des Eisernen Vorhanges. Er freundete sich sogar mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Alexei Kossygin an - und gründete ein damals kühnes Verhandlungsforum für 35 Außenminister, darunter auch dem der USA. Am 1. August 1975 unterzeichneten die wichtigsten Staatenlenker aus Ost und West in Helsinki zum Abschluss der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) ein beispielloses Abkommen.

Um die verfeindeten Machtblöcke zusammenzubringen, bediente sich Kekkonen auch unkonventioneller Methoden: Immer wieder lud er hochrangige sowjetische Vertreter zu vertrauensbildenden Gesprächen in seine Privat-Sauna ein. Westliche Hardliner sahen die „Sauna-Diplomatie“ mit Skepsis, der Begriff der „Finnlandisierung“ machte die Runde, man kritisierte den Ausverkauf westlicher Interessen durch den auf Neutralität pochenden konservativen Präsidenten.
Ist Finnland heute noch immer eine Blaupause für außenpolitische Neutralität und Zurückhaltung? Vor allem seit der Ukraine-Krise wachsen die Sorgen im Grenzland vor einer russischen Intervention. Tatsächlich könnte im Angriffsfall jeder Bürger Helsinkis unter der Erde Zuflucht finden. Ist es Zufall, dass die Stadt ihre unterirdische Infrastruktur ausbaut?

,Gesichter Europas' begeben sich auf Spurensuche in Finnland, unter anderem mit Jaakko Ilomieni, der als Vertrauter Kekkonens die Konferenz mit vorbereitete, sowie René Nyberg, dem früheren Botschafter in Moskau. Und natürlich im Saunaclub Helsinkis, der bis heute ein Treffpunkt für Diplomaten aus aller Welt ist.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Der Fall Sami A.

Wetterlage in Deutschland: Es ist heiß, mancherorts besonders heiß

Treffen Juncker / Trump: Hinter den Kulissen

Der Krieg gegen die Kinder in Syrien: Tödliches Jahr

Mali hat die Wahl: Nur welche?

Weltretter ohne Geld: Vereinten Nationen gehen Mittel aus >

Hörerwelten: Stephanie Moore, Hausärztin in Berlin

Sport

Am Mikrofon. Ann-Kathrin Büüsker

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Israel und Gaza: Ein vorläufiger Weg zur Entspannung führt über Ägypten

Trump und der Handels-Deal mit Juncker: Die EU muss ihre Zeit jetzt nutzen

CRISPR, die Genschere: Die Forscher müssen die Diskussion über Gentechnik führen

Özil und die Folgen: Integration braucht mehr als ein sportliches Vorbild

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Familiennachzug wieder erlaubt - Tausende Anträge im Nahen Osten

Argentiniens Krise - Die Folgen für die Armen und die Mittelschicht

Ein Autokrat klammert sich an die Macht - Vor den Wahlen in Kambodscha

Unumkehrbare Reformen - Eine saudi-arabische Politikerin über ihr Land

Am Mikrofon: Britta Fecke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Smarte Azubisuche gegen Fachkräftemangel - wie lösen wir die Misere auf dem Ausbildungsmarkt?
,Campus & Karriere' fragt: Wie finden Betriebe und Azubis besser zueinander? Welche innovativen Wege gibt es, um Jugendliche gezielter anzusprechen? Wie muss sich die berufliche Ausbildung verändern, damit sie attraktiver wird?

Gesprächsgäste:
Larissa Zeichardt, Geschäftsführerin des Berliner Verkehrsunternehmens LAT (Studio Berlin)
Daniela Gieseler, Expertin für Ausbildungsmarketing und Inhaberin von Azubiscout (Studio Siegen)
Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (Studio Köln)
Am Mikrofon: Benedikt Schulz

Beitrag:
Mit Paten zum Ausbildungsplatz - Essener Verein unterstützt erfolglose Jugendliche bei der Suche nach Ausbildungsplätzen

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Nach den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Zahl jugendlicher Lehrstellenbewerber ohne Ausbildungsvertrag seit Beginn des Jahrzehnts verdoppelt. Und laut DIHK-Umfrage erhielten 17.000 Unternehmen keine Bewerbungen auf offene Ausbildungsplätze. Keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: Es wird immer schlimmer. Arbeitsmarktexperten fordern ein Ausbildungsmarketing - Social Media, neue Bewerbungsformate, weniger Konzentration auf Noten - die Ideen liegen auf dem Tisch, werden aber bislang kaum umgesetzt.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Mit Musik gegen Gewalt - Der Musiker OneChot kämpft für ein anderes Venezuela
Mit rund 110 Morden auf 100.000 Einwohner im Jahr 2017 gilt die venezolanische Hauptstadt Caracas zusammen mit Los Cabos in Mexiko als gefährlichste Stadt der Welt. Auch Reggea-Musiker OneChot hatte einst in ,Rotten Town' die Missstände seiner Heimatstadt beklagt - bis er selbst Opfer einer Schuss-Attacke wurde. OneChot überlebte wie durch ein Wunder und träumt jetzt davon, dass auch Venezuela wieder aufersteht aus dem Chaos.

