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RechtsextremismusRazzia bei Bundeswehr-Soldat wegen Verdacht auf Vorbereitung einer Gewalttat

Soldat mit Feldbluse in Flecktarn mit dem Hoheitszeichen der Bundesrepublik Deutschland.  (imago images / Deutzmann)
Symbolbild. Der Beschuldigte soll in Neubrandenburg stationiert sein. (imago images / Deutzmann)

Polizeiermittler haben in Mecklenburg-Vorpommern Wohn- und Büroräume eines 40-jährigen aktiven Bundeswehrsoldaten durchsucht.

Seit den frühen Morgenstunden seien 70 Beamte im Einsatz, berichtete das ARD-Politikmagazin Kontraste. Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittele gegen den Mann wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, hieß es weiter. Der Mann sei in Neubrandenburg stationiert und pflege Kontakte in rechtsextreme Kreise.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Deutschen-Presse-Agentur, dass man Kenntnis von dem Vorfall habe. Eine Sprecherin des Militärischen Abschirmdienstes in Köln erklärte, Ausgangpunkt der Razzia seien umfangreiche Ermittlungen des MAD in enger Kooperation mit dem Verfassungsschutz und Strafverfolgungsbehörden.

Diese Nachricht wurde am 14.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.