Donnerstag, 29. September 2022

Konzert | 1. Raderbergkonzert 2022/23

18.10.2022 20:00 Uhr, Köln

Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Raderberggürtel 40

Zu sehen ist der menschenleere Kammermusiksaal im Deutschlandfunk-Gebäude. Ein großer Raum mit Parkett ausgelegt, darauf Stuhlreihen und davor ein Konzertpiano. Von der Decke hängen schwarze Scheinwerfer.
Der Kammermusiksaal im Deutschlandfunk-Gebäude (Deutschlandradio - Markus Bollen)
Glänzend, vornehm, freudig. Mit diesen Attributen charakterisierte der Komponist Hector Berlioz in seiner Instrumentationslehre von 1844 die Tonart A-Dur. Alle drei Werke von Johannes Brahms, die im 1. Raderbergkonzert der Saison erklingen, stehen in dieser Tonart. Diesen roten Faden durch Werke von Johannes Brahms legt der hochbegabte japanische Geiger Seiji Okamoto, der im September 2021 den 70. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gewann. Seiji Okamoto, Jahrgang 1994, ist u.a. Absolvent der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, wo er bei Antje Weithaas studierte. Er nahm auch an Meisterkursen der Kronberg Academy teil, einem der bedeutendsten Ausbildungsinstitute für Streichernachwuchs weltweit. Ein dort zusammengestelltes Ensemble gestaltet mit ihm das Konzert im Deutschlandfunk Kammermusiksaal.
Johannes Brahms
„Wie Melodien zieht es mir“, op. 105/1, bearbeitet für Violine und Klavier
Violinsonate Nr. 2,  op. 100
Klavierquartett Nr. 2, op. 26
Seiji Okamoto, Violine
Karolina Errera, Viola
N.N., Cello
Julia Hamos, Klavier
Der Violinist Seiji Okamoto
Violinist Seiji Okamoto (S. Ohsugi)
Die Bratschistin Karolina Errera
Bratschistin Karolina Errera (Clara Evens)
Die Pianistin Julia Hamos
Pianistin Julia Hamos (Dovile Sermokas)
Sendung:
23. Oktober 2022, 21.05 Uhr, "Konzertdokument der Woche", Deutschlandfunk
Einen vollständigen Überblick über die Konzertsaison 2022/23 und alle Informationen zum Ticketverkauf finden Sie unter deutschlandfunk.de/raderbergkonzerte.