„Ich bin Griechin“ - Politische Chansons mit Michaela Meise
Die Chansonszene des Nachkriegseuropa ist Thema von Michaela Meises Album ,Ich bin Griechin': großenteils griechische Lieder aus der Zeit der Militärjunta, Songs die volkstümlich und politisch zugleich waren. Sie erzählen von Kriegserfahrungen, der Shoah und von Arbeitsmigration. Die bildende Künstlerin und Musikerin singt sie in puristischen Arrangements, unterstützt von Musikern der Band Isolation Berlin sowie Tocotronic-Sänger Dirk von Lotzow.

Trojan Records - 50 Jahre Musik aus Jamaika
Trojan Records wurde 1968 von den jamaikanischen Expats Lee Gopthal und Chris Blackwell in London gegründet. Es ist neben Island Records das wohl bedeutendste Label für Musik aus Jamaika: Reggae, Rocksteady, Ska, Lovers Rock. Nun feiert das Label sein 50-jähriges Jubiläum mit einem aufwendigen Boxset.

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Das Netzwerktreffen Transbook 2018 in Paris
Eine Reportage von Maria Riederer

Heike Faller: "Hundert. Was du im Leben lernen wirst. "
Illustriert von Valerio Vidali
(Kein & Aber, Zürich)
Ein Beitrag von Paul Stoop

Vita Sackville-West: "Eine Frau von Geist"
Illustriert von Kate Baylay
Aus dem Englischen von Isabelle Fuchs
(Gerstenberg Verlag, Hildesheim)
Ein Gespräch mit Thomas Linden

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Schwerpunkt:
Cyber-Eingreifnerds
Wie heuristische Algorithmen Angriffsprogramme schreiben

Vernichtungsalgorithmus
Warum KI-gestützte Digitalwaffen so gefährlich sind

Aktuell:
Lügendektor
Veritaps soll Lügner am Tippen erkennen

Eyecatcher
Was Augenbewegungen über die Persönlicheit verraten

Das Digitale Logbuch
Hunde-Handy (6/10)

Info-Update

Sternzeit 28. Juli 2018
Der Stern, der durch die Hölle ging

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Ist Islamfeindlichkeit der neue Antisemitismus?
Der Zeithistoriker Wolfgang Benz und Dervis Hizarci, Vorsitzender der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, im Gespräch
Am Mikrofon: Stephanie Rohde

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

„Stets lustig, heissa, hopsasa!“
Lydia Steier inszeniert in Salzburg Mozarts „Zauberflöte“

Sommerreihe "Erinnern und Vergessen" - Gehirn und Gedächtnis
Der Buchautor und Kognitionswissenschaftler Markus Reiter im Gespräch

"Sculpture" - Das MoMA hat sein Archiv nach Constantin Brancusi durchsucht

50 Jahre Casa de la Trova in Santiago de Cuba

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Wolfgang Kubicki: "... dann gnade uns Gott!"

Der Fall Sami A.: Druck auf Behörden wächst

Spahn will Kliniken zu mehr Pflegepersonal zwingen

75 Menschen in Ägypten zum Tode verurteilt

Tödliche Dummheit? Neuer Verdacht nach Bränden bei Athen

Zehntausende Russen demonstrieren gegen Rentenreform

Carles Puigdemont zurück in Belgien

US-Richter bestätigt fristgerechte Zusammenführung von Migrantenfamilien

Missbrauch-Skandal in der katholischen Kirche der USA: Kardinal tritt zurück

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Rainer Brandes

18:40 Uhr

Hintergrund

Pulverfass Mali - Eine Präsidentschaftswahl und ihre Risiken

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Fall Sami A.: Wider die Müdigkeit am Rechtsstaat

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Radsport - Tour de France: 20. Etappe: Saint-Pee-sur-Nivelle - Espelette / Einzelzeitfahren
Radsport - Interview mit Christian Knees (Team Sky)

Fußball - Auftakt 3. Liga: Großkreutz und ein russischer Unternehmer planen Aufstieg

Formel 1 - Großer Preis von Ungarn in Budapest (Qualifying)

Lebensgefahr? - Wann Hitze im Leistungs- und Breitensport gefährlich wird

Doping - Hearing vor der Helsinki-Kommission

Tennis - ATP-Turnier am Hamburger Rothenbaum

Hockey-WM - Letztes Gruppenspiel der Frauen

Athletenvereinbarung - Wegweisendes BGH Urteil

DFB - Festhalten an Grindel für die EM2024?

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Karl-Heinz Ott
Gesprächspartner: Anna-Katharina Hahn und Joachim Kalka
Am Mikrofon: Maike Albath

Was macht eigentlich den Charakter enger Beziehungen aus: Liebe oder doch eher Hass? Karl-Heinz Ott versteht sich auf die Abgründe von Ehen und Familien und erforscht mit kühlem Blick und abgründiger Komik das Leben in all seinen makabren Ausformungen. In seinem neuen Roman ‚Und jeden Morgen das Meer‘ muss Sonja nach 30 Jahren als Chefin eines Hotels am Bodensee mit dem ungeklärten Tod ihres Mannes zurechtkommen. War es Selbstmord?

Das etablierte Feinschmeckerlokal entpuppt sich jedenfalls als Schuldenberg - ihr Schwager springt in die Bresche, aber nur, wenn Sonja verschwindet. Sie landet in Wales. Öde Landschaft, Wind und Regen, zugige Häuser und schlechtes Essen. Doch das allgemeine Grau entwickelt ungeahnte Qualitäten. Karl-Heinz Ott, 1957 in Ehingen an der Donau geboren, ist Romancier, Dramatiker und Musikwissenschaftler, hat Übersetzungen von Maupassant und Chateaubriand vorgelegt und sich in seinen Werken ebenso mit Georg Friedrich Händel wie mit Jean-Jacques Rousseau beschäftigt. Im ‚Studio LCB’ wird er mit der Stuttgarter Schriftstellerin Anna-Katharina Hahn und dem Schriftsteller und Übersetzer Joachim Kalka über den deutschen Südwesten und die Triebkräfte des Unglücks diskutieren.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Musik auf das Kommende
Das Ensemble Intuitive Musik Weimar
Von Stefan Amzoll

Intuitive Musik entsteht aus dem Moment. Der Begriff bezeichnet ein Musizieren, das darauf abzielt, prärationale Erfahrungen und Erlebensweisen hörbar werden zu lassen. Bei Karlheinz Stockhausen verbindet sich damit eine besondere Freiheit des Interpreten, Peter Michael Hamel bezeichnete so Musiziererfahrungen in Asien und Afrika. Das zu Beginn der 80er-Jahre in Weimar gegründete Ensemble für Intuitive Musik stand anfangs quer zu sämtlichen ästhetischen Vorgaben und Erwartungen. Die Musiker um Hans Tutschku und Michael von Hintzenstern wollten ein Zeichen für die Aufbruchbereitschaft junger Musiker setzen und Spielräume eigenschöpferischen Gestaltens ausloten. Dabei entwickelten sie nicht nur kompositorisch neuartige Modelle, sie erschlossen auch ungewöhnliche Spielstätten. Zum Beispiel ein Lavafeld in Mexiko-Stadt oder einen unter Tage ins Salz gefrästen Konzertsaal im thüringischen Sondershausen. Autor Stefan Amzoll fragt nach Werdegang, Entwicklung und Verdiensten der Formation.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

"Ich bin so reich und doch fehlt mir so viel"
Eine Lange Nacht über die Schriftstellerin Fanny zu Reventlow
Von Martina Bölck
Regie: Daniela Herzberg

Fanny zu Reventlow, im Mai 1871 in Husum geboren, ist ein wildes und eigensinniges junges Mädchen, das sich vehement gegen die Erziehung zur höheren Tochter wehrt. Künstlerin möchte sie werden, und so bricht sie mit der Familie und geht nach München, um dort Malunterricht zu nehmen. Mit ihrer Schönheit, ihrer Lebenslust und ihrem freien Liebesleben wird die tolle Gräfin schnell zu einer gefeierten Figur der Schwabinger Bohème - trotz oder auch wegen ihres unehelichen Kindes. Doch dieser Lebensentwurf, der ihr Freiheit und Abenteuer ermöglicht, hat auch seine Schattenseiten. Dazu gehören Depressionen, Selbstzweifel, Einsamkeit und eine chronische Geldnot. In ihren Werken thematisiert sie diese Widersprüche auf unterschiedliche Weise. Fanny zu Reventlow stirbt mit 47 Jahren im Juli 1918 - vor 100 Jahren - in Locarno.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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