Samstag, 30.05.2020
 
Seit 06:10 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 31.05.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Von Feuern, Wildblumen und Drachenreitern
Eine Lange Nacht mit der Geschichtenerzählerin Cornelia Funke
Von Kerstin Zilm
Regie: Klaus Michael Klingsporn

„Es war eines meiner schönsten Jahre,” sagt Cornelia Funke über 2019, obwohl ihre Avocadofarm bei Buschbränden beinahe abgebrannt wäre. Denn gleichzeitig hat sie mit Regisseur Guillermo Del Toro ihr erstes großes Buch auf Englisch veröffentlicht und auf ihrem Grundstück in Malibu zum ersten Mal Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt empfangen. Geboren wurde Cornelia Funke 1958 in Dorsten, Nordrhein Westfalen. Sie arbeitete in Hamburg erst als Erzieherin und Buch-Illustratorin. Die Geschichten, zu denen sie Zeichnungen schaffen sollte, wurden ihr schnell zu langweilig. Deshalb begann sie selbst zu schreiben. Ihr Buch über die Mädchenbande „Die Wilden Hühner” war 1993 ihr erster großer Erfolg und kam nur deshalb zustande, weil ihre Lektorin sie bat, endlich mal was ohne Feen, Gespenster, Drachen und Piraten zu schreiben. Es folgten internationale Bestseller für die Funke wieder tief in fantastische Welten eintauchte, wie „Herr der Diebe”, die „Tintenwelt”- und „Reckless”-Romane, und Hollywood-Verfilmungen. 2005 kam Cornelia Funke mit ihrer Familie nach Los Angeles, weniger als ein Jahr später starb ihr Mann. Da war die Stadt am Pazifik schon zum neuen zu Hause geworden. Auf ihrer Farm schreibt sie zwischen Hunden, Enten, Eseln und uralten Bäumen inzwischen auf Englisch und auf Deutsch und wird nie müde, immer wieder etwas Neues zu probieren.Es war eines meiner schönsten Jahre,” sagt Cornelia Funke über 2019, obwohl ihre Avocadofarm bei Buschbränden beinahe abgebrannt wäre. Denn gleichzeitig hat sie mit Regisseur Guillermo Del Toro ihr erstes großes Buch auf Englisch veröffentlicht und auf ihrem Grundstück in Malibu zum ersten Mal Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt empfangen. Geboren wurde Cornelia Funke 1958 in Dorsten, Nordrhein Westfalen. Sie arbeitete in Hamburg erst als Erzieherin und Buch-Illustratorin. Die Geschichten, zu denen sie Zeichnungen schaffen sollte, wurden ihr schnell zu langweilig. Deshalb begann sie selbst zu schreiben. Ihr Buch über die Mädchenbande „Die Wilden Hühner” war 1993 ihr erster großer Erfolg und kam nur deshalb zustande, weil ihre Lektorin sie bat, endlich mal was ohne Feen, Gespenster, Drachen und Piraten zu schreiben. Es folgten internationale Bestseller für die Funke wieder tief in fantastische Welten eintauchte, wie „Herr der Diebe”, die „Tintenwelt”- und „Reckless”-Romane, und Hollywood-Verfilmungen. 2005 kam Cornelia Funke mit ihrer Familie nach Los Angeles, weniger als ein Jahr später starb ihr Mann. Da war die Stadt am Pazifik schon zum neuen zu Hause geworden. Auf ihrer Farm schreibt sie zwischen Hunden, Enten, Eseln und uralten Bäumen inzwischen auf Englisch und auf Deutsch und wird nie müde, immer wieder etwas Neues zu probieren.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

New Gates

Joanna Wozny
"silber - meer - farben" für Flöte, Klarinette und Streichtrio

Farzia Fallah
"Lalayi, ein Schlaflied für Sohrab" für Violine, Viola und Violoncello

Jana Andreevska
"Am I a falcon, a storm or an unending song?" für Streichquartett

Ursula Mamlok
"From my garden" für Violine solo

Violeta Dinescu
"Auf der Suche nach Mozart". Fassung für Ensemble

Ensemble Horizonte

Aufnahme vom 7.6.2019 aus der Tonhalle Düsseldorf

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Ignace Strasfogel
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1

