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Protest gegen die AfDZdK-Präsident Sternberg stellt sich auf die Seite jüdischer Organisationen

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), spricht während der Herbstvollversammlung des Komitees. (picture alliance / dpa / Marius Becker)
Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (picture alliance / dpa / Marius Becker)

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Sternberg, unterstützt die Erklärung zahlreicher jüdischer Verbände, der AfD bei der Bundestagswahl die Stimme zu verwehren.

Die Partei sei keine Alternative - für niemanden, so Sternbergs Stellungnahme, die vom Komitee ZdK per Twitter verbreitet wurde. In der vergangenen Woche hatten sich 60 jüdische Organisationen und Verbände gegen die AfD positioniert. In der Partei hätten Antisemiten und Rechtsextreme eine Heimat gefunden, hieß es in dem Papier, das unter anderem vom Zentralrat der Juden in Deutschland unterzeichnet worden war. Die AfD sei eine radikale und religionsfeindliche Partei und eine Gefahr für Deutschland, die man nicht wählen dürfe.

Sternberg kommentierte nun, dass der AfD-Spitzenkandidat Chrupalla die Erklärung als Meinungsäußerung einer Minderheit abtue, zeige dessen ganze Verachtung für Demokratie und für jüdisches Leben in Deutschland.

Diese Nachricht wurde am 14.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.