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Querdenker in HochwassergebietenTHW-Helfer werden beschimpft und mit Müll beworfen

Ein Blick auf das zerstörte Ahrweiler nach dem Hochwasser in Rheinland-Pfalz.  (picture alliance / AA / Abdulhamid Hosbas)
Helferinnen und Helfer des THW werden teils beschimpft und mit Müll beworfen. (picture alliance / AA / Abdulhamid Hosbas)

Das Technische Hilfswerk beklagt, dass seine Helferinnen und Helfer in den Hochwassergebieten teils unfreundlich empfangen und sogar angegriffen werden.

THW-Vizepräsidentin Lackner sagte dem Sender RTL, das gehe dann so weit, dass man beschimpft werde. Wenn die Mitarbeiter mit Einsatzfahrzeugen unterwegs seien, würden sie mit Müll beworfen. Hinter den Übergriffen stünden Menschen aus der sogenannten Querdenker-Szene, die sich als Betroffene der Katastrophe ausgäben, aber auch einige frustrierte Flutopfer. Die Einsatzkräfte seien bei ihrer Arbeit teils auch gefilmt worden - von Personen, die sich nicht als Pressevertreter erkenntlich gemacht hätten. Das THW habe zum Schutz veranlasst, dass die Kollegen ihr Namensschild von der Kleidung abnehmen durften.

In den vergangenen Tagen hatte es immer wieder Berichte über Aktivitäten von Querdenkern in den Hochwassergebieten gegeben. In Ahrweiler wurde ein sogenanntes Familienzentrum vom Jugendamt geschlossen.

Diese Nachricht wurde am 24.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.