Karol Rathaus
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 5, op. 72

Polish String Quartet:
Tomasz Tomaszewski, Violine
Piotr Prysiażnik, Violine
Sebastian Sokół, Viola
Maryjka Pstrokońska-Mödig, Violoncello

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

Gefährlicher Wettstreit Die Corona-Lockerungsdebatte und der Föderalismus

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Sebastian Bach
„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe". Kantate am Pfingstfest, BWV 34
Julian Podger (Tenor)
Marion Eckstein (Mezzosopran)
Ralf Grobe (Bass)
Julian Podger (Tenor)
Marion Eckstein (Mezzosopran)
Ralf Grobe (Bass)
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble
Leitung: Thomas Hengelbrock

Camille Saint-Saëns
„Veni Creator Spiritus". Motette zu Pfingsten
Ensemble Nobiles

Samuel Scheidt
„Veni creator Spiritus". Hymnus für Orgel, SSWV 153
Agnes Luchterhandt (Orgel)

Philipp Heinrich Erlebach
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen". Kantate zum 1. Pfingsttag
Dorothee Mields (Sopran)
Margaret C. Hunter (Sopran)
Alexander Schneider (Alt)
Andreas Post (Tenor)
Matthias Vieweg (Bass)
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Johann Sebastian Bach
„Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist". Choralbearbeitung für Orgel, BWV 667
Bearbeitung für Orchester von Arnold Schönberg
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitun: Kent Nagano

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Nach dem Kunstraub - Das Grüne Gewölbe in Dresden ist wieder geöffnet

Die Folgen der Coronakrise für die Wirtschaft - Ein Interview mit dem Wirtschaftsphilosophen Birger Priddat

Relevanzverlust der Religionen - Ein Interview mit Wolfgang Picken, Stadtdechant Bonn

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Berührungslose Gesellschaft - Ein Interview mit der Publizistin Elisabeth von Thadden

Denk ich an Deutschland: der Opernregisseur Barrie Kosky

Am Mikrofon: Manfred Götzke

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Pfingsten: Wenn Gottes Geist unserem Kleingeist auf die Sprünge hilft
Von Pfarrer Christian Olding
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Der "Brünner Todesmarsch" beginnt

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Natur, Kultur, Geschlecht (1/2)
Der Feminismus und die kleinen Unterschiede
Von Barbara Sichtermann
(Teil 2 am 1.6.2020)

Gleichheit zu postulieren, das ist ein Grundpfeiler eines modernen Feminismus. Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden hierbei allein auf Erziehung und Kultur zurückgeführt. Aber was, wenn sie doch auf die Natur zurückgehen? Spätestens seit den 1970er-Jahren ist der Feminismus auf die Kategorie der Natur nicht gut zu sprechen: Einen naturgegebenen Unterschied zwischen den Geschlechtern zu behaupten, das gilt als gestrig oder zumindest als erklärungsbedürftig. Denn Körper, Identität und Geschlecht haben sich in den vergangenen Jahrzehnten als immer formbarer erwiesen. Künstliche Befruchtung, Klone, Cyborgs haben die Grenzen des Denkbaren verschoben. Das dritte Geschlecht stellt die binäre Ordnung an sich infrage und legt nahe, man könne seine sexuelle Identität frei wählen. Oder sind Transpersonen und Menschen mit uneindeutigem Geschlecht gerade der Beweis dafür, dass die Natur mit Macht in den Gender-Diskurs zurückkehrt? Die Medizin zum Beispiel hat erkannt, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf Medikamente reagieren und differenziert mittlerweile nach Geschlecht - unterstützt gerade von feministischer Seite, die doch eigentlich kein essenzielles So-Sein der Geschlechter anerkennen mag. Und manche Theoretikerinnen wie Carol Pinker bezweifeln angesichts der großen Unterschiede im Verhalten von Jungen und Mädchen, hier sei ausschließlich die Erziehung im Spiel. Vielleicht gibt es ihn also doch: den natürlichen Unterschied der Geschlechter, ein Fundament, auf dem dann im zweiten Schritt kulturelle Unterschiede errichtet werden? Dann aber ist zu fragen: Wie genau sieht dieses Fundament aus? Wie lässt sich diese Natur in allen Gender-Fragen anerkennen und trotzdem für den Feminismus streiten?

