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Regierung in KinshasaMasern-Epidemie im Kongo

Eine Mitarbeiterin der Weltgesundheitsorganisation WHO spritzt eine Impfung in den Oberarm eines Patienten im kongolesischen Ort Mbandaka (AFP/Junior D. KANNAH )
Impfungen könnten sowohl gegen die Ebola- als auch gegen die Masern-Epidemie helfen (AFP/Junior D. KANNAH )

In der Demokratischen Republik Kongo herrscht nun offiziell eine Masern-Epidemie.

Das gab das Gesundheitsministerium in Kinshasa bekannt. Seit Jahresbeginn seien 87.000 Verdachtsfälle registriert worden, 677 davon hätten sich bestätigt. Die Dunkelziffer dürfte nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation weit höher liegen. Wie die BBC berichtet, werden derzeit die Finanzmittel für Impf-Programme erhöht, um die weitere Verbreitung der hochansteckenden Krankheit zu verhindern.

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo nimmt außerdem die Zahl der Ebola-Fälle zu. Seit Mitte des vergangenen Jahres starben durch die Virus-Erkrankung knapp 1.400 Menschen.