Sonntag, 19.05.2019
 
Seit 13:30 Uhr Zwischentöne
StartseiteKulturfragenAuswärtige Kulturpolitik als Weltinnenpolitik06.08.2017

Reihe: Kultur-Vermittler in KrisenzeitenAuswärtige Kulturpolitik als Weltinnenpolitik

Das Goethe-Institut ist die größte Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik Deutschlands. In den vergangenen Jahren seien in seiner Arbeit die gesellschaftlichen Aspekte stärker hervorgetreten, sagte der Generalsekretär des Goethe Instituts Johannes Ebert im Dlf.

Johannes Ebert im Gespräch mit Michael Köhler

Johannes Ebert, Generalsekretär vom Goethe-Institut (picture alliance / dpa)
Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts (picture alliance / dpa)
Mehr zum Thema

Goethe-Institut Damaskus in Berlin 70 Quadratmeter kulturelle Heimat

Streitpunkt Goethe-Institut Deutsch-kubanisches Kulturabkommen droht zu scheitern

Goethe-Institut fördert Musiklabor Neue Jazz-Szene in der Mongolei

Goethe-Institut zur Flüchtlingskrise "Sprache ist der Schlüssel zur Integration"

Goethe-Institut Von der Schwierigkeit des Dialogs

Mit 159 Instituten weltweit ist das Goethe-Institut heute viel mehr als nur ein Botschafter deutscher Kultur im Ausland. Generalsekretär des Goethe-Instituts, mit Sitz in München, ist seit 2012 Johannes Ebert. Davor war er Leiter der Institute in Kiew, Kairo, Moskau und Leiter der Region Osteuropa / Zentralasien des Goethe-Instituts.

Ebert warnt im Deutschlandfunk davor, die Kultur und die damit zusammenhängenden Prozesse zu unterschätzen. "Aber ich glaube, es ist richtig, dass in diesen ganzen Situationen, in denen wir im Moment sind, die Frage: Was bewirkt Kultur für die Gesellschaft, wie schaffen wir es, einen gesellschaftlichen Austausch hinzukriegen, wie schaffen wir Rahmenbedingungen für Kultur, sodass  Mitglieder der Gesellschaft an Diskursen, an Prozessen teilhaben - das ist eine soziale Frage, eine gesellschaftliche Frage, und insofern ist das in der Bedeutung gewachsen."

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk