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Rechte sexueller MinderheitenTorwart von RB Leipzig kritisiert ungarische Politik

Gulacsi wirft sich mit geschlossenen Augen in den Ball; Kimmich davor. Im Hintergrund betrachtet der Leipziger Verteidiger Urban doe Szene.  (Hendrik Schmidt / dpa)
RB-Torhüter Gulacsi setzt sich für die Rechte sexueller Minderheiten ein. (Hendrik Schmidt / dpa)

RB Leipzigs Torwart Gulacsi hat die Einschränkung von Rechten sexueller Minderheiten in seiner Heimat Ungarn kritisiert.

In einem Facebook-Posting sprach sich der ungarische Fußball-Nationalspieler vor allem gegen eine Verfassungsnovelle vom 16. Dezember 2020 aus, nach der homosexuellen Paare die Adoption von Kindern verboten ist. Jeder Mensch habe das Recht auf Gleichberechtigung. So habe auch jedes Kind das Recht, in einer glücklichen Familie aufzuwachsen - ganz egal, aus wie vielen Menschen sie bestehe, welche Hautfarbe man habe, wen man liebe oder an was man glaube, schrieb Gulacsi.

Unter dem Eintrag gab es bereits nach zwei Stunden mehr als 2.500 Kommentare, die meisten auf Ungarisch. Nach Angaben von Gulacsis PR-Agentur seien darunter sehr viele negative Kommentare.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.