Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 18:10 Uhr Informationen am Abend

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 29.09.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Freiheit - ein Drahtseilakt
Eine Lange Nacht über Frauen in der Manege
Von Daniela Herzberg und Anne Ipsen
Regie: Daniela Herzberg
(Wdh. v. 6./7.8.2016)

Schon die frühesten Zeugnisse aus der Geschichte der Artistik zeigen Frauen, die über Schwerter springen und auf Händen gehen. Turmseilläuferinnen und kettensprengende Kraftartistinnen traten seit jeher auf Jahrmärkten auf, und als der Kampf um das Frauenwahlrecht begann, gaben die Frauen der Manege ein Beispiel für Wagemut, Kraft und Geschicklichkeit. Mit Tattersälen, Menagerien, festen Zirkuspalästen und reisenden Zeltzirkussen begann die moderne Massenunterhaltung, und viele dieser großen Unternehmen wurden von Prinzipalinnen oder Direktorinnen geführt. Bis in die Gegenwart hinein verfolgt diese ,Lange Nacht', wie Frauen im Zirkus hart arbeiten, viel riskieren und manchmal die Freiheit für ungewöhnliche Lebensentwürfe finden. Frauen aus der Generation der Kriegskinder erzählen, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg im Zirkus einen Neuanfang wagten, und junge Artistinnen berichten von ihrer Suche nach einem neuen Zirkus, der von großen Gefühlen erzählt und dabei immer noch nach Sägemehl riecht.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Olivier Messiaen
Trois petites liturgies de la présence divine
Cédric Tiberghien, Klavier
Nathalie Forget, Ondes Martenot
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

Aufnahme vom 2.2.2019 aus der Berliner Philharmonie

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Refuge

Paul Ben-Haim
Sonate für Violine solo G-Dur, op. 44

Béla Bartók
Sonate für Violine solo, Sz 117

Liv Migdal, Violine

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Pachelbel
'Was Gott tut, das ist wohlgetan'. Choral mit 9 Partiten für Orgel solo
Thiemo Janssen, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Jauchzet Gott in allen Landen'. Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis und für alle Zeit für Sopran, Trompete, Streicher und Basso continuo, BWV 51
Natalie Dessay, Sopran
Neil Brough, Trompete
Le Concert d'Astrée
Leitung: Emmanuelle Haïm

Georg Böhm
Partita über 'Wer nur den lieben Gott lässt walten' für Orgel
Hauke Ramm, Orgel

Johann Adolf Hasse
Regina coeli für Alt, Chor und Orchester D-Dur
Susanne Lagner, Alt
Sächsisches Vocalensemble
Batzdorfer Hofkapelle
Leitung: Matthias Jung

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

San Francisco - Erlösung aus dem Digital Valley?
Von Pfarrer Markus Bräuer
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Das "Massaker von Marzabotto" beginnt

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Von Somewheres und Anywheres
Zur Kritik am populären Feindbild der "kosmopolitischen Eliten"
Von Bodo Mrozek

Populisten von rechts und links und die selbsterklärte bürgerliche Mitte haben ein neues Feindbild: das der globalisierten Eliten. Heute gelten Kosmopoliten mit höherer Bildung immer öfter als realitätsfremd und abgehoben. Warum? Früher war das Kosmopolitische ein erstrebenswertes Ziel auf dem Weg zu einer friedlichen Welt. Doch globalisierte Eliten dienen inzwischen häufig als Feindbild in einer nach rechts rückenden Gesellschaft. Die einfachen Menschen, so wird allenthalben betont, würden ihnen mit Hass und Verachtung begegnen, denn sie hätten ein natürliches Bedürfnis nach nationaler Heimat. Doch so holzschnitthaft wie dieser Gegensatz ist, so falsch sei er auch, sagt der Kulturhistoriker Bodo Mrozek. Jahrzehntelang haben gerade Menschen aus bildungsfernen Milieus die Internationalisierung der Kultur vorangetrieben - gegen den vehementen Widerstand der Eliten. In seinem Essay widmet er sich der Frage, warum Menschen mit höherer Bildung heute noch immer ein Integrationsdefizit haben.
Bodo Mrozek, geboren 1968 in Berlin, ist Historiker und derzeit Fellow am Berliner Kolleg Kalter Krieg des Instituts für Zeitgeschichte Berlin-München. Er ist Mitherausgeber einer zweibändigen ,Popgeschichte’ (Transcript 2014). Soeben erschien im Suhrkamp Verlag das Buch ,Jugend - Pop - Kultur. Eine transnationale Geschichte’, das die Skandalisierung und Etablierung einer grenzüberschreitenden Popkultur in der Mitte des 20. Jahrhunderts nachvollzieht.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Kirche Heiligkreuz in Würzburg-Zellerau
Zelebrant: Pfarrer Werner Vollmuth
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Dokumentarfilmregisseur Matt Sweetwood im Gespräch mit Michael Langer

Der amerikanische Dokumentarfilmer Matt Sweetwood lebt seit 25 Jahren in Berlin. Sein Film ,Beerland' (2012), über die Deutschen und ihren Gerstensaft, ist einer seiner größten Erfolge. Matt Sweetwood, 1971 in Kansas City, Missouri, geboren, machte seine ersten Trickfilme schon in der Grundschule. Später lernte er sein Handwerk in der Abteilung Fernsehen und Film an der California State University San Diego. In Los Angeles arbeitete er u.a. als Produktionsleiter, Autor, und Regieassistent. Zu seinen prämierten Dokumentarfilmen zählen auch Gemeinschaftsarbeiten wie ,Homemade Hillbilly Jam' und ,Forgetting Dad', die er mit Rick Minnich drehte. Sweetwoods vielleicht größter Erfolg ist die Dokumentation ,Beerland' aus dem Jahr 2012, ein Film über die Deutschen und ihr Lieblingsgetränk, Prädikat wertvoll.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Zukünftiges Rock'n'Roll-Urgestein
Zum 70. Geburtstag von Bruce Springsteen
Von Tim Schauen

