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Prozeß in USASachverständiger: George Floyd starb an Sauerstoffmangel

Eine große Zeichnung von dem ermordeten Afroamerikaner George Floyd wird anlässlich seiner Beerdigung aufgestellt. (picture alliance / AP Pool / AP Images / David J. Phillip)
Die Bilder von George Floyds Beerdigung gingen um die Welt. (picture alliance / AP Pool / AP Images / David J. Phillip)

In den USA hat ein Lungenfacharzt im Gerichtsprozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners Floyd ausgesagt und Sauerstoffmangel als Todesursache festgemacht.

Ein Polizist habe sein Knie lange Zeit auf Floyds Hals gedrückt, sagte der Mediziner vor den Geschworenen im Gericht der Stadt Minneapolis. Er wies Aussagen der Verteidigung zurück, wonach medizinische Vorerkrankungen zu Floyds Tod beigetragen haben könnten. Auch nach Floyds letztem Atemzug habe ihn der Polizist weiter auf die Straße gedrückt. Ein gesunder Mensch, der erlebt hätte, was Floyd wiederfahren sei, wäre in Folge dessen gestorben, betonte der Experte. Die Tat des weißen Beamten hatte in den USA beispiellose Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst.

Diese Nachricht wurde am 09.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.