Barbara Sichtermann, geboren 1943, ist seit 1978 freie Publizistin und Romanautorin. Sie arbeitet regelmäßig für verschiedene Zeitungen und für den Rundfunk über die Themen Feminismus, Kunst und Pädagogik und ist Jurorin des Grimme-Preises.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus dem St. Petri Dom in Bremen
Predigt: Pastorin Ingrid Witte
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Tino Chrupalla, Ko-Vorsitzender der AfD

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Endes Anfang
Garmisch-Partenkirchen, Geburtsort von Michael Ende

Kakao und Schokolade
Vom Aufleben einer Tradition in Panama

Zwischen Jugendstil und Eu-Bauten
Architektonische Kontraste in Brüssel

Wenn ich wieder Deutschland besuchen kann….
Reisesehnsüchte aus Israel, Simbabwe und den USA

Lebensweg eines Volkshelden
Davy Crockett in Limestone und Alamo

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Resilienz-Experte Marc Wallert im Gespräch mit Michael Langer

Vor 20 Jahren wurde Marc Wallert von Terroristen auf eine philippinische Insel entführt und 140 Tage lang als Geisel im Dschungel drangsaliert. Heute weiß er wie kaum ein anderer Bescheid über die Bewältigung von Krisen und lebensbedrohlichen Situationen.
Marc Wallert, geboren 1973, hat Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist psychologischer Berater, Fachmann für Burn-out-Fälle und zertifizierter Resilienz-Trainer. Er hat über 15 Jahre lang für internationale Konzerne gearbeitet,  in der Medizintechnik und auch in der Automobilindustrie. Heute berät  er Menschen und Organisationen in allen Fragen der Krisenbewältigung. In seinem Buch "Stark durch Krisen" (Econ Verlag, 2020) berichtet er von seinen prägenden Erfahrungen und Überlebensstrategien und auch davon, wie man im privaten und beruflichen Alltag Krisen besteht. Wie er zum Meister wurde in der "Kunst, nicht den Kopf zu verlieren" erzählt er in den "Zwischentönen".

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Zeitreise mit Münchner Twist
Die Band Muddy What?
Von Anke Behlert

Wenn Muddy Waters, Jimi Hendrix und John Bonham zusammen in einer Band wären, würden sie dann so klingen wie Muddy What? Wir werden es nie erfahren, dann müssten die drei verstorbenen Ikonen in der Zeit reisen und zwar nach München - denn dort, im Sound bzw. Namen des Trios Muddy What? haben sie ihre Spuren hinterlassen: wabernder Deltablues, fröhliche Beats und filigrane Balladen. Das Münchner Trio ist facettenreich und mit dynamischem Leichtsinn ausgestattet. Seit 2006 touren die Geschwister Ina und Fabian Spang unermüdlich und mischen Clubs und Festivals auf. Ina an E-Gitarre und Mandoline, Fabian spielt Gitarre und singt, an Bass und Schlagzeug komplettiert Michael Lang die Band. Sie arrangieren und interpretieren Songs bekannter Größen, wie Bob Dylan, Son House und nicht zuletzt natürlich Muddy Waters, vor denen sich ihre eigenen Kompositionen jedoch nicht verstecken müssen. Egal ob akustisch oder elektrisch, der Sound ist auf wohltuende Art frisch und zugleich eben doch auch älteren Einflüssen verpflichtet. Also: Muddy What?

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

Maryse Condé: „Das ungeschminkte Leben. Autobiographie“
Aus dem Französischen von Beate Thill
(Luchterhand Verlag, München)
Ein Beitrag von Michaela Schmitz

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

Auf stiller Mission im Urwald
Sich selbstausbreitende Impfstoffe für die Wildnis

Tollwut, Ebola oder das neue Coronavirus: Wildtiere tragen Viren in sich, die dem Menschen gefährlich werden können. Würde man die Tiere impfen, ließen sich zukünftige Krankheitsausbrüche vielleicht verhindern. Doch mit herkömmlichen Methoden ist das nicht zu schaffen, schließlich kann niemand tausende Nagetiere oder Fledermäuse einfangen. Wissenschaftler forschen deshalb an Impfstoffen, die sich genau wie Viren selbstständig in einer Population ausbreiten. Kann das funktionieren?

