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Rede zur Lage der EUVon der Leyen wertet Corona-Politik als Erfolg

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer zweiten Rede zur Lage der Europäischen Union im Europäischen Parlament in Straßburg (picturel alliance/ AP/ Yves Herman)
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer zweiten Rede zur Lage der Europäischen Union im Europäischen Parlament in Straßburg (picturel alliance/ AP/ Yves Herman)

Kommissionspräsidentin von der Leyen hat in ihrer Rede zur Lage der EU den Kampf gegen die Corona-Pandemie als Erfolg gewürdigt.

Im Europäischen Parlament in Straßburg hob sie hervor, in den Mitgliedsstaaten seien inzwischen 70 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft. Gleichzeitig habe die EU rund 700 Millionen Impfdosen an andere Länder weitergegeben. Demnächst würden insbesondere ärmere Staaten mit weiteren Impfstofflieferungen unterstützt. Bei der Bekämpfung des Klimawandels will die EU laut von der Leyen Finanzierungslücken in anderen Teilen der Welt schließen.

In der Migrationspolitik bemängelte die Kommissionspräsidentin fehlende Fortschritte. Dabei verwies sie insbesondere auf die Lage an den Grenzen von Belarus zu den EU-Staaten Polen, Litauen und Lettland. Die drei Länder beschuldigen den belarussischen Machthaber Lukaschenko, Flüchtlinge aus Krisenregionen illegal in die EU einreisen zu lassen. Von der Leyen sprach in diesem Zusammenhang von einem "hybriden Angriff, um Europa zu destabilisieren".

Mit Blick auf das Scheitern des militärischen Engagements in Afghanistan warb von der Leyen dafür, die EU mit Unterstützung der NATO zu einer Verteidigungsunion weiterzuentwickeln.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.