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StartseiteJazzAbschied von einem Giganten21.03.2020

Radionacht JazzAbschied von einem Giganten

Am 6. März dieses Jahres starb der große Pianist McCoy Tyner. Mit seinem kraftvollen Spiel hat er dem Klavier im Jazz eine neue Dimension erschlossen. Sein Sound war prägend für das klassische Quartett des Saxofonisten John Coltrane. Live-Gast im Studio dazu: der Pianist und Tyner-Kenner Martin Sasse.

Am Mikrofon: Jan Tengeler

Der Pianist McCoy Tyner hat eine Schirmmütze auf und schaut skeptisch (imago images / ZUMA Press)
„Elektrische Musik ist schlecht für Deine Seele“: McCoy Tyner rührte nie ein E-Piano an. (imago images / ZUMA Press)
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"Wie ein brüllender Löwe" habe er geklungen, lautet eine berühmte Kritikeräußerung über McCoy Tyner. Tatsächlich konnte er mit seiner donnernden Linken und den flirrenden Läufen der Rechten auf dem Flügel ungeahnte Energie und Klangfülle freisetzen. Dabei schätzte sein berühmtester Bandchef, John Coltrane, aber vor allem die melodische und harmonische Erfindungsgabe seines Pianisten.

Als Bandleader hat McCoy Tyner ab den späten 1960er Jahren viele inzwischen klassische Alben veröffentlicht, darunter "The Real McCoy" (1967), "Sahara" (1972) und "Supertrios" (1977). 

Im Live-Gespräch mit dem Kölner Pianisten Martin Sasse wird es u.a. um den großen Einfluss Tyners gehen.

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