Von Claudia Doyle

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

Masken-Spiel in Corona-Zeiten - Zur Öffnung von Theatern und Opernhäusern

Der Aachener Intendant Michael Schmitz-Aufterbeck im Gespräch mit Barbara Behrendt

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Kunst-Erleben mit Abstand - Corona-Auflagen in Italiens Museen
Eike Schmidt, Direktor der Uffizien in Florenz, im Gespräch

Endlich mal erklärt - Sind Bauten aus Holz eine Brandgefahr?

Der Prophet im eigenen Land - Die Fassbinder-Renaissance zum 75. Geburtstag

Das große Nein - Corona und die Protestkultur in Deutschland
Soziologe Armin Nassehi im Gespräch

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

Welche Wahl hat Syrien? Das Bürgerkriegsland soll über ein neues Parlament abstimmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Die Überall-Musik
Von der Fahrstuhlmusik zum Streaming
Von Ina Plodroch
Regie: Susanne Krings
Produktion: Dlf 2020

Funktionsmusik, die aus den Lautsprechern der Kaufhäuser dudelt, soll die Kunden zum Kauf anregen. Durch Streamingdienste scheinen sich Hörer aber freiwillig der permanenten Hintergrundbeschallung auszusetzen. Das verändert nicht nur die Hintergrundmusik, sondern auch Popmusik generell. 1936 ertönt das erste Mal Musik im Fahrstuhl, um die Menschen zu beruhigen. Die Firma Muzak hat diese Musik geprägt und der Name ist bis heute Synonym für diese Funktionsmusik. Muzak-Erfinder George Owen Squier wollte damals, dass die Menschen jederzeit mit Musik beschallt werden. Um ihre Stimmung zu beeinflussen: Effektivität im Büro, Kaufrausch im Geschäft, Beruhigung im Fahrstuhl. Der Wunsch nach allgegenwärtiger Musik ist heute fast wahr geworden, durch Streamingdienste und Smartphones. Menschen setzen sich freiwillig beinahe ständig der Musik aus. Sie hören ihre Lieblingsalben und immer häufiger, die von den Streamingdiensten vorgegebenen Playlists. Spotify, Deezer und Apple Music wollen ihre Hörer mit einem Chill-Klangteppich zum Dauerkonsum anregen. Das steigert die App „Endel“ aus Deutschland. Ein Algorithmus programmiert personalisierte Musik mithilfe des Pulses und des Hormonspiegels. Damit scheint die Hintergrundmusik endgültig in den Vordergrund zu rücken. Oder droht die Popmusik nicht eher dadurch zur reinen Funktionsmusik zu werden? Und: Wie viel Gedudel erträgt der Mensch überhaupt?

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Beethovenfest Bonn 2019

Franz Liszt
Années de pèlerinage, Première et deuxième année

Louis Lortie, Klavier

Aufnahme vom 20.9.2019 im Kammermusiksaal des Beethovenhauses Bonn

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Als Franz Liszt 1855 den ersten Teil seiner „Années de pèlerinage“ veröffentlichte, lagen stürmische Zeiten hinter ihm: Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Marie d‘Agoult war der gefeierte Klaviervirtuose in die Schweiz und nach Italien gereist, hatte dort Triumphe gefeiert, Niederlagen erlebt und musste zur Kenntnis nehmen, dass seine Konzerttätigkeit die Beziehung zu Marie d'Agoult zunehmend beeinträchtigte. Die ersten beiden Teile der „Pilgerjahre“ werden von vielen hoch virtuosen Stücken dominiert. Louis Lortie präsentierte sie in Bonn mit technischer Selbstverständlichkeit und musikalischem Tiefgang.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Ein Mann sitzt vor schwarzem Hintergrund angelehnt an einen Flügel (Christoph Bombart)
Der Jazzpianist Florian Weber Lebensinhalt Improvisation
Klassik-Pop-et cetera 30.05.2020 | 10:05 Uhr

Heute ist er ein preisgekrönter Musiker, aber nach seinem Studium lebte Florian Weber auf der Straße und übte heimlich in der Kölner Musikhochschule. Dann fing er an, nach Hilfe zu suchen - in der Musik.

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