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StartseiteWissenschaft im BrennpunktWissenschaftliche Publikationen im Zwielicht22.07.2018

Raubverleger und ScheinjournaleWissenschaftliche Publikationen im Zwielicht

Weltweit existiert eine wissenschaftliche Scheinwelt, bestehend aus vermeintlichen Fachzeitschriften und Pseudokonferenzen. Auch seriöse Wissenschaftler veröffentlichen neben Scharlatanen in diesen Medien. Denn der Druck, möglichst schnell, möglichst viele Artikel und Redebeiträge zu veröffentlichen, ist groß.

Moderation: Uli Blumenthal

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Dr. Ursula Arning, PUBLISSO/ Leitung Open-Access – digitale Langzeitarchivierung –  Informationszentrum Lebenswissenschaften, Köln
Dr. Ursula Arning, Expertin für Open Access und digitale Langzeitarchivierung im DLF-Studio
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Weltweit existiert eine wissenschaftliche Scheinwelt, bestehend aus vermeintlichen Fachzeitschriften und Pseudokonferenzen. Dahinter stecken Predatory Publisher, die gegen Geld alles veröffentlichen, und dies mit dem Anschein der Wissenschaftlichkeit versehen. Die in der Wissenschaft üblichen Regeln des "Peer Review", der Begutachtung durch Fachkollegen,  gelten dabei nicht. Aber:  Durchdringen tausende Schrottstudien  tatsächlich die Publikationslandschaft hierzulande, ist alles verlogen und verseucht – wie die aktuelle Berichterstattung suggeriert? Treibt das Wissenschaftssystem mit dem ehernen Prinzip "publish or perish" - veröffentliche oder gehe unter - die Forscher selbst in die Arme der Raubverleger und Scheinjournale?

Gesprächspartner im Studio:

Dr. Ursula Arning, PUBLISSO/ Leitung
Open-Access – digitale Langzeitarchivierung – Forschungsdaten,
Informationszentrum Lebenswissenschaften, Köln

Mit Beiträgen von Frank Grotelüschen:

Vorsicht Falle: Wie man Raubverlegern nicht auf den Leim geht

Junk Science:  Wie Raubverleger der Open-Access-Bewegung schaden

Junk Science: Warum veröffentlichen Wissenschaftler in Raubjournalen

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