1974 schrieb der US-Journalist Jon Landau, er habe „die Zukunft des Rock ’n’ Roll” gesehen - und meinte den Sänger und Gitarristen Bruce Springsteen. Der, geboren am 22.9.1949, hatte 1973 gleich zwei Alben veröffentlicht, die erst später Fans und US-Kritiker verzückten, doch mit dem Landau-Spruch war der Fokus punktgenau auf Springsteens drittes Album gerichtet: Ab ,Born to run’ war The Boss, wie der Musiker wegen seines Beharrens auf Barauszahlung seiner Gagen fortan genannt wurde, auf dem unaufhaltsamen Weg nach oben. Zwischen dem Debüt und dem 2019 erschienenen Album ,Western Stars’ steht die Weltkarriere eines selbsterklärten Working Class Heros, der sich stets auf Augenhöhe mit seinen Fans sah und sieht. Springsteen ist sicher nicht der beste Rock ’n’ Roll-Musiker, den die Musikgeschichte hervorgebracht hat, aber einer der besten Geschichtenerzähler ist er in jedem Fall.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Multimorbid und polypharm
Medikamentenflut im Alter
Von Dagmar Röhrlich

Die Lebenserwartung steigt pro Jahr um drei Monate. Kränker werden die Menschen trotzdem - weshalb sie mehr Medikamente schlucken. 80jährige vertragen Wirkstoffe nicht mehr so gut wie 30jährige, gleichzeitig können in einem Medikamentencocktail gravierende Neben- und Wechselwirkungen auftreten. Stürze, Knochenbrüche, Demenz sind viel zu oft die Folge. Das Problem ist bekannt und seit einigen Jahren versuchen Mediziner, Lösungen zu finden - doch das ist alles andere als einfach.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Urban Nation
Wie Graffiti ins Museum kommt
Von Bettina Mittelstraß
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2019

Graffiti - Plage, Sachbeschädigung, Kunst!? Der international gefeierte Künstler Banksy ist eine Ausnahme. Denn der traditionelle Galerie- und Ausstellungsmarkt verweigert sich oft der Street Art. Das Berliner Museum Urban Nation will das ändern. Yasha Young bringt Graffitis von der Straße ins Museum. Ende 2017 eröffnete sie als Direktorin das Urban Nation, das weltweit erste Museum für zeitgenössische Straßenkunst. Seit Jahren holt die „Mutter der Street-Art-Szene“ bereits Künstler aus den Metropolen der Welt, um graue Hauswände in Kunstwerke zu verwandeln. Nun fördert das Urban Nation mit einem Residenzprogramm internationale Talente in Berlin. Wird das Museum den Charakter von Graffiti-Kunst erhalten oder verändern? Wie bewahrt man im Museum eine Kunst, die sich auf der Straße abspielt? Das Feature begleitet die Kuratorin sowie nationale und internationale Street-Art-Künstler in Berlin, die von ihren Botschaften, ihrer Arbeit und einer universalen Sprache erzählen.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Kammermusikfest „Spannungen“ 2019

Volker David Kirchner
,Exil' für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Luciano Berio
,Naturale' su melodie siciliane für Viola, Schlagzeug und Band-Zuspielung

Max Bruch
Streichquintett Es-Dur, op. posth.

Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur, op. 44

Sharon Kam, Klarinette
Florian Donderer, Violine
Quirine Viersen, Violoncello
Danae Dörken, Klavier
Elisabeth Kufferath, Viola
Hans-Kristian Kjos Sørensen, Schlagzeug
Isabelle Faust, Violine
Sindy Mohamed, Viola
Maximilian Hornung, Violoncello
Lars Vogt, Klavier
Antje Weithaas, Violine
Sarah Christian, Violine

Aufnahme vom 24.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk, Heimbach

Am Mikrofon: Slyvia Systermans

Es beginnt mit einem gewaltigen Gongschlag und der rastlosen Erzählung der Bratsche. Aus dem Off dringt die raue Stimme eines sizilianischen Straßensängers. Es entwickelt sich ein Wechselgesang. Am Ende fällt ein Schuss, und die Bratsche verklingt brüchig im Nichts. Mit ,Naturale’ von Luciano Berio hielten die Bratschistin Elisabeth Kufferath und der Schlagzeuger Hans-Kristian Sørensen das Publikum in Atem. Um innere Immigration kreiste dagegen ,Exil’ von Volker David Kirchner, ein beklemmendes Szenario für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier. Auch das dritte Stück des Abends dürfte selbst passionierten Freunden der Kammermusik eher unbekannt gewesen sein: das überraschend farbige Streichquintett von Max Bruch. Schließlich stand an diesem zweiten Festivalabend noch ein vertrauter Klassiker auf dem Programm, das opulente Klavierquintett op. 44 von Robert Schumann.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die albanisch-schweizerische Jazzsängerin Elina Duni bei einem Auftritt (imago stock&people)
Sängerin Elina DuniLeise Abschiede
JazzFacts 19.09.2019 | 21:05 Uhr

Sie wurde in Albaniens Hauptstadt Tirana geboren und lebte bis vor Kurzem in Zürich. Derzeit ist London ihre Wahlheimat. Elina Duni singt mit dunkler, warmer Stimme melancholische Lieder über Trennung und Abschiednehmen.

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