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RechtspopulismusEx-DDR-Bürgerrechtler Nooke kritisiert Missbrauch der Parole "Wir sind das Volk"

Der Afrika-Beauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)
Günter Nooke ist heute Afrika-Beauftragter der Bundeskanzlerin. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

Der ehemaliger DDR-Bürgerrechtler Günter Nooke wirft Populisten vor, die Parole "Wir sind das Volk" zu missbrauchen.

Im Herbst 1989 sei der Ruf 'Wir sind das Volk' ein Ruf nach Demokratie und 'Wir sind ein Volk' der Ruf nach Einheit gewesen, sagte der 59-jährige CDU-Politiker der Katholischen Nachrichten-Agentur. Dabei habe es sich um zwei zentrale Forderungen einer friedlichen Revolution gehandelt. Er sei stolz, dass das Freiheits- und Einheitsdenkmal auf der Berliner Schlossfreiheit gebaut werde und diese beiden Sätze dort als Widmung stehen würden. Froh sei er zudem darüber, dass die AfD dagegen gewesen sei. So werde deutlich, dass sie nicht die Erfinder dieser beiden Losungen seien.