Montag, 06.07.2020
 
Seit 08:10 Uhr Interview

Rassismus

Ein Graffiti "Stop Rassismus" am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Rassismus Hintergründe und Erscheinungsformen

Rassismus ist auch in Deutschland kein Relikt der Vergangenheit, sondern Realität – obwohl es laut Grundgesetz verboten ist, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder ihres Aussehens zu benachteiligen. Unbewusst rassistisches Handeln, "Racial Profiling", islamfeindliche Straftaten oder die Forderungen rechtspopulistischer Parteien werfen die Frage auf, was Rassismus im 21. Jahrhundert bedeutet – und wie man ihm begegnen kann.

Aktuelles

Fechterin Alexandra Ndolo"Verletzend, wenn mir jemand das Deutschsein abspricht"

Degenfechterin Alexandra Ndolo will mit dem Image ihres Sports als "elitäre, weiße Sportart" aufräumen und zeigen, dass der Sport Diversität mit sich bringt. Im Dlf-Sportgespräch sagte sie, dass auch sie schon rassistischen Anfeindungen ausgesetzt war, und erklärt, wieso sie ihre Erfahrungen in den sozialen Netzwerken teilt.

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Gesellschaft

Sagen & MeinenRassenunruhen - ein "grundfalscher" Begriff

Seit Wochen demonstrieren vor allem in den USA zehntausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Um die Bewegung zusammenzufassen, wird in einigen Medien von "Rassenunruhen" gesprochen. Doch neutral ist dieser Begriff nicht - und er benennt nicht treffend, was wirklich passiert.

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Rassismus und Wissenschaft

Rassendenken Teil 1Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft

„Menschenrassen“ sind eine Erfindung. Doch diese Erkenntnis reicht offensichtlich nicht, um den Rassismus aus der Welt zu schaffen. Eine Mitverantwortung trägt ausgerechnet die Wissenschaft, auf deren Befunde sich Rassisten bis heute berufen. Welcher historische Hintergrund führte auf diesen Irrweg?

Rassendenken Teil 2Weiße Flecken auf wissenschaftlicher Landkarte

"Menschenrassen" sind wissenschaftlich nicht belegbar. Doch in Schulbüchern, an Universitäten, in der Art und Weise, wie Wissen produziert wird, pflanzen sich überholte Sichtweisen fort. Dabei müsste gerade die Wissenschaft Ansätze liefern, die Reproduktion rassistischen Denkens aktiv zu durchbrechen.

Rassismus und